Werkstatt oder Umkreis Hans Pleydenwurffs, Auferstehung Christi, um 1465
Rechter Flügel, Innenseite
Inventarnummer
Gm883
Inv.-Nr. des Leihgebers
5324
Maße
185,2 x 113,2 x 0,6 cm (Bildträger)
181,5 x 110,0 cm (Bildfläche)
Holzart
Fichtenholz (Picea abies)
Bildträger
gespalten, parkettiert, Nutrahmen (nicht erhalten), vertikale Ausrichtung der Bretter, stumpfer Stoß, schräger Stoß, stehende Jahrringe, liegende Jahrringe
weitere Personen
Stifterin, dargestellt und repräsentiert durch Wappen: Landauer, Elisabeth
Stifter: Landauer, Markus
Leihgeber
Bayerische Staatsgemäldesammlungen, München
Vorderseite
Inschrift
im Nimbus des Auferstandenen
ALPHA•ET•O[MEGA] •DEVS•ET•HOMO•SALVATOR•[es folgen weitere, nicht entzifferbare Buchstaben, die etwa so viel Platz wie „HOMO SALVATOR“ einnehmen]

Anfang und Ende, Gott und Mensch, Erlöser

auf dem Sarkophag
Wappen
unten rechts, in Rot eine weiße [silberne] Spitze, begleitet von drei (2,1) Lindenblättern in verwechselter Tinktur
Wappeninhaber
Landauer
Rückseite
Marke/Beschriftung
Papieretikett (links unten)

Gem. 883: Pleÿdenwurff-Kreis / Landauer Altar / Innenseite rechts: Auferstehung Christi / Tannenholz 1,84 x 1,13 m / S […] G. Inv. 1855

Papieretikett

Königlich-Bayerische / Staats-Gemälde-Sammlung / Inv. v. 1855 Nr. 5324 / [Wappen des Königreichs Bayern] / Neues Inventar 1905 / 3436

Provenienz und Erwerbung

Aus St. Katharina, Nürnberg. Um 1801 das Retabel noch am ursprünglichen Aufstellungsort. Zu Beginn des 19. Jhs. kamen beide Flügel in die Gemäldegalerie der Nürnberger Kaiserburg. 1810 trat die Stadt die Werke an die königl. Staatsslg. in Schleißheim ab. Vermutlich unmittelbar danach brachte man den Flügel mit Auferstehung und Kreuzigung (Gm882/883) in die Augsburger Filialgalerie. Bis 1834 verblieb der Flügel mit der Vermählung der hl. Katharina und der Geburt Christi (Gm880/881) in Schleißheim; 1834 wurde er in die Alte Pinakothek nach München transferiert. 1911 gelangten die Gemälde aus Augsburg und München als Leihgabe der BStGS ans GNM. Der skulptierte Mittelschrein befand sich wohl noch 1863 auf der Nürnberger Burg. 1875 stand er auf dem Dachboden des Nürnberger Rathauses. In diesem Jahr erwarb ihn das GNM als Depositum von der Stadt Nürnberg.

Bild URL
Bildunterschrift
Gm883, Gesamtaufnahme, Vorderseite
Bild URL
Bildunterschrift
Gm883, Gesamtaufnahme, Rückseite
7390
7391
7392
Vorderseite
Kaschierung
vollflächig mit Gewebe
Grundierung
weiß
Pigmentierte Zwischenschicht
nachweisbar (weiß)
Unterzeichnung
nachweisbar (schwarz) durch Infrarotreflektografie
Ritzung
nachweisbar, Trennung Blattmetallauflagen und Farbflächen
Metallauflage
Hintergrund, Nimbus Christi: Gold auf Poliment (rötlich ockerfarben)
Verzierung
Nimbus Christi: Trassierung
Nimbus Christi: Musierung
1 of 14
Gm883, Detail: Burg
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Gm883, Detail: Gesicht Christi
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Gm883, Detail: Christus
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Gm883, Detail: drei Marien
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Gm883, Detail: gelbes Gewand
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Gm883, Detail: Grabwächter
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Gm883, Detail: Hand mit Gewand Christi
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Gm883, Detail: Jüngling
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Gm883, Detail: Maria Magdalena
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Gm883, Detail: Soldat
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Gm883, Detail: Soldat
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Gm833, Detail: Soldat und Stifterin, stark beleuchtet
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Gm883, Detail: Stadt
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Gm883, Detail: Stifterin
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Bearbeitung
Baum, Katja von
Hirschfelder, Dagmar
Zitation des Eintrags
Katja von Baum, Dagmar Hirschfelder: Werkstatt oder Umkreis Hans Pleydenwurffs, Auferstehung Christi, um 1465, Gm883. In: Datenbank zur Deutschen Tafelmalerei des Spätmittelalters im Germanischen Nationalmuseum, Url: https://tafelmalerei.gnm.de/objekt/Gm883 (abgerufen am 19.10.2019)