Werkstatt oder Umkreis Hans Pleydenwurffs, Geburt Christi, um 1465
Linker Flügel, Innenseite
Inventarnummer
Gm881
Inv.-Nr. des Leihgebers
660a
Maße
183,8 x 112,5–113,4 x 0,8 cm (Bildträger)
181,0 x 111,0 cm (Bildfläche)
Holzart
Fichtenholz (Picea abies)
Bildträger
aufgesetzte Klötzchen, gespalten, parkettiert, Nutrahmen (nicht erhalten), vertikale Ausrichtung der Bretter, stumpfer Stoß, stehende Jahrringe, liegende Jahrringe
weitere Personen
Stifter, dargestellt und repräsentiert durch Wappen: Landauer, Markus
Stifterin: Landauer, Elisabeth
Leihgeber
Bayerische Staatsgemäldesammlungen, München
Vorderseite
Inschrift
im Nimbus der Maria
Wappen
rechts neben dem Stifter, in Rot eine weiße [silberne] Spitze, begleitet von drei (2,1) Lindenblättern in verwechselter Tinktur
Wappeninhaber
Landauer
Rückseite
Marke/Beschriftung
Papieretikett

[beschädigt durch aufgesetztes Klötzchen, ausgekreuzt]: Königl. Bayer. / Staats-Gemälde-Sammlung / [wohl Reste des Wappens des Königreichs Bayern] / Neue[s Inventar Nr. ] / 6[60a]

Marke/Beschriftung 6669
Provenienz und Erwerbung

Aus St. Katharina, Nürnberg. Um 1801 das Retabel noch am ursprünglichen Aufstellungsort. Zu Beginn des 19. Jhs. kamen beide Flügel in die Gemäldegalerie der Nürnberger Kaiserburg. 1810 trat die Stadt die Werke an die königl. Staatsslg. in Schleißheim ab. Vermutlich unmittelbar danach brachte man den Flügel mit Auferstehung und Kreuzigung (Gm882/883) in die Augsburger Filialgalerie. Bis 1834 verblieb der Flügel mit der Vermählung der hl. Katharina und der Geburt Christi (Gm880/881) in Schleißheim; 1834 wurde er in die Alte Pinakothek nach München transferiert. 1911 gelangten die Gemälde aus Augsburg und München als Leihgabe der BStGS ans GNM. Der skulptierte Mittelschrein befand sich wohl noch 1863 auf der Nürnberger Burg. 1875 stand er auf dem Dachboden des Nürnberger Rathauses. In diesem Jahr erwarb ihn das GNM als Depositum von der Stadt Nürnberg.

Bild URL
Bildunterschrift
Gm881, Gesamtaufnahme, Vorderseite
Bild URL
Bildunterschrift
Gm881, Gesamtaufnahme, Rückseite
6942
9322
14098
Vorderseite
Kaschierung
vollflächig mit Gewebe
Grundierung
weiß
Pigmentierte Zwischenschicht
nachweisbar (weiß)
Unterzeichnung
nachweisbar (schwarz) durch Infrarotreflektografie
Ritzung
nachweisbar, Trennung Blattmetallauflagen und Farbflächen
Metallauflage
Hintergrund, Nimbus der Maria: Gold auf Poliment (rötlich ockerfarben)
Verzierung
Nimbus: Trassierung
Nimbus: Musierung
1 of 10
Gm881, Detail: Hirten
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Gm881, Detail: Gesicht des rechten Hirten
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Gm881, Detail: Gesicht des linken Hirten
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Gm881, Detail: Maria
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Gm882, Detail: Christusklind und Engel
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Gm881, Detail: Stifter
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Gm881, Detail: Kopf des Stifters
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Gm881, Detail: Joseph
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Gm881, Detail: Joseph
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Gm881, Detail: Engelschor
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Bearbeitung
Fücker, Beate
Hirschfelder, Dagmar
Zitation des Eintrags
Beate Fücker, Dagmar Hirschfelder: Werkstatt oder Umkreis Hans Pleydenwurffs, Geburt Christi, um 1465, Gm881. In: Datenbank zur Deutschen Tafelmalerei des Spätmittelalters im Germanischen Nationalmuseum, Url: https://tafelmalerei.gnm.de/objekt/Gm881 (abgerufen am 19.10.2019)