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Linker Flügel, Innenseite
Inventarnummer
Gm881
Maße
183,8 x 112,5–113,4 x 0,8 cm (Bildträger)
181,0 x 111,0 cm (Bildfläche)
Bildträger
aufgesetzte Klötzchen, gespalten, parkettiert, Nutrahmen (nicht erhalten), vertikale Ausrichtung der Bretter, stumpfer Stoß, stehende Jahrringe, liegende Jahrringe
weitere Personen
Stifter, dargestellt und repräsentiert durch Wappen: Landauer, Markus
Stifterin: Landauer, Elisabeth
Leihgeber
Bayerische Staatsgemäldesammlungen, München
Vorderseite
Inschrift
im Nimbus der Maria
Wappen
rechts neben dem Stifter, in Rot eine weiße [silberne] Spitze, begleitet von drei (2,1) Lindenblättern in verwechselter Tinktur
Wappeninhaber
Landauer
Rückseite
Marke/Beschriftung
Papieretikett

[beschädigt durch aufgesetztes Klötzchen, ausgekreuzt]: Königl. Bayer. / Staats-Gemälde-Sammlung / [wohl Reste des Wappens des Königreichs Bayern] / Neue[s Inventar Nr. ] /6[60a]

Papieretikett

Hans Pleydenwurff, Die / Geburt Christi/ Königlich Bayerische / Staats-Gemälde-Sammlung / Inventar v. 1855 Nr.660 a/ [wohl Reste des Wappens des Königreichs Bayern] / Neues Inventar 1905 /3433

Provenienz und Erwerbung

Aus St. Katharina, Nürnberg. Um 1801 das Retabel noch am ursprünglichen Aufstellungsort. Zu Beginn des 19. Jhs. kamen beide Flügel in die Gemäldegalerie der Nürnberger Kaiserburg. 1810 trat die Stadt die Werke an die königl. Staatsslg. in Schleißheim ab. Vermutlich unmittelbar danach brachte man den Flügel mit Auferstehung und Kreuzigung (Gm882/883) in die Augsburger Filialgalerie. Bis 1834 verblieb der Flügel mit der Vermählung der hl. Katharina und der Geburt Christi (Gm880/881) in Schleißheim; 1834 wurde er in die Alte Pinakothek nach München transferiert. 1911 gelangten die Gemälde aus Augsburg und München als Leihgabe der BStGS ans GNM. Der skulptierte Mittelschrein befand sich wohl noch 1863 auf der Nürnberger Burg. 1875 stand er auf dem Dachboden des Nürnberger Rathauses. In diesem Jahr erwarb ihn das GNM als Depositum von der Stadt Nürnberg.

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Gm881, Gesamtaufnahme, Vorderseite
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Gm881, Gesamtaufnahme, Rückseite
Bestandserfassung
Vorderseite
Kaschierung
vollflächig mit Gewebe
Grundierung
weiß
Pigmentierte Zwischenschicht
nachweisbar (weiß)
Unterzeichnung
schwarz, nachweisbar durch Infrarotreflektografie
Ritzung
nachweisbar: Trennung Blattmetallauflagen und Farbflächen
Metallauflage
Gold auf rötlich ockerfarbenem Poliment: Hintergrund, Nimbus der Maria
Verzierung
Trassierung: Nimbus
Musierung: Nimbus
Bestandserfassung
Röntgenfluoreszenz-Analyse
UV-Fluoreszenzfotografie
Holzartenbestimmung
Infrarot-Reflektografie
Radiografie
Mitteltafel, Vorderseite
Inventarnummer
Gm156
Maße
132,2 x 102,1–103,0 x 1,2–1,5 cm (Bildträger)
129,5 x 101 cm (Bildfläche)
Bildträger
gedünnt, parkettiert, Nutrahmen, vertikale Ausrichtung der Bretter, stumpfer Stoß, stehende Jahrringe, liegende Jahrringe
weitere Personen
Bedachte, dargestellt und repräsentiert durch Wappen: Volckamer, Kunegunt
Bedachte, dargestellt und repräsentiert durch Wappen: Volckamer, Margaretha
Leihgeber
Museen der Stadt Nürnberg, Kunstsammlungen
Vorderseite
Inschrift
auf der Borte der Altardecke

SANCTVS·GREG[O]RIVS·

Wappen
am unteren Rand, zwischen den Dominikanerinnen, von Silber und Blau geteilt, oben ein oberhalbes rotes Rad mit vier Speichen, unten eine silberne Lilie
Wappeninhaber
Volckamer
Provenienz und Erwerbung

Aus St. Katharina, Nürnberg. Spätestens seit 1816 in der Gemäldegalerie auf der Nürnberger Kaiserburg. Dort noch in den 1850er und 1860er Jahren erwähnt. 1866/67 von der Stadt ins Nürnberger Rathaus verbracht. 1875/1878 von dort ins GNM überführt. Leihgabe der Stadt Nürnberg.1941–1945 Kriegsauslagerung im Felsenkeller der Nürnberger Burg (Obere Schmiedgasse 52).

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Gm156, Gesamtaufnahme, Vorderseite
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Gm156, Gesamtaufnahme, Rückseite
Bestandserfassung
Vorderseite
Kaschierung
über Fugen mit Gewebe
über Holzfehlern mit Gewebe
Grundierung
weiß
Pigmentierte Zwischenschicht
nicht nachweisbar
Unterzeichnung
schwarz, nachweisbar durch Mikroskopie, Infrarotreflektografie
Ritzung
nachweisbar: Trennung Blattmetallauflagen und Farbflächen, Binnenflächen der Blattmetallauflagen, Konstruktionselemente
Metallauflage
Gold auf rotbraunem Poliment: Hintergrund, Nimben, Gewänder, Attribute, liturgisches Gerät
Verzierung
Schwarzzeichnung: Gewänder, Kronen, Attribute
gemalte Muster: Gewänder
Pressbrokat (Rapport): Altarfrontal
Rückseite
Kaschierung
teilflächig mit Tiersehnen (oberer und unterer Tafelrand)
Bestandserfassung
Infrarot-Reflektografie
UV-Fluoreszenzfotografie
Röntgenfluoreszenz-Analyse
Holzartenbestimmung
Faseranalyse
Radiografie
Elementanalyse
Linker Flügel
Inventarnummer
Gm235
Maße
193,4 x 73,6 x 1,2–2,0 cm (Bildträger)
IS: 193,3 x 71,5; AS: 193,3 x 70,3–73,0 cm (Bildfläche)
Bildträger
beschnitten, nachträgliche Einschubleiste, Nutrahmen, vertikale Ausrichtung der Bretter, stumpfer Stoß, liegende Jahrringe
Leihgeber
Bayerische Staatsgemäldesammlungen, München/Wittelsbacher Ausgleichsfonds
Außenseite
Marke/Beschriftung
Papieretikett (untere linke Ecke)

[Wappen des Königreichs Bayern] / No.245[durchgestrichen] / 1828

Papieretikett (unterer Tafelrand)

Wittelsbacher / Ausgleichsfonds /H.G.1013/(1936)/ Inv. S. No.423[durchgestrichen] /235, R 131[am unteren Rand ergänzt]

Provenienz und Erwerbung

Aus der 1812/13 abgerissenen Dominikanerinnenklosterkirche in Rothenburg o.d.T. Vor 1815 Ankauf von zwei Tafeln (Gm237, Gm238) durch Landbauinspektor Franz Xaver Keim, Nürnberg. 1815 Ankauf aller vier Tafeln (Gm235, Gm236 wohl in Rothenburg; Gm237, Gm238 von Keim in Nürnberg) durch Ludwig Fürst zu Oettingen-Wallerstein für seine Galerie auf Schloss Wallerstein. 1828 Ankauf aus der Slg. Oettingen-Wallerstein durch König Ludwig I. von Bayern, München. 1829 kamen Gm235–238 in die königl. Filialgalerie in der Moritzkapelle, Nürnberg, 1882 als Leihgabe der königlich-bayerischen Zentralgemäldegalerie an das GNM. Heute als Leihgabe der BStGS (Wittelsbacher Ausgleichsfonds) im GNM. 14.8.1941–1945 Kriegsauslagerung von Gm235 und Gm237 im Neutorturm; Gm236 und Gm238 1943–195 im Felsenkeller am Paniersplatz.

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Gm235, Gesamtaufnahme, Innenseite
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Bildunterschrift
Gm235, Gesamtaufnahme, Außenseite
Bestandserfassung
Innenseite
Kaschierung
vollflächig mit Gewebe
Grundierung
weiß
Unterzeichnung
nachweisbar durch Mikroskopie, Infrarotreflektografie
Ritzung
nachweisbar: Trennung Blattmetallauflagen und Farbflächen
Metallauflage
Gold auf rotbraunem Poliment: Hintergrund
Zwischgold auf ockerfarbenem Anlegemittel: Nimben, Gewandsäume
Verzierung
Gravierung: Hintergrund
Pressbrokat (Einzelmotiv): Gewand Maria, mit Zinnfolie
Außenseite
Kaschierung
teilflächig mit Gewebe (oberes Drittel der Tafel)
Grundierung
weiß
Unterzeichnung
nachweisbar durch Mikroskopie, Infrarotreflektografie
Ritzung
nicht nachweisbar
Metallauflage
Zwischgold auf ockerfarbenem Anlegemittel: Nimben, Pressbrokat
Verzierung
Pressbrokat (Rapport): Gewand Scherge
Bestandserfassung
Infrarot-Reflektografie
UV-Fluoreszenzfotografie
Röntgenfluoreszenz-Analyse
Holzartenbestimmung
Radiografie
Gemälde, Predellenflügel
Inventarnummer
Gm149
Maße
41,9 x 56,7 x 0,8–1,1 cm (Bildträger)
52,6 x 67,5–68 x 3,7 cm (mit Originalrahmung)
je 41,3–41,8 x 55,6–56,3 cm (Bildfläche)
Bildträger
Nutrahmen, vertikale Ausrichtung der Bretter, stumpfer Stoß
Leihgeber
Museen der Stadt Nürnberg, Kunstsammlungen
Innenseite
Inschrift
im Nimbus des Cosmas

[SANCTVS] COSM[AS]

im Nimbus des Damian

SANCT[VS] [DA]MIANV[S]

Provenienz und Erwerbung

Aus der Augustinereremitenklosterkirche St. Veit, Nürnberg. Wohl 1810/11 in die königl. Gemäldegalerie auf der Nürnberger Burg verbracht, spätestens zu diesem Zeitpunkt in Einzelteile zerlegt. 1817 und 1819 im Katalog der Galerie aufgeführt. Ab 1822 sämtliche Tafeln als städtischer Besitz verzeichnet.

Gm142–145 (wandelbare Schreinflügel): ab 1829 Moritzkapelle, Nürnberg; 1836 im Besitz der protestantischen Kirchenverwaltung; 1855/56 als Bayerischer Staatsbesitz inventarisiert. Ab 1882 als Leihgabe der königlich-bayerischen Zentralgemäldegalerie (heute BStGS) im GNM.

Gm146–149, 1279, 1280 (Stand- und Predellenflügel): weiterhin in der Burggalerie, die Standflügel ab 1836 im Besitz der protestantischen Kirchenverwaltung, die Predellenflügel in städtischem Besitz. 1840 die oberen Teile der Standflügel (Gm146, Gm1280) und die Predellenflügel (Gm148, Gm149) in der Nürnberger Gemäldegalerie des Landauer’schen Zwölfbrüderhauses, die unteren Teile der Standflügel (Gm147, Gm1279) weiterhin auf der Burg. Nach Schließung der Landauer-Galerie 1864 alle vier Teile der Standflügel im Pfarrhaus der Lorenzkirche. 1867/68 gelangten Gm146 und Gm147 ans GNM, Gm1279 und Gm1280 in die Lorenzkirche, die Predellenflügel in das Nürnberger Rathaus, von dort 1875 mit weiteren Objekten der städtischen Kunstsammlungen an das GNM. Gm1279 und Gm1280 als Leihgabe der Evang.-Luth. Kirchengemeinde Nürnberg-St. Lorenz 1932 an die Stadt Nürnberg, von dieser zur Aufbewahrung als Leihgabe an das GNM.

1942–45 Kriegsauslagerung aller Tafeln des Retabels im Felsenkeller der Nürnberger Burg (Obere Schmiedgasse 52).

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Bildunterschrift
Gm149, Gesamtaufnahme, Innenseite
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Bildunterschrift
Gm149, Gesamtaufnahme, Außenseite
Bestandserfassung
Außenseite
Kaschierung
über Konstruktionselementen mit Tiersehnen (Rahmenverbindungen, Übergang zwischen Tafel und Rahmen)
Grundierung
weiß
Metallauflage
Gold auf orangerotem Poliment: Rahmen
Verzierung
Schwarzzeichnung: Krone des Hadrian
Innenseite
Grundierung
weiß
Unterzeichnung
schwarz, nachweisbar durch Infrarotreflektografie
Metallauflage
Gold auf orangerotem Poliment: Rahmen, Hintergrund
Zwischgold auf bräunlich ockerfarbenem Anlegemittel: Salbbüchse, Löffel, Gewand des Damian
Verzierung
Gravierung: Hintergrund, Nimben
Tremolierung: Hintergrund
Musierung: Nimben
Schwarzzeichnung: Salbbüchse, Gewand des Damian
Bestandserfassung
Infrarot-Reflektografie
UV-Fluoreszenzfotografie
Röntgenfluoreszenz-Analyse
Radiografie
Faseranalyse
Linker Flügel
Inventarnummer
Gm1225a
Maße
145,0–145,7 x 62,0 x 3,5 cm (Tiefe des Rahmens) / 12,6 cm (Tiefe der Flügelkonstruktion) cm (mit Originalrahmung)
Außenseite: 140,0–145,8 x ca. 62 cm (Bildfläche)
Innenseite: 132,0 x 49,4–50,7 cm (Bildfläche)
Bildträger
Nutrahmen (Horizontalleisten), vertikale Ausrichtung der Bretter, stumpfer Stoß
Leihgeber
Museen der Stadt Nürnberg, Kunstsammlungen
Provenienz und Erwerbung

Aus der Allerheiligenkirche in Kleinschwarzenlohe. Seit 1886 als Leihgabe derKunstsammlungen der Stadt Nürnbergim GNM. 1943–1946 Kriegsauslagerung in Schloss Trieb bei Lichtenfels.

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Gm1225a, Gesamtaufnahme, Außenseite
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Bildunterschrift
Gm1225a, Gesamtaufnahme, Innenseite
Bestandserfassung
Außenseite
Kaschierung
über Fugen mit Gewebe (Fugen zwischen Rahmenleisten und Tafel; Fuge zwischen Brettern der Tafel)
über Konstruktionselementen mit Gewebe (Eckverbindungen)
Grundierung
weiß
Pigmentierte Zwischenschicht
nachweisbar durch Mikroskop
Unterzeichnung
nachweisbar durch Infrarot-Reflektografie, Mikroskop
Ritzung
nicht nachweisbar
Metallauflage
Gold auf ockerfarbenem Anlegemittel: Schrein, Altardecke
Verzierung
Ritzung in Blattmetall: Schrein (Konstruktionslinien)
Schwarzzeichnung: Schrein
farbige Motive (Muster, Edelsteine, Perlen): Altardecke
Innenseite
Grundierung
weiß
Unterzeichnung
nachweisbar durch Infrarot-Reflektografie, Mikroskop
Ritzung
nachweisbar: Trennung Blattmetallauflagen und Farbflächen, Binnenflächen der Blattmetallauflagen
Metallauflage
Gold auf rotbraunem Poliment: Fensteröffnungen Hintergrund
Gold auf ockerfarbenem Anlegemittel: Ehrentuch Marias
Silber auf rotem Farbschicht: Gewand Laurentius/Cyriacus
Verzierung
farbige Motive (Stoffmuster, Motive): Ehrentuch Marias, Gewand Laurentius/Cyriacus
Bestandserfassung
Holzartenbestimmung
Infrarot-Reflektografie
UV-Fluoreszenzfotografie
Röntgenfluoreszenz-Analyse
Radiografie
Retabelflügel
Inventarnummer
Gm155
Maße
151,0 x 56,5 x 1,0–1,4 cm (Bildträger)
IS:151 x 55,6–56,1 cm; AS: 151,0 x 55,7 cm (Bildfläche)
Bildträger
beschnitten, vertikale Ausrichtung der Bretter, stumpfer Stoß, liegende Jahrringe
weitere Personen
Stifter, dargestellt und repräsentiert durch Wappen: Stiebar von Buttenheim
Leihgeber
Bayerische Staatsgemäldesammlungen, München
Innenseite
Inschrift
im Kreuzestitulus

[hebräische Zeichen ohne sinnvollen Zusammenhang:]ב ב[?]שכא`ר ד קר שׂ פ א כ[?] / [graecisierende Fantasieinschrift, die zum Teil dem Lateinischen nahe kommt] / [lateinische Inschrift:]. IE(SU)S . NASAELIVS . REX . IVDEOR(V)M .

Jesus von Nazareth, König der Juden
Wappen
unten rechts, von weiß (= silber) und schwarz geteilt mit roter Schweinsfeder (Eisen von einem Spieß) im oberen Feld; auf dem Spangenhelm doppelter Hut in den Farben des Schildes, der obere gestürzt mit wechselnden Farben, besteckt mit schwarzem Federbusch
Wappeninhaber
Sti(e)bar von Buttenheim
Außenseite
Marke/Beschriftung
Papieretikett (unten links)

durchgestrichen: [Rahmen, darin Wappen des bayer. Königreichs] / N°.332/ [unten, außerhalb des Rahmens:] 1828

Papieretikett (unten links)

[Rahmen, darin:] Wittelsbacher / Ausgleichsfonds /H.G. 723/(1936)/ Inv. S. No.312[durchgestrichen] / [unter dem Rahmen:]155

Provenienz und Erwerbung

Wahrscheinlich aus dem Bamberger Dom oder einer anderen Bamberger Kirche. 1817 durch den Fürsten Ludwig Kraft zu Oettingen-Wallerstein aus der Slg. des Grafen Vichy in München erworben. 1828 Ankauf aus der Slg. Oettingen-Wallerstein durch König Ludwig I. von Bayern. Vermutlich 1829 nach Nürnberg verbracht, zunächst wahrscheinlich auf die Kaiserburg. 1880 belegt in der königl. Filialgalerie in der Moritzkapelle, Nürnberg. 1882 als Leihgabe der Zentralgemäldegalerie an das Germanische Museum. Heute als Leihgabe der BStGS (Wittelsbacher Ausgleichsfonds) im GNM. 14.8.1941–1945 Kriegsauslagerung im Neutorturm.

Bild URL
Bildunterschrift
Gm155, Gesamtaufnahme, Innenseite
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Bildunterschrift
Gm155, Gesamtaufnahme, Außenseite
Bestandserfassung
Innenseite
Kaschierung
über Fugen mit Gewebe (gesamte Tafelhöhe)
Grundierung
weiß
Pigmentierte Zwischenschicht
nicht nachweisbar
Unterzeichnung
schwarz, nachweisbar durch Infrarotreflektografie
Ritzung
nachweisbar: Trennung Blattmetallauflagen und Farbflächen
Metallauflage
Gold auf rotem Poliment: Reste entlang des Grundiergrats, unter Malschicht
Verzierung
gemalte Muster: Mantel (rechter Scherge)
Außenseite
Kaschierung
über Fugen mit Gewebe (nicht durchgängig; einzelne kurze Streifen)
Grundierung
weiß
Pigmentierte Zwischenschicht
nicht nachweisbar
Unterzeichnung
schwarz, nachweisbar durch Mikroskopie, Infrarotreflektografie
Ritzung
nicht nachweisbar
Metallauflage
Zwischgold auf ockerfarbenem Poliment: Nimbus, Krone
Silber auf Farbschicht: Rost
Verzierung
Schwarzzeichnung: Nimbus, Krone, Rost: Konturen, Binnenzeichnung, Schattenschraffur
Schablonierung: Ehrentuch
Bestandserfassung
Infrarot-Reflektografie
UV-Fluoreszenzfotografie
Röntgenfluoreszenz-Analyse
Holzartenbestimmung
Radiografie
Linker Flügel
Inventarnummer
Gm236
Maße
193,6 x 73,1–73,9 x 1,1–1,9 cm (Bildträger)
193,6 x 73,1–73,8 cm (Bildfläche)
Bildträger
beschnitten, aufgesetzte Leisten, Nutrahmen, vertikale Ausrichtung der Bretter, stumpfer Stoß, liegende Jahrringe
Leihgeber
Bayerische Staatsgemäldesammlungen, München/Wittelsbacher Ausgleichsfonds
Außenseite
Marke/Beschriftung
Beschriftung (oben mittig)

132

Papieretikett (unten links)

Wittelsbacher / Ausgleichsfonds /H.G.1014/(1936)/ Inv. S. No.424[durchgestrichen] /236, R 131[am unteren Rand ergänzt]

Papieretikett (untere linke Ecke)

[Wappen des Königreichs Bayern] / No.248[durchgestrichen] / 1828

Innenseite
Inschrift
auf dem Spruchband der Engel

gloria in excelsis Deo et in ter(r)a pax homini(bus) b(onae) vol(untatis)[die Buchstaben der letzten beiden Worte kaum zu lesen]

Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden den Menschen seines Wohlgefallens

Provenienz und Erwerbung

Aus der 1812/13 abgerissenen Dominikanerinnenklosterkirche in Rothenburg o.d.T. Vor 1815 Ankauf von zwei Tafeln (Gm237, Gm238) durch Landbauinspektor Franz Xaver Keim, Nürnberg. 1815 Ankauf aller vier Tafeln (Gm235, Gm236 wohl in Rothenburg; Gm237, Gm238 von Keim in Nürnberg) durch Ludwig Fürst zu Oettingen-Wallerstein für seine Galerie auf Schloss Wallerstein. 1828 Ankauf aus der Slg. Oettingen-Wallerstein durch König Ludwig I. von Bayern, München. 1829 kamen Gm235–238 in die königl. Filialgalerie in der Moritzkapelle, Nürnberg, 1882 als Leihgabe der königlich-bayerischen Zentralgemäldegalerie an das GNM. Heute als Leihgabe der BStGS (Wittelsbacher Ausgleichsfonds) im GNM. 14.8.1941–1945 Kriegsauslagerung von Gm235 und Gm237 im Neutorturm; Gm236 und Gm238 1943–195 im Felsenkeller am Paniersplatz.

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Bildunterschrift
Gm236, Gesamtaufnahme, Innenseite
Bild URL
Bildunterschrift
Gm236, Gesamtaufnahme, Außenseite
Bestandserfassung
Innenseite
Kaschierung
vollflächig mit Gewebe
Grundierung
weiß
Unterzeichnung
nachweisbar durch Mikroskopie, Infrarotreflektografie
Ritzung
nachweisbar: Trennung Blattmetallauflagen und Farbflächen
Metallauflage
Gold auf rotbraunem Poliment: Hintergrund
Zwischgold auf ockerfarbenem Anlegemittel: Nimben, Gewandsäume, Pressbrokat
Gold auf Farbschicht: Kerzenflamme der Laterne
Verzierung
Pressbrokat (Einzelmotiv): Gewand Maria, mit Zinnfolie
Außenseite
Kaschierung
teilflächig mit Gewebe (oberes Drittel der Tafel)
Grundierung
weiß
Unterzeichnung
nachweisbar durch Mikroskopie, Infrarotreflektografie
Ritzung
nicht nachweisbar
Metallauflage
Zwischgold auf ockerfarbenem Anlegemittel: Nimben
Zwischgold auf Farbschicht: Fackelflamme
Bestandserfassung
Infrarot-Reflektografie
UV-Fluoreszenzfotografie
Röntgenfluoreszenz-Analyse
Holzartenbestimmung
Radiografie
Rechter Flügel
Inventarnummer
Gm1110
Maße
110,2–111,2 x 76,7 x 1,0–1,8 cm (Bildträger)
IS: 107,8 x 74,7 cm; AS: 107,5–108,0 x 74,5 cm (Bildfläche)
Bildträger
Nutrahmen, vertikale Ausrichtung der Bretter, stumpfer Stoß, liegende Jahrringe
weitere Personen
Stifter, nachgewiesen durch Quellen: Stromer, Ortolph III.
Stifterin, nachgewiesen durch Quellen: Stromer, Katharina, geb. Harsdörffer
Leihgeber
Bayerische Staatsgemäldesammlungen, München
Außenseite
Marke/Beschriftung
Papieretikett (linke untere Ecke)

[durchgestrichen]: Inventar / No.1411/ KOEN. BAYER. GEMAELDE SAMMLUNG 1822 [kreisförmig um das Wappen des Königreichs Bayern]

Papieretikett (linke untere Ecke)

[beschädigt und durchgestrichen]: […] Bayer. / Staats-Gemälde-Sammlung / [Wappen des Königreichs Bayern] / Neues Inventar Nr. /4564/ 1855

Papieretikett (linke untere Ecke)

Fränkisch, Auferstehung Christi/ Königlich Bayerische / Staats-Gemälde-Sammlung / (Inv. v. 1855 Nr.4564) / [Wappen des Königreichs Bayern] / Neues Inventar 1905 /5631

Papieretikett (oben mittig)

2414

Provenienz und Erwerbung

Aus St. Katharina, Nürnberg. Dort bis 1801 an seinem ursprünglichen Aufstellungsort dokumentiert. Vor 1810 aus der Kirche entfernt. Gm1110 zunächst auf der Nürnberger Kaiserburg und 1810 in die königl. Gemäldegalerie zu Augsburg verbracht. Laut Lutze und Wiegand seit 1920 im GNM, nach Fries jedoch noch 1924 in der Augsburger Gemäldegalerie. Der Transfer ans GNM wahrscheinlich zwischen 1928 und 1936, dort seither als Leihgabe der BStGS. Gm159a, b 1817 und 1819 auf der Kaiserburg dokumentiert. Dort wahrscheinlich bis in die 1860er Jahre verblieben. 1866/67 möglicherweise mit anderen städtischen Gemälden in das Nürnberger Rathaus transferiert, danach ins GNM. Dort seit 1875/78 als Leihgabe der Museen der Stadt Nürnberg, Kunstsammlungen. 20.03.1942 Kriegsauslagerung aller Tafeln im Felsenkeller der Burg (Obere Schmiedgasse 52), 1./3.8.1944 Auslagerung von Gm159b sowie Gm1110 in den Felsenkeller am Paniersplatz.

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Bildunterschrift
Gm1110, Gesamtaufnahme, Außenseite
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Bildunterschrift
Gm1110, Gesamtaufnahme, Innenseite
Bestandserfassung
Innenseite
Kaschierung
über Fugen mit Pflanzenfasern
Grundierung
weiß
Pigmentierte Zwischenschicht
nachweisbar durch Radiografie
Unterzeichnung
schwarz, nachweisbar durch Mikroskopie, Infrarotreflektografie
Ritzung
nicht nachweisbar
Metallauflage
Gold auf Farbschicht: Nimben (Pudergold)
Außenseite
Kaschierung
über Fugen mit Pflanzenfasern
Grundierung
weiß
Pigmentierte Zwischenschicht
Unterzeichnung
schwarz, nachweisbar durch Mikroskopie, Infrarotreflektografie
Ritzung
nachweisbar: Binnenflächen der Farbflächen
Metallauflage
Zwischgold auf ockerfarbenem Anlegemittel: Gewänder der beiden vorderen Schergen
Verzierung
gemalte Muster: Gewänder der vorderen beiden Schergen
Bestandserfassung
Dendrochronologie
Infrarot-Reflektografie
UV-Fluoreszenzfotografie
Radiografie
Röntgenfluoreszenz-Analyse
Holzartenbestimmung
Linker Flügel, Außenseite
Inventarnummer
Gm129
Maße
166,5–167,0 x 52,7 x 0,4 cm (Bildträger)
164,5 x 51,0 cm (Bildfläche)
Urspr. Aufstellungsort von Einzelobjekten
Nürnberg, Dominikanerkirche St. Marien
Bildträger
gespalten, parkettiert, Nutrahmen, vertikale Ausrichtung der Bretter, stumpfer Stoß, stehende Jahrringe
Vorderseite
Inschrift
im Nimbus

[SA]NC[TUS]DOMIN[ICUS]

Provenienz und Erwerbung

Aus St. Marien, Nürnberg; dort 1586 und 1733 Erwähnung des Dreikönigsretabels, jedoch ohne Nennung der Flügelaußenseiten. 1737 erwähnt Schwarz Gm 129 und Gm 130 erstmals als Flügelaußenseiten des Dreikönigsretabels. 1778 und 1801 beschreibt Murr das Retabel in situ. Noch 1807 in St. Marien nachweisbar (die Kirche ab 1808 abgerissen). Zwischen 1807 und 1811 Transfer in die Nürnberger Burg, in diesem Zusammenhang erfolgte vermutlich die Teilung der Retabelflügel; zwischen 1811 und 1854 Erwähnungen des Mittelteils und der Flügelinnenseiten in der Gemäldeslg. der Kaiserburg. 1843, 1846, 1863 und 1874 sind Gm 129 und Gm 130 in der Nürnberger Frauenkirche dokumentiert. Seit spätestens 1882 als Leihgabe der Katholischen Kirchenverwaltung Unser Lieben Frauen, Nürnberg, im GNM. 1909 erworben. Unklar ist, wann der Transfer der Mitteltafel und der Flügelinnenseiten des Retabels in die Nürnberger St. Lorenzkirche erfolgte. 1942–1945 Kriegsauslagerung im Felsenkeller der Burg (Obere Schmiedgasse 52).

Bild URL
Bildunterschrift
Gm129, Gesamtaufnahme, Vorderseite
Bild URL
Bildunterschrift
Gm129, Gesamtaufnahme, Rückseite
Bestandserfassung
Vorderseite
Kaschierung
vollflächig mit Gewebe
Grundierung
weiß
Pigmentierte Zwischenschicht
nachweisbar durch Radiografie
Unterzeichnung
schwarz, nachweisbar durch Infrarotreflektografie
Ritzung
nachweisbar: Trennung Blattmetallauflagen und Farbflächen, Binnenflächen der Farbflächen
Metallauflage
Gold auf orange-rotem Poliment: Hintergrund
Verzierung
Musierung: Nimbus
Trassierung: Nimbus
Pressbrokat: Ehrentuch
Bestandserfassung
Infrarot-Reflektografie
UV-Fluoreszenzfotografie
Holzartenbestimmung
Radiografie
Gemälde, Altarflügel
Inventarnummer
Gm146
Maße
138,4 x 94,0 x 0,6–1,9 cm (Bildträger)
136,7–137,5 x 92,4 cm (Bildfläche)
Bildträger
Nutrahmen, vertikale Ausrichtung der Bretter, stumpfer Stoß, stehende Jahrringe, liegende Jahrringe
Leihgeber
Evang.-Luth. Kirchengemeinde Nürnberg-St. Lorenz
Rückseite
Marke/Beschriftung
Papieretikett (im oberen Viertel rechts)

Reste eines Aufklebers mit Wappen der Stadt Nürnberg: [Gemeinde Ve]rmo[egen der Stadt Nürnberg]

Provenienz und Erwerbung

Aus der Augustinereremitenklosterkirche St. Veit, Nürnberg. Wohl 1810/11 in die königl. Gemäldegalerie auf der Nürnberger Burg verbracht, spätestens zu diesem Zeitpunkt in Einzelteile zerlegt. 1817 und 1819 im Katalog der Galerie aufgeführt. Ab 1822 sämtliche Tafeln als städtischer Besitz verzeichnet.

Gm142–145 (wandelbare Schreinflügel): ab 1829 Moritzkapelle, Nürnberg; 1836 im Besitz der protestantischen Kirchenverwaltung; 1855/56 als Bayerischer Staatsbesitz inventarisiert. Ab 1882 als Leihgabe der königlich-bayerischen Zentralgemäldegalerie (heute BStGS) im GNM.

Gm146–149, 1279, 1280 (Stand- und Predellenflügel): weiterhin in der Burggalerie, die Standflügel ab 1836 im Besitz der protestantischen Kirchenverwaltung, die Predellenflügel in städtischem Besitz. 1840 die oberen Teile der Standflügel (Gm146, Gm1280) und die Predellenflügel (Gm148, Gm149) in der Nürnberger Gemäldegalerie des Landauer’schen Zwölfbrüderhauses, die unteren Teile der Standflügel (Gm147, Gm1279) weiterhin auf der Burg. Nach Schließung der Landauer-Galerie 1864 alle vier Teile der Standflügel im Pfarrhaus der Lorenzkirche. 1867/68 gelangten Gm146 und Gm147 ans GNM, Gm1279 und Gm1280 in die Lorenzkirche, die Predellenflügel in das Nürnberger Rathaus, von dort 1875 mit weiteren Objekten der städtischen Kunstsammlungen an das GNM. Gm1279 und Gm1280 als Leihgabe der Evang.-Luth. Kirchengemeinde Nürnberg-St. Lorenz 1932 an die Stadt Nürnberg, von dieser zur Aufbewahrung als Leihgabe an das GNM.

1942–45 Kriegsauslagerung aller Tafeln des Retabels im Felsenkeller der Nürnberger Burg (Obere Schmiedgasse 52).

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Gm146, Gesamtaufnahme, Vorderseite
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Gm146, Gesamtaufnahme, Rückseite
Bestandserfassung
Außenseite
Innenseite
Kaschierung
teilflächig mit Gewebe (entlang der oberen Bildkante, ca. 30 cm langer Streifen)
über Fugen mit Gewebe
Grundierung
weiß
Pigmentierte Zwischenschicht
nachweisbar (weiß) durch Radiografie, Röntgenfluoreszenzanalyse
Unterzeichnung
schwarz, nachweisbar durch Infrarotreflektografie
Metallauflage
Zwischgold auf ockerfarbenem Anlegemittel: Krone des Diokletian, Gefäße, Hauben zweier Figuren
Verzierung
Pressbrokat (Flächenbrokat): Untergewand des Diokletian, Ärmel eines Schergen
Bestandserfassung
Infrarot-Reflektografie
UV-Fluoreszenzfotografie
Röntgenfluoreszenz-Analyse
Holzartenbestimmung
Radiografie
Retabelflügel, Fragment
Inventarnummer
Gm1175
Maße
119,9 x 92,0 x 1,2 cm (Bildträger)
IS: 117,5 x 90,5 cm; AS: 117,5 x 89,8 cm (Bildfläche)
Bildträger
beschnitten, Nutrahmen (?), vertikale Ausrichtung der Bretter, stumpfer Stoß, liegende Jahrringe
Innenseite
Marke/Beschriftung
Papieretikett (Oberkante, rechts der Mitte)
Na [...]
Beschriftung (unten rechts)

aus drei gekreuzten schwarzen Linien mit dem Pinsel aufgetragene Sternform

Beschriftung (oberer Tafelbereich, Mitte)
2350
Stempel (oberer Tafelbereich, rechts)
Zoll / II - 3 [6?] [...]
Papieretikett (unterer Tafelbereich, rechts)
[69?] 69
Provenienz und Erwerbung

Aus St. Johannes d.T., Kilian und Maria, Schlüsselfeld; Das Retabel dort wohl bereits um 1616/18 durch einen neuen Altaraufsatz ersetzt. 1803 Ankauf von Gm1175 zusammen mit den heute in Würzburg bewahrten Gemälden durch den bayer. König Maximilian I. Joseph in Würzburg. Seit 1822 mit den Würzburger Tafeln in der königl.-bayer. Gemäldeslg., München. 1852 Versteigerung von Gm1175. 1909 in der Slg. Vincent Mayer, Freiburg. 1928 durch das GNM aus Frankfurter Privatbesitz (A. Lapp-Rottmann) erworben. 1941–1945 Kriegsauslagerung im Felsenkeller der Burg (Obere Schmiedgasse 52).

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Gm1175, Gesamtansicht, Außenseite
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Gm1175, Gesamtansicht, Innenseite
Bestandserfassung
Außenseite (Gemäldeseite)
Kaschierung
teilflächig mit Tiersehnen (Leimfugen, Astansätze, Unregelmäßigkeiten im Holz)
über Holzfehlern mit Gewebe (Riss an der Oberkante)
Grundierung
weiß
Pigmentierte Zwischenschicht
nicht nachweisbar
Unterzeichnung
nachweisbar durch Infrarotreflektografie
Ritzung
nachweisbar: Trennung Blattmetallauflagen und Farbflächen, Binnenflächen der Farbflächen, Konstruktionselemente
Metallauflage
Gold auf rotbraunem Poliment: Hintergrund
Zwischgold auf ockerfarbenem Anlegemittel: Ehrentuch, Mantel des Pilatus, Knöpfe des Hofrichters, Schwertverzierungen, Halskette mit Anhänger des Knappen
Silber auf ockerfarbenem Anlegemittel: Waffenteile, Rüstungsteile
Verzierung
Sgraffito (auf Blattmetall): Kettenhemd des Soldaten links
Sgraffito (auf Farbschicht): Kettenhemd des Knappen
Innenseite (Reliefseite)
Kaschierung
teilflächig mit Tiersehnen (Leimfugen, Astansätze, Unregelmäßigkeiten im Holz)
über Holzfehlern mit Gewebe (Riss an der Oberkante)
Grundierung
weiß
Pigmentierte Zwischenschicht
nicht nachweisbar
Unterzeichnung
nicht nachweisbar durch Mikroskopie, Infrarotreflektografie
Ritzung
nachweisbar: Konstruktionselemente
Bestandserfassung
Infrarot-Reflektografie
UV-Fluoreszenzfotografie
Röntgenfluoreszenz-Analyse
Dendrochronologie
Radiografie
Faseranalyse
Holzartenbestimmung
Linker Flügel
Inventarnummer
Gm516a
Maße
61,0 x 25,1 x 2,3 cm (mit Originalrahmung)
54,3 x 18,2 x 0,7 cm (Bildträger)
54,3 x 18,2 cm (Bildfläche)
Bildträger
Nutrahmen, vertikale Ausrichtung der Bretter, stumpfer Stoß
Provenienz und Erwerbung

Die Herkunft ist unbekannt. Vor 1909 vom GNM erworben. 1943–1945 Kriegsauslagerung im Felsenkeller am Paniersplatz.

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Gm516a, Gesamtaufnahme, Innenseite
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Gm516a, Gesamtaufnahme, Außenseite
Bestandserfassung
Innenseite
Grundierung
weiß
Pigmentierte Zwischenschicht
nicht nachweisbar durch Mikroskopie, Radiografie
Unterzeichnung
schwarz-braun, nachweisbar durch Mikroskopie, Infrarotreflektografie
Ritzung
nicht nachweisbar
Metallauflage
Gold auf ockerfarbenem Anlegemittel: Attribute, Nimben
Silber auf Farbschicht: Rahmenleisten
Zwischgold auf ockerfarbenem Anlegemittel: Rahmenleisten, Profil
Zwischgold auf Farbschicht: Rahmenleisten
Verzierung
Schwarzzeichnung: Attribute, Nimben, Kronen
Schablonierung: Muster auf den Rahmenleisten
Außenseite
Grundierung
weiß
Pigmentierte Zwischenschicht
nicht nachweisbar durch Mikroskopie, Radiografie
Unterzeichnung
schwarz-braun, nachweisbar durch Mikroskopie, Infrarotreflektografie
Ritzung
nicht nachweisbar
Metallauflage
Silber auf ockerfarbenem Anlegemittel: Attribute
Silber auf Farbschicht: Rahmenleisten
Zwischgold auf ockerfarbenem Anlegemittel: Nimben
Zwischgold auf Farbschicht: Sterne des Hintergrundes
Verzierung
Schwarzzeichnung: Attribute, Nimben
Schablonierung: Muster auf den Rahmenleisten, Sterne im Hintergrund
Bestandserfassung
UV-Fluoreszenzfotografie
Infrarot-Reflektografie
Radiografie
Röntgenfluoreszenz-Analyse
Predellenflügel
Inventarnummer
Gm150
Maße
64,8 x 55,9 x 3,7 cm (mit Originalrahmung)
59,7 x 50,1 x 1,1–1,5 cm (Bildträger)
56,3 x 47,1 cm (Bildfläche)
Bildträger
Nutrahmen, vertikale Ausrichtung der Bretter, stumpfer Stoß
weitere Personen
Stifter, nachgewiesen durch Quellen: Harsdörffer, Andreas I.
Stifterin, nachgewiesen durch Quellen: Harsdörffer, Ursula, geb. Behaim
Leihgeber
Stadt Nürnberg
Außenseite
Marke/Beschriftung
Papieretikett (Lichtkante der unteren Rahmenleiste)

Stadt Nürnberg

Provenienz und Erwerbung

Aus St. Katharina, Nürnberg. 1805 Entfernung des Retabels aus der Kirche und Verkauf. 1843 ist Gm150 in städtischem Besitz verzeichnet, ohne exakte Angabe des Aufbewahrungsortes (Landauer Zwölfbrüderhaus, Frauenkirche oder Kaiserburg). Die beweglichen Flügel 1843 ebenfalls in städtischem Besitz genannt, mit Angabe der Frauenkirche als Aufbewahrungsort. 1891 Standflügel mit Philippus, Jakobus, Barnabas und Markus in der Nürnberger Lorenzkirche erwähnt, das zugehörige, heute verschollene Pendant in der Frauenkirche. Gm150 seit 1875/1878 als Leihgabe der Stadt Nürnberg im GNM.

Wohl zu Beginn des 20. Jhs. Spaltung der beweglichen Retabelflügel. Die Innenseiten der Retabelflügel vor dem Zweiten Weltkrieg in der Sakristei der Heiliggeistkirche, Nürnberg; nach 1945 an die Evangelische Pfarrkirche zu Fischbach bei Nürnberg ausgeliehen. Die Außenseiten gelangten wohl nach August 1950, möglicherweise ebenfalls aus der Heiliggeistkirche, in die Lorenzkirche. 1964 Zusammenstellung der Innen- und Außenseiten der beweglichen Flügel sowie des Standflügels in der Lorenzkirche, wo sie heute im Chorumgang (sII) hängen. 1903 Erwerb des Pendants von Gm150 durch dieRoyal Pavilion Art Gallery and Museums, Brighton.

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Gm150, Gesamtaufnahme, Innenseite
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Gm150, Gesamtaufnahme, Außenseite
Bestandserfassung
Innenseite
Grundierung
weiß
Pigmentierte Zwischenschicht
nicht nachweisbar
Unterzeichnung
nachweisbar durch Infrarotreflektografie
Ritzung
nachweisbar: Trennung Blattmetallauflagen und Farbflächen
Metallauflage
Gold (auf Poliment): Rahmenleisten, Profil
Gold (auf Farbschicht): Rahmenleisten
Verzierung
Gravierung: Goldgrund, Muster und Nimben
Tremolierung: Goldgrund, Muster
Außenseite
Grundierung
weiß
Pigmentierte Zwischenschicht
nicht nachweisbar
Unterzeichnung
nachweisbar durch Infrarotreflektografie
Metallauflage
Silber auf Farbschicht: Rahmenleisten
Zwischgold auf ockerfarbenem Mordent: Nimben, Ehrentuch, umlaufende Lichtkante
Zwischgold (?): Sternfragmente des Hintergrunds
Verzierung
gemalte Muster: Ehrentuch
Bestandserfassung
Infrarot-Reflektografie
Radiografie
Holzartenbestimmung
UV-Fluoreszenzfotografie
Röntgenfluoreszenz-Analyse
Fragment eines Retabelflügels
Inventarnummer
Gm1087
Maße
94,0–94,4 x 138,9–139,5 x ca. 1,5 cm (Bildträger)
92,4 x 138,6 cm (Bildfläche)
Bildträger
beschnitten, Nutrahmen, vertikale Ausrichtung der Bretter, stumpfer Stoß, liegende Jahrringe
Leihgeber
Museen der Stadt Nürnberg, Kunstsammlungen
Innenseite
Inschrift
auf dem Schriftband des Johannesknaben

Sichin mu(e)ter ihesus tu(e)tmier

Sieh hin, Mutter, Jesus tut mir

Provenienz und Erwerbung

Aus der Frauenkirche, Nürnberg. Spätestens 1522/24 anlässlich der Stiftung und Errichtung des Welser-Retabels zerlegt und in Teilen möglicherweise für dessen Predella weiterverwendet. Nach Zerlegung des Welserretabels wohl 1810 im Kunsthandel. Grabtragung / Geißelung (Gm 113, 113a) spätestens 1853 in der Slg. des Hans von Aufseß, Nürnberg, und als Leihgabe im Germanischen Museum (später GNM); nach Ausweis einer schwarzen Übermalung auf den Außenseiten zuvor jedoch zusammen mit der Maria-Elisabeth-Szene / Gefangennahme (Gm 1087) und Ölberg aufbewahrt. Der Bethlehemitische Kindermord (Gm 114) 1876 als Schenkung des Hamburger Kaufmanns Johannes Paul an das GNM. Die Maria-Elisabeth-Tafel 1877 in der Slg. Lippmann; danach bis zu ihrer Versteigerung im Juni 1924 in der Slg. Goldschmidt-Przibram in Wien bzw. Brüssel. 1924 durch das GNM und die Stadt Nürnberg erworben, 1927 vollständiger Übergang in das Eigentum der städtischen Kunstsammlungen; als Leihgabe im GNM. 1942–1944 Kriegsauslagerung im Felsenkeller der Nürnberger Burg (Obere Schmiedgasse 52), 1/3.8.1944–1945 im Felsenkeller am Paniersplatz. Die Köpfe Marias und des Verkündigungsengels (Gm 2321_1, Gm2321_2) 1871 aus der Slg. von Johann Friedrich Fromm in Köln versteigert. Bis zur erneuten Versteigerung 1876 in der Slg. von Christian Raban Ruhl, danach in der Slg. von Konsul Eduard Friedrich Weber, Hamburg; versteigert 1912. Seit 2004 als Leihgabe aus Privatbesitz im GNM.

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Gm1087, Gesamtaufnahme, Innenseite
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Gm1087, Gesamtaufnahme, Außenseite
Bestandserfassung
Innenseite
Kaschierung
vollflächig mit Gewebe
Grundierung
weiß
Pigmentierte Zwischenschicht
nicht nachweisbar
Unterzeichnung
bläulich schwarz, nachweisbar durch Mikroskopie, Infrarotreflektografie
Ritzung
nachweisbar: Trennung Blattmetallauflagen und Farbflächen
Metallauflage
Gold auf schwarzem Poliment: Hintergrund, Nimben, Mariengürtel, Pfanne, Garnknäuel, Spindel
Silber auf Grundierung: Breilöffel, zwei Garnknäuel
Verzierung
Nimben, Gürtel
Außenseite
Kaschierung
teilflächig mit Gewebe (unterer Bildrand ohne Kaschierung)
Grundierung
weiß
Pigmentierte Zwischenschicht
nicht nachweisbar
Unterzeichnung
Metallauflage
Gold auf schwarzem Poliment: Nimben
Silber auf Grundierung: Rüstungen, Waffen
Verzierung
Punzierung (Punktpunze): Nimben, Gürtel, Rüstungen, Waffen
Punzierung (Rädchen): Christusnimbus
Bestandserfassung
Infrarot-Reflektografie
UV-Fluoreszenzfotografie
Röntgenfluoreszenz-Analyse
Holzartenbestimmung
Radiografie
Retabelflügel, Fragment
Inventarnummer
Gm2371
Maße
39,7 x 38,2 x 1,4–1,9 cm (Bildträger)
IS: 39,0 x 35,1–35,5 cm; AS: 38,6–39,2 x 35,4 cm (Bildfläche)
Bildträger
beschnitten, Nutrahmen (nicht erhalten), vertikale Ausrichtung der Bretter, stumpfer Stoß, stehende Jahrringe, liegende Jahrringe
Innenseite
Wappen
rechts, Schild mit Hausmarke: in Gold Kreuzkopfvierfuß, Vierfuß hintenendig spitz nach oben abgewinkelt
Wappeninhaber
unbekannt
Form der Hausmarke vermutlich noch während des Malprozesses leicht korrigiert
Provenienz und Erwerbung

1852–62 Slg. Johann Peter Weyer, Köln; 1862 daraus versteigert und durch den Kunsthändler Antoine Brasseur, Köln, erworben. Danach bei Heinrich Maria Heimsoeth (1811–87), Köln und Erpel am Rhein; bis zur Versteigerung 1972 im Besitz der Familie Heimsoeth. Unbekannter Privatbesitz, Köln. 2006–2008 bei Dr. Bernhard Decker Kunsthandel, Frankfurt a.M. 2008 von diesem durch das GNM erworben.

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Gm2371, Gesamtaufnahme, Innenseite
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Gm2371, Gesamtaufnahme, Außenseite
Bestandserfassung
Innenseite
Kaschierung
vollflächig mit Gewebe
Grundierung
weiß
Pigmentierte Zwischenschicht
nicht nachweisbar durch Infrarotreflektografie, Radiografie
Unterzeichnung
nachweisbar durch Infrarotreflektografie
Ritzung
nachweisbar: Trennung Blattmetallauflagen und Farbflächen
Metallauflage
Gold auf weißem Grundierung: Hintergrund
Außenseite
Kaschierung
vollflächig mit Gewebe
Grundierung
weiß
Pigmentierte Zwischenschicht
nicht nachweisbar durch Infrarotreflektografie, Radiografie
Unterzeichnung
nachweisbar durch Infrarotreflektografie
Ritzung
nicht nachweisbar
Bestandserfassung
UV-Fluoreszenzfotografie
Infrarot-Reflektografie
Radiografie
Fragment eines Retabelflügels, Innenseite
Inventarnummer
Gm114
Maße
91,3 x 122,1 x 0,4–0,7 cm (Bildträger)
91,3 x 122,1 cm (Bildfläche)
Bildträger
beschnitten, gespalten, parkettiert, Nutrahmen, vertikale Ausrichtung der Bretter, stumpfer Stoß, liegende Jahrringe
Provenienz und Erwerbung

Aus der Frauenkirche, Nürnberg. Spätestens 1522/24 anlässlich der Stiftung und Errichtung des Welser-Retabels zerlegt und in Teilen möglicherweise für dessen Predella weiterverwendet. Nach Zerlegung des Welserretabels wohl 1810 im Kunsthandel. Grabtragung / Geißelung (Gm 113, 113a) spätestens 1853 in der Slg. des Hans von Aufseß, Nürnberg, und als Leihgabe im Germanischen Museum (später GNM); nach Ausweis einer schwarzen Übermalung auf den Außenseiten zuvor jedoch zusammen mit der Maria-Elisabeth-Szene / Gefangennahme (Gm 1087) und Ölberg aufbewahrt. Der Bethlehemitische Kindermord (Gm 114) 1876 als Schenkung des Hamburger Kaufmanns Johannes Paul an das GNM. Die Maria-Elisabeth-Tafel 1877 in der Slg. Lippmann; danach bis zu ihrer Versteigerung im Juni 1924 in der Slg. Goldschmidt-Przibram in Wien bzw. Brüssel. 1924 durch das GNM und die Stadt Nürnberg erworben, 1927 vollständiger Übergang in das Eigentum der städtischen Kunstsammlungen; als Leihgabe im GNM. 1942–1944 Kriegsauslagerung im Felsenkeller der Nürnberger Burg (Obere Schmiedgasse 52), 1/3.8.1944–1945 im Felsenkeller am Paniersplatz. Die Köpfe Marias und des Verkündigungsengels (Gm 2321_1, Gm2321_2) 1871 aus der Slg. von Johann Friedrich Fromm in Köln versteigert. Bis zur erneuten Versteigerung 1876 in der Slg. von Christian Raban Ruhl, danach in der Slg. von Konsul Eduard Friedrich Weber, Hamburg; versteigert 1912. Seit 2004 als Leihgabe aus Privatbesitz im GNM.

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Gm114, Gesamtaufnahme
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Gm114, Gesamtaufnahme, Rückseite
Bestandserfassung
Vorderseite
Kaschierung
vollflächig mit Gewebe
Grundierung
weiß
Pigmentierte Zwischenschicht
nicht nachweisbar
Unterzeichnung
bläulich schwarz, nachweisbar durch Mikroskopie, Infrarotreflektografie
Ritzung
nachweisbar: Trennung Blattmetallauflagen und Farbflächen
Metallauflage
Gold auf schwarzem Poliment: Krone
Silber auf Grundierung: Rüstungen, Waffen
Verzierung
Punzierung (Punktpunze): Rüstungen, Waffen, Krone
Punzierung (Rädchen): Krone
Bestandserfassung
Infrarot-Reflektografie
UV-Fluoreszenzfotografie
Röntgenfluoreszenz-Analyse
Radiografie
Elementanalyse
Gemälde, Altarflügel
Inventarnummer
Gm1279
Maße
138,7 x 94,0 x 0,7–1,6 cm (Bildträger)
137,5 x 94,0–94,5 cm (Bildfläche)
Bildträger
Nutrahmen, vertikale Ausrichtung der Bretter, stumpfer Stoß, stehende Jahrringe, liegende Jahrringe
Leihgeber
Museen der Stadt Nürnberg, Kunstsammlungen
Provenienz und Erwerbung

Aus der Augustinereremitenklosterkirche St. Veit, Nürnberg. Wohl 1810/11 in die königl. Gemäldegalerie auf der Nürnberger Burg verbracht, spätestens zu diesem Zeitpunkt in Einzelteile zerlegt. 1817 und 1819 im Katalog der Galerie aufgeführt. Ab 1822 sämtliche Tafeln als städtischer Besitz verzeichnet.

Gm142–145 (wandelbare Schreinflügel): ab 1829 Moritzkapelle, Nürnberg; 1836 im Besitz der protestantischen Kirchenverwaltung; 1855/56 als Bayerischer Staatsbesitz inventarisiert. Ab 1882 als Leihgabe der königlich-bayerischen Zentralgemäldegalerie (heute BStGS) im GNM.

Gm146–149, 1279, 1280 (Stand- und Predellenflügel): weiterhin in der Burggalerie, die Standflügel ab 1836 im Besitz der protestantischen Kirchenverwaltung, die Predellenflügel in städtischem Besitz. 1840 die oberen Teile der Standflügel (Gm146, Gm1280) und die Predellenflügel (Gm148, Gm149) in der Nürnberger Gemäldegalerie des Landauer’schen Zwölfbrüderhauses, die unteren Teile der Standflügel (Gm147, Gm1279) weiterhin auf der Burg. Nach Schließung der Landauer-Galerie 1864 alle vier Teile der Standflügel im Pfarrhaus der Lorenzkirche. 1867/68 gelangten Gm146 und Gm147 ans GNM, Gm1279 und Gm1280 in die Lorenzkirche, die Predellenflügel in das Nürnberger Rathaus, von dort 1875 mit weiteren Objekten der städtischen Kunstsammlungen an das GNM. Gm1279 und Gm1280 als Leihgabe der Evang.-Luth. Kirchengemeinde Nürnberg-St. Lorenz 1932 an die Stadt Nürnberg, von dieser zur Aufbewahrung als Leihgabe an das GNM.

1942–45 Kriegsauslagerung aller Tafeln des Retabels im Felsenkeller der Nürnberger Burg (Obere Schmiedgasse 52).

Bild URL
Bildunterschrift
Gm1279, Gesamtaufnahme, Vorderseite
Bild URL
Bildunterschrift
Gm1279, Gesamtaufnahme, Rückseite
Bestandserfassung
Infrarot-Reflektografie
UV-Fluoreszenzfotografie
Röntgenfluoreszenz-Analyse
Elementanalyse
Radiografie
Predella
Inventarnummer
Gm122
Maße
56,8 x 229,5–230,3 x 5,7–6,2 cm (mit Originalrahmung)
56,8 x 229,5–230,3 x 2,7–3,2 cm (Bildträger)
38,6–39,2 x 209,7–210,5 cm (Bildfläche)
Bildträger
aufgesetzte Leisten, horizontale Ausrichtung der Bretter, stumpfer Stoß, liegende Jahrringe
Rückseite
Marke/Beschriftung
Papieretikett (oben mittig)

Nürnbergisch, um 1430. / Christus zwischen den Aposteln. / Gm. 122 (1856).

Papieretikett (unten mittig)

G.M.7.[...]

Provenienz und Erwerbung

Aus der evangelisch-lutherischen Pfarrkirche Unserer Lieben Frau in Katzwang. 1852 Ankauf durch Hans von Aufseß, Nürnberg; anschließend als Leihgabe im Germanischen Museum (später GNM). 1862/63 von Aufseß durch das Museum erworben.

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Bildunterschrift
Gm122, Gesamtaufnahme, Vorderseite
Bild URL
Bildunterschrift
Gm122, Gesamtaufnahme, Rückseite
Bestandserfassung
Vorderseite
Kaschierung
vollflächig mit Gewebe (Bildfläche, partiell den Rahmen überlappend)
Grundierung
weiß
Pigmentierte Zwischenschicht
nicht nachweisbar
Unterzeichnung
nachweisbar durch Infrarotreflektografie
Ritzung
nachweisbar: Trennung Blattmetallauflagen und Farbflächen, Binnenflächen der Farbflächen
Metallauflage
Gold auf rotbraunem Poliment: Goldgrund
Gold auf rotbraunem Poliment: Kelch, Weltkugel
Silber auf transparentem Anlegemittel: Schindermesser, Pilgermuschel, Schlüssel, Lanzenspitze, Schwerter, Hellebarde
Silber auf rotbraunem Poliment: Rahmen, Fase
Verzierung
Schwarzzeichnung: auf Attributen mit Blattmetallauflage
Schablonierung: Streublumen auf Rahmenplatte; evtl. mit Zinnasche oder Musivgold
Rückseite
Kaschierung
teilflächig mit Fasermaterial (Reste gelegentlich entlang der Ränder)
Grundierung
weiß (teilflächig)
Bestandserfassung
Infrarot-Reflektografie
UV-Fluoreszenzfotografie
Röntgenfluoreszenz-Analyse
Holzartenbestimmung
Radiografie
Faseranalyse
Retabelflügel, Fragment
Inventarnummer
Gm1526
Maße
39,5 x 31,3 x 1,6–1,9 cm (Bildträger)
IS: 38,5 x 31,3 cm; AS: 38,5 x 31,3 cm (Bildfläche)
Bildträger
beschnitten, Nutrahmen (nicht erhalten), vertikale Ausrichtung der Bretter, stumpfer Stoß, stehende Jahrringe, liegende Jahrringe
Außenseite
Marke/Beschriftung
Papieretikett (oben mittig)

Wilhelm von / Köln / St. Ursula; [links und rechts nebenKöln:]Aig- ner[abweichende Handschrift, unterstrichen]

Papieretikett (unten links)

Eigentum von / Odilie Sepp, / Regensburg, Taxisstr. 6/I

Provenienz und Erwerbung

Wohl im Besitz eines gewissen Aigner (Eigner?). 1891 im Besitz eines Major Göringer, Augsburg. Vor 1908 Slg. Johann Nepomuk Sepp (1816–1909), München; 1909 an dessen Sohn Bernhard Sepp (1853–1920), Regensburg; danach im Besitz der Odilie Sepp, Regensburg. 1951 von ihr durch das GNM erworben.

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Bildunterschrift
Gm1526, Gesamtaufnahme, Innenseite
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Bildunterschrift
Gm1526, Gesamtaufnahme, Außenseite
Bestandserfassung
Innenseite
Kaschierung
vollflächig mit Gewebe
Grundierung
weiß
Pigmentierte Zwischenschicht
nicht nachweisbar durch Infrarotreflektografie, Radiografie
Unterzeichnung
nachweisbar durch Infrarotreflektografie
Ritzung
nachweisbar: Trennung Blattmetallauflagen und Farbflächen
Metallauflage
Gold auf weißem Grundierung: Hintergrund
Zwischgold auf ockerfarbenem Anlegemittel: Mantelschließe
Verzierung
Trassierung: Nimbus
Außenseite
Kaschierung
vollflächig mit Gewebe
Grundierung
weiß
Pigmentierte Zwischenschicht
nicht nachweisbar
Unterzeichnung
nicht nachweisbar
Ritzung
nicht nachweisbar
Bestandserfassung
UV-Fluoreszenzfotografie
Röntgenfluoreszenz-Analyse
Infrarot-Reflektografie
Radiografie
Linker Flügel, Außenseite
Inventarnummer
Gm159b
Maße
110,0–110,7 x 76,1–76,9 x 0,4–0,5 cm (Bildträger)
107,3–108,1 x 74,1–74,8 cm (Bildfläche)
Bildträger
gespalten, gedünnt, parkettiert, Nutrahmen, vertikale Ausrichtung der Bretter, stumpfer Stoß, liegende Jahrringe
weitere Personen
Stifter, nachgewiesen durch Quellen: Stromer, Ortolph III.
Stifterin, nachgewiesen durch Quellen: Stromer, Katharina, geb. Harsdörffer
Leihgeber
Museen der Stadt Nürnberg, Kunstsammlungen
Provenienz und Erwerbung

Aus St. Katharina, Nürnberg. Dort bis 1801 an seinem ursprünglichen Aufstellungsort dokumentiert. Vor 1810 aus der Kirche entfernt. Gm1110 zunächst auf der Nürnberger Kaiserburg und 1810 in die königl. Gemäldegalerie zu Augsburg verbracht. Laut Lutze und Wiegand seit 1920 im GNM, nach Fries jedoch noch 1924 in der Augsburger Gemäldegalerie. Der Transfer ans GNM wahrscheinlich zwischen 1928 und 1936, dort seither als Leihgabe der BStGS. Gm159a, b 1817 und 1819 auf der Kaiserburg dokumentiert. Dort wahrscheinlich bis in die 1860er Jahre verblieben. 1866/67 möglicherweise mit anderen städtischen Gemälden in das Nürnberger Rathaus transferiert, danach ins GNM. Dort seit 1875/78 als Leihgabe der Museen der Stadt Nürnberg, Kunstsammlungen. 20.03.1942 Kriegsauslagerung aller Tafeln im Felsenkeller der Burg (Obere Schmiedgasse 52), 1./3.8.1944 Auslagerung von Gm159b sowie Gm1110 in den Felsenkeller am Paniersplatz.

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Gm159b, Gesamtaufnahme, Vorderseite
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Bildunterschrift
Gm159b, Gesamtaufnahme, Rückseite
Bestandserfassung
Vorderseite
Kaschierung
über Fugen mit Pflanzenfasern
Grundierung
weiß
Metallauflage
Zwischgold (auf Anlegemittel): Gewand Pilatus
Verzierung
Schwarzzeichnung: Schraffuren Gewand Pilatus
gemalte Muster: Gewand Pilatus
Bestandserfassung
UV-Fluoreszenzfotografie
Infrarot-Reflektografie
Radiografie
Röntgenfluoreszenz-Analyse
Retabelflügel, Fragment
Inventarnummer
Gm981
Maße
39,5 x 31,1 x 1,4–2,0 cm (Bildträger)
IS: 38,8 x 31,1 cm; AS: 39,5 x 31,1 cm (Bildfläche)
Bildträger
beschnitten, Nutrahmen (nicht erhalten), vertikale Ausrichtung der Bretter, stumpfer Stoß, stehende Jahrringe, liegende Jahrringe
Außenseite
Marke/Beschriftung
Papieretikett (oben mittig)

Alt Kölnisch XIV[] /Ed. F. Weber/ Hamburg/No 184/39 ½ x 31 63 ½ x 55

Beschriftung (unten, links der Mitte)

WP[PW,IPW?]

Papieretikett (unten mittig)

N. 429

Provenienz und Erwerbung

1852 Slg. Johann Peter Weyer, Köln. 1871 Slg. Johann Friedrich Fromm, Köln; 1871 auf der Versteigerung der Slg. Fromm durch Eduard Friedrich Weber, Hamburg, erworben. 1912 auf der Versteigerung der Slg. Weber durch das GNM erstanden. 1942–45 Kriegsauslagerung im Felsenkeller der Nürnberger Burg (Obere Schmiedgasse 52).

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Gm981, Gesamtaufnahme, Innenseite
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Bildunterschrift
Gm981, Gesamtaufnahme, Außenseite
Bestandserfassung
Innenseite
Kaschierung
vollflächig mit Gewebe
Grundierung
weiß
Pigmentierte Zwischenschicht
nicht nachweisbar durch Infrarotreflektografie, Radiografie
Unterzeichnung
nachweisbar durch Infrarotreflektografie
Ritzung
nachweisbar: Trennung Blattmetallauflagen und Farbflächen
Metallauflage
Gold auf weißem Grundierung: Hintergrund
Zwischgold auf ockerfarbenem Anlegemittel: Kelch
Außenseite
Kaschierung
vollflächig mit Gewebe
Grundierung
weiß
Pigmentierte Zwischenschicht
nicht nachweisbar durch Infrarotreflektografie, Radiografie
Unterzeichnung
nachweisbar durch Infrarotreflektografie
Ritzung
nachweisbar: Trennung Blattmetallauflagen und Farbflächen
Metallauflage
Zwischgold auf weißem Grundierung: Nimbus, Krone
Verzierung
Schwarzzeichnung: Krone, Nimbus
Bestandserfassung
UV-Fluoreszenzfotografie
Röntgenfluoreszenz-Analyse
Infrarot-Reflektografie
Radiografie
Retabelflügel, Außenseite
Inventarnummer
Gm1064
Maße
184,4–184,9 x 95,0 x 0,3–1,0 cm (Bildträger)
ca. 182,0 x 92,5–93,0 cm (Bildfläche)
Bildträger
aufgesetzte Klötzchen, gespalten, parkettiert, Nutrahmen, vertikale Ausrichtung der Bretter, stumpfer Stoß, stehende Jahrringe, liegende Jahrringe
Leihgeber
Bayerische Staatsgemäldesammlungen
Rückseite
Marke/Beschriftung
Papieretikett (unten links)
Bayerische Staats- / Gemälde-Sammlungen / Inv. Nr. 10204 / [Wappen des Königreichs Bayern] / Schlesisch-fränkischer Meister / Blutwunder des hl. Bernhar- / din v. Siena
Provenienz und Erwerbung

Spätestens 1843 in der Kaiserkapelle der Nürnberger Burg. Seit 1919/1920 als Leihgabe der BStGS im GNM. 1941–45 Kriegsauslagerung von Gm1064 im Neutorturm, 1942–45 Kriegsauslagerung von Gm1065 im Felsenkellerder Nürnberger Burg (Obere Schmiedgasse 52).

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Gm1064, Gesamtaufnahme, Vorderseite
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Bildunterschrift
Gm1064, Gesamtaufnahme, Rückseite
Bestandserfassung
Vorderseite
Kaschierung
vollflächig mit Gewebe
Grundierung
weiß
Pigmentierte Zwischenschicht
nachweisbar durch Radiografie, Röntgenfluoreszenzanalyse
Unterzeichnung
schwarz, nachweisbar durch Mikroskopie, Infrarotreflektografie
Ritzung
nachweisbar: Binnenflächen der Farbflächen
Verzierung
gemalte Muster: Antependium
Bestandserfassung
Infrarot-Reflektografie
UV-Fluoreszenzfotografie
Holzartenbestimmung
Radiografie
Rechter Predellenflügel, Außenseite
Inventarnummer
Gm197
Maße
46,2 x 52,7 x 0,3 cm (Bildträger)
45,4 x 50,8 cm (Bildfläche)
Bildträger
aufgesetzte Klötzchen, beschnitten, gedünnt, parkettiert, Nutrahmen, horizontale Ausrichtung der Bretter, stumpfer Stoß
Provenienz und Erwerbung

1847 in der Slg. des Nürnberger Buch- und Kunsthändlers Friedrich Campe. Vermutlich 1853 als „Maria und Christus in halber Figur aus der Nürnberger Schule“ in der Slg. des Hans von Aufseß als Leihgabe im Germanischen Museum (später GNM) im Turm am Tiergärtnertor erwähnt. Spätestens seit 1855 im GNM, 1862/63 von Aufseß durch das Museum erworben.

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Bildunterschrift
Gm197, Gesamtaufnahme, Vorderseite
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Gm197, Gesamtaufnahme, Rückseite
Bestandserfassung
Kaschierung
vollflächig mit Tiersehnen
Grundierung
weiß
Pigmentierte Zwischenschicht
nachweisbar durch Radiografie, Röntgenfluoreszenzanalyse
Unterzeichnung
schwarz, nachweisbar
Ritzung
nachweisbar: Trennung Blattmetallauflagen und Farbflächen
Metallauflage
Zwischgold auf rotbraunem Poliment: Nimbus, Blattwerk, Säulenkapitelle
Silber auf rotbraunem Poliment: Säulenschäfte
Verzierung
Schwarzzeichnung: Blattwerk, Säulen
Bestandserfassung
Infrarot-Reflektografie
UV-Fluoreszenzfotografie
Röntgenfluoreszenz-Analyse
Radiografie
Holzartenbestimmung
Faseranalyse
Rechter Flügel, Innenseite
Inventarnummer
Gm113
Maße
110,3 x 139,5 x 0,6–0,8 cm (Bildträger)
108,6 x 139,5 cm (Bildfläche)
Urspr. Aufstellungsort von Einzelobjekten
Nürnberg, Kirche unserer Lieben Frau [Frauenkirche]
Bildträger
beschnitten, gespalten, parkettiert, Nutrahmen, vertikale Ausrichtung der Bretter, stumpfer Stoß, stehende Jahrringe, liegende Jahrringe
Vorderseite
Inschrift
im aufgeschlagenen Buch des Apostels links

sa[l]ve Regina [mater] miseri/cordi[ae] vita dulcedo et [spes nostra, salve]

Sei gegrüßt, o Königin, Mutter der Barmherzigkeit, unser Leben, unsere Wonne und unsere Hoffnung [Text der marianischen Antiphon des Salve Regina]

Provenienz und Erwerbung

Aus der Frauenkirche, Nürnberg. Spätestens 1522/24 anlässlich der Stiftung und Errichtung des Welser-Retabels zerlegt und in Teilen möglicherweise für dessen Predella weiterverwendet. Nach Zerlegung des Welserretabels wohl 1810 im Kunsthandel. Grabtragung / Geißelung (Gm 113, 113a) spätestens 1853 in der Slg. des Hans von Aufseß, Nürnberg, und als Leihgabe im Germanischen Museum (später GNM); nach Ausweis einer schwarzen Übermalung auf den Außenseiten zuvor jedoch zusammen mit der Maria-Elisabeth-Szene / Gefangennahme (Gm 1087) und Ölberg aufbewahrt. Der Bethlehemitische Kindermord (Gm 114) 1876 als Schenkung des Hamburger Kaufmanns Johannes Paul an das GNM. Die Maria-Elisabeth-Tafel 1877 in der Slg. Lippmann; danach bis zu ihrer Versteigerung im Juni 1924 in der Slg. Goldschmidt-Przibram in Wien bzw. Brüssel. 1924 durch das GNM und die Stadt Nürnberg erworben, 1927 vollständiger Übergang in das Eigentum der städtischen Kunstsammlungen; als Leihgabe im GNM. 1942–1944 Kriegsauslagerung im Felsenkeller der Nürnberger Burg (Obere Schmiedgasse 52), 1/3.8.1944–1945 im Felsenkeller am Paniersplatz. Die Köpfe Marias und des Verkündigungsengels (Gm 2321_1, Gm2321_2) 1871 aus der Slg. von Johann Friedrich Fromm in Köln versteigert. Bis zur erneuten Versteigerung 1876 in der Slg. von Christian Raban Ruhl, danach in der Slg. von Konsul Eduard Friedrich Weber, Hamburg; versteigert 1912. Seit 2004 als Leihgabe aus Privatbesitz im GNM.

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Gm113, Gesamtaufnahme
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Gm113, Gesamtaufnahme, Rückseite
Bestandserfassung
Vorderseite
Kaschierung
vollflächig mit Gewebe
Grundierung
weiß
Pigmentierte Zwischenschicht
nicht nachweisbar
Unterzeichnung
bläulich schwarz, nachweisbar durch Mikroskopie, Infrarotreflektografie
Ritzung
nachweisbar: Trennung Blattmetallauflagen und Farbflächen
Metallauflage
Gold auf schwarzem Poliment: Hintergrund, Nimben
Silber auf Grundierung: Rüstungen, Waffen
Zwischgold auf schwarzem Poliment: Sargtuch
Verzierung
Sgraffito (auf Blattmetall): Sargtuch
Punzierung (Punktpunze): Nimben, Sargtuch, Waffen, Rüstungen
Bestandserfassung
Infrarot-Reflektografie
UV-Fluoreszenzfotografie
Röntgenfluoreszenz-Analyse
Holzartenbestimmung
Radiografie
Elementanalyse
Gemälde, Altarflügel
Inventarnummer
Gm147
Maße
138,8 x 93,8 x 0,7–1,9 cm (Bildträger)
137,5 x 92,0 cm (Bildfläche)
Bildträger
Nutrahmen, vertikale Ausrichtung der Bretter, stumpfer Stoß, stehende Jahrringe, liegende Jahrringe
Leihgeber
Evang.-Luth. Kirchengemeinde Nürnberg-St. Lorenz
Rückseite
Marke/Beschriftung
Beschriftung (oberes Drittel links)

Links unten

Papieretikett (oberes Drittel links der Mitte)

Wappen der Stadt Nürnberg: Gemeinde Vermoegen [der Stadt Nürnbe]rg. [Reste einer Nummer] […]32 [?]

Beschriftung (unteres Drittel links)

[Schrift der ersten Zeile nicht mehr lesbar, darunter:] 1753

Provenienz und Erwerbung

Aus der Augustinereremitenklosterkirche St. Veit, Nürnberg. Wohl 1810/11 in die königl. Gemäldegalerie auf der Nürnberger Burg verbracht, spätestens zu diesem Zeitpunkt in Einzelteile zerlegt. 1817 und 1819 im Katalog der Galerie aufgeführt. Ab 1822 sämtliche Tafeln als städtischer Besitz verzeichnet.

Gm142–145 (wandelbare Schreinflügel): ab 1829 Moritzkapelle, Nürnberg; 1836 im Besitz der protestantischen Kirchenverwaltung; 1855/56 als Bayerischer Staatsbesitz inventarisiert. Ab 1882 als Leihgabe der königlich-bayerischen Zentralgemäldegalerie (heute BStGS) im GNM.

Gm146–149, 1279, 1280 (Stand- und Predellenflügel): weiterhin in der Burggalerie, die Standflügel ab 1836 im Besitz der protestantischen Kirchenverwaltung, die Predellenflügel in städtischem Besitz. 1840 die oberen Teile der Standflügel (Gm146, Gm1280) und die Predellenflügel (Gm148, Gm149) in der Nürnberger Gemäldegalerie des Landauer’schen Zwölfbrüderhauses, die unteren Teile der Standflügel (Gm147, Gm1279) weiterhin auf der Burg. Nach Schließung der Landauer-Galerie 1864 alle vier Teile der Standflügel im Pfarrhaus der Lorenzkirche. 1867/68 gelangten Gm146 und Gm147 ans GNM, Gm1279 und Gm1280 in die Lorenzkirche, die Predellenflügel in das Nürnberger Rathaus, von dort 1875 mit weiteren Objekten der städtischen Kunstsammlungen an das GNM. Gm1279 und Gm1280 als Leihgabe der Evang.-Luth. Kirchengemeinde Nürnberg-St. Lorenz 1932 an die Stadt Nürnberg, von dieser zur Aufbewahrung als Leihgabe an das GNM.

1942–45 Kriegsauslagerung aller Tafeln des Retabels im Felsenkeller der Nürnberger Burg (Obere Schmiedgasse 52).

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Gm147, Gesamtaufnahme, Vorderseite
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Bildunterschrift
Gm147, Gesamtaufnahme, Rückseite
Bestandserfassung
Infrarot-Reflektografie
UV-Fluoreszenzfotografie
Röntgenfluoreszenz-Analyse
Radiografie
Holzartenbestimmung
Linker Flügel, Außenseite
Inventarnummer
Gm880
Maße
183,8 x 112,0–113,0 x 0,8 cm (Bildträger)
180,3–180,9 x 110,0 cm (Bildfläche)
Bildträger
aufgesetzte Klötzchen, gespalten, parkettiert, Nutrahmen (nicht erhalten), vertikale Ausrichtung der Bretter, stumpfer Stoß, stehende Jahrringe, liegende Jahrringe
weitere Personen
Stifterin, Stifter: Landauer, Elisabeth, Landauer, Markus
Leihgeber
Bayerische Staatsgemäldesammlungen, München
Rückseite
Marke/Beschriftung
Papieretikett

[ausgekreuzt]: Königl. Bayer. / Staats-Gemälde-Sammlung / [Wappen des Königreichs Bayern] / Neues Inventar Nr. /660./ 1855.

Papieretikett

Hans Pleydenwurff, die / mystische Vermählung der hl. Katha- / rina / Königlich Bayerische / Staats-Gemälde-Sammlung / (Inventar v. 1855 Nr. 660 b)/ [Wappen des Königreichs Bayern] / Neues Inventar 1905 /3434

Provenienz und Erwerbung

Aus St. Katharina, Nürnberg. Um 1801 das Retabel noch am ursprünglichen Aufstellungsort. Zu Beginn des 19. Jhs. kamen beide Flügel in die Gemäldegalerie der Nürnberger Kaiserburg. 1810 trat die Stadt die Werke an die königl. Staatsslg. in Schleißheim ab. Vermutlich unmittelbar danach brachte man den Flügel mit Auferstehung und Kreuzigung (Gm882/883) in die Augsburger Filialgalerie. Bis 1834 verblieb der Flügel mit der Vermählung der hl. Katharina und der Geburt Christi (Gm880/881) in Schleißheim; 1834 wurde er in die Alte Pinakothek nach München transferiert. 1911 gelangten die Gemälde aus Augsburg und München als Leihgabe der BStGS ans GNM. Der skulptierte Mittelschrein befand sich wohl noch 1863 auf der Nürnberger Burg. 1875 stand er auf dem Dachboden des Nürnberger Rathauses. In diesem Jahr erwarb ihn das GNM als Depositum von der Stadt Nürnberg.

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Gm880, Gesamtaufnahme, Vorderseite
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Bildunterschrift
Gm880, Gesamtaufnahme, Rückseite
Bestandserfassung
Vorderseite
Kaschierung
vollflächig mit Gewebe
Grundierung
weiß
Pigmentierte Zwischenschicht
nachweisbar (weiß)
Unterzeichnung
schwarz, nachweisbar durch Infrarotreflektografie
Metallauflage
Gold auf grünlich-ockerfarbenem Anlegemittel: Nimben, Sitzbank der Maria
Zwischgold: Gewand der Katharina, Pressbrokat auf dem Gewand der Maria
Verzierung
Gravierung: Gewand der Katharina
Trassierung: Nimben
Schwarzzeichnung: Krone der Maria
Pressbrokat: Gewand der Maria, mit Zinnfolie
Bestandserfassung
Röntgenfluoreszenz-Analyse
Infrarot-Reflektografie
Holzartenbestimmung
UV-Fluoreszenzfotografie
Dendrochronologie
Radiografie
Gemälde, Altarflügel
Inventarnummer
Gm145
Maße
271,5 x 92,2 x 1,4–1,9 cm (Bildträger)
271,5 x 88,0–89,0 cm (Bildfläche)
Bildträger
Nutrahmen, vertikale Ausrichtung der Bretter, stumpfer Stoß
Leihgeber
Bayerische Staatsgemäldesammlungen, München
Außenseite
Inschrift
in den Nimben

unlesbar aufgrund der überarbeiteten Vergoldung

Innenseite, oberes Bildfeld
Wappen
unten links, in Schwarz ein zweireihig von Silber und Rot geschachter Schräglinksbalken
Wappeninhaber
Zisterzienser (sog. Bernhardwappen)
herkömmliche Form: Schrägrechtsbalken
Provenienz und Erwerbung

Aus der Augustinereremitenklosterkirche St. Veit, Nürnberg. Wohl 1810/11 in die königl. Gemäldegalerie auf der Nürnberger Burg verbracht, spätestens zu diesem Zeitpunkt in Einzelteile zerlegt. 1817 und 1819 im Katalog der Galerie aufgeführt. Ab 1822 sämtliche Tafeln als städtischer Besitz verzeichnet.

Gm142–145 (wandelbare Schreinflügel): ab 1829 Moritzkapelle, Nürnberg; 1836 im Besitz der protestantischen Kirchenverwaltung; 1855/56 als Bayerischer Staatsbesitz inventarisiert. Ab 1882 als Leihgabe der königlich-bayerischen Zentralgemäldegalerie (heute BStGS) im GNM.

Gm146–149, 1279, 1280 (Stand- und Predellenflügel): weiterhin in der Burggalerie, die Standflügel ab 1836 im Besitz der protestantischen Kirchenverwaltung, die Predellenflügel in städtischem Besitz. 1840 die oberen Teile der Standflügel (Gm146, Gm1280) und die Predellenflügel (Gm148, Gm149) in der Nürnberger Gemäldegalerie des Landauer’schen Zwölfbrüderhauses, die unteren Teile der Standflügel (Gm147, Gm1279) weiterhin auf der Burg. Nach Schließung der Landauer-Galerie 1864 alle vier Teile der Standflügel im Pfarrhaus der Lorenzkirche. 1867/68 gelangten Gm146 und Gm147 ans GNM, Gm1279 und Gm1280 in die Lorenzkirche, die Predellenflügel in das Nürnberger Rathaus, von dort 1875 mit weiteren Objekten der städtischen Kunstsammlungen an das GNM. Gm1279 und Gm1280 als Leihgabe der Evang.-Luth. Kirchengemeinde Nürnberg-St. Lorenz 1932 an die Stadt Nürnberg, von dieser zur Aufbewahrung als Leihgabe an das GNM.

1942–45 Kriegsauslagerung aller Tafeln des Retabels im Felsenkeller der Nürnberger Burg (Obere Schmiedgasse 52).

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Gm145, Gesamtaufnahme, Außenseite
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Bildunterschrift
Gm145, Gesamtaufnahme, Innenseite
Bestandserfassung
Außenseite
Kaschierung
vollflächig mit Gewebe
Grundierung
weiß
Pigmentierte Zwischenschicht
nachweisbar (weiß) durch Radiografie
Unterzeichnung
schwarz, nachweisbar durch Infrarotreflektografie
Ritzung
nachweisbar: Trennung Blattmetallauflagen und Farbflächen, Zirkelschlag
Metallauflage
Gold auf rotbraunem Poliment: Nimben, Mäntel, Mitra, Krümme, Goldbatzen des Nikolaus
Silber auf rotbraunem Poliment: Stab der Krümme
Silber auf ockerfarbenem Anlegemittel: Amikt, Dalmatik, Infulbänder
Zwischgold auf ockerfarbenem Anlegemittel: Fingerringe, Buchbeschläge
Zwischgold auf bräunlichem Anlegemittel: Fellkleid des Johannes
Verzierung
Pressbrokat (Flächenbrokat): Parura, Saum und Dalmatik des Nikolaus
Schwarzzeichnung: Mäntel, Fellkleid, Mitra, Krümme, Sockel
Tremolierung: Hinterlegung des Schleierbretts
Innenseite
Kaschierung
teilflächig mit Tiersehnen (Hinterlegung der Schleierbretter)
Grundierung
weiß
Pigmentierte Zwischenschicht
nachweisbar (weiß) durch Mikroskopie, Radiografie
Unterzeichnung
schwarz, nachweisbar durch Infrarotreflektografie
Ritzung
nachweisbar: Trennung Blattmetallauflagen und Farbflächen
Metallauflage
Gold auf ockerfarbenem Anlegemittel: Reichsapfel, Krümme
Silber auf hellgelbem Anlegemittel / Farbschicht: Gewandsäume des Jesuskindes und des Bernhard, Strahlennimben
Silber auf dunkelbraunem Anlegemittel: Wappenbalken
Zwischgold auf ockerfarbenem Anlegemittel: Hinterlegung der Schleierbretter
Verzierung
Schwarzzeichnung: Reichsapfel
Bestandserfassung
Infrarot-Reflektografie
Infrarot-Reflektografie
UV-Fluoreszenzfotografie
UV-Fluoreszenzfotografie
Röntgenfluoreszenz-Analyse
Holzartenbestimmung
Elementanalyse
Radiografie
Gemälde, Altarflügel
Inventarnummer
Gm143
Maße
276,0 x 93,8 x 1,4–1,6 cm (Bildfläche)
je 272,3 x 91,8 cm (Bildfläche)
Bildträger
Nutrahmen (nicht erhalten), vertikale Ausrichtung der Bretter, stumpfer Stoß
Leihgeber
Bayerische Staatsgemäldesammlungen, München
Innenseite
Inschrift
im Nimbus des Georg

[SANCTVS] GEORGIV[S]

im Nimbus des Sebald

[SAN]CTVS [SE]BALDVS

Provenienz und Erwerbung

Aus der Augustinereremitenklosterkirche St. Veit, Nürnberg. Wohl 1810/11 in die königl. Gemäldegalerie auf der Nürnberger Burg verbracht, spätestens zu diesem Zeitpunkt in Einzelteile zerlegt. 1817 und 1819 im Katalog der Galerie aufgeführt. Ab 1822 sämtliche Tafeln als städtischer Besitz verzeichnet.

Gm142–145 (wandelbare Schreinflügel): ab 1829 Moritzkapelle, Nürnberg; 1836 im Besitz der protestantischen Kirchenverwaltung; 1855/56 als Bayerischer Staatsbesitz inventarisiert. Ab 1882 als Leihgabe der königlich-bayerischen Zentralgemäldegalerie (heute BStGS) im GNM.

Gm146–149, 1279, 1280 (Stand- und Predellenflügel): weiterhin in der Burggalerie, die Standflügel ab 1836 im Besitz der protestantischen Kirchenverwaltung, die Predellenflügel in städtischem Besitz. 1840 die oberen Teile der Standflügel (Gm146, Gm1280) und die Predellenflügel (Gm148, Gm149) in der Nürnberger Gemäldegalerie des Landauerschen Zwölfbrüderhauses, die unteren Teile der Standflügel (Gm147, Gm1279) weiterhin auf der Burg. Nach Schließung der Landauer-Galerie 1864 alle vier Teile der Standflügel im Pfarrhaus der Lorenzkirche. 1867/68 gelangten Gm146 und Gm147 ans GNM, Gm1279 und Gm1280 in die Lorenzkirche, die Predellenflügel in das Nürnberger Rathaus, von dort 1875 mit weiteren Objekten der städtischen Kunstsammlungen an das GNM. Gm1279 und Gm1280 als Leihgabe der Evang.-Luth. Kirchengemeinde Nürnberg-St. Lorenz 1932 an die Stadt Nürnberg, von dieser zur Aufbewahrung als Leihgabe an das GNM.

1942–45 Kriegsauslagerung aller Tafeln des Retabels im Felsenkeller der Nürnberger Burg (Obere Schmiedgasse 52).

Bild URL
Bildunterschrift
Gm143, Gesamtaufnahme, Innenseite
Bild URL
Bildunterschrift
Gm143, Gesamtaufnahme, Außenseite
Bestandserfassung
Innenseite
Kaschierung
vollflächig mit Gewebe
Grundierung
weiß
Pigmentierte Zwischenschicht
nachweisbar (weiß) durch Mikroskopie, Radiografie
Unterzeichnung
schwarz, nachweisbar durch Mikroskopie, Infrarotreflektografie
Ritzung
nachweisbar: Trennung Blattmetallauflagen und Farbflächen, Zirkelschlag
Metallauflage
Gold auf rotbraunem Poliment: Nimben, Mäntel
Silber auf rotbraunem Poliment: Wilde Männer
Silber auf ockerfarbenem Anlegemittel: Turmhauben der Sebalduskirche
Silber auf dunkelbraunem Anlegemittel: Lanzenspitze
Silber auf rotbraunem Anlegemittel: Rüstung
Gold auf ockerfarbenem Anlegemittel: Details der Rüstung
Verzierung
Schwarzzeichnung: Nimben, Obergewänder, Sockel
Musierung: Nimben
Tremolierung: Hinterlegung des Schleierbretts (übermalt)
Außenseite
Pigmentierte Zwischenschicht
nachweisbar (weiß) durch Mikroskopie, Radiografie
Unterzeichnung
schwarz, nachweisbar durch Mikroskopie, Infrarotreflektografie
Ritzung
nachweisbar: Trennung Blattmetallauflagen und Farbflächen, Zirkelschlag
Bestandserfassung
Infrarot-Reflektografie
UV-Fluoreszenzfotografie
Röntgenfluoreszenz-Analyse
Holzartenbestimmung
Radiografie
Gemälde, Predellenflügel
Inventarnummer
Gm148
Maße
41,8 x 56,4 x 0,9–1,1 cm (Bildträger)
je 41,6 x 55,6–56,2 cm (Bildfläche)
52,6 x 67,5–68 x 3,7 cm (lichtes Maß Originalrahmung)
Bildträger
Nutrahmen, vertikale Ausrichtung der Bretter, stumpfer Stoß
Leihgeber
Museen der Stadt Nürnberg, Kunstsammlungen
Innenseite
Inschrift
im Nimbus der Maria Magdalena

[SA]NCTA MARIA M[AGDALENA]

im Nimbus der Agatha

SA[N]CTA AG[ATHA]

Marke/Beschriftung
Papieretikett (linker Rahmenschenkel oben)

[Wappen der Stadt Nürnberg] / GEMEINDEVERMÖGEN DE[R STADT] NÜRNBERG

Außenseite
Marke/Beschriftung
Beschriftung (linker Rahmenschenkel)

124

Beschriftung (oberer Tafelrand)

44

Provenienz und Erwerbung

Aus der Augustinereremitenklosterkirche St. Veit, Nürnberg. Wohl 1810/11 in die königl. Gemäldegalerie auf der Nürnberger Burg verbracht, spätestens zu diesem Zeitpunkt in Einzelteile zerlegt. 1817 und 1819 im Katalog der Galerie aufgeführt. Ab 1822 sämtliche Tafeln als städtischer Besitz verzeichnet.

Gm142–145 (wandelbare Schreinflügel): ab 1829 Moritzkapelle, Nürnberg; 1836 im Besitz der protestantischen Kirchenverwaltung; 1855/56 als Bayerischer Staatsbesitz inventarisiert. Ab 1882 als Leihgabe der königlich-bayerischen Zentralgemäldegalerie (heute BStGS) im GNM.

Gm146–149, 1279, 1280 (Stand- und Predellenflügel): weiterhin in der Burggalerie, die Standflügel ab 1836 im Besitz der protestantischen Kirchenverwaltung, die Predellenflügel in städtischem Besitz. 1840 die oberen Teile der Standflügel (Gm146, Gm1280) und die Predellenflügel (Gm148, Gm149) in der Nürnberger Gemäldegalerie des Landauer’schen Zwölfbrüderhauses, die unteren Teile der Standflügel (Gm147, Gm1279) weiterhin auf der Burg. Nach Schließung der Landauer-Galerie 1864 alle vier Teile der Standflügel im Pfarrhaus der Lorenzkirche. 1867/68 gelangten Gm146 und Gm147 ans GNM, Gm1279 und Gm1280 in die Lorenzkirche, die Predellenflügel in das Nürnberger Rathaus, von dort 1875 mit weiteren Objekten der städtischen Kunstsammlungen an das GNM. Gm1279 und Gm1280 als Leihgabe der Evang.-Luth. Kirchengemeinde Nürnberg-St. Lorenz 1932 an die Stadt Nürnberg, von dieser zur Aufbewahrung als Leihgabe an das GNM.

1942–45 Kriegsauslagerung aller Tafeln des Retabels im Felsenkeller der Nürnberger Burg (Obere Schmiedgasse 52).

Bild URL
Bildunterschrift
Gm148, Gesamtaufnahme, Innenseite
Bild URL
Bildunterschrift
Gm148, Gesamtaufnahme, Außenseite
Bestandserfassung
Außenseite
Kaschierung
über Konstruktionselementen mit Tiersehnen (Rahmenverbindungen, Übergang zwischen Tafel und Rahmen)
Grundierung
weiß
Unterzeichnung
schwarz, nachweisbar durch Infrarotreflektografie
Metallauflage
Gold auf orangerotem Poliment: Rahmen
Zwischgold auf bräunlich ockerfarbenem Anlegemittel: Kleider der Frau am linken Bildrand und der Ursula, Wams des Schwertträgers, Schwertknauf, Kreis und Kreuzspitze der Fahne, Mantel des Hadrian, Kronen
Silber auf bräunlich ockerfarbenem Anlegemittel: Schwertklinge
Verzierung
gemalte Muster: Gewänder der Ursula, des Papstes, der Frau am linken Bildrand, Wams des Schwertträgers (übermalt)
Innenseite
Grundierung
weiß
Unterzeichnung
schwarz, nachweisbar durch Infrarotreflektografie
Metallauflage
Gold auf orangerotem Poliment: Rahmen, Hintergrund
Zwischgold auf bräunlich ockerfarbenem Anlegemittel: Zierborte, Kleid der Agatha
Verzierung
Gravierung: Hintergrund, Nimben
Tremolierung: Hintergrund
Musierung: Nimben
Bestandserfassung
Infrarot-Reflektografie
UV-Fluoreszenzfotografie
Röntgenfluoreszenz-Analyse
Holzartenbestimmung
Radiografie
Linker Flügel
Inventarnummer
Gm1179
Maße
175,2 x 80,0 x 5,2 cm cm (mit Originalrahmung)
164,2 x 68,2 x ca. 1,5 cm cm (Bildträger)
Innenseite: 163,0 x 66,0 cm; Außenseite: 163,0 x 65,0 cm (Bildfläche)
Bildträger
beschnitten, Nutrahmen, vertikale Ausrichtung der Bretter, stumpfer Stoß, liegende Jahrringe
weitere Personen
Stifter, inschriftlich genannt: Neuneck, Melchior von
Leihgeber
Ev.-Lutherische Kirchenverwaltung St. Jakob, Nürnberg
Außenseite
Inschrift
oben

Hie predig sant mertin cristen glaüben seiner / muter vnd bekert vil folcks vo[n]dem vnglauben.

unten, über beide Tafeln (Gm1178, Gm1179) greifend

Melchior vo[n]neüneck lant kumeter hat dise / tafel lassen machen. 1490

Marke/Beschriftung
Beschriftung (auf der oberen Kantenfläche des Rahmens)
[zwei Schrägstriche mit roter Kreide]
Provenienz und Erwerbung

Von einem St. Martinsaltar aus der Deutschherren-Kirche St. Jakob in Nürnberg. Ursprünglich stand das Retabel wahrscheinlich an der südöstlichen Stirnwand des Langhauses unter dem heute verlorenen Lettner, der das Langhaus vom Chor trennte und in fünf Joche gegliedert war. Spätestens ab 1778 und vor 1825 war das Retabel in der Egloffstein‘schen Kapelle der Jakobskirche aufgestellt. Das Retabel wurde vermutlich 1824/1825 zerlegt und die Flügel an unbekanntem Ort in der Jakobskirche aufgehängt. 1928 gelangten sie als Leihgabe der ev.-luth. Kirchenverwaltung St. Jakob ins Germanische Nationalmuseum.

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Bildunterschrift
Gm1179, Gesamtaufnahme, Innenseite
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Bildunterschrift
Gm1179, Gesamtaufnahme, Außenseite
Bestandserfassung
Vorderseite
Kaschierung
teilflächig mit Tiersehnen (oberes und unteres Tafelviertel)
über Fugen mit Tiersehnen (Bereich zwischen dem oberen und unteren Tafelviertel)
Grundierung
weiß
Unterzeichnung
schwarz, nachweisbar durch Mikroskopie, Infrarotreflektografie
Ritzung
nachweisbar: Trennung Blattmetallauflagen und Farbflächen, Binnenflächen der Blattmetallauflagen
Metallauflage
Gold auf rotbraunem Poliment: Nimbus, Hintergrund
Zwischgold auf ockerfarbenem Anlegemittel: Ehrentuch
Silber auf Unterlage 3974: Pressbrokat auf dem Gewand der Helena
Verzierung
Gravierung: Goldgrund
gemalte Muster: Ehrentuch
Rückseite
Kaschierung
teilflächig mit Tiersehnen (oberes und unteres Tafelviertel)
über Fugen mit Tiersehnen (Bereich zwischen dem oberen und unteren Tafelviertel)
Grundierung
weiß
Unterzeichnung
schwarz, nachweisbar durch Mikroskop, Infrarotreflektografie
Ritzung
nachweisbar: Trennung Blattmetallauflagen und Farbflächen
Metallauflage
Zwischgold auf ockerfarbenem Anlegemittel: Nimbus, Pluviale, Kanzelbehang
Verzierung
gemalte Muster: Kanzelbehang, Pluviale
Bestandserfassung
Radiografie
Infrarot-Reflektografie
Röntgenfluoreszenz-Analyse
UV-Fluoreszenzfotografie
Rechter Flügel, Außenseite
Inventarnummer
Gm130
Maße
166,8 x 52,8 x 0,4 cm (Bildträger)
164,6 x 51,2 cm (Bildfläche)
Urspr. Aufstellungsort von Einzelobjekten
Nürnberg, Dominikanerkirche St. Marien
Bildträger
gespalten, gedünnt, parkettiert, Nutrahmen, vertikale Ausrichtung der Bretter, stumpfer Stoß, stehende Jahrringe
Vorderseite
Inschrift
im Nimbus

[SANCTU]S THOMAS DE AQUI[NO]

Wappen
ursprünglich eventuell auf der Rahmung, brauner Hundekopf nach rechts auf rotem Grund
Wappeninhaber
unbekannt
1737 von Schwarz erwähnt, heute nicht mehr vorhanden
Rückseite
Marke/Beschriftung
Notizzettel (oben, rechts der Mitte, an einer Parkettierungsleiste)

Germanisches Nationalmuseum / […] /Gem. 130: H. Pleydenwurff / Dreikönigsaltar in / St. Lorenz / Rechter Außenflügel Thomas / v. Aquin / Tannenholz, 1,76 x 0,525 m / G. M.

Provenienz und Erwerbung

Aus St. Marien, Nürnberg; dort 1586 und 1733 Erwähnung des Dreikönigsretabels, jedoch ohne Nennung der Flügelaußenseiten. 1737 erwähnt Schwarz Gm129 und Gm130 erstmals als Flügelaußenseiten des Dreikönigsretabels. 1778 und 1801 beschreibt Murr das Retabel in situ. Noch 1807 in St. Marien nachweisbar (die Kirche ab 1808 abgerissen). Zwischen 1807 und 1811 Transfer in die Nürnberger Burg, in diesem Zusammenhang erfolgte vermutlich die Teilung der Retabelflügel; zwischen 1811 und 1854 Erwähnungen des Mittelteils und der Flügelinnenseiten in der Gemäldeslg. der Kaiserburg. 1843, 1846, 1863 und 1874 sind Gm129 und Gm130 in der Nürnberger Frauenkirche dokumentiert. Seit spätestens 1882 als Leihgabe der Katholischen Kirchenverwaltung Unser Lieben Frauen, Nürnberg, im GNM. 1909 erworben. Unklar ist, wann der Transfer der Mitteltafel und der Flügelinnenseiten des Retabels in die Nürnberger St. Lorenzkirche erfolgte. 1942–1945 Kriegsauslagerung im Felsenkeller der Burg (Obere Schmiedgasse 52).

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Gm130, Gesamtaufnahme, Vorderseite
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Bildunterschrift
Gm130, Gesamtaufnahme, Rückseite
Bestandserfassung
Vorderseite
Kaschierung
vollflächig mit Gewebe
Grundierung
weiß
Pigmentierte Zwischenschicht
nachweisbar durch Radiografie, Röntgenfluoreszenzanalyse
Unterzeichnung
schwarz, nachweisbar durch Infrarotreflektografie
Ritzung
nachweisbar: Trennung Blattmetallauflagen und Farbflächen, Binnenflächen der Farbflächen
Metallauflage
Gold auf orange-rotem Poliment: Hintergrund
Verzierung
Musierung: Nimbus
Trassierung: Nimben
Pressbrokat: Ehrentuch, mit Zinnfolie
Bestandserfassung
Infrarot-Reflektografie
UV-Fluoreszenzfotografie
Holzartenbestimmung
Radiografie
Rechter Flügel, Außenseite
Inventarnummer
Gm139
Maße
143,5 x 51,5 x 0,5 cm (Bildträger)
141,5 x 49,0 cm (Bildfläche)
Bildträger
gespalten, gedünnt, parkettiert, Nutrahmen (?), vertikale Ausrichtung der Bretter, stumpfer Stoß, liegende Jahrringe
Provenienz und Erwerbung

Wohl aus St. Katharina, Nürnberg. Retabel wahrscheinlich um 1810 abgebaut und auf die Kaiserburg verbracht. Spätestens ab 1816 befanden sich Gm137–140 in der Frauenkirche, die seit 1814 für den katholischen Gottesdienst wiederhergestellt wurde. Vermutlich zwischen 1810 und 1816 die Innenseiten von Gm139 und Gm140 abgespalten. In der Frauenkirche bildeten sie in Kombination mit anderen Fragmenten zwei Pasticcio-Retabel in den Seitenschiffen: am Ende des nördlichen Seitenschiffs der hl. Laurentius und der hl. Sebald (Gm139, Gm140) als Flügel der heute im GNM befindlichen Gregorsmesse (Gm154); am Ende des südlichen Seitenschiffs der hl. Antonius und der hl. Adelphus (Gm137, Gm138) mit den Innenseiten der Predellenflügel des Tucher-Altars (Gm120, Gm121) als Flügel eines Schreins mit geschnitzter Maria. 1837 gingen Gm137–140 aus dem Besitz des Vereinigten Protestantischen Kirchenvermögens in den der katholischen Kirche über. 1879–1881, im Zuge der Ausstattung der Frauenkirche im neogotischen Stil durch August von Essenwein, Entfernung von Gm137–140 aus der Frauenkirche und 1882/83 als Leihgabe dem GNM übergeben.Danach offenbar auf dem Speicher der Nürnberger Elisabethkirche deponiert, wo die Einzelteile der Pasticcio-Retabel mit Ausnahme der Marienskulptur wenig später aufgefunden und nach München zur Restaurierung gebracht wurden. 1906 Erwerb von der katholischen Kirchenverwaltung Nürnberg durch das GNM. Man ging davon aus, dass es sich um die Bestandteile eines einzigen Retabels handelte und präsentierte Gm137–140 im GNM in den folgenden Jahren zusammen mit der Gregorsmesse Gm154 und den ehemaligen Innenseiten der Predella des Tucher-Altars (Gm120, Gm121). Spätestens 1936/37 wurden diese Tafeln nicht mehr als ursprünglich zusammengehörig betrachtet. 1943 Kriegsauslagerung im Felsenkeller am Paniersplatz; 3.8.1944–1945 Auslagerung im Felsenkeller der Burg (Obere Schmiedgasse 52).

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Bildunterschrift
Gm139, Gesamtaufnahme, Vorderseite
Bild URL
Bildunterschrift
Gm139, Gesamtaufnahme, Rückseite
Bestandserfassung
Vorderseite
Grundierung
weiß
Pigmentierte Zwischenschicht
nachweisbar (weiß)
Unterzeichnung
dunkelgrau bis schwarz, nachweisbar durch Mikroskopie, Infrarotreflektografie
Ritzung
nachweisbar: Binnenflächen der Blattmetallauflagen
Metallauflage
Zwischgold auf grünlich-braun, leicht transparentem Anlegemittel: Nimbus, Zierborte des Ehrentuchs, Vorhangstange
Silber auf Anlegemittel: Rost
Verzierung
Pressbrokat (Einzelmotiv): Ehrentuch (Granatapfelmotiv), mit Zinnfolie
Bestandserfassung
Holzartenbestimmung
Infrarot-Reflektografie
Radiografie
Röntgenfluoreszenz-Analyse
UV-Fluoreszenzfotografie
Linker Außenflügel
Inventarnummer
Gm142
Maße
275,1 x 93,8 x 1,4–1,7 cm (Bildträger)
je 274,5 x 91,4 cm (Bildfläche)
Bildträger
Nutrahmen (nicht erhalten), vertikale Ausrichtung der Bretter, stumpfer Stoß
Leihgeber
Bayerische Staatsgemäldesammlungen, München
Innenseite
Inschrift
im Nimbus der Dorothea

unlesbar aufgrund der überarbeiteten Vergoldung

im Nimbus der Margaretha

SANCTA MARG[ARE]THA VIRGO

Heilige Jungfrau Margaretha

Provenienz und Erwerbung

Aus der Augustinereremitenklosterkirche St. Veit, Nürnberg. Wohl 1810/11 in die königl. Gemäldegalerie auf der Nürnberger Burg verbracht, spätestens zu diesem Zeitpunkt in Einzelteile zerlegt. 1817 und 1819 im Katalog der Galerie aufgeführt. Ab 1822 sämtliche Tafeln als städtischer Besitz verzeichnet.

Gm142–145 (wandelbare Schreinflügel): ab 1829 Moritzkapelle, Nürnberg; 1836 im Besitz der protestantischen Kirchenverwaltung; 1855/56 als Bayerischer Staatsbesitz inventarisiert. Ab 1882 als Leihgabe der königlich-bayerischen Zentralgemäldegalerie (heute BStGS) im GNM.

Gm146–149, 1279, 1280 (Stand- und Predellenflügel): weiterhin in der Burggalerie, die Standflügel ab 1836 im Besitz der protestantischen Kirchenverwaltung, die Predellenflügel in städtischem Besitz. 1840 die oberen Teile der Standflügel (Gm146, Gm1280) und die Predellenflügel (Gm148, Gm149) in der Nürnberger Gemäldegalerie des Landauer’schen Zwölfbrüderhauses, die unteren Teile der Standflügel (Gm147, Gm1279) weiterhin auf der Burg. Nach Schließung der Landauer-Galerie 1864 alle vier Teile der Standflügel im Pfarrhaus der Lorenzkirche. 1867/68 gelangten Gm146 und Gm147 ans GNM, Gm1279 und Gm1280 in die Lorenzkirche, die Predellenflügel in das Nürnberger Rathaus, von dort 1875 mit weiteren Objekten der städtischen Kunstsammlungen an das GNM. Gm1279 und Gm1280 als Leihgabe der Evang.-Luth. Kirchengemeinde Nürnberg-St. Lorenz 1932 an die Stadt Nürnberg, von dieser zur Aufbewahrung als Leihgabe an das GNM.

1942–45 Kriegsauslagerung aller Tafeln des Retabels im Felsenkeller der Nürnberger Burg (Obere Schmiedgasse 52).

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Bildunterschrift
Gm142, Gesamtansicht, Innenseite
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Bildunterschrift
Gm146, Gesamtansicht, Außenseite
Bestandserfassung
Innenseite
Kaschierung
vollflächig mit Gewebe
Grundierung
weiß
Pigmentierte Zwischenschicht
nachweisbar (weiß) durch Mikroskopie, Radiografie
Unterzeichnung
schwarz, nachweisbar durch Mikroskopie, Infrarotreflektografie
Ritzung
nachweisbar: Trennung Blattmetallauflagen und Farbflächen, Zirkelschlag
Metallauflage
Gold auf rotbraunem Poliment: Nimben, Mäntel, Krone, Kreuz, Konsolen
Silber auf rotbraunem Poliment: Kreuzstab, Putten
Zwischgold auf dunkelbraunem Anlegemittel: Ärmelbündchen der Margaretha, Kragen der Dorothea
Zwischgold auf ockerfarbenem Anlegemittel: Hintergrund des Schleierwerks
Verzierung
Musierung: Nimben
Schwarzzeichnung: Nimben, Obergewänder, Kreuzstab, Sockel
Tremolierung: Hinterlegung des Schleierbretts
gemalte Muster: Kleid der Dorothea
Außenseite
Pigmentierte Zwischenschicht
nachweisbar (weiß) durch Mikroskopie, Radiografie
Unterzeichnung
schwarz, nachweisbar durch Infrarotreflektografie, Radiografie
Ritzung
nachweisbar: Trennung Blattmetallauflagen und Farbflächen, Zirkelschlag
Bestandserfassung
Infrarot-Reflektografie
Holzartenbestimmung
Röntgenfluoreszenz-Analyse
UV-Fluoreszenzfotografie
Röntgenfluoreszenz-Analyse
Röntgenfluoreszenz-Analyse
Radiografie
Rechter Flügel, Außenseite
Inventarnummer
Gm133
Maße
148,5–151,0 x 71,4 x 0,4–0,9 cm (Bildträger)
148,5–151,0 x 69,5–70,1 cm (Bildfläche)
Urspr. Aufstellungsort von Einzelobjekten
Ursprünglicher Aufstellungsort 1825
Bildträger
aufgesetzte Klötzchen, beschnitten, gespalten, parkettiert, Nutrahmen, vertikale Ausrichtung der Bretter, stumpfer Stoß, liegende Jahrringe
Vorderseite
Inschrift
auf dem Fayence-Krug

MARIA·HI[LF]; darunter, nicht mehr vollständig lesbar, die Buchstabenfolge: […],HA[…]NORWMLFPA[…]

Provenienz und Erwerbung

Aus der Sammlung von Aufseß; 1862/63 durch das Germanische Museum, das spätere GNM, erworben. 1943–1945 Kriegsauslagerung im Felsenkeller am Paniersplatz.

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Bildunterschrift
Gm133, Gesamtaufnahme, Vorderseite
Bild URL
Bildunterschrift
Gm133, Gesamtaufnahme, Rückseite
Bestandserfassung
Vorderseite
Kaschierung
vollflächig mit Gewebe
Grundierung
weiß
Pigmentierte Zwischenschicht
nachweisbar (weiß)
Unterzeichnung
schwarz, nachweisbar durch Mikroskopie, Infrarotreflektografie
Ritzung
nachweisbar: Trennung Blattmetallauflagen und Farbflächen, Binnenflächen der Farbflächen
Metallauflage
Gold auf milchig grauem Anlegemittel: Strahlennimbus
Verzierung
gemalte Muster: Ehrentuch
Bestandserfassung
Röntgenfluoreszenz-Analyse
Infrarot-Reflektografie
Holzartenbestimmung
UV-Fluoreszenzfotografie
Radiografie
Linker Flügel, Außenseite
Inventarnummer
Gm140
Maße
143,8 x 51,7 x 0,7 cm (Bildträger)
142,0 x 49,0 cm (Bildfläche)
Bildträger
aufgesetzte Klötzchen, gespalten, gedünnt, parkettiert, Nutrahmen (?), vertikale Ausrichtung der Bretter, stumpfer Stoß, liegende Jahrringe
Provenienz und Erwerbung

Wohl aus St. Katharina, Nürnberg. Retabel wahrscheinlich um 1810 abgebaut und auf die Kaiserburg verbracht. Spätestens ab 1816 befanden sich Gm137–140 in der Frauenkirche, die seit 1814 für den katholischen Gottesdienst wiederhergestellt wurde. Vermutlich zwischen 1810 und 1816 die Innenseiten von Gm139 und Gm140 abgespalten. In der Frauenkirche bildeten sie in Kombination mit anderen Fragmenten zwei Pasticcio-Retabel in den Seitenschiffen: am Ende des nördlichen Seitenschiffs der hl. Laurentius und der hl. Sebald (Gm139, Gm140) als Flügel der heute im GNM befindlichen Gregorsmesse (Gm154); am Ende des südlichen Seitenschiffs der hl. Antonius und der hl. Adelphus (Gm137, Gm138) mit den Innenseiten der Predellenflügel des Tucher-Altars (Gm120, Gm121) als Flügel eines Schreins mit geschnitzter Maria. 1837 gingen Gm137–140 aus dem Besitz des Vereinigten Protestantischen Kirchenvermögens in den der katholischen Kirche über. 1879–1881, im Zuge der Ausstattung der Frauenkirche im neogotischen Stil durch August von Essenwein, Entfernung von Gm137–140 aus der Frauenkirche und 1882/83 als Leihgabe dem GNM übergeben.Danach offenbar auf dem Speicher der Nürnberger Elisabethkirche deponiert, wo die Einzelteile der Pasticcio-Retabel mit Ausnahme der Marienskulptur wenig später aufgefunden und nach München zur Restaurierung gebracht wurden. 1906 Erwerb von der katholischen Kirchenverwaltung Nürnberg durch das GNM. Man ging davon aus, dass es sich um die Bestandteile eines einzigen Retabels handelte und präsentierte Gm137–140 im GNM in den folgenden Jahren zusammen mit der Gregorsmesse Gm154 und den ehemaligen Innenseiten der Predella des Tucher-Altars (Gm120, Gm121). Spätestens 1936/37 wurden diese Tafeln nicht mehr als ursprünglich zusammengehörig betrachtet. 1943 Kriegsauslagerung im Felsenkeller am Paniersplatz; 3.8.1944–1945 Auslagerung im Felsenkeller der Burg (Obere Schmiedgasse 52).

Bild URL
Bildunterschrift
Gm140, Gesamtaufnahme, Vorderseite
Bild URL
Bildunterschrift
Gm140, Gesamtaufnahme, Rückseite
Bestandserfassung
Vorderseite
Grundierung
weiß
Pigmentierte Zwischenschicht
nachweisbar (weiß)
Unterzeichnung
dunkelgrau bis schwarz, nachweisbar durch Infrarotreflektografie
Ritzung
nicht nachweisbar
Metallauflage
Zwischgold auf grünlich-braun, leicht transparentem Anlegemittel: Pressbrokat
Verzierung
Pressbrokat (Einzelmotiv): Ehrentuch (Granatapfelmotiv), mit Zinnfolie
Bestandserfassung
Holzartenbestimmung
Infrarot-Reflektografie
Röntgenfluoreszenz-Analyse
Radiografie
UV-Fluoreszenzfotografie
Retabelflügel, rechter Flügel
Inventarnummer
Gm144
Maße
271,8 x 89,5 x 1,4–1,9 cm (Bildträger)
je 271,8 x 89,0–89,8 cm (Bildfläche)
Bildträger
Nutrahmen, vertikale Ausrichtung der Bretter, stumpfer Stoß
Leihgeber
Bayerische Staatsgemäldesammlungen, München
Innenseite, oberes Bildfeld
Inschrift
auf der Kanne

(MA)RIA

Innenseite, unteres Bildfeld
Inschrift
auf dem Stirnriemen des weißen Pferdes

M(mit Krone)

Außenseite
Inschrift
im Nimbus der Katharina

SANCTA KATHERIN(A) VIRGO

Heilige Jungfrau Katherina

Provenienz und Erwerbung

Aus der Augustinereremitenklosterkirche St. Veit, Nürnberg. Wohl 1810/11 in die königl. Gemäldegalerie auf der Nürnberger Burg verbracht, spätestens zu diesem Zeitpunkt in Einzelteile zerlegt. 1817 und 1819 im Katalog der Galerie aufgeführt. Ab 1822 sämtliche Tafeln als städtischer Besitz verzeichnet.

Gm142–145 (wandelbare Schreinflügel): ab 1829 Moritzkapelle, Nürnberg; 1836 im Besitz der protestantischen Kirchenverwaltung; 1855/56 als Bayerischer Staatsbesitz inventarisiert. Ab 1882 als Leihgabe der königlich-bayerischen Zentralgemäldegalerie (heute BStGS) im GNM.

Gm146–149, 1279, 1280 (Stand- und Predellenflügel): weiterhin in der Burggalerie, die Standflügel ab 1836 im Besitz der protestantischen Kirchenverwaltung, die Predellenflügel in städtischem Besitz. 1840 die oberen Teile der Standflügel (Gm146, Gm1280) und die Predellenflügel (Gm148, Gm149) in der Nürnberger Gemäldegalerie des Landauer’schen Zwölfbrüderhauses, die unteren Teile der Standflügel (Gm147, Gm1279) weiterhin auf der Burg. Nach Schließung der Landauer-Galerie 1864 alle vier Teile der Standflügel im Pfarrhaus der Lorenzkirche. 1867/68 gelangten Gm146 und Gm147 ans GNM, Gm1279 und Gm1280 in die Lorenzkirche, die Predellenflügel in das Nürnberger Rathaus, von dort 1875 mit weiteren Objekten der städtischen Kunstsammlungen an das GNM. Gm1279 und Gm1280 als Leihgabe der Evang.-Luth. Kirchengemeinde Nürnberg-St. Lorenz 1932 an die Stadt Nürnberg, von dieser zur Aufbewahrung als Leihgabe an das GNM.

1942–45 Kriegsauslagerung aller Tafeln des Retabels im Felsenkeller der Nürnberger Burg (Obere Schmiedgasse 52).

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Bildunterschrift
Gm144, Gesamtaufnahme, Außenseite
Bild URL
Bildunterschrift
Gm144, Gesamtaufnahme, Innenseite
Bestandserfassung
Innenseite
Kaschierung
über Fugen mit Gewebe
teilflächig mit Gewebe (querverlaufend, am oberen und unteren Rand)
Grundierung
weiß
Pigmentierte Zwischenschicht
nachweisbar (weiß) durch Mikroskopie, Radiografie
Unterzeichnung
schwarz, nachweisbar durch Mikroskopie, Infrarotreflektografie
Ritzung
nachweisbar: Trennung Blattmetallauflagen und Farbflächen
Metallauflage
Gold auf ockerfarbenem Anlegemittel: Mantel und Krone des Diokletian, Pferdegeschirr des braunen Pferdes
Zwischgold auf ockerfarbenem Anlegemittel: Hinterlegung der Schleierbretter
Gold auf gelblich-weißem Anlegemittel: Hintergrund des Lukasbildes
Gold auf hellgelbem Anlegemittel / Farbschicht: Ziersaum des Lukas, Nimbus der Maria
Zinnfolie: Gesicht des Lukas
Verzierung
Pressbrokat (Flächenbrokat): Kleid der Maria, Oberteile der Armbrustschützen
Außenseite
Kaschierung
vollflächig mit Gewebe
Grundierung
weiß
Pigmentierte Zwischenschicht
nachweisbar (weiß) durch Mikroskopie, Radiografie
Unterzeichnung
schwarz, nachweisbar durch Mikroskopie, Infrarotreflektografie
Ritzung
nachweisbar: Trennung Blattmetallauflagen und Farbflächen, Zirkelschlag
Metallauflage
Gold auf orange-rotem Poliment: Nimben, Mäntel, Borten, Schwertgriff, Kelch
Silber auf orange-rotem Poliment: Schwert
Zwischgold auf ockerfarbenem Anlegemittel: Hintergrund des Schleierwerks
Verzierung
Pressbrokat (Flächenbrokat): Gewand der Katharina
Bestandserfassung
Infrarot-Reflektografie
Infrarot-Reflektografie
UV-Fluoreszenzfotografie
Röntgenfluoreszenz-Analyse
Holzartenbestimmung
Elementanalyse
Radiografie
Rechter Flügel
Inventarnummer
Gm516b
Maße
61,0 x 24,8 x 2,3 cm (mit Originalrahmung)
54,3 x 18,2 x 0,7 cm (Bildträger)
54,3 x 18,2 cm (Bildfläche)
Bildträger
Nutrahmen, vertikale Ausrichtung der Bretter, stumpfer Stoß
Innenseite
Inschrift
unteres Bildfeld, über dem Torbogen des Turmes

1483

Provenienz und Erwerbung

Die Herkunft ist unbekannt. Vor 1909 vom GNM erworben. 1943–1945 Kriegsauslagerung im Felsenkeller am Paniersplatz.

Bild URL
Bildunterschrift
Gm516b, Gesamtaufnahme, Innenseite
Bild URL
Bildunterschrift
Gm516b, Gesamtaufnahme, Außenseite
Bestandserfassung
Innenseite
Grundierung
weiß
Pigmentierte Zwischenschicht
nicht nachweisbar durch Mikroskopie, Radiografie
Unterzeichnung
schwarz-braun, nachweisbar durch Mikroskopie, Infrarotreflektografie
Ritzung
nicht nachweisbar
Metallauflage
Gold auf Farbschicht: Attribute, Nimben
Silber auf Farbschicht: Rahmenleisten
Zwischgold auf ockerfarbenem Anlegemittel: Rahmenleisten, Profil
Verzierung
Schwarzzeichnung: Attribute, Nimben, Kronen
Schablonierung: Muster auf den Rahmenleisten
Außenseite
Grundierung
weiß
Pigmentierte Zwischenschicht
nicht nachweisbar durch Mikroskopie, Radiografie
Unterzeichnung
schwarz-braun, nachweisbar durch Mikroskopie, Infrarotreflektografie
Ritzung
nicht nachweisbar
Metallauflage
Silber auf ockerfarbenem Anlegemittel: Attribute
Silber auf Farbschicht: Rahmenleisten
Zwischgold auf ockerfarbenem Anlegemittel: Nimben
Zwischgold auf Farbschicht: Sterne des Hintergrundes
Verzierung
Schwarzzeichnung: Attribute
Schablonierung: Muster auf den Rahmenleisten, Sterne im Hintergrund
Bestandserfassung
Infrarot-Reflektografie
UV-Fluoreszenzfotografie
Röntgenfluoreszenz-Analyse
Radiografie
Rechter Flügel
Inventarnummer
Gm1225b
Maße
145,0–145,7 x 62,0 x 3,5 cm (Tiefe des Rahmens) / 12,6 cm (Tiefe der Flügelkonstruktion) cm (mit Originalrahmung)
Außenseite: 140,0–145,8 x ca. 62 cm (Bildfläche)
Innenseite: 132,0 x 49,4–50,7 cm (Bildfläche)
Bildträger
Nutrahmen (Horizontalleisten), vertikale Ausrichtung der Bretter, stumpfer Stoß
Leihgeber
Museen der Stadt Nürnberg, Kunstsammlungen
Außenseite
Marke/Beschriftung
Beschriftung (Schlagleiste, unterhalb der Mitte)

F 92.

Provenienz und Erwerbung

Aus der Allerheiligenkirche in Kleinschwarzenlohe. Seit 1886 als Leihgabe derKunstsammlungen der Stadt Nürnbergim GNM. 1943–1946 Kriegsauslagerung in Schloss Trieb bei Lichtenfels.

Bild URL
Bildunterschrift
Gm1225b, Gesamtaufnahme, Innnenseite
Bild URL
Bildunterschrift
Gm1225b, Gesamtaufnahme, Außenseite
Bestandserfassung
Außenseite
Kaschierung
über Fugen mit Gewebe (Fugen zwischen Rahmenleisten und Tafel; Fuge zwischen Brettern der Tafe)
über Konstruktionselementen mit Gewebe (Eckverbindungen)
über Holzfehlern mit Gewebe (Bildfeld Abendmahl)
Grundierung
weiß
Pigmentierte Zwischenschicht
nachweisbar durch Mikroskop
Unterzeichnung
nachweisbar durch Infrarot-Reflektografie, Mikroskop
Ritzung
nicht nachweisbar
Innenseite
Kaschierung
über Konstruktionselementen mit Gewebe (Nägel Schlagleiste)
über Holzfehlern mit Gewebe (breiter Flügelteil, Tafeloberkante)
Grundierung
weiß
Pigmentierte Zwischenschicht
nicht nachweisbar
Unterzeichnung
nachweisbar durch Infrarot-Reflektografie, Mikroskop
Ritzung
nachweisbar: Trennung Blattmetallauflagen und Farbflächen, Binnenflächen der Blattmetallauflagen
Metallauflage
Gold auf rotbraunem Poliment: Fensteröffnungen Hintergrund
Gold auf ockerfarbenem Anlegemittel: Pultbehang
Gold auf ocker-orangefarbenem Anlegemittel / Farbschicht: Gewand Sebastian
Gold auf rot, grünbraunem Farbschicht: Gewand Veit
Silber auf hellgrün (Lasur)em Farbschicht: Gewand Pantaleon
Verzierung
farbige Motive (Stoffmuster, Edelsteine, Perlen): Gewänder
Bestandserfassung
Infrarot-Reflektografie
UV-Fluoreszenzfotografie
Holzartenbestimmung
Röntgenfluoreszenz-Analyse
Radiografie
Rechter Flügel, Außenseite
Inventarnummer
Gm113a
Maße
109,4 –110,2 x 139,1 x 0,5–0,7 cm (Bildträger)
108,2 –109,0 x 139,1 cm (Bildfläche)
Urspr. Aufstellungsort von Einzelobjekten
Nürnberg, Kirche unserer Lieben Frau [Frauenkirche]
Bildträger
beschnitten, gespalten, parkettiert, Nutrahmen, vertikale Ausrichtung der Bretter, stumpfer Stoß, liegende Jahrringe
Provenienz und Erwerbung

Aus der Frauenkirche, Nürnberg. Spätestens 1522/24 anlässlich der Stiftung und Errichtung des Welser-Retabels zerlegt und in Teilen möglicherweise für dessen Predella weiterverwendet. Nach Zerlegung des Welserretabels wohl 1810 im Kunsthandel. Grabtragung / Geißelung (Gm 113, 113a) spätestens 1853 in der Slg. des Hans von Aufseß, Nürnberg, und als Leihgabe im Germanischen Museum (später GNM); nach Ausweis einer schwarzen Übermalung auf den Außenseiten zuvor jedoch zusammen mit der Maria-Elisabeth-Szene / Gefangennahme (Gm 1087) und Ölberg aufbewahrt. Der Bethlehemitische Kindermord (Gm 114) 1876 als Schenkung des Hamburger Kaufmanns Johannes Paul an das GNM. Die Maria-Elisabeth-Tafel 1877 in der Slg. Lippmann; danach bis zu ihrer Versteigerung im Juni 1924 in der Slg. Goldschmidt-Przibram in Wien bzw. Brüssel. 1924 durch das GNM und die Stadt Nürnberg erworben, 1927 vollständiger Übergang in das Eigentum der städtischen Kunstsammlungen; als Leihgabe im GNM. 1942–1944 Kriegsauslagerung im Felsenkeller der Nürnberger Burg (Obere Schmiedgasse 52), 1/3.8.1944–1945 im Felsenkeller am Paniersplatz. Die Köpfe Marias und des Verkündigungsengels (Gm 2321_1, Gm2321_2) 1871 aus der Slg. von Johann Friedrich Fromm in Köln versteigert. Bis zur erneuten Versteigerung 1876 in der Slg. von Christian Raban Ruhl, danach in der Slg. von Konsul Eduard Friedrich Weber, Hamburg; versteigert 1912. Seit 2004 als Leihgabe aus Privatbesitz im GNM.

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Bildunterschrift
Gm113a, Gesamtaufnahme
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Bildunterschrift
Gm113a, Gesamtaufnahme, Rückseite
Bestandserfassung
Vorderseite
Kaschierung
teilflächig mit Gewebe (unterer Bildrand ohne Kaschierung)
Grundierung
weiß
Pigmentierte Zwischenschicht
nicht nachweisbar
Unterzeichnung
bläulich schwarz, nachweisbar durch Mikroskopie, Infrarotreflektografie
Ritzung
nachweisbar: Trennung Blattmetallauflagen und Farbflächen
Metallauflage
Gold auf schwarzem Poliment: Nimbus
Verzierung
Punzierung (Punktpunze): Nimbus
Punzierung (Rädchen): Nimbus Christi
Bestandserfassung
Infrarot-Reflektografie
UV-Fluoreszenzfotografie
Röntgenfluoreszenz-Analyse
Holzartenbestimmung
Radiografie
Elementanalyse
Linker Flügel, Innenseite
Inventarnummer
Gm156a
Maße
132,1 x 46,4 x 0,1–0,5 cm cm (Bildträger)
130,3 x 45,0 cm (Bildfläche)
Bildträger
gedünnt, parkettiert, Nutrahmen, vertikale Ausrichtung der Bretter, stumpfer Stoß, stehende Jahrringe, liegende Jahrringe
Leihgeber
Museen der Stadt Nürnberg, Kunstsammlungen
Provenienz und Erwerbung

Aus St. Katharina, Nürnberg. Spätestens seit 1816 in der Gemäldegalerie auf der Nürnberger Kaiserburg. Dort noch in den 1850er und 1860er Jahren erwähnt. 1866/67 von der Stadt ins Nürnberger Rathaus verbracht. 1875/1878 von dort ins GNM überführt. Leihgabe der Stadt Nürnberg. 1941–1945 Kriegsauslagerung im Felsenkeller der Nürnberger Burg (Obere Schmiedgasse 52).

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Bildunterschrift
Gm156a, Gesamtaufnahme, Vorderseite
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Bildunterschrift
Gm156a, Gesamtaufnahme, Rückseite
Bestandserfassung
Vorderseite
Kaschierung
über Fugen mit Gewebe
Grundierung
weiß
Pigmentierte Zwischenschicht
nicht nachweisbar
Unterzeichnung
schwarz, nachweisbar durch Mikroskopie, Infrarotreflektografie
Ritzung
nachweisbar: Binnenflächen der Blattmetallauflagen
Metallauflage
Gold auf rotbraunem Poliment: Hintergrund, Nimben
Silber auf ockerfarbenem Anlegemittel: Rüstung des Georg
Verzierung
Schwarzzeichnung: Rüstung des Georg, Nimben
gemalte Muster: Dalmatik des Nikolaus
Bestandserfassung
Infrarot-Reflektografie
UV-Fluoreszenzfotografie
Röntgenfluoreszenz-Analyse
Radiografie
Linker Flügel, Innenseite
Inventarnummer
Gm159a
Maße
110,2–111,2 x 76,1–77,0 x 0,3–0,4 cm (Bildträger)
108,0 x 74,7 cm (Bildfläche)
116,7–117,7 x 84,7 x ca. 4,5 cm (mit Originalrahmung)
Urspr. Aufstellungsort von Einzelobjekten
Ursprünglicher Aufstellungsort 2088
Bildträger
aufgesetzte Klötzchen, gespalten, gedünnt, parkettiert, Nutrahmen, vertikale Ausrichtung der Bretter, stumpfer Stoß, liegende Jahrringe
weitere Personen
Stifter, nachgewiesen durch Quellen: Stromer, Ortolph III.
Stifterin, nachgewiesen durch Quellen: Stromer, Katharina, geb. Harsdörffer
Leihgeber
Museen der Stadt Nürnberg, Kunstsammlungen
Provenienz und Erwerbung

Aus St. Katharina, Nürnberg. Dort bis 1801 an seinem ursprünglichen Aufstellungsort dokumentiert. Vor 1810 aus der Kirche entfernt. Gm1110 zunächst auf der Nürnberger Kaiserburg und 1810 in die königl. Gemäldegalerie zu Augsburg verbracht. Laut Lutze und Wiegand seit 1920 im GNM, nach Fries jedoch noch 1924 in der Augsburger Gemäldegalerie. Der Transfer ans GNM wahrscheinlich zwischen 1928 und 1936, dort seither als Leihgabe der BStGS. Gm159a, b 1817 und 1819 auf der Kaiserburg dokumentiert. Dort wahrscheinlich bis in die 1860er Jahre verblieben. 1866/67 möglicherweise mit anderen städtischen Gemälden in das Nürnberger Rathaus transferiert, danach ins GNM. Dort seit 1875/78 als Leihgabe der Museen der Stadt Nürnberg, Kunstsammlungen. 20.03.1942 Kriegsauslagerung aller Tafeln im Felsenkeller der Burg (Obere Schmiedgasse 52), 1./3.8.1944 Auslagerung von Gm159b sowie Gm1110 in den Felsenkeller am Paniersplatz.

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Gm159a, Gesamtaufnahme, Vorderseite
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Bildunterschrift
Gm159a, Gesamtaufnahme, Rückseite
Bestandserfassung
Vorderseite
Kaschierung
über Fugen mit Pflanzenfasern
teilflächig mit Gewebe
Grundierung
weiß
Unterzeichnung
schwarz, nachweisbar durch Mikroskopie, Infrarotreflektografie
Ritzung
nicht nachweisbar
Bestandserfassung
UV-Fluoreszenzfotografie
Infrarot-Reflektografie
Radiografie
Holzartenbestimmung
Röntgenfluoreszenz-Analyse
Rechter Flügel
Inventarnummer
Gm237
Maße
179,8 x 73,7 x 1,1–1,9 cm (Bildträger)
IS: 177,8 x 71,8–73,0; AS: 178,0 x 71,5–72,0 cm (Bildfläche)
Bildträger
beschnitten, Nutrahmen, vertikale Ausrichtung der Bretter, stumpfer Stoß, liegende Jahrringe
Leihgeber
Bayerische Staatsgemäldesammlungen, München/Wittelsbacher Ausgleichsfonds
Außenseite
Marke/Beschriftung
Beschriftung (oben mittig)

131

Papieretikett (unten links)

Wittelsbacher / Ausgleichsfonds /H.G.1015/(1936)/ Inv. S. No.425[durchgestrichen] /237, R 131[am unteren Rand ergänzt]

Papieretikett (untere linke Ecke)

[Wappen des Königreichs Bayern] / No.246[durchgestrichen] / 1828

Provenienz und Erwerbung

Aus der 1812/13 abgerissenen Dominikanerinnenklosterkirche in Rothenburg o.d.T. Vor 1815 Ankauf von zwei Tafeln (Gm237, Gm238) durch Landbauinspektor Franz Xaver Keim, Nürnberg. 1815 Ankauf aller vier Tafeln (Gm235, Gm236 wohl in Rothenburg; Gm237, Gm238 von Keim in Nürnberg) durch Ludwig Fürst zu Oettingen-Wallerstein für seine Galerie auf Schloss Wallerstein. 1828 Ankauf aus der Slg. Oettingen-Wallerstein durch König Ludwig I. von Bayern, München. 1829 kamen Gm235–238 in die königl. Filialgalerie in der Moritzkapelle, Nürnberg, 1882 als Leihgabe der königlich-bayerischen Zentralgemäldegalerie an das GNM. Heute als Leihgabe der BStGS (Wittelsbacher Ausgleichsfonds) im GNM. 14.8.1941–1945 Kriegsauslagerung von Gm235 und Gm237 im Neutorturm; Gm236 und Gm238 1943–195 im Felsenkeller am Paniersplatz.

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Gm237, Gesamtaufnahme, Innenseite
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Bildunterschrift
Gm237, Gesamtaufnahme, Außenseite
Bestandserfassung
Innenseite
Kaschierung
vollflächig mit Gewebe
Grundierung
weiß
Unterzeichnung
nachweisbar durch Mikroskopie, Infrarotreflektografie
Ritzung
nachweisbar: Trennung Blattmetallauflagen und Farbflächen
Metallauflage
Gold auf rotbraunem Poliment: Hintergrund
Zwischgold auf ockerfarbenem Anlegemittel: Nimben, Gewandsäume
Verzierung
Pressbrokat (Einzelmotiv): Gewand Maria
Pressbrokat (Rapport): Gewand junger König, Gewand alter König
Gravierung: Hintergrund
Außenseite
Kaschierung
teilflächig mit Gewebe (oberes Drittel der Tafel)
Grundierung
weiß
Unterzeichnung
nachweisbar durch Mikroskopie, Infrarotreflektografie
Ritzung
nicht nachweisbar
Metallauflage
Zwischgold auf ockerfarbenem Anlegemittel: Nimben
Zwischgold auf Farbschicht: Kerzenflamme der Laterne
Bestandserfassung
Infrarot-Reflektografie
UV-Fluoreszenzfotografie
Röntgenfluoreszenz-Analyse
Holzartenbestimmung
Radiografie
Retabelflügel, Fragment
Inventarnummer
Gm2370
Maße
39,8 x 38,1 x 0,9–2,1 cm (Bildträger)
IS: 38,5–39,2 x 35,5–35,7 cm; AS: 39,0 x 35,2–35,5 cm (Bildfläche)
Bildträger
beschnitten, Nutrahmen (nicht erhalten), vertikale Ausrichtung der Bretter, stumpfer Stoß, stehende Jahrringe, liegende Jahrringe
Innenseite
Wappen
links, in Rot auf einem weißen (= silbernen) ausgestreckten Handschuh sitzend ein natürlicher (grau-weißer) Falke am Band, mit Schelle an den Fängen
Wappeninhaber
Eisenwanger
auf dem Helm mit roten Decken dasselbe Motiv
Außenseite
Marke/Beschriftung
Beschriftung (unten mittig)

WP[PW,IPW?]

Provenienz und Erwerbung

1852–62 Slg. Johann Peter Weyer, Köln; 1862 daraus versteigert und durch den Kunsthändler Antoine Brasseur, Köln, erworben. Danach bei Heinrich Maria Heimsoeth (1811–87), Köln und Erpel am Rhein; bis zur Versteigerung 1972 im Besitz der Familie Heimsoeth. Unbekannter Privatbesitz, Köln. 2006–2008 bei Dr. Bernhard Decker Kunsthandel, Frankfurt a.M. 2008 von diesem durch das GNM erworben.

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Gm2370, Gesamtaufnahme, Innenseite
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Bildunterschrift
Gm2370, Gesamtaufnahme, Außenseite
Bestandserfassung
Innenseite
Kaschierung
vollflächig mit Gewebe
Grundierung
weiß
Pigmentierte Zwischenschicht
nicht nachweisbar durch Infrarotreflektografie, Radiografie
Unterzeichnung
nachweisbar durch Infrarotreflektografie
Ritzung
nachweisbar: Trennung Blattmetallauflagen und Farbflächen
Metallauflage
Gold auf weißem Grundierung: Hintergrund, Wappenfeld
Silber auf ockerfarbenem Anlegemittel: Rahmen des Wappenfeldes, Helm
Außenseite
Kaschierung
vollflächig mit Gewebe
Grundierung
weiß
Pigmentierte Zwischenschicht
nicht nachweisbar durch Infrarotreflektografie, Radiografie
Unterzeichnung
nachweisbar durch Infrarotreflektografie
Ritzung
nicht nachweisbar
Bestandserfassung
UV-Fluoreszenzfotografie
Röntgenfluoreszenz-Analyse
Infrarot-Reflektografie
Radiografie
Retabelflügel, Innenseite
Inventarnummer
Gm1065
Maße
184,8 x 95,3 x 0,5–1,0 cm (Bildträger)
182,0 x 92,5 cm (Bildfläche)
Bildträger
aufgesetzte Klötzchen, gespalten, parkettiert, Nutrahmen, vertikale Ausrichtung der Bretter, stumpfer Stoß, stehende Jahrringe, liegende Jahrringe
Leihgeber
Bayerische Staatsgemäldesammlungen
Rückseite
Marke/Beschriftung
Papieretikett (unten links)
Bayerische Staats- / Gemälde-Sammlungen / Inv. Nr. 10205 / [Wappen des Königreichs Bayern] / Schlesisch fränkischer Meister / Hl. Bernhardin v. Siena / lehnt 3 Bischofsstühle ab.
Provenienz und Erwerbung

Spätestens 1843 in der Kaiserkapelle der Nürnberger Burg. Seit 1919/1920 als Leihgabe der BStGS im GNM. 1941–45 Kriegsauslagerung von Gm1064 im Neutorturm, 1942–45 Kriegsauslagerung von Gm1065 im Felsenkeller der Nürnberger Burg (Obere Schmiedgasse 52).

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Bildunterschrift
Gm1065, Gesamtaufnahme, Vorderseite
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Bildunterschrift
Gm1065, Gesamtaufnahme, Rückseite
Bestandserfassung
Vorderseite
Kaschierung
vollflächig mit Gewebe
Grundierung
weiß
Pigmentierte Zwischenschicht
nachweisbar durch Radiografie, Röntgenfluoreszenzanalyse
Unterzeichnung
schwarz, nachweisbar durch Mikroskopie, Infrarotreflektografie
Ritzung
nachweisbar: Binnenflächen der Farbflächen
Metallauflage
Gold auf orangerotem Poliment: Hintergrund, Nimbus
Verzierung
gemalte Muster: Mitren, grünes Gewand
Bestandserfassung
Infrarot-Reflektografie
UV-Fluoreszenzfotografie
Röntgenfluoreszenz-Analyse
Radiografie
Gemälde, Altarflügel
Inventarnummer
Gm1280
Maße
138,8 x 93,0–93,9 x 0,7–1,8 cm (Bildträger)
137,7 x 91,5 cm (Bildfläche)
Bildträger
Nutrahmen, vertikale Ausrichtung der Bretter, stumpfer Stoß, stehende Jahrringe, liegende Jahrringe
Leihgeber
Museen der Stadt Nürnberg, Kunstsammlungen
Vorderseite
Inschrift
auf dem Sockel der Götzenbild-Säule

·R·F·1487·

Außenseite
Marke/Beschriftung
Beschriftung (oberes Drittel links)

Links oben

Provenienz und Erwerbung

Aus der Augustinereremitenklosterkirche St. Veit, Nürnberg. Wohl 1810/11 in die königl. Gemäldegalerie auf der Nürnberger Burg verbracht, spätestens zu diesem Zeitpunkt in Einzelteile zerlegt. 1817 und 1819 im Katalog der Galerie aufgeführt. Ab 1822 sämtliche Tafeln als städtischer Besitz verzeichnet.

Gm142–145 (wandelbare Schreinflügel): ab 1829 Moritzkapelle, Nürnberg; 1836 im Besitz der protestantischen Kirchenverwaltung; 1855/56 als Bayerischer Staatsbesitz inventarisiert. Ab 1882 als Leihgabe der königlich-bayerischen Zentralgemäldegalerie (heute BStGS) im GNM.

Gm146–149, 1279, 1280 (Stand- und Predellenflügel): weiterhin in der Burggalerie, die Standflügel ab 1836 im Besitz der protestantischen Kirchenverwaltung, die Predellenflügel in städtischem Besitz. 1840 die oberen Teile der Standflügel (Gm146, Gm1280) und die Predellenflügel (Gm148, Gm149) in der Nürnberger Gemäldegalerie des Landauer’schen Zwölfbrüderhauses, die unteren Teile der Standflügel (Gm147, Gm1279) weiterhin auf der Burg. Nach Schließung der Landauer-Galerie 1864 alle vier Teile der Standflügel im Pfarrhaus der Lorenzkirche. 1867/68 gelangten Gm146 und Gm147 ans GNM, Gm1279 und Gm1280 in die Lorenzkirche, die Predellenflügel in das Nürnberger Rathaus, von dort 1875 mit weiteren Objekten der städtischen Kunstsammlungen an das GNM. Gm1279 und Gm1280 als Leihgabe der Evang.-Luth. Kirchengemeinde Nürnberg-St. Lorenz 1932 an die Stadt Nürnberg, von dieser zur Aufbewahrung als Leihgabe an das GNM.

1942–45 Kriegsauslagerung aller Tafeln des Retabels im Felsenkeller der Nürnberger Burg (Obere Schmiedgasse 52).

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Gm1280, Gesamtaufnahme, Vorderseite
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Bildunterschrift
Gm1280, Gesamtaufnahme, Rückseite
Bestandserfassung
Infrarot-Reflektografie
UV-Fluoreszenzfotografie
Röntgenfluoreszenz-Analyse
Holzartenbestimmung
Elementanalyse
Radiografie
Rechter Flügel
Inventarnummer
Gm238
Maße
179,6 x 73,6 x 1,1–1,9 cm (Bildträger)
IS: 179,5 x 71,0–72,8; AS: 177,8 x 70,9–73,0 cm (Bildfläche)
Bildträger
beschnitten, aufgesetzte Leisten, Nutrahmen, vertikale Ausrichtung der Bretter, stumpfer Stoß, liegende Jahrringe
Leihgeber
Bayerische Staatsgemäldesammlungen, München/Wittelsbacher Ausgleichsfonds
Außenseite
Marke/Beschriftung
Beschriftung (oben mittig)

133

Papieretikett (untere linke Ecke)

[Wappen des Königreichs Bayern] / No.[2]49[durchgestrichen] / 1828

Papieretikett (unterer Tafelrand)

Wittelsbacher / Ausgleichsfonds /H.G.1016/(1936)/ Inv. S. No.426[durchgestrichen] /238, R 131[am unteren Rand ergänzt]

Provenienz und Erwerbung

Aus der 1812/13 abgerissenen Dominikanerinnenklosterkirche in Rothenburg o.d.T. Vor 1815 Ankauf von zwei Tafeln (Gm237, Gm238) durch Landbauinspektor Franz Xaver Keim, Nürnberg. 1815 Ankauf aller vier Tafeln (Gm235, Gm236 wohl in Rothenburg; Gm237, Gm238 von Keim in Nürnberg) durch Ludwig Fürst zu Oettingen-Wallerstein für seine Galerie auf Schloss Wallerstein. 1828 Ankauf aus der Slg. Oettingen-Wallerstein durch König Ludwig I. von Bayern, München. 1829 kamen Gm235–238 in die königl. Filialgalerie in der Moritzkapelle, Nürnberg, 1882 als Leihgabe der königlich-bayerischen Zentralgemäldegalerie an das GNM. Heute als Leihgabe der BStGS (Wittelsbacher Ausgleichsfonds) im GNM. 14.8.1941–1945 Kriegsauslagerung von Gm235 und Gm237 im Neutorturm; Gm236 und Gm238 1943–195 im Felsenkeller am Paniersplatz.

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Gm238, Gesamtaufnahme, Innenseite
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Bildunterschrift
Gm238, Gesamtaufnahme, Außenseite
Bestandserfassung
Innenseite
Kaschierung
vollflächig mit Gewebe
Grundierung
weiß
Unterzeichnung
nachweisbar durch Mikroskopie, Infrarotreflektografie
Ritzung
nachweisbar: Trennung Blattmetallauflagen und Farbflächen
Metallauflage
Gold auf rotbraunem Poliment: Hintergrund
Gold auf Farbschicht: Kerzenflamme
Zwischgold auf ockerfarbenem Anlegemittel: Nimben, Gewandsäume, Pressbrokat
Verzierung
Gravierung: Hintergrund
Pressbrokat (Einzelmotiv): Gewand Maria
Pressbrokat : Decke Totenbett
Außenseite
Kaschierung
teilflächig mit Gewebe (oberes Drittel der Tafel)
Grundierung
weiß
Unterzeichnung
nachweisbar durch Mikroskopie, Infrarotreflektografie
Ritzung
nicht nachweisbar
Metallauflage
Zwischgold auf ockerfarbenem Anlegemittel: Nimben, Pressbrokat
Verzierung
Pressbrokat: Gewand der Magdalena
Bestandserfassung
Infrarot-Reflektografie
UV-Fluoreszenzfotografie
Röntgenfluoreszenz-Analyse
Holzartenbestimmung
Radiografie
Linker Predellenflügel, Außenseite
Inventarnummer
Gm198
Maße
47,3 x 52,5 x 0,3–0,5 cm (Bildträger)
45,6 x 50,6 cm (Bildfläche)
Bildträger
gedünnt, parkettiert, Nutrahmen, horizontale Ausrichtung der Bretter, stumpfer Stoß
Provenienz und Erwerbung

1847 in der Slg. des Nürnberger Buch- und Kunsthändlers Friedrich Campe. Vermutlich 1853 als „Maria und Christus in halber Figur aus der Nürnberger Schule“ in der Slg. des Hans von Aufseß als Leihgabe im Germanischen Museum (später GNM) im Turm am Tiergärtnertor erwähnt. Spätestens seit 1855 im GNM, 1862/63 von Aufseß durch das Museum erworben.

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Bildunterschrift
Gm198, Gesamtaufnahme, Vorderseite
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Bildunterschrift
Gm198, Gesamtaufnahme, Rückseite
Bestandserfassung
Vorderseite
Kaschierung
vollflächig mit Tiersehnen
Grundierung
weiß
Pigmentierte Zwischenschicht
nachweisbar durch Radiografie, Röntgenfluoreszenzanalyse
Unterzeichnung
schwarz, nachweisbar durch Infrarotreflektografie
Ritzung
nachweisbar: Trennung Blattmetallauflagen und Farbflächen
Metallauflage
Zwischgold auf rotbraunem Poliment: Nimbus, Blattwerk, Säulenkapitelle
Silber auf rotbraunem Poliment: Säulenschäfte
Verzierung
Schwarzzeichnung: Blattwerk, Säulen
Bestandserfassung
Radiografie
Röntgenfluoreszenz-Analyse
UV-Fluoreszenzfotografie
Infrarot-Reflektografie
Holzartenbestimmung
Retabelflügel, unterer Teil
Inventarnummer
Gm1809b
Maße
115,4 x 101,4 x 0,9–2,3 cm (Bildträger)
je 115,4 x ca. 102,8 cm (Bildfläche)
Bildträger
Nutrahmen (?), vertikale Ausrichtung der Bretter, stumpfer Stoß, stehende Jahrringe, liegende Jahrringe
Leihgeber
Kath. Pfarramt Herrieden
Provenienz und Erwerbung

Ehemalige Stiftskirche (heute Stiftsbasilika St. Vitus und St. Deocar) in Herrieden. Seit 1972/74 als Leihgabe der kath. Kirchengemeinde Herrieden am GNM.

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Bildunterschrift
Gm1809b, Gesamtaufnahme, Grablegung Christi
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Bildunterschrift
Gm1809b, Gesamtaufnahme, Engel mit Kreuz
Bestandserfassung
Grablegung Christi
Kaschierung
teilflächig mit Tiersehnen (unterer Tafelrand)
Grundierung
weiß
Pigmentierte Zwischenschicht
nicht nachweisbar durch Infrarotreflektografie, Radiografie
Unterzeichnung
schwarz, nachweisbar durch Infrarotreflektografie
Ritzung
nachweisbar: Zirkelschlag
Metallauflage
Zwischgold auf ockerfarbenem Anlegemittel: Nimben
Verzierung
Schwarzzeichnung: Nimben
Engel mit Kreuz
Kaschierung
teilflächig mit Tiersehnen (unterer Tafelrand)
über Fugen mit Tiersehnen
über Holzfehlern mit Tiersehnen
Grundierung
weiß
Pigmentierte Zwischenschicht
nicht nachweisbar durch Infrarotreflektografie, Radiografie
Unterzeichnung
schwarz, nachweisbar durch Mikroskopie, Infrarotreflektografie
Ritzung
nicht nachweisbar
Bestandserfassung
Infrarot-Reflektografie
UV-Fluoreszenzfotografie
Röntgenfluoreszenz-Analyse
Holzartenbestimmung
Radiografie
Epitaph
Inventarnummer
Gm1640
Maße
162,7 x 102,0–132,2 x 29,2–46,5 cm (mit Originalrahmung)
132,5–135,1 x 108,5 cm (Bildfläche)
145,3 x 119,4 cm (Bildträger)
Urspr. Aufstellungsort von Einzelobjekten
Nürnberg, Dominikanerkirche St. Marien
Bildträger
aufgesetzte Leisten, vertikale Ausrichtung der Bretter, stumpfer Stoß
weitere Personen
Bedachter, inschriftlich genannt, dargestellt und repräsentiert durch Wappen: Winkler, Konrad
Bedachte, dargestellt und repräsentiert durch Wappen: Winkler, Kunigunde
Bedachter, dargestellt und repräsentiert durch Wappen: Winkler, Adelheid
Vorderseite
Inschrift
auf der Verdachung, links

Do man zalt vo(n) crist gepurt·mo·cccco vn(d) ym xxxi iar am/freytag vor lichtmess v(er)schid cunrad winkl(er)·dem got / gnad vn(d) frawe(n) kvnigv(n)d vn(d) frawe(n) alheit[= Adelheid]bede sein elich frawe(n)

auf der Verdachung, rechts

Anno d(omi)ni moccolxxi do ward disz closter / p(re)dig(er) ord(e)ns enpfange(n) vn(d) gestift vn(d) auch geweihet i(n) d(er) ere d(er) ju(n)gfraw maria

am Saum des Gewandes der Maria

[lateinische und pseudo-lateinische Buchstaben ohne sinnvollen Zusammenhang]

Wappen
linke Seitenwange, Innenseite, In Weiß (= Silber) zwei schwarze ineinander gesetzte „V“, begleitet von drei (2:1) sechsstrahligen schwarzen Sternen
Wappeninhaber
Winkler
rechte Seitenwange, Innenseite, Anfangsbuchstaben der Vornamen der beiden Ehefrauen des von Konrad Winkler auf der rechten Seitenwange: In Weiß (= Silber) ein schwarzes „K“ (= Kunigunde) und ein rotes „A“ (= Adelheid) durch einen vertikalen roten Strich voneinander getrennt
Schild in Wappenform, jedoch kein Wappen im eigentlichen Sinn
Provenienz und Erwerbung

Bis 1807 in der Dominikanerklosterkirche St. Marien, Nürnberg. Von 1807 bis 1965 im Besitz der Familie Winkler von Mohrenfels, zuletzt in deren Schloss Hemhofen in Mittelfranken. Seit 1965 als Leihgabe der Erbengemeinschaft Winkler von Mohrenfels im GNM. 1988 Erwerb durch das GNM aus dem Besitz des Bernhard Winkler von Mohrenfels, Ottobrunn.

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Bildunterschrift
Gm1640, Gesamtaufnahme, Vorderseite
Bild URL
Bildunterschrift
Gm1640, Gesamtaufnahme, Rückseite
Bild URL
Bildunterschrift
Gm1640, Gesamtaufnahme, rechte Seite
Bild URL
Bildunterschrift
Gm1640, Gesamtaufnahme, linke Seite
Bestandserfassung
Vorderseite, Bildtafel
Kaschierung
vollflächig mit Gewebe (Bildfläche, Leistenrahmung)
Grundierung
weiß
Pigmentierte Zwischenschicht
nachweisbar (weiß) durch Mikroskopie
Unterzeichnung
schwarz, nachweisbar durch Infrarotreflektografie
Ritzung
nachweisbar: Trennung Blattmetallauflagen und Farbflächen, Binnenflächen der Blattmetallauflagen
Metallauflage
Gold auf schwarzem Poliment: Hintergrund, Nimben
Gold auf bräunlich transparentem Anlegemittel: Wulst der oberen Rahmemleiste, links
Zwischgold auf ockerfarbenem Anlegemittel: Krone der Maria, Thronbehang
Zwischgold auf ockerfarbenem Anlegemittel: Kreuznimbus Christi
Zwischgold auf bräunlich transparentem Anlegemittel: Wulst der oberen Rahmenleiste, rechts, Wulst der seitlichen und unteren Rahmenleisten
Verzierung
Trassierung: Konturierung und konzentrische Gliederung der Nimben
Schwarzzeichnung: Krone der Maria
gemalte Muster: Krone der Maria, Thronbehang
Vorderseite, Schriftfeld
Kaschierung
vollflächig mit Fasermaterial
über Fugen mit Fasermaterial (Fuge zwischen Rahmenleiste des Bildfeldes und Schriftfeld)
Grundierung
weiß
Pigmentierte Zwischenschicht
nicht nachweisbar
Unterzeichnung
nicht nachweisbar durch Mikroskopie, Infrarotreflektografie
Ritzung
nicht nachweisbar
Rückseite, Bildtafel
Kaschierung
vollflächig mit Tiersehnen
Grundierung
weiß
Pigmentierte Zwischenschicht
nicht nachweisbar
Rückseite, Schriftfeld
Kaschierung
vollflächig mit Tiersehnen
über Konstruktionselementen mit Tiersehnen (Übergang von Schriftfeld zu Bildtafel)
über Fugen mit Fasermaterial (Fuge zwischen Schriftfeld und Deckplatte)
Grundierung
weiß
Bestandserfassung
Infrarot-Reflektografie
UV-Fluoreszenzfotografie
Röntgenfluoreszenz-Analyse
Holzartenbestimmung
Radiografie
Epitaph
Inventarnummer
Gm117
Maße
mit Seitenwangen und Bekrönung: 196,0 x 135,0 x 45,0 cm (mit Originalrahmung)
152,2 x 111,3 cm (Bildfläche)
mit aufgesetzten Rahmenleisten: 161,9 x 123,0 cm (mit Originalrahmung)
Urspr. Aufstellungsort von Einzelobjekten
Nürnberg, Dominikanerkirche St. Marien
Bildträger
aufgesetzte Klötzchen, nachträgliche Kaschierung, aufgesetzte Leisten, vertikale Ausrichtung der Bretter, stumpfer Stoß
weitere Personen
Bedachte, dargestellt und repräsentiert durch Wappen: Prünster, Walburga, geb. Grundherr
Stifter, dargestellt und repräsentiert durch Wappen: Prünster, Stefan
Vorderseite
Inschrift
auf der Verdachung

Anno d(omi)ni · mo · cccco · vn(d)in de(m)xxxiiii iar am erchtag[= Dienstag]noch sant/mertins tag do vschid fraw walpurg dy steffan prunsterin

im oberen Bildfeld, auf dem von Engeln gehaltenen Schriftband

Gloria·in·excelsis·deo·et·i(n)t(er)ra pac(em?)

Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden

im unteren Bildfeld, im Muster des Antependiums

maria vir(go)

Jungfrau Maria

Wappen
unten links, rot-schwarz gespalten, darüber ein silberner Sparrenbalken, auf dem schwarz-weiß (= schwarz-silber) bewulsteten Helm mit rot-weißen (= rot-silbernen) Decken ein wachsender, silbern geharnischter Arm, in der Faust einen schwarzen, rot lodernden Ast haltend
Wappeninhaber
Prünster
unten rechts, in Rot ein oberhalber, gelb (= golden) gekrönter, silberner Löwe, auf dem Helm mit rot-weißen (= rot-silbernen) Decken der silberne, gelb (= golden) gekrönte Löwe wachsend
Wappeninhaber
Grundherr
Provenienz und Erwerbung

Aus der Dominikanerklosterkirche St. Marien, Nürnberg; noch 1807 dort nachweisbar. Danach in der Gemäldegalerie auf der Nürnberger Burg. 1816 der katholischen Gemeinde Nürnbergs übergeben und an einem Langhauspfeiler der Frauenkirche installiert. Ab 1882 als Leihgabe der katholischen Kirchenverwaltung Nürnberg im GNM ausgestellt; 1910 durch das GNM erworben. 1943–46 Kriegsauslagerung in Schloss Trieb bei Lichtenfels.

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Gm117, Gesamtaufnahme, Vorderseite
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Gm117, Gesamtaufnahme, rechte Seite
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Bildunterschrift
Gm117, Gesamtaufnahme, linke Seite
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Bildunterschrift
Gm117, Gesamtaufnahme, Rückseite
Bestandserfassung
Vorderseite
Kaschierung
vollflächig mit Gewebe
Grundierung
weiß
Pigmentierte Zwischenschicht
nachweisbar (weiß) durch Mikroskopie
Unterzeichnung
schwarz, nachweisbar durch Mikroskopie, Infrarotreflektografie
Ritzung
nachweisbar: Trennung Blattmetallauflagen und Farbflächen, Bildfeldteilung, Binnenflächen der Farbflächen
Metallauflage
Gold auf schwarzem Poliment: Hintergrund, Nimben, Rahmenleisten
Zwischgold auf ockerfarbenem Anlegemittel: Gewänder, Antependium, Engelflügel
Silber auf ockerfarbenem Anlegemittel: Wappen, Gürtel des Stifters, Querleiste
Verzierung
gemalte Muster: Gewänder, Antependium
Schwarzzeichnung: Insignien, Gürtel, Wappen
Trassierung: Nimben
Bestandserfassung
Infrarot-Reflektografie
UV-Fluoreszenzfotografie
Holzartenbestimmung
Röntgenfluoreszenz-Analyse
Radiografie
Epitaph
Inventarnummer
Gm2238
Maße
110,5 x 82,2 x 2,2 cm (Bildträger)
ca. 108,7 x 80,0 cm (Bildfläche)
Urspr. Aufstellungsort von Einzelobjekten
Nürnberg, Pfarrkirche St. Sebald
Bildträger
aufgesetzte Leisten, gedünnt, Nutrahmen (?), vertikale Ausrichtung der Bretter, stumpfer Stoß, stehende Jahrringe, liegende Jahrringe
weitere Personen
Bedachte, Stifterin, dargestellt und repräsentiert durch Wappen: Imhoff, Klara
Stifter, dargestellt und repräsentiert durch Wappen: Imhoff, Konrad II.
Leihgeber
Kirchenverwaltung St. Sebald, Nürnberg
Rückseite
Marke/Beschriftung
Beschriftung (unten rechts)

Geburt Christi / Skt Sebald

Beschriftung (oben mittig)

Nro. 4 R

Vorderseite
Wappen
unten links, In Rot ein gelber [= goldener] Seelöwe mit einem über dem Kopf schwingenden Fischschwanz, auf dem rechten Vorderbein stehend, das linke vorwärts streckend. Auf dem Helm mit rot-gelben [= rot-goldenen] Decken derselbe Seelöwe
Wappeninhaber
Imhoff
unten rechts, Von Weiß [= Silber] und Blau geteilt, oben ein oberhalbes rotes Rad mit drei Speichen, unten eine weiße [= silberne] Lilie. Auf dem Helm mit weiß-blauen [= silber-blauen] Decken ein unterhalbes rotes Rad mit drei Speichen, oben mit einem schwarzen Hahnenfederbusch besteckt
Wappeninhaber
Volckamer
Provenienz und Erwerbung

Aus der Nürnberger Sebalduskirche. Seit 1950 als Leihgabe der Kirchenverwaltung St. Sebald im GNM.

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Bildunterschrift
Gm2238, Gesamtaufnahme, Vorderseite
Bild URL
Bildunterschrift
Gm2238, Gesamtaufnahme, Rückseite
Bestandserfassung
Vorderseite
Kaschierung
vollflächig mit Gewebe
Grundierung
weiß
Pigmentierte Zwischenschicht
nachweisbar (weiß) durch Mikroskopie
Unterzeichnung
schwarz, nachweisbar durch Mikroskopie, Infrarotreflektografie
Ritzung
nachweisbar: Trennung Blattmetallauflagen und Farbflächen, Binnenflächen der Farbflächen
Metallauflage
Gold auf schwarzem Poliment: Hintergründe, Fensteröffnungen, Nimbus der Maria
Silber auf ockerfarbenem Anlegemittel: Wappenhelme
Verzierung
Schwarzzeichnung: Wappenhelme
Bestandserfassung
Infrarot-Reflektografie
UV-Fluoreszenzfotografie
Röntgenfluoreszenz-Analyse
Holzartenbestimmung
Radiografie
Epitaph
Inventarnummer
Gm124
Maße
133,0–133,5 x 115 x 5,5 cm (mit Originalrahmung)
133,5 x 115 x 3 cm (Bildträger)
Urspr. Aufstellungsort von Einzelobjekten
Nürnberg, Dominikanerkirche St. Marien
Bildträger
aufgesetzte Klötzchen, nachträgliche Kaschierung, aufgesetzte Leisten, vertikal, horizontale Ausrichtung der Bretter, Dübel, stumpfer Stoß, liegende Jahrringe
weitere Personen
Stifter, dargestellt und repräsentiert durch Wappen: Stromer, Hans III.
Stifterin, dargestellt und repräsentiert durch Wappen: Stromer, Barbara
Leihgeber
Museen der Stadt Nürnberg
Rückseite
Marke/Beschriftung
Papieretikett (unten rechts)

Inventar / Inv. No.83./ GEMEINDEVERMÖGEN DER STADT NÜRNBERG [kreisförmig um das Nürnberger Stadtwappen im Dreieckschild]

Provenienz und Erwerbung

Aus der Dominikanerklosterkirche St. Marien, Nürnberg; noch 1807 dort nachweisbar. Danach wohl in der Gemäldegalerie auf der Nürnberger Burg. Seit 1875/78 als Leihgabe der Stadt Nürnberg im GNM. 1943 Kriegsauslagerung im Felsenkeller am Paniersplatz, 1944 Auslagerung in den Felsenkeller der Burg (Obere Schmiedgasse 52).

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Bildunterschrift
Gm124, Gesamtaufnahme, Vorderseite
Bild URL
Bildunterschrift
Gm124, Gesamtaufnahme, Rückseite
Bestandserfassung
Vorderseite
Kaschierung
vollflächig mit Gewebe (Tafel und Rahmen)
Grundierung
weiß
Pigmentierte Zwischenschicht
nicht nachweisbar
Unterzeichnung
schwarz, nachweisbar durch Mikroskopie, Infrarotreflektografie
Ritzung
nachweisbar: Trennung Blattmetallauflagen und Farbflächen, Bildfeldteilung
Metallauflage
Gold auf schwarzem Poliment: Hintergrund
Zwischgold auf schwarzem Poliment: Gewänder
Zwischgold auf grünlich-ockerfarbenem Anlegemittel: Himmelspforte, Strahlen der Himmelspforte, Stola Petrus
Silber auf braunem Anlegemittel: Wappen
Verzierung
gemalte Muster: Gewänder
Schwarzzeichnung: Krone, Engel
Punzierung (Strichpunze): Gewänder
Trassierung: Nimben
Rückseite
Kaschierung
über Fugen mit Tiersehnen
teilflächig mit Tiersehnen (querverlaufend, mittig sowie am oberen und unteren Rand)
Bestandserfassung
Holzartenbestimmung
Infrarot-Reflektografie
UV-Fluoreszenzfotografie
Radiografie
Röntgenfluoreszenz-Analyse
Elementanalyse
Faseranalyse
Porträt
Inventarnummer
Gm1172
Maße
28,5 x 19,3 x 0,4 cm (Bildträger)
27,3 x 17,1 cm (Bildfläche)
Bildträger
gedünnt, parkettiert, Nutrahmen (nicht erhalten), liegende Jahrringe
Provenienz und Erwerbung

1928 aus dem Münchner Kunsthandel bei Julius Böhler erworben. 1942–1945 Kriegsauslagerung im Felsenkeller der Nürnberger Burg (Obere Schmiedgasse 52).

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Bildunterschrift
Gm1172, Gesamtaufnahme, Vorderseite
Bild URL
Bildunterschrift
Gm1172, Gesamtaufnahme, Rückseite
Bestandserfassung
Vorderseite
Grundierung
weiß
Pigmentierte Zwischenschicht
nachweisbar durch Radiografie, Streiflicht
Unterzeichnung
nicht nachweisbar durch Mikroskopie, Infrarotreflektografie
Ritzung
nicht nachweisbar
Bestandserfassung
Infrarot-Reflektografie
UV-Fluoreszenzfotografie
Radiografie
Röntgenfluoreszenz-Analyse
Holzartenbestimmung
Rechter Flügel, Innenseite
Inventarnummer
Gm132
Maße
148,5–150,0 x 71,3 x 0,4–0,9 cm (Bildträger)
148,5–150,0 x 70,0–70,5 cm (Bildfläche)
Bildträger
aufgesetzte Klötzchen, gespalten, parkettiert, Nutrahmen, vertikale Ausrichtung der Bretter, stumpfer Stoß, stehende Jahrringe, liegende Jahrringe
Rückseite
Marke/Beschriftung
Papieretikett (unten links auf der Parkettierung)

57[1]/ [...]

Vorderseite
Inschrift
auf der Kopfbedeckung des Königs rechts
MELCHAR.REX.DE.ORIENT.S(UM)
Ich bin König Melchior aus dem Orient
im Rundbogenfenster links vom Medaillon
REX
König
im Rundbogenfenster rechts vom Medaillon
DAVIT
David
auf den Straußeneipokal

AD [gefälschtes Monogramm Albrecht Dürers]

Provenienz und Erwerbung

Aus der Sammlung von Aufseß; 1862/63 durch das Germanische Museum, das spätere GNM, erworben. 1943–1945 Kriegsauslagerung im Felsenkeller am Paniersplatz.

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Bildunterschrift
Gm132, Gesamtaufnahme, Vorderseite
Bild URL
Bildunterschrift
Gm132, Gesamtaufnahme, Rückseite
Bestandserfassung
Vorderseite
Kaschierung
vollflächig mit Gewebe
Grundierung
weiß
Pigmentierte Zwischenschicht
nachweisbar (weiß)
Unterzeichnung
nachweisbar durch Infrarotreflektografie
Ritzung
nachweisbar: Trennung Blattmetallauflagen und Farbflächen, Binnenflächen der Farbflächen, Zirkelschlag
Metallauflage
Gold auf orange-rotem Poliment: Hintergrund
Gold auf milchig grauem Anlegemittel: Strahlennimben, Stern, Pokale, Broschen
Gold auf Farbschicht: Krone des Melchior
Verzierung
Pressbrokat (Flächenbrokat): Gewänder der Könige, mit Zinnfolie
Bestandserfassung
Röntgenfluoreszenz-Analyse
Holzartenbestimmung
Infrarot-Reflektografie
UV-Fluoreszenzfotografie
Radiografie
Dendrochronologie
Typus des Gesamtobjekts
Flügelretabel, unbekannter Typus
Herstellungsdaten des Gesamtobjekts
Hans Pleydenwurff und Werkstatt
um 1455/60
Ortsangabe
Entstehungsort
Bamberg oder Nürnberg
Geogr. Ort
Koordinaten
Landschaftsangabe
Landschaft
Franken
Geogr. Region
Mittelfranken
Rechter Flügel, Außenseite
Inventarnummer
Gm882
Maße
183,1 x 110,5–111,2 x 0,7 cm (Bildträger)
181,5 x 110,0 cm (Bildfläche)
Bildträger
beschnitten, gespalten, parkettiert, Nutrahmen (nicht erhalten), vertikale Ausrichtung der Bretter, stumpfer Stoß, schräger Stoß, stehende Jahrringe, liegende Jahrringe
weitere Personen
Stifterin, Stifter: Landauer, Elisabeth, Landauer, Markus
Leihgeber
Bayerische Staatsgemäldesammlungen, München
Vorderseite
Inschrift
Kreuz Christi
I•N•R•I
Rückseite
Marke/Beschriftung
Papieretikett

mit Aufdruck oder Stempel:Germanisches Nationalmuseum Nürnberg /Gem. 882: Pleÿdenwurff-Kreis / Landauer Altar / Außenseite rechts: Kalvarienberg / Tannenholz: 1,83 x 1,11 m / St. G. Inv. 1855

Papieretikett (links oben)

Königlich-Bayerische / Staats-Gemälde-Sammlung / Inv. v. 1855 Nr. 5363 / [Wappen des Königreichs Bayern] / Neues Inventar 1905 /3435

Provenienz und Erwerbung

Aus St. Katharina, Nürnberg. Um 1801 das Retabel noch am ursprünglichen Aufstellungsort. Zu Beginn des 19. Jhs. kamen beide Flügel in die Gemäldegalerie der Nürnberger Kaiserburg. 1810 trat die Stadt die Werke an die königl. Staatsslg. in Schleißheim ab. Vermutlich unmittelbar danach brachte man den Flügel mit Auferstehung und Kreuzigung (Gm882/883) in die Augsburger Filialgalerie. Bis 1834 verblieb der Flügel mit der Vermählung der hl. Katharina und der Geburt Christi (Gm880/881) in Schleißheim; 1834 wurde er in die Alte Pinakothek nach München transferiert. 1911 gelangten die Gemälde aus Augsburg und München als Leihgabe der BStGS ans GNM. Der skulptierte Mittelschrein befand sich wohl noch 1863 auf der Nürnberger Burg. 1875 stand er auf dem Dachboden des Nürnberger Rathauses. In diesem Jahr erwarb ihn das GNM als Depositum von der Stadt Nürnberg.

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Bildunterschrift
Gm882, Gesamtaufnahme, Vorderseite
Bild URL
Bildunterschrift
Gm882, Gesamtaufnahme, Rückseite
Bestandserfassung
Vorderseite
Kaschierung
vollflächig mit Gewebe
Grundierung
weiß
Pigmentierte Zwischenschicht
nachweisbar (weiß)
Unterzeichnung
schwarz, nachweisbar durch Infrarotreflektografie
Metallauflage
Zwischgold: Pressbrokat
Verzierung
Pressbrokat: Gewand der Rückenfigur, mit Zinnfolie
Bestandserfassung
Röntgenfluoreszenz-Analyse
UV-Fluoreszenzfotografie
Infrarot-Reflektografie
Holzartenbestimmung
Dendrochronologie
Radiografie
Typus des Gesamtobjekts
Flügelretabel, zweifach wandelbares Triptychon
Urspr. Aufstellungsort des Gesamtobjekts
Nürnberg, Dominikanerinnenkirche St. Katharina
Geogr. Ort
Koordinaten
Freigabe
Metadaten bearbeitet, SW
Redaktion abgeschlossen
Metadaten aktualisiert, BF
Metadaten aktualisiert, JH
Metadaten bearbeitet, BF
Metadaten bearbeitet, JH
freigabe2
Redaktion abgeschlossen
Herstellungsdaten des Gesamtobjekts
Werkstatt oder Umkreis Hans Pleydenwurffs
um 1465
Ortsangabe
Entstehungsort
Nürnberg
Geogr. Ort
Koordinaten
Landschaftsangabe
Landschaft
Franken
Geogr. Region
Mittelfranken
Epitaph
Inventarnummer
Gm134
Maße
127,5 x 91,5 x 1,2–1,7 cm (Bildträger)
ca. 125,5 x 89,5 cm (Bildfläche)
Urspr. Aufstellungsort von Einzelobjekten
Kleinschwarzenlohe, Allerheiligenkapelle
Bildträger
nachträgliche Kaschierung, Nutrahmen, vertikale Ausrichtung der Bretter, stumpfer Stoß, stehende Jahrringe, liegende Jahrringe
Leihgeber
Museen der Stadt Nürnberg, Kunstsammlungen
Rückseite
Marke/Beschriftung
Stempel (im oberen Tafeldrittel links)

Museen der Stadt Nürnberg / Gemälde und Skulpturensammlung / Äußere Sulzbacher Straße 60 / 90491 Nürnberg

Beschriftung (im oberen Tafeldrittel links)

Gm 0170

Vorderseite
Inschrift
Auf dem Baldachin

Sicut Lilium Inter Spinas

Wie die Lilie zwischen Dornen [Cant. 2,2]

am rechten Ärmelsaum der Maria

ET ENIM NI

Und in der Tat wenn nicht ...

am Saum des Gewandes der Maria

[…]A·FAW[?]S[…]– NOMN –EQVESIVI[…]RIOL[?…]NOLN[…]

im Nimbus der Katharina

SANCTA·KATHERINA·VIRGO·SPONSA·CRISTI·EGREGIA·ET

Die heilige Jungfrau Katharina, ausersehene Braut Christi und ...

Provenienz und Erwerbung

Aus der Allerheiligenkapelle in Kleinschwarzenlohe bei Kornburg. Seit 1885 als Leihgabe der Stadt Nürnberg, Rieterstiftung, im GNM.

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Gm134, Gesamtaufnahme, Vorderseite
Bild URL
Bildunterschrift
Gm134, Gesamtaufnahme, Rückseite
Bestandserfassung
Vorderseite
Kaschierung
teilflächig mit Gewebe (obere zwei Tafeldrittel )
Grundierung
weiß
Pigmentierte Zwischenschicht
nachweisbar
Unterzeichnung
schwarz, nachweisbar durch Infrarotreflektografie
Metallauflage
Gold auf rötlichem Poliment: Hintergrund
Verzierung
Pressbrokat: Gewand der Maria, mit Zinnfolie
Schwarzzeichnung: Krone der Maria
Rückseite
Kaschierung
über Holzfehlern mit Tiersehnen
über Fugen mit Gewebe (zwischen dem vierten und fünften Brett, unteres Tafelviertel)
Bestandserfassung
Infrarot-Reflektografie
UV-Fluoreszenzfotografie
Holzartenbestimmung
Radiografie
Röntgenfluoreszenz-Analyse
Faseranalyse
Epitaph
Inventarnummer
Gm521
Maße
140,2 x 105,2 x 6,7 cm cm (mit Originalrahmung)
127,8 x 92,0 cm cm (Bildfläche)
127,8 x 92,0 cm cm (lichtes Maß Originalrahmung)
Urspr. Aufstellungsort von Einzelobjekten
Nürnberg, Dominikanerinnenkirche St. Katharina
Bildträger
Nutrahmen, vertikale Ausrichtung der Bretter, stumpfer Stoß, stehende Jahrringe, liegende Jahrringe
Leihgeber
Evangelisch-Lutherische Gesamtkirchengemeinde Nürnberg
Rückseite
Marke/Beschriftung
Papieretikett (oben, links der Mitte)

Inventar /No. 201 / Nürnberger Stadtwappen (im Schild ein gekrönter Jungfrauenadler) umgeben von kreisförmiger Beschriftung: G[EM]EINDE VERMÖGEN DER STADT NÜRNBERG

Papieretikett (unten links)

P.K. 77

Notizzettel (Rahmen, untere Horizontalleiste, rechts der Mitte)
Eigentum der prostest./ Kirchenverwaltung / Nürnberg. (J. St.)
Beschriftung (oben, links der Mitte)

40.

Papieretikett (Rückseite Rahmen, obere Horizontalleiste, links der Mitte)
672.
Beschriftung (Rahmen, obere Horizontalleiste, rechts der Mitte)

49

Provenienz und Erwerbung

1733 in der Nürnberger Dominikanerkirche dokumentiert; wahrscheinlich 1810 von dort auf die Nürnberger Burg verbracht. Der weitere Verbleib unbekannt. Seit 1875 als Leihgabe der Protestantischen Kirchenverwaltung, Nürnberg, im GNM; heute als Leihgabe der Evangelisch-Lutherischen Gesamtkirchengemeinde Nürnberg. 1942–1945 Kriegsauslagerung im Felsenkeller der Nürnberger Burg (Obere Schmiedgasse 52).

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Bildunterschrift
Gm521, Gesamtaufnahme, Vorderseite
Bild URL
Bildunterschrift
Gm521, Gesamtaufnahme, Rückseite
Bestandserfassung
Vorderseite
Grundierung
weiß
Ritzung
nachweisbar: Trennung Blattmetallauflagen und Farbflächen, Bildfeldteilung
Metallauflage
Gold auf rotbraunem Poliment: Hintergrund, Nimbus Christi
Gold auf ockerfarbenem Anlegemittel: Mitra (Bänder), Tiara (Kronen), Mantelborte, Kelch, Patene
Zwischgold auf olivgrünem Farbschicht: Kreuz
Zwischgold auf farblosem Grundierung / Anlegemittel: Querriegel Mantelborte
Silber auf ockerfarbenem Anlegemittel: Wappen (Stifterin)
Silber auf olivgrünem Farbschicht: Kreuzstab
Verzierung
Trassierung: Hintergrund, Nimbus Christi
Punzierung (Punktpunze): Hintergrund, Nimbus Christi
Schwarzzeichnung: Gefäße, Kreuz
farbige Motive (Edelsteine, Perlen): Mantelborte
Bestandserfassung
Infrarot-Reflektografie
UV-Fluoreszenzfotografie
Röntgenfluoreszenz-Analyse
Holzartenbestimmung
Radiografie
Rechter Flügel, Innenseite
Inventarnummer
Gm883
Maße
185,2 x 113,2 x 0,6 cm (Bildträger)
181,5 x 110,0 cm (Bildfläche)
Bildträger
gespalten, parkettiert, Nutrahmen (nicht erhalten), vertikale Ausrichtung der Bretter, stumpfer Stoß, schräger Stoß, stehende Jahrringe, liegende Jahrringe
weitere Personen
Stifterin, dargestellt und repräsentiert durch Wappen: Landauer, Elisabeth
Stifter: Landauer, Markus
Leihgeber
Bayerische Staatsgemäldesammlungen, München
Vorderseite
Inschrift
im Nimbus des Auferstandenen
ALPHA•ET•O[MEGA] •DEVS•ET•HOMO•SALVATOR•[es folgen weitere, nicht entzifferbare Buchstaben, die etwa so viel Platz wie „HOMO SALVATOR“ einnehmen]

Anfang und Ende, Gott und Mensch, Erlöser

auf dem Sarkophag
Wappen
unten rechts, in Rot eine weiße [silberne] Spitze, begleitet von drei (2,1) Lindenblättern in verwechselter Tinktur
Wappeninhaber
Landauer
Rückseite
Marke/Beschriftung
Papieretikett (links unten)

Gem. 883: Pleÿdenwurff-Kreis / Landauer Altar / Innenseite rechts: Auferstehung Christi / Tannenholz 1,84 x 1,13 m / S […] G. Inv. 1855

Papieretikett

Königlich-Bayerische / Staats-Gemälde-Sammlung / Inv. v. 1855 Nr. 5324 / [Wappen des Königreichs Bayern] / Neues Inventar 1905 /3436

Provenienz und Erwerbung

Aus St. Katharina, Nürnberg. Um 1801 das Retabel noch am ursprünglichen Aufstellungsort. Zu Beginn des 19. Jhs. kamen beide Flügel in die Gemäldegalerie der Nürnberger Kaiserburg. 1810 trat die Stadt die Werke an die königl. Staatsslg. in Schleißheim ab. Vermutlich unmittelbar danach brachte man den Flügel mit Auferstehung und Kreuzigung (Gm882/883) in die Augsburger Filialgalerie. Bis 1834 verblieb der Flügel mit der Vermählung der hl. Katharina und der Geburt Christi (Gm880/881) in Schleißheim; 1834 wurde er in die Alte Pinakothek nach München transferiert. 1911 gelangten die Gemälde aus Augsburg und München als Leihgabe der BStGS ans GNM. Der skulptierte Mittelschrein befand sich wohl noch 1863 auf der Nürnberger Burg. 1875 stand er auf dem Dachboden des Nürnberger Rathauses. In diesem Jahr erwarb ihn das GNM als Depositum von der Stadt Nürnberg.

Bild URL
Bildunterschrift
Gm883, Gesamtaufnahme, Vorderseite
Bild URL
Bildunterschrift
Gm883, Gesamtaufnahme, Rückseite
Bestandserfassung
Vorderseite
Kaschierung
vollflächig mit Gewebe
Grundierung
weiß
Pigmentierte Zwischenschicht
nachweisbar (weiß)
Unterzeichnung
schwarz, nachweisbar durch Infrarotreflektografie
Ritzung
nachweisbar: Trennung Blattmetallauflagen und Farbflächen
Metallauflage
Gold auf rötlich ockerfarbenem Poliment: Hintergrund, Nimbus Christi
Verzierung
Trassierung: Nimbus Christi
Musierung: Nimbus Christi
Bestandserfassung
Holzartenbestimmung
Infrarot-Reflektografie
UV-Fluoreszenzfotografie
Röntgenfluoreszenz-Analyse
Radiografie
Typus des Gesamtobjekts
Flügelretabel, zweifach wandelbares Triptychon
Urspr. Aufstellungsort des Gesamtobjekts
Nürnberg, Dominikanerinnenkirche St. Katharina
Geogr. Ort
Koordinaten
Freigabe
Metadaten bearbeitet, SW
Redaktion abgeschlossen
Metadaten aktualisiert, BF
Metadaten aktualisiert, JH
Metadaten bearbeitet, BF
Metadaten bearbeitet, JH
freigabe2
Redaktion abgeschlossen
Herstellungsdaten des Gesamtobjekts
Werkstatt oder Umkreis Hans Pleydenwurffs
um 1465
Ortsangabe
Entstehungsort
Nürnberg
Geogr. Ort
Koordinaten
Landschaftsangabe
Landschaft
Franken
Geogr. Region
Mittelfranken
Rechter Flügel, Außenseite
Zugehörige Teile
Inventarnummer
Gm1127
Maße
ca. 283 x 138,2–139,0 cm (Bildfläche)
286,3 x 142,2 x 0,8–1,0 cm (Bildträger)
Bildträger
aufgesetzte Klötzchen, gespalten, gedünnt, parkettiert, Nutrahmen, vertikale Ausrichtung der Bretter, Dübel, stumpfer Stoß, stehende Jahrringe
Vorderseite
Inschrift
Im Nimbus der Maria

SANCTA·MARIA·VIRGO·INTEMERATA·IN·PARTV·

Heilige Maria, unbefleckte Jungfrau bei der Geburt

Provenienz und Erwerbung

Aus der Elisabethkirche in Breslau. Am 8.7.1497 Beschädigung des Retabels durch Blitzschlag. In der Folge Neuanordnung der erhaltenen Fragmente und Verbleib auf dem Hochaltar der Elisabethkirche bis mindestens 1649. Spätestens 1653 Abbau der Fragmente und vermutlich Einlagerung in der Unterkirche der Kreuzkirche in Breslau. Nach der Säkularisation 1810 wohl zunächst durch Prof. Karl Adalbert Herrmann, Breslau, erworben; dann bei Restaurator Johann H. Chr. König, Breslau. Spätestens 1859 im Besitz von Wilhelm Ranke, Berlin. Am 13.9.1871 bei Lepke, Berlin, zusammen mit den zugehörigen Fragmenten der Kreuzigung und der Anbetung versteigert (Nr. 119–121); Erwerb durch den Kunsthändler Grünfeld, Berlin. Später wohl in der Slg. Leopold Goldschmied. 1888 in der Kunsthandlung A. Rupprecht, München. 1891 in der Slg. Crombez, Paris, dort noch 1905 erwähnt. Im Dezember 1926 Versteigerung der Slg. im Hotel Drouot, Paris; 1927als Jubiläumsgeschenk der Geheimräte Dr. Reusch und Dr. von Petri an das GNM.

Bild URL
Bildunterschrift
Gm1127, Gesamtaufnahme
Bestandserfassung
Vorderseite
Grundierung
weiß
Pigmentierte Zwischenschicht
nachweisbar (weißlich) durch Radiografie, Röntgenfluoreszenzanalyse
Unterzeichnung
schwarz, nachweisbar durch Mikroskopie, Infrarotreflektografie
Ritzung
nicht nachweisbar
Metallauflage
Gold auf rotbraunem Poliment: Hintergrund
Gold auf gelbem Anlegemittel: Nimben, Gewandsäume
Verzierung
Pressbrokat: Gewand der Frau rechts von Maria
Bestandserfassung
Röntgenfluoreszenz-Analyse
Infrarot-Reflektografie
UV-Fluoreszenzfotografie
Radiografie
Holzartenbestimmung
Epitaph
Inventarnummer
Gm35
Maße
144,7 x 102,7 x 1,2 cm (Bildträger)
142,7 x 101,6 cm (Bildfläche)
Bildträger
aufgesetzte Klötzchen, gedünnt, parkettiert, Nutrahmen (nicht erhalten), vertikale Ausrichtung der Bretter, stumpfer Stoß, stehende Jahrringe, liegende Jahrringe
Leihgeber
Evangelisch-Lutherische Gesamtkirchengemeinde Nürnberg
Vorderseite
Inschrift
im Kreuzestitulus

YNRY

Wappen
unten rechts, auf Silber eine schwarze Hausmarke: Sparrenfußschaft mit vorderer Oberkopf- und Mittelabstrebe
Wappeninhaber
unbekannt
unten links, auf Rot eine schräglinks mit dem Blatt nach oben gestellte, natürliche (braune) Sense mit silbernem Blatt
Wappeninhaber
unbekannt
Marke/Beschriftung
Papieretikett (unten mittig)

81

Rückseite
Marke/Beschriftung
Beschriftung (auf der dritten Längsleiste der Parkettierung)

A.H

Provenienz und Erwerbung

Seit 1875 als Leihgabe der Protestantischen Kirchenverwaltung, heute Evangelisch-Lutherische Gesamtkirchengemeinde Nürnberg, im GNM. 1943–45 Kriegsauslagerung im Felsenkeller am Paniersplatz.

Bild URL
Bildunterschrift
Gm35, Gesamtaufnahme, Vorderseite
Bild URL
Bildunterschrift
Gm35, Gesamtaufnahme, Rückseite
Bestandserfassung
Vorderseite
Kaschierung
vollflächig mit Gewebe
Grundierung
weiß
Unterzeichnung
schwarz, nachweisbar durch Infrarotreflektografie
Ritzung
nachweisbar: Trennung Blattmetallauflagen und Farbflächen
Metallauflage
Gold auf rötlichem Poliment: Hintergrund
Silber: rechtes Wappen, Sichelklinge des linken Wappens
Gold auf Anlegemittel: nachträgliche Überarbeitung von Hintergrund, Nimben, Kopfbedeckungen des Hauptmannes und des Mannes neben ihm, Wams des Soldaten in Rückenansicht
Bestandserfassung
Infrarot-Reflektografie
Holzartenbestimmung
Röntgenfluoreszenz-Analyse
UV-Fluoreszenzfotografie
Radiografie
Dendrochronologie
Elementanalyse
Epitaph
Inventarnummer
Gm141
Maße
158,3 x 122,0 cm (Bildfläche)
159,8 x 122,7 x 0,8–1,9 cm (Bildträger)
Urspr. Aufstellungsort von Einzelobjekten
Nürnberg, Pfarrkirche St. Lorenz
Bildträger
gedünnt, parkettiert, Nutrahmen, vertikale Ausrichtung der Bretter, stumpfer Stoß, stehende Jahrringe, liegende Jahrringe
weitere Personen
Bedachter, dargestellt und repräsentiert durch Wappen: Krell, Jodokus
Leihgeber
Bayerische Staatsgemäldesammlungen, München
Vorderseite
Wappen
rechts neben dem Bedachten, in Hellgelb (= Gold) zwei voneinander abgewendete schwarze Raben oder Krähen
Wappeninhaber
Krell
Rückseite
Marke/Beschriftung
Papieretikett (unten links)

Wittelsbacher / Ausgleichsfond /H.G. 1201/ (1936)/ Inv. S. No.31[Nummer durchgestrichen] /141

Papieretikett (oben links)

[Wappen des Königreichs Bayern] / No. [3]09[durchgestrichen] / 1823 [handschriftlich ausgebessert zu 1828]

Provenienz und Erwerbung

Aus St. Lorenz, Nürnberg. 1812 in die Galerie auf der Kaiserburg verbracht. 1816 von Bauinspektor Theodor Keim in Nürnberg für den FürstenLudwig Kraft zu Oettingen-Wallerstein erworben. 1828 Ankauf aus der Slg. Oettingen-Wallerstein durch König Ludwig I. von Bayern, München. 1829 kam Gm141 in die königl. Filialgalerie in der Moritzkapelle, Nürnberg. 1882 als Leihgabe der Zentralgemäldegalerie ins GNM überführt. Heute als Leihgabe der BStGS (Wittelsbacher Ausgleichsfonds) im GNM.

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Bildunterschrift
Gm141, Gesamtaufnahme, Vorderseite
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Bildunterschrift
Gm141, Gesamtaufnahme, Rückseite
Bestandserfassung
Vorderseite
Kaschierung
teilflächig mit Gewebe (obere Tafelhälfte)
über Fugen mit Tiersehnen (untere Tafelhälfte)
Grundierung
weiß
Pigmentierte Zwischenschicht
nicht nachweisbar
Unterzeichnung
schwarz, nachweisbar durch Mikroskopie, Infrarotreflektografie
Ritzung
nachweisbar: Trennung Blattmetallauflagen und Farbflächen
Metallauflage
Gold auf orangerotem Poliment: Hintergrund, Nimben
Zwischgold auf ockerfarbenem Anlegemittel: Pressbrokate, Kelch der Barbara, Buchbeschläge des Jodokus
Silber auf ockerfarbenem Anlegemittel: Messer des Bartholomäus, Gürtel des Jakobus
Verzierung
Pressbrokat: Gewänder
Schwarzzeichnung: Kronen, Kelch der Barbara
Gravierung: Goldgrund
Musierung: Nimben
Bestandserfassung
Radiografie
Infrarot-Reflektografie
Holzartenbestimmung
UV-Fluoreszenzfotografie
Röntgenfluoreszenz-Analyse
Faseranalyse
Epitaph
Inventarnummer
Gm152
Maße
160,2 x 128,8 x 1,8–2,5 cm (Bildträger)
156,5 x 121,0 cm (Bildfläche)
Bildträger
aufgesetzte Klötzchen, Nutrahmen, vertikale Ausrichtung der Bretter, stumpfer Stoß, stehende Jahrringe
weitere Personen
Bedachte, dargestellt und repräsentiert durch Wappen: Haller, Ursula, geb. Hallentauer
Stifter, dargestellt und repräsentiert durch Wappen: Haller, Lorenz
Leihgeber
Evang.-Luth. Kirchengemeinde Nürnberg – St. Lorenz
Vorderseite
Inschrift
am Gewandsaum Christi

Hebraisierende Inschrift, die in großen Teilen Phantasiebuchstaben zeigt und keinen lesbaren Sinn ergibt

Wappen
unten links, in Rot ein silberner, schwarz gefüllter, in Rot ein silberner, schwarz gefüllter, schrägrechter Sparren
Wappeninhaber
Haller
unten rechts, von Rot, Blau und Silber geteilter Schild mit zwei gelben [= goldenen] Sternen im mittleren, blauen Feld
Wappeninhaber
Hallentauer
Provenienz und Erwerbung

Aus St. Lorenz, Nürnberg. 1811 aus der Lorenzkirche in die königl. Gemäldegalerie auf der Nürnberger Kaiserburg verbracht. Dort 1817 und 1819 dokumentiert. Laut Lutze und Wiegand vor 1868 Überführung ins Germanische Museum. Seit dem 8. März 1875 dort als Leihgabe der Evang.-Luth. Kirchengemeinde Nürnberg, St. Lorenz.

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Gm152, Gesamtaufnahme, Vorderseite
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Bildunterschrift
Gm152, Gesamtaufnahme, Rückseite
Bestandserfassung
Vorderseite
Kaschierung
teilflächig mit Gewebe (obere Tafelhälfte)
über Holzfehlern mit Tiersehnen (untere Tafelhälfte)
Grundierung
weiß
Pigmentierte Zwischenschicht
nicht nachweisbar
Unterzeichnung
schwarz, nachweisbar durch Mikroskopie, Infrarotreflektografie
Ritzung
nachweisbar: Trennung Blattmetallauflagen und Farbflächen, Binnenflächen der Blattmetallauflagen
Metallauflage
Gold auf rotbraunem Poliment: Hintergrund, Nimben, Kronen
Silber auf bräunlichem Anlegemittel: Messerklinge und -knauf des Bartholomäus, Rost des Laurentius, Wappen
Zwischgold auf Anlegemittel: Pressbrokat des Laurentius
Zwischgold auf bräunlichem Anlegemittel: Gewandborten, Schuhe des Bartholomäus und der Barbara, Kelch der Barbara, Buchbeschläge, Gebetsnuss, Kruzifix der Frau des Stifters
Verzierung
Punzierung (Punktpunze): Kronen und Nimben der weiblichen Heiligen
Gravierung: Hintergrund
Tremolierung: Hintergrund
Pressbrokat (Rapport): Gewand des Laurentius
Trassierung: Nimben
Pressbrokat (Einzelmotiv): Gewänder der Helena und der Barbara, Mantel Christi
Bestandserfassung
Infrarot-Reflektografie
UV-Fluoreszenzfotografie
Holzartenbestimmung
Röntgenfluoreszenz-Analyse
Radiografie
Epitaph
Inventarnummer
Gm151
Maße
131,1 x 98,1 x 1,1 cm (Bildträger)
ca. 128,0 x 95,8 cm (Bildfläche)
Urspr. Aufstellungsort von Einzelobjekten
Nürnberg, Dominikanerinnenkirche St. Katharina
Bildträger
aufgesetzte Klötzchen, beschnitten, gedünnt, nachträgliche Einschubleiste, Nutrahmen (?), vertikale Ausrichtung der Bretter, stumpfer Stoß, liegende Jahrringe
weitere Personen
Bedachte, dargestellt und repräsentiert durch Wappen: Topler, Brigitta, Marstaller
Stifter, dargestellt und repräsentiert durch Wappen: Topler, Konrad
Leihgeber
Museen der Stadt Nürnberg, Kunstsammlungen
Vorderseite
Inschrift
Nimbus der Birgitta

STA BRIGI […]

Provenienz und Erwerbung

Aus St. Katharina, Nürnberg. Seit 1875/78 als Leihgabe der Stadt Nürnberg im GNM. 5.12.1941–1945 Kriegsauslagerung im Felsenkeller der Burg (Obere Schmiedgasse 52).

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Gm151, Gesamtaufnahme, Vorderseite
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Bildunterschrift
Gm151, Gesamtaufnahme, Rückseite
Bestandserfassung
Vorderseite
Grundierung
weiß
Pigmentierte Zwischenschicht
nachweisbar (weiß)
Unterzeichnung
schwarz, nachweisbar durch Mikroskopie, Infrarotreflektografie
Ritzung
nachweisbar: Trennung Blattmetallauflagen und Farbflächen, Binnenflächen der Blattmetallauflagen
Metallauflage
Gold auf rotbraunem Poliment: Hintergrund, Nimben
Zwischgold auf ockerfarbenem Anlegemittel: Pressbrokat, Wappen (Kaiser, Birgitta)
Silber auf ockerfarbenem Anlegemittel: Wappen (Papst, Kaiser, Birgitta)
Verzierung
Gravierung: Hintergrund
Musierung: Nimbus der Birgitta
Bestandserfassung
Infrarot-Reflektografie
UV-Fluoreszenzfotografie
Röntgenfluoreszenz-Analyse
Holzartenbestimmung
Radiografie
Einzelgemälde
Inventarnummer
Gm520
Maße
107,6 x 196,0 x 1,8 cm (Bildträger)
103,0 x 192,2 cm (Bildfläche)
Urspr. Aufstellungsort von Einzelobjekten
Nürnberg, Rathaus
Bildträger
Nutrahmen (nicht erhalten), vertikale Ausrichtung der Bretter, stumpfer Stoß, liegende Jahrringe
Leihgeber
Museen der Stadt Nürnberg, Kunstsammlungen
Vorderseite
Inschrift
unten auf der Schrifttafel
Juste iudicate filii hominum / Judiciu(m) quale faris taliter / Judicaberis Ir menschen / feldt urtel auf erden Als ir dort weldt geurdeildt werden
Urteilt gerecht, Ihr Menschenkinder. So, wie Du das Urteil sprichst, so wirst du gerichtet werden. Ihr Menschen, fällt Urteil auf Erden, so wie ihr dort [beim Weltgericht] wollt abgeurteilt werden
oben, rechts und links des Kopfes Christi
Ego iusticias – iudicabo
Ich werde gerecht richten
Rückseite
Marke/Beschriftung
Papieretikett (oben, links der Mitte)

Inventar / No.30./Wappen der Stadt Nürnberg, [darum in Kreisform:] Gemeinde Vermögen der Stadt Nürnberg

Papieretikett (unten, links der Mitte)

Inventar / No.73./Wappen der Stadt Nürnberg, [darum in Form eines Ovals:] Gemeinde Vermögen der Stadt Nürnberg

Provenienz und Erwerbung

Aus der Ratsstube des Nürnberger Rathauses. Wohl nach 1810 aus dem Rathaus entfernt. Spätestens ab 1817 bis 1866/67 in der königl. Gemäldegalerie auf der Nürnberger Kaiserburg, danach im Nürnberger Rathaus. Seit 1875/1878 als Leihgabe der Stadt Nürnberg im GNM.

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Bildunterschrift
Gm520, Gesamtaufnahme, Vorderseite
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Bildunterschrift
Gm520, Gesamtaufnahme, Rückseite
Bestandserfassung
Rückseite
Kaschierung
über Fugen
Ritzung
nachweisbar: Konstruktionselemente
Vorderseite
Kaschierung
vollflächig mit Gewebe
Grundierung
weiß
Pigmentierte Zwischenschicht
nicht nachweisbar durch Mikroskopie, Infrarotreflektografie
Unterzeichnung
schwarz, flüssiges Zeichenmaterial, nachweisbar durch Mikroskopie, Infrarotreflektografie
Ritzung
nachweisbar: Trennung Blattmetallauflagen und Farbflächen, Konstruktionselemente
Metallauflage
Gold auf ockerfarbenem Anlegemittel: Nimben, Mandorla
Silber: Schriftzug am oberen Bildrand
Verzierung
Sgraffito (auf Blattmetall): Mandorla
Bestandserfassung
Radiografie
UV-Fluoreszenzfotografie
Infrarot-Reflektografie
Röntgenfluoreszenz-Analyse
Holzartenbestimmung
Schranktür
Inventarnummer
KG13a
Maße
130,2 x 56,1 x 2,7 cm (Bildträger)
130,2 x 56,1 cm (Bildfläche)
Bildträger
Rahmen mit eingenuteten Füllungsbrettern
Leihgeber
Leihgabe der Evangelisch-Lutherischen Gesamtkirchengemeinde Nürnberg
Innenseite
Inschrift
oberes Feld, auf dem Schriftband

S iohannes

unteres Feld, auf dem Schriftband

S lucas

Außenseite
Inschrift
im Spruchband des Gabriel

ave gracia[nach Lk 1,28]

im Spruchband der Maria

mir gesche[?]no(...) [nach Lk 1,38]

Mir geschehe nach deinem Wort

Provenienz und Erwerbung

Angeblich aus einer Nürnberger Kirche. 1851als Leihgabe der Protestantischen Kirchenverwaltung, Nürnberg,im Depot der Gemäldegalerie im Landauer-Brüderhaus, Nürnberg. Möglicherweise bereits 1853, spätestens 1871als Leihgabe der Protestantischen Kirchenverwaltungim GNM; heute Leihgabe der Evangelisch-Lutherischen Gesamtkirchengemeinde Nürnberg. 1943–45 Kriegsauslagerung im Felsenkeller am Paniersplatz.

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Bildunterschrift
KG13a, Gesamtansicht, Innenseite
Bild URL
Bildunterschrift
KG13a, Gesamtansicht, Außenseite
Bestandserfassung
Innenseite
Kaschierung
vollflächig mit Gewebe
Grundierung
weiß
Pigmentierte Zwischenschicht
Unterzeichnung
dunkelgrau bis schwarz, nachweisbar durch Infrarot-Reflektografie, Mikroskop
Ritzung
nachweisbar: Trennung Blattmetallauflagen und Farbflächen
Metallauflage
Gold (auf Poliment) auf rotbraunem Poliment: Goldgrund, Ornamente, Gewandschließe des hl. Gregor, Nimben
Zwischgold (auf Anlegemittel) auf bräunlich-ockerfarbenem Anlegemittel: Buchschließen, Tiara, Gewandsaum und Kaselkreuz des hl. Ambrosius
Verzierung
Tremolierung: Ornamente auf dem Goldgrund
Gravierung: Rahmenlinie der Brokatmuster des Goldgrundes
Bestandserfassung
Infrarot-Reflektografie
UV-Fluoreszenzfotografie
Röntgenfluoreszenz-Analyse
Holzartenbestimmung
Herstellungsdaten des Gesamtobjekts
Maler des ehem. Fürther Hochaltars
um 1490/1500
Ortsangabe
Entstehungsort
Nürnberg
Geogr. Ort
Koordinaten
Landschaftsangabe
Landschaft
Franken
Geogr. Region
Mittelfranken
Retabelflügel
Inventarnummer
Gm240
Maße
151,7 x 57,6 x 0,8 cm (Bildträger)
Innenseite: 151,7 x 57,0; Außenseite: 151,0 x 57,0 cm (Bildfläche)
Bildträger
beschnitten, Nutrahmen (?), vertikale Ausrichtung der Bretter, stumpfer Stoß, liegende Jahrringe
Leihgeber
Bayerische Staatsgemäldesammlungen, München
Außenseite
Wappen
unten rechts, in Rot die goldenen Buchstaben SPOR
Innenseite
Marke/Beschriftung
Papieretikett (unten links)

[Wappen des Königreichs Bayern] / No.355/ 1828 [unter der 8 überschriebene 7; Etikett durchgestrichen]

Papieretikett (unten links)

Wittelsbacher AusgleichsfondsH.G. 1001/(1936)/ Inv. S. No.429[429 durchgestrichen]/ 240 Nr. 129

Provenienz und Erwerbung

1814 aus dem Besitz Franz Xaver Keims, Nürnberg, von dem Fürsten Ludwig Kraft zu Oettingen-Wallerstein erworben. 1828 Ankauf aus der Slg. Oettingen-Wallerstein durch König Ludwig I. von Bayern, München. 1829 kam Gm240 in die königl. Filialgalerie in der Moritzkapelle, Nürnberg. 1882 als Leihgabe der Zentralgemäldegalerie ins GNM überführt. Heute als Leihgabe der BStGS (Wittelsbacher Ausgleichsfonds) im GNM.

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Bildunterschrift
Gm240, Gesamtaufnahme, Außenseite
Bild URL
Bildunterschrift
Gm240, Gesamtaufnahme, Innenseite
Bestandserfassung
Außenseite
Kaschierung
über Fugen mit Tiersehnen
über Holzfehlern mit Tiersehnen
teilflächig mit Tiersehnen (entlag der Mitte des breitesten Brettes)
Grundierung
weiß
Unterzeichnung
schwarz, nachweisbar durch Infrarotreflektografie
Ritzung
nachweisbar: Binnenflächen der Blattmetallauflagen
Metallauflage
Zwischgold auf hell bräunlichem Anlegemittel: Nimbus, Kreuz, Wappen, Ehrentuch
Verzierung
gemalte Muster: Ehrentuch
applizierte Sterne: Hintergrund
Innenseite
Kaschierung
über Fugen mit Tiersehnen
über Holzfehlern mit Tiersehnen
Grundierung
weiß
Metallauflage
Zwischgold auf hell bräunlichem Anlegemittel: Nimbus
Bestandserfassung
Röntgenfluoreszenz-Analyse
Infrarot-Reflektografie
UV-Fluoreszenzfotografie
Holzartenbestimmung
Dendrochronologie
Radiografie
Faseranalyse
Typus des Gesamtobjekts
Flügelretabel, unbekannter Typus
Herstellungsdaten des Gesamtobjekts
Werkstatt Michael Wolgemuts (Maler des Feuchtwanger Retabels)
um 1490
Ortsangabe
Entstehungsort
Nürnberg
Geogr. Ort
Koordinaten
Landschaftsangabe
Landschaft
Franken
Geogr. Region
Mittelfranken
Schranktür
Inventarnummer
KG13b
Maße
130,2 x 55,3–55,9 x 2,8 cm (Bildträger)
130,2 x 55,3–55,9 cm (Bildfläche)
Bildträger
Rahmen mit eingenuteten Füllungsbrettern
Leihgeber
Leihgabe der Evangelisch-Lutherischen Gesamtkirchengemeinde Nürnberg
Innenseite
Inschrift
oberes Feld, auf dem Schriftband

s marcus

unteres Feld, auf dem Schriftband

S matheus

Außenseite
Inschrift
im Spruchband des Gabriel

ave gracia[nach Lk 1,28]

im Spruchband der Maria

mir gesche[?]no(...) [nach Lk 1,38]

Mir geschehe nach deinem Wort

Provenienz und Erwerbung

Angeblich aus einer Nürnberger Kirche. 1851 als Leihgabe der Protestantischen Kirchenverwaltung, Nürnberg, im Depot der Gemäldegalerie im Landauer-Brüderhaus, Nürnberg. Möglicherweise bereits 1853, spätestens 1871 als Leihgabe der Protestantischen Kirchenverwaltung im GNM; heute Leihgabe der Evangelisch-Lutherischen Gesamtkirchengemeinde Nürnberg. 1943–45 Kriegsauslagerung im Felsenkeller am Paniersplatz.

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Bildunterschrift
KG13b, Gesamtaufnahme, Innenseite
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Bildunterschrift
KG13b, Gesamtaufnahme, Außenseite
Bestandserfassung
Innenseite
Kaschierung
vollflächig mit Gewebe
Grundierung
weiß
Pigmentierte Zwischenschicht
Unterzeichnung
dunkelgrau bis schwarz, nachweisbar durch Infrarot-Reflektografie, Mikroskop
Ritzung
nachweisbar: Trennung Blattmetallauflagen und Farbflächen
Metallauflage
Gold (auf Poliment) auf rotbraunem Poliment: Goldgrund, Nimben
Zwischgold (auf Anlegemittel) auf bräunlich-ockerfarbenem Anlegemittel: Buchschließen
Verzierung
Tremolierung: Ornamente auf dem Goldgrund
Gravierung: Rahmenlinie der Brokatmuster des Goldgrundes
Bestandserfassung
Infrarot-Reflektografie
UV-Fluoreszenzfotografie
Röntgenfluoreszenz-Analyse
Holzartenbestimmung
Herstellungsdaten des Gesamtobjekts
Maler des ehem. Fürther Hochaltars
um 1490/1500
Ortsangabe
Entstehungsort
Nürnberg
Geogr. Ort
Koordinaten
Landschaftsangabe
Landschaft
Franken
Geogr. Region
Mittelfranken
Flügelretabel, einfach wandelbares Triptychon
Inventarnummer
Pl.O.2065a
Maße
Linker Flügel: 125,2–144,7 x 29,0–51,2 x 5,6 cm cm (mit Originalrahmung)
Rechter Flügel: 125,7–144,3 x 28,0–50,5 x 5,6 cm cm (mit Originalrahmung)
Mittelteil: 125,4–144,9 x 67,7–104,7 x 5,7 cm cm (mit Originalrahmung)
Urspr. Aufstellungsort von Einzelobjekten
Nürnberg, Hospitalkirche St. Martha
Bildträger
Nutrahmen, vertikale Ausrichtung der Bretter, stumpfer Stoß, liegende Jahrringe
weitere Personen
Stifter, nachgewiesen durch Quellen: Paumgartner, Nikolaus
Stifterin, nachgewiesen durch Quellen: Paumgartner, Anna, geb. Hayd
Leihgeber
Leihgabe der Museen der Stadt Nürnberg, Museen der Stadt Nürnberg, Kunstsammlungen
Außenseite
Marke/Beschriftung
Papieretikett (Linker Flügel, linke Kantenfläche, mittig)

Inventar / No7o / GEMEINDE VERMÖGEN DER STADT NÜRNBERG [kreisförmig um das Nürnberger Stadtwappen im Dreieckschild]

Papieretikett (Linker Flügel, Außenseite, unten )

[Inventar] / GEMEINDE[VE]RM[ÖGEN D]ER STADT NÜRNBERG [kreisförmig um das Nürnberger Stadtwappen im Dreieckschild]

Marke/Beschriftung 6903 (Rechter Flügel, rechte Kantenfläche, mittig )

[Inventar] / [GEMEINDEVERMÖGEN DER S]TADT NÜRNBE[RG] [kreisförmig um das Nürnberger Stadtwappen im Dreieckschild]

Innenseite
Inschrift
Rechte Flügelinnenseite, Auferweckung des Lazarus, auf dem liegenden Grabstein im Vordergrund

MARTA[…]

auf dem Grabstein im Hintergrund

AN[…]

Schrein
Marke/Beschriftung
Papieretikett (Linke Seitenwand des Auszugs)

[Durch aufgeschraubten Metallwinkel verdeckt] [Inventar / GEMEINDEVERMÖGEN DER] STADT NÜRNBER[G] [kreisförmig um das Nürnberger Stadtwappen im Dreieckschild]

Papieretikett (Linke Seitenwand)

Land: II. S. 776/ Inventar / No22/ GEMEINDE VERMÖGEN DER STADT NÜRNBERG [kreisförmig um das bekrönte Nürnberger Stadtwappen im Rechteckschild] /Pl.O. 2065a

Papieretikett (Schreinrückseite, rechts oben )

Inventar / No7.a(?)/ GEMEINDE VERMÖGEN DER STADT NÜRNBERG [kreisförmig um das Nürnberger Stadtwappen im Dreieckschild]

Provenienz und Erwerbung

Aus St. Martha, Nürnberg; wohl nach 1829 im Besitz der Kunstsammlungen der Stadt Nürnberg, 1875/78 dem Germanischen Nationalmuseum als Leihgabe übergeben. 1943–1946 Kriegsauslagerung in Schloss Strössendorf (Altenkunstadt).

 

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Bildunterschrift
Pl.O.2065a, Gesamtaufnahme, Vorderseite, geöffnet
Bild URL
Bildunterschrift
Pl.O.2065a, Gesamtaufnahme, Vorderseite, geschlossen
Bild URL
Bildunterschrift
Pl.O.2065a, Gesamtaufnahme, Rückseite, geöffnet
Bild URL
Bildunterschrift
Pl.O.2065a, Gesamtaufnahme, Rückseite, geschlossen
Bild URL
Bildunterschrift
Pl.O.2065a, Gesamtaufnahme, linker Flügel, Innenseite
Bild URL
Bildunterschrift
Pl.O.2065a, Gesamtaufnahme, rechter Flügel, Innenseite
Bestandserfassung
Innenseite (linker Flügel)
Kaschierung
teilflächig mit Gewebe
Grundierung
weiß
Unterzeichnung
schwarz, nachweisbar durch Infrarot-Reflektografie, Mikroskop
Metallauflage
Zwischgold auf orangerotem Poliment: Nimben, Gewand Martha
Gold auf orangerotem Poliment: Rahmenprofil
Innenseite (rechter Flügel)
Außenseite (linker Flügel)
Außenseite (rechter Flügel)
Bestandserfassung
UV-Fluoreszenzfotografie
Infrarot-Reflektografie
Röntgenfluoreszenz-Analyse
Radiografie
Holzartenbestimmung
Rechter Flügel
Inventarnummer
Gm1178
Maße
175,2 x 79,8 x 5,3 cm cm (mit Originalrahmung)
163,5 x 67,5 cm cm (Bildträger)
Innenseite: 163,0 x 66,0 cm; Außenseite: 163,0 x 65,0 cm (Bildfläche)
Bildträger
beschnitten, Nutrahmen, vertikale Ausrichtung der Bretter, stumpfer Stoß, liegende Jahrringe
weitere Personen
Stifter, inschriftlich genannt, dargestellt und repräsentiert durch Wappen: Neuneck, Melchior von
Leihgeber
Ev.-Lutherische Kirchenverwaltung St. Jakob, Nürnberg
Außenseite
Inschrift
oben

Hie helt sant mertin meß da wurden im sein / arm bedeckt von dem engel gottes.

auf der Stirnseite der Altarmensa

AVE · MARIA

Gegrüßt seist du, Maria

unten, über beide Tafeln (Gm1178, Gm1179) greifend

Melchior vo[n]neüneck lant kumeter hat dise / tafel lassen machen. 1490

Wappen
untere linke Ecke, in Rot ein gelber (= goldener) Balken, oben begleitet von einem weißen (= silbernen), sechsstrahligen Stern
Wappeninhaber
Neuneck, Melchior von
Marke/Beschriftung
Beschriftung (auf der oberen Kantenfläche des Rahmens)
[zwei Kreuze mit roter Kreide]
Provenienz und Erwerbung

Aus St. Jakob, Nürnberg. Spätestens ab 1778 und vor 1825 in der Egloffsteinschen Kapelle der Jakobskirche. Das Retabel vermutlich 1824/25 zerlegt und die Flügel an unbekanntem Ort in der Jakobskirche aufgehängt. Seit 1928 als Leihgabe der Evang.-Luth. Kirchenverwaltung St. Jakob im GNM.

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Bildunterschrift
Gm1178, Gesamtaufnahme, Innenseite
Bild URL
Bildunterschrift
Gm1178, Gesamtaufnahme, Außenseite
Bestandserfassung
Innenseite
Kaschierung
über Fugen mit Tiersehnen (Bereich zwischen dem oberen und unteren Tafelviertel)
teilflächig mit Tiersehnen (oberes und unteres Tafelviertel)
Grundierung
weiß
Pigmentierte Zwischenschicht
Unterzeichnung
schwarz, flüssiges Zeichenmaterial, nachweisbar durch Mikroskopie, Infrarotreflektografie
Ritzung
nachweisbar: Trennung Blattmetallauflagen und Farbflächen, Binnenflächen der Blattmetallauflagen
Metallauflage
Gold auf rotbraunem Poliment: Nimbus, Hintergrund
Verzierung
Gravierung: Goldgrund
Tremolierung: Goldgrund
Außenseite
Kaschierung
über Fugen mit Tiersehnen (Bereich zwischen dem oberen und unteren Tafelviertel)
teilflächig mit Tiersehnen (oberes und unteres Tafelviertel)
Grundierung
weiß
Pigmentierte Zwischenschicht
Unterzeichnung
schwarz, flüssiges Zeichenmaterial, nachweisbar durch Mikroskopie, Infrarotreflektografie
Ritzung
nachweisbar: Trennung Blattmetallauflagen und Farbflächen
Metallauflage
Zwischgold auf ockerfarbenem Anlegemittel: Retabeldarstellung, Pluviale Martin
Silber auf ockerfarbenem Anlegemittel: Antependium
Verzierung
Schwarzzeichnung: Retabeldarstellung
gemalte Muster: Antependium, Pluviale
Bestandserfassung
Radiografie
Infrarot-Reflektografie
Röntgenfluoreszenz-Analyse
UV-Fluoreszenzfotografie
Holzartenbestimmung
Porträt
Inventarnummer
Gm136
Maße
52,2 x 38,9 x 0,5–0,6 cm (Bildträger)
50,2 x 37,5 cm cm (Bildfläche)
Bildträger
Nutrahmen (?), vertikale Ausrichtung der Bretter, stumpfer Stoß, liegende Jahrringe
weitere Personen
Auftraggeber, dargestellt: Rosenthaler, Martin
Rückseite
Inschrift
mittig

vom aktuellen Anstrich überdeckt, nur in der Röntgenaufnahme fragmentarisch sichtbare gotische Ziffern:149[0oder2] [davor und dahinter jeweils ein Ziermotiv]

Marke/Beschriftung
Beschriftung (oben mittig)

Me[mit E überschriebenes A?]rtin·Rossenthaler·in·dieser·/ Gestalt·˄ [7]2·Iar·alt

Provenienz und Erwerbung

1853 als Geschenk aus Freiherrlich von Tucher‘schem Familienbesitz an Hans von Aufseß, Nürnberg, und als Leihgabe im Germanischen Museum (später GNM) ausgestellt. 1862/63 von Aufseß durch das Museum erworben.

Bild URL
Bildunterschrift
Gm136, Gesamtaufnahme, Vorderseite
Bild URL
Bildunterschrift
Gm136, Gesamtaufnahme, Rückseite
Bestandserfassung
Vorderseite
Grundierung
weiß
Pigmentierte Zwischenschicht
nachweisbar (orange- bis rotbraun, dunkelgrau) durch Mikroskopie
Unterzeichnung
orange- bis rotbraun, nachweisbar durch Mikroskopie, Infrarotreflektografie
Ritzung
nicht nachweisbar
Metallauflage
goldfarbenes Blattmetall auf rötlichem Anlegemittel: rechts, links und oberhalb des Hutes
Bestandserfassung
Radiografie
UV-Fluoreszenzfotografie
Infrarot-Reflektografie
Holzartenbestimmung
Rechter Flügel, Außenseite
Inventarnummer
Gm156d
Maße
132,0 x 46,3 x 0,6 cm (Bildträger)
130,0 x 44,5 cm (Bildfläche)
Urspr. Aufstellungsort von Einzelobjekten
Ursprünglicher Aufstellungsort 2088
Bildträger
gespalten, gedünnt, parkettiert, Nutrahmen, vertikale Ausrichtung der Bretter, stumpfer Stoß, liegende Jahrringe
weitere Personen
Stifterin, dargestellt und repräsentiert durch Wappen: Volckamer, Apollonia, geb. Mendel, Mendel
Stifterin, dargestellt und repräsentiert durch Wappen: Volckamer, Barbara, geb. Melber
Leihgeber
Museen der Stadt Nürnberg, Museen der Stadt Nürnberg, Kunstsammlungen
Vorderseite
Wappen
Stifterzone, rechts der Stifter, zweimal schräggeteilt von Gelb (= Gold), Rot und Schwarz. Auf dem Helm mit rot-gelben (= rot-goldenen) Decken ein zweimal von Gelb (= Gold), Rot und Schwarz schräggeteilter geschlossener Flug
Wappeninhaber
Mendel
Stifterzone, links der Stifter, von Silber und Blau geteilt, oben ein oberhalbes rotes Rad mit vier Speichen, unten eine silberne Lilie; in Silber ein blauer Querbalken mit einer gelben (= goldenen) fünfblättrigen Blume
Allianzwappen der Volckamer-Melber
Provenienz und Erwerbung

Aus St. Katharina, Nürnberg. Spätestens seit 1816 in der Gemäldegalerie auf der Nürnberger Kaiserburg. Dort noch in den 1850er und 1860er Jahren erwähnt. 1866/67 von der Stadt ins Nürnberger Rathaus verbracht. 1875/1878 von dort ins GNM überführt. Leihgabe der Stadt Nürnberg. 1941–1945 Kriegsauslagerung im Felsenkeller der Nürnberger Burg (Obere Schmiedgasse 52).

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Bildunterschrift
Gm156d, Gesamtaufnahme, Vorderseite
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Bildunterschrift
Gm156d, Gesamtaufnahme, Rückseite
Bestandserfassung
Vorderseite
Kaschierung
über Fugen mit Gewebe
über Holzfehlern mit Gewebe
Grundierung
weiß
Pigmentierte Zwischenschicht
nicht nachweisbar
Ritzung
nachweisbar: Binnenflächen der Blattmetallauflagen
Metallauflage
Zwischgold auf ockerfarbenem Anlegemittel: Nimbus, Krone, Ehrentuch
Silber auf ockerfarbenem Anlegemittel: Wappen
Verzierung
gemalte Muster: Ehrentuch
Schwarzzeichnung: Krone, Nimbus
Bestandserfassung
Infrarot-Reflektografie
UV-Fluoreszenzfotografie
Röntgenfluoreszenz-Analyse
Holzartenbestimmung
Radiografie
Typus des Gesamtobjekts
Flügelretabel, einfach wandelbares Triptychon
Urspr. Aufstellungsort des Gesamtobjekts
Nürnberg, Dominikanerinnenkirche St. Katharina
Geogr. Ort
Koordinaten
Freigabe
Metadaten bearbeitet, SW
Redaktion abgeschlossen
Metadaten aktualisiert, BF
Metadaten aktualisiert, JH
Metadaten bearbeitet, BF
Metadaten bearbeitet, JH
freigabe2
Redaktion abgeschlossen
Herstellungsdaten des Gesamtobjekts
Werkstatt oder Umkreis des Meisters des Augustiner-Altars (Hans Traut)
1493
Landschaftsangabe
Landschaft
Franken
Geogr. Region
Mittelfranken
Linker Flügel, Außenseite
Inventarnummer
Gm156b
Maße
132,2 x 46,5 x 0,4–0,7 cm (Bildträger)
129,9 x 44,5 cm (Bildfläche)
Bildträger
gespalten, gedünnt, parkettiert, Nutrahmen, vertikale Ausrichtung der Bretter, stumpfer Stoß, liegende Jahrringe
weitere Personen
Stifter, dargestellt und repräsentiert durch Wappen: Volckamer, Peter
Bedachter, dargestellt und repräsentiert durch Wappen: Volckamer, Nikolaus
Leihgeber
Museen der Stadt Nürnberg, Kunstsammlungen
Außenseite
Wappen
Stifterzone am unteren Bildrand, links der Stifter, von Silber und Blau geteilt, oben ein oberhalbes rotes Rad mit vier Speichen, unten eine silberne Lilie, Vollwappen mit Helm mit rot-silbernen Decken und unterhalbem rotem Rad mit vier Speichen, das Rad oben mit schwarzen Hahnenfedern besteckt
Wappeninhaber
Volckamer
Stifterzone am unteren Bildrand, rechts der Stifter, von Silber und Blau geteilt, oben ein oberhalbes rotes Rad mit vier Speichen, unten eine silberne Lilie, Vollwappen mit Helm mit rot-silbernen Decken und unterhalbem rotem Rad mit vier Speichen, das Rad oben mit schwarzen Hahnenfedern besteckt
Wappeninhaber
Volckamer
Provenienz und Erwerbung

Aus St. Katharina, Nürnberg. Spätestens seit 1816 in der Gemäldegalerie auf der Nürnberger Kaiserburg. Dort noch in den 1850er und 1860er Jahren erwähnt. 1866/67 von der Stadt ins Nürnberger Rathaus verbracht. 1875/1878 von dort ins GNM überführt. Leihgabe der Stadt Nürnberg. 1941–1945 Kriegsauslagerung im Felsenkeller der Nürnberger Burg (Obere Schmiedgasse 52).

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Bildunterschrift
Gm156b, Gesamtaufnahme, Vorderseite
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Bildunterschrift
Gm156b, Gesamtaufnahme, Rückseite
Bestandserfassung
Vorderseite
Kaschierung
über Fugen mit Gewebe
über Holzfehlern mit Gewebe
Grundierung
weiß
Unterzeichnung
schwarz, nachweisbar durch Mikroskopie, Infrarotreflektografie
Metallauflage
Zwischgold auf ockerfarbenem Anlegemittel: Nimben, Krone, Ehrentuch, Gewand der Maria
Silber auf ockerfarbenem Anlegemittel: Wappen
Verzierung
Schwarzzeichnung: Krone, Nimben
gemalte Muster: Gewand der Maria, Ehrentuch
Bestandserfassung
Infrarot-Reflektografie
UV-Fluoreszenzfotografie
Röntgenfluoreszenz-Analyse
Holzartenbestimmung
Radiografie
Typus des Gesamtobjekts
Flügelretabel, einfach wandelbares Triptychon
Urspr. Aufstellungsort des Gesamtobjekts
Nürnberg, Dominikanerinnenkirche St. Katharina
Geogr. Ort
Koordinaten
Freigabe
Metadaten bearbeitet, SW
Redaktion abgeschlossen
Metadaten aktualisiert, BF
Metadaten aktualisiert, JH
Metadaten bearbeitet, BF
Metadaten bearbeitet, JH
freigabe2
Redaktion abgeschlossen
Herstellungsdaten des Gesamtobjekts
Werkstatt oder Umkreis des Meisters des Augustiner-Altars (Hans Traut)
1493
Landschaftsangabe
Landschaft
Franken
Geogr. Region
Mittelfranken
Rechter Flügel, Innenseite
Inventarnummer
Gm156c
Maße
132,4 x 46,8 x 00,2–0,5 cm (Bildträger)
130,0 x 44,4 cm (Bildfläche)
Urspr. Aufstellungsort von Einzelobjekten
Ursprünglicher Aufstellungsort 2088
Bildträger
gespalten, gedünnt, parkettiert, Nutrahmen, vertikale Ausrichtung der Bretter, stumpfer Stoß, liegende Jahrringe
Leihgeber
Museen der Stadt Nürnberg, Kunstsammlungen
Provenienz und Erwerbung

Aus St. Katharina, Nürnberg. Spätestens seit 1816 in der Gemäldegalerie auf der Nürnberger Kaiserburg. Dort noch in den 1850er und 1860er Jahren erwähnt. 1866/67 von der Stadt ins Nürnberger Rathaus verbracht. 1875/1878 von dort ins GNM überführt. Leihgabe der Stadt Nürnberg. 1941–1945 Kriegsauslagerung im Felsenkeller der Nürnberger Burg (Obere Schmiedgasse 52).

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Bildunterschrift
Gm156c, Gesamtaufnahme, Vorderseite
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Bildunterschrift
Gm156c, Gesamtaufnahme, Rückseite
Bestandserfassung
Vorderseite
Kaschierung
über Fugen mit Gewebe
über Holzfehlern mit Gewebe
Grundierung
weiß
Pigmentierte Zwischenschicht
nicht nachweisbar
Unterzeichnung
schwarz, nachweisbar durch Mikroskopie, Infrarotreflektografie
Ritzung
nachweisbar: Binnenflächen der Blattmetallauflagen
Metallauflage
Gold auf rotbraunem Poliment: Hintergrund, Nimben, Attribute
Zwischgold auf ockerfarbenem Anlegemittel: Attribute, Gewänder
Verzierung
Schwarzzeichnung: Attribute, Nimben, Kronen
gemalte Muster: Gewänder
Bestandserfassung
Infrarot-Reflektografie
UV-Fluoreszenzfotografie
Röntgenfluoreszenz-Analyse
Radiografie
Typus des Gesamtobjekts
Flügelretabel, einfach wandelbares Triptychon
Urspr. Aufstellungsort des Gesamtobjekts
Nürnberg, Dominikanerinnenkirche St. Katharina
Geogr. Ort
Koordinaten
Freigabe
Metadaten bearbeitet, SW
Redaktion abgeschlossen
Metadaten aktualisiert, BF
Metadaten aktualisiert, JH
Metadaten bearbeitet, BF
Metadaten bearbeitet, JH
freigabe2
Redaktion abgeschlossen
Herstellungsdaten des Gesamtobjekts
Werkstatt oder Umkreis des Meisters des Augustiner-Altars (Hans Traut)
1493
Landschaftsangabe
Landschaft
Franken
Geogr. Region
Mittelfranken
Porträt
Inventarnummer
Gm163
Maße
Papierträger: 26,5 x 19,3–19,8 cm (Bildfläche)
26,5 x 19,8 x 0,15–0,45 cm (Bildträger)
Bildträger
aufgesetzte Leisten, vertikale Ausrichtung der Bretter, liegende Jahrringe
Leihgeber
Museen der Stadt Nürnberg, Kunstsammlungen
Vorderseite
Inschrift
auf dem Brustfleck, links und rechts der weiblichen Figur

vermutlichd undz

Rückseite
Marke/Beschriftung
Beschriftung (oben links)

204

Stempel (oben mittig)

Brandstempel: PvP [Paulus von Praun’sches Kunstkabinett], herzförmig umrandet

Papieretikett (oben mittig)

N 8[?]/22. / v. Wolgemuth. / P.R.R.Q.

Beschriftung (oben mittig)

von Wolgemuth

Papieretikett (mittig)

[Rahmen, darin:]Inventar / N°44/ [Wappen der Stadt Nürnberg, kreisförmig umschrieben mit:] GEMEINDE VERMOEGEN DER STADT NÜRNBERG

Siegel (in der Tafelmitte)

rotes Siegel [nicht identifizierbar], mit weißer Farbe übermalt

Stempel (unten mittig)

[stark verblasst, nicht lesbar]

Stempel (unten rechts)

[stark verblasst, kaum lesbar]: NÜRNBERG BAU[?]

Provenienz und Erwerbung

1719 im Inventar des Kunstkabinetts von Paulus von Praun in Nürnberg erstmals nachgewiesen. 1801 mit der gesamten Praun’schen Sammlung an den Nürnberger Kunsthändler Johann Friedrich Frauenholz verkauft. Später in der Slg. des Nürnbergers Anton Paul Heinlein. Im April 1832 von J. A. Boerner in Nürnberg versteigert, an den Handelsgerichtsassessor Johann Jacob Hertel. Nach Hertels Tod im Jahr 1851 und einem sich anschließenden Rechtsstreit zwischen der Stadt Nürnberg und Hertels Erben ging Gm 163 laut Verfügung an die Stadt Nürnberg, die das Gemälde 1878 dem GNM als Leihgabe überließ.

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Bildunterschrift
Gm163, Gesamtaufnahme
Bestandserfassung
Vorderseite
Kaschierung
vollflächig mit Papier (ursprünglicher Bildträger Papier, nachträglich auf Holz geklebt)
Grundierung
weiß
Unterzeichnung
nicht nachweisbar durch Infrarotreflektografie
Ritzung
nicht nachweisbar
Metallauflage
Gold: Pudergold auf Ringen, Kette und Brustfleck
Bestandserfassung
Infrarot-Reflektografie
Radiografie
UV-Fluoreszenzfotografie
Röntgenfluoreszenz-Analyse
Faseranalyse
Retabelflügel, oberer Teil
Inventarnummer
Gm1809a
Maße
116,3 x 103,4–104,0 x 1,0–2,3 cm (Bildträger)
je 116,3 x ca. 102,5 cm (Bildfläche)
Bildträger
Nutrahmen (?), vertikale Ausrichtung der Bretter, stumpfer Stoß, stehende Jahrringe, liegende Jahrringe
Leihgeber
Kath. Pfarramt, Herrieden
Geißelung
Inschrift
auf dem Wimpel im Hintergrund

ד ג ב א

[hebräische Alphabetfolge]

Provenienz und Erwerbung

Ehemalige Stiftskirche (heute Stiftsbasilika St. Vitus und St. Deocar) in Herrieden. Seit 1972/74 als Leihgabe der kath. Kirchengemeinde Herrieden am GNM.

Bild URL
nasenbär
Bildunterschrift
Gm1809a, Gesamtaufnahme, Geißelung Christi
Bild URL
Bildunterschrift
Gm1809a, Gesamtaufnahme, Engel mit Lanze
Bestandserfassung
Geißelung Christi
Kaschierung
teilflächig mit Tiersehnen (oberer Tafelrand)
über Fugen mit Tiersehnen
über Holzfehlern mit Tiersehnen
Grundierung
weiß
Pigmentierte Zwischenschicht
nicht nachweisbar
Unterzeichnung
schwarz, nachweisbar durch Infrarotreflektografie
Ritzung
nachweisbar: Zirkelschlag
Metallauflage
Zwischgold auf ockerfarbenem Anlegemittel: Nimbus
Verzierung
Schwarzzeichnung: Nimbus
Engel mit Lanze
Kaschierung
teilflächig mit Tiersehnen (oberer Tafelrand)
über Fugen mit Tiersehnen
über Holzfehlern mit Tiersehnen
Grundierung
weiß