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Retabelflügel, oberer Teil
Inventarnummer
Gm1161
Maße
45,5 x 36,7 x 1,3 cm (Bildträger)
45,5 x 33,5 cm (Bildfläche)
Bildträger
beschnitten, vertikale Ausrichtung der Bretter, stumpfer Stoß, stehende Jahrringe
Außenseite
Marke/Beschriftung
Papieretikett (oben mittig)

978

Provenienz und Erwerbung

1927 aus der Slg. Rosa Bleibinhaus, München, durch das GNM erworben. 1942–45 Kriegsauslagerung im Felsenkeller der Nürnberger Burg (Obere Schmiedgasse 52).

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Bildunterschrift
Gm1161 und Gm1187, Gesamtaufnahme, Innenseite
Bild URL
Bildunterschrift
Gm1161 und Gm1187, Gesamtaufnahme, Außenseite
Bestandserfassung
Innenseite
Kaschierung
vollflächig mit Gewebe
Grundierung
weiß
Pigmentierte Zwischenschicht
nicht nachweisbar
Unterzeichnung
nachweisbar durch Infrarotreflektografie
Ritzung
nachweisbar, Trennung Blattmetallauflagen und Farbflächen, Binnenflächen der Blattmetallauflagen
Metallauflage
Hintergrund, Nimben, Kronen, Engelsflügel, Engelsgewänder: Gold auf Poliment (rotbraun)
Verzierung
Hintergrundmuster, Nimbus Christi, Nimbus der Maria: Punzierung (Punktpunze)
Nimbus der Klara: Punzierung (Halbpunktpunze)
Kronen, Engelsgewänder: Punzierung (Ringpunze)
Nimben: Punzierung (Vierpass im Quadrat)
Nimbus Christi: Punzierung (Spitzbogen)
Engelsgewänder: Punzierung (Stern)
Nimben, Engelsflügel: Trassierung
Außenseite
Kaschierung
vollflächig mit Gewebe
Grundierung
weiß
Pigmentierte Zwischenschicht
nicht nachweisbar
Unterzeichnung
nicht nachweisbar durch Mikroskopie, Infrarotreflektografie
Ritzung
nicht nachweisbar
Metallauflage
Sterne und Lilien in Reihen auf der gesamten Rückseite: Silber auf Farbschicht
Verzierung
Sterne und Lilien in Reihen auf der gesamten Rückseite: Schablonierung
Bestandserfassung
Infrarot-Reflektografie
UV-Fluoreszenzfotografie
Röntgenfluoreszenz-Analyse
Radiografie
Typus des Gesamtobjekts
Baldachinretabel
Herstellungsdaten des Gesamtobjekts
Nürnberger Maler (Die Nürnberger Klarenwerkstatt)
um 1360/70
Ortsangabe
Entstehungsort
Nürnberg
Geogr. Ort
Koordinaten
Landschaftsangabe
Landschaft
Franken
Geogr. Region
Franken
Retabelflügel, Fragment
Inventarnummer
Gm103a
Maße
40,0 x 37,9 x 0,7 cm (Bildträger)
40,0 x 37,9 cm (Bildfläche)
Urspr. Aufstellungsort
Nürnberg, Klarissenkloster (?)
Bildträger
beschnitten, gespalten, parkettiert, vertikale Ausrichtung der Bretter, stumpfer Stoß, stehende Jahrringe
Vorderseite
Inschrift
auf dem roten Trennstreifen an der Oberkante, fragmentarisch

SANCTA MARTHA ORA PRONOBIS

Heilige Martha bete für uns

Provenienz und Erwerbung

Spätestens 1853 in der Slg. Hans von Aufseß, Nürnberg, als Leihgabe im Germanischen Museum (später GNM). 1862/63 durch das Museum erworben. 1942–1945 Kriegsauslagerung im Felsenkeller der Nürnberger Burg (Obere Schmiedgasse 52) bzw. im Felsenkeller am Paniersplatz.

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Bildunterschrift
Gm103a, Gesamtaufnahme, Vorderseite
Bild URL
Bildunterschrift
Gm103a, Gesamtaufnahme, Rückseite
Bestandserfassung
Vorderseite
Kaschierung
über Konstruktionselementen mit Pergament (?) (Scharnier unten rechts)
vollflächig mit Gewebe
Grundierung
weiß
Pigmentierte Zwischenschicht
nicht nachweisbar
Unterzeichnung
nicht nachweisbar durch Mikroskopie, Infrarotreflektografie
Ritzung
nachweisbar, Trennung Blattmetallauflagen und Farbflächen, Binnenflächen der Blattmetallauflagen, Binnenflächen der Farbflächen
Metallauflage
Hintergrund, Nimben, Kerzenleuchter: Gold auf Poliment (rotbraun)
Kissen Marthas, Mantel Christi, Mantel Marias: Zwischgold auf Poliment (rotbraun)
Mantel der Martha, Bettüberwurf: Silber auf Grundierung (weiß)
Mantel der Martha, über Versilberung: Zwischgold auf Anlegemittel
Verzierung
Hintergrundmuster, Mantel der Maria: Punzierung (Punktpunze)
Randborte: Punzierung (Rädchen)
Kronen, Kerzenleuchter, Salbgefäß: Punzierung (Ringpunze)
Nimbus Magdalena, Kerzenleuchter: Punzierung (Vierpass im Quadrat)
Randborte Oberkante: Punzierung (Sechspass)
Kissen, Mantel Martha: Punzierung (Stern)
Randborte Seiten: Punzierung (Rosette)
Nimbus Martha: Punzierung (Spitzbogen)
Nimben: Trassierung
Bettüberwurf: Sgraffito (auf Blattmetall)
Bestandserfassung
Infrarot-Reflektografie
UV-Fluoreszenzfotografie
Röntgenfluoreszenz-Analyse
Radiografie
Typus des Gesamtobjekts
Baldachinretabel
Herstellungsdaten des Gesamtobjekts
Nürnberger Maler (Die Nürnberger Klarenwerkstatt)
um 1360/70
Ortsangabe
Entstehungsort
Nürnberg
Geogr. Ort
Koordinaten
Landschaftsangabe
Landschaft
Franken
Geogr. Region
Mittelfranken
Retabelflügel, oberer Teil
Inventarnummer
Gm104
Maße
36,1 x 36,7 x 1,4 cm (Bildträger)
36,1 x 36,7 cm (Bildfläche)
Bildträger
beschnitten, vertikale Ausrichtung der Bretter, stumpfer Stoß, stehende Jahrringe
Innenseite
Inschrift
im Buch

[…]maro / […]duti / […]qlom / dn[…]

Provenienz und Erwerbung

Spätestens 1853 in der Slg. Hans von Aufseß, Nürnberg, als Leihgabe im Germanischen Museum (später GNM). 1862/63 durch das Museum erworben. 1942–45 Kriegsauslagerung im Felsenkeller der Nürnberger Burg (Obere Schmiedgasse 52).

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Bildunterschrift
Gm104, Gesamtaufnahme, Vorderseite
Bild URL
Bildunterschrift
Gm104, Gesamtaufnahme, Rückseite
Bestandserfassung
Vorderseite
Kaschierung
vollflächig mit Gewebe
Grundierung
weiß
Pigmentierte Zwischenschicht
nicht nachweisbar
Unterzeichnung
nachweisbar durch Infrarotreflektografie
Ritzung
nachweisbar, Trennung Blattmetallauflagen und Farbflächen, Binnenflächen der Blattmetallauflagen
Metallauflage
Hintergrund, Nimben, Mitra, Kissen, Mantelschließe der Klara: Gold auf Poliment (rotbraun)
Mantel, Schuh: Zwischgold auf Poliment (rotbraun)
Bildfeldunterteilung: Zwischgold auf Farbschicht
Verzierung
Hintergrundmuster, Nimbus der Klara: Punzierung (Punktpunze)
Nimben: Trassierung
Randborte: Punzierung (Rädchen)
Randborte, Kissen, Mitra: Punzierung (Ringpunze)
Nimbus des Innozenz: Punzierung (Vierpass im Quadrat)
Kissen: Punzierung (Sechspass)
Nimbus der Klara: Punzierung (Spitzbogen)
Randborte: Punzierung (Stern)
Rückseite
Kaschierung
vollflächig mit Gewebe
Grundierung
weiß
Pigmentierte Zwischenschicht
nicht nachweisbar
Unterzeichnung
nicht nachweisbar durch Mikroskopie, Infrarotreflektografie
Ritzung
nicht nachweisbar
Metallauflage
Sterne und Lilien in Reihen auf der gesamten Rückseite: Silber auf Farbschicht
Verzierung
Sterne und Lilien in Reihen auf der gesamten Rückseite: Schablonierung
Bestandserfassung
Infrarot-Reflektografie
UV-Fluoreszenzfotografie
Röntgenfluoreszenz-Analyse
Radiografie
Typus des Gesamtobjekts
Baldachinretabel
Herstellungsdaten des Gesamtobjekts
Nürnberger Maler (Die Nürnberger Klarenwerkstatt)
um 1360/70
Ortsangabe
Entstehungsort
Nürnberg
Geogr. Ort
Koordinaten
Landschaftsangabe
Landschaft
Franken
Geogr. Region
Franken
Retabelflügel, Innenseite, Fragment
Inventarnummer
Gm103c
Maße
33,8 x 19,9 x 0,7 cm (Bildträger)
33,8 x 19,9 cm (Bildfläche)
Urspr. Aufstellungsort
Nürnberg, Klarissenkloster (?)
Bildträger
beschnitten, gespalten, vertikale Ausrichtung der Bretter, stehende Jahrringe
Provenienz und Erwerbung

Spätestens 1853 in der Slg. Hans von Aufseß, Nürnberg, als Leihgabe im Germanischen Museum (später GNM). 1862/63 durch das Museum erworben. 1942–1945 Kriegsauslagerung im Felsenkeller der Nürnberger Burg (Obere Schmiedgasse 52) bzw. im Felsenkeller am Paniersplatz.

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Bildunterschrift
Gm103c, Gesamtaufnahme, Vorderseite
Bild URL
Bildunterschrift
Gm103c, Gesamtaufnahme, Rückseite
Bestandserfassung
Vorderseite
Kaschierung
vollflächig mit Gewebe
Grundierung
weiß
Pigmentierte Zwischenschicht
nicht nachweisbar
Unterzeichnung
nicht nachweisbar durch Mikroskopie, Infrarotreflektografie
Ritzung
nachweisbar, Trennung Blattmetallauflagen und Farbflächen, Binnenflächen der Blattmetallauflagen
Metallauflage
Hintergrund: Gold auf Poliment (rotbraun)
Mantel Christi, Krone, Gefäße, Messergriff: Zwischgold auf Poliment (rotbraun)
Messerklinge, Fisch: Silber auf Grundierung (weiß)
Verzierung
Hintergrund: Punzierung (Punktpunze)
Krone: Punzierung (Ringpunze)
Nimbus Christi: Punzierung (Vierpass im Quadrat)
Nimbus Christi, Salbgefäß: Punzierung (Spitzbogen)
Randborte Oberkante: Punzierung (Stern)
Randborte Seiten: Punzierung (Rosette)
Nimbus Christi, Salbgefäß: Trassierung
Bestandserfassung
Infrarot-Reflektografie
UV-Fluoreszenzfotografie
Röntgenfluoreszenz-Analyse
Radiografie
Typus des Gesamtobjekts
Baldachinretabel
Herstellungsdaten des Gesamtobjekts
Nürnberger Maler (Die Nürnberger Klarenwerkstatt)
um 1360/70
Ortsangabe
Entstehungsort
Nürnberg
Geogr. Ort
Koordinaten
Landschaftsangabe
Landschaft
Franken
Geogr. Region
Mittelfranken
Retabelflügel, Fragment
Inventarnummer
Gm105
Maße
34,8–35,3 x 21,1 x 1,6 cm (Bildträger)
34,8–35,3 x 21,1 cm (Bildfläche)
Bildträger
beschnitten, vertikale Ausrichtung der Bretter, stehende Jahrringe
Provenienz und Erwerbung

Spätestens 1909 durch das GNM erworben. 1942–1945 Kriegsauslagerung im Felsenkeller der Nürnberger Burg (Obere Schmiedgasse 52).

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Bildunterschrift
Gm105, Gesamtaufnahme, Außenseite
Bild URL
Bildunterschrift
Gm105, Gesamtaufnahme, Innenseite
Bestandserfassung
Vorderseite
Kaschierung
vollflächig mit Gewebe
Grundierung
weiß
Pigmentierte Zwischenschicht
nachweisbar (weiß)
Unterzeichnung
nicht nachweisbar durch Infrarotreflektografie
Ritzung
nachweisbar, Trennung Blattmetallauflagen und Farbflächen
Metallauflage
Hintergrund, Nimben, Altarkreuz, Kerzenleuchter: Gold auf Poliment (rotbraun)
Altardecke, Kreuz des Franziskus: Zwischgold auf Poliment (rotbraun)
Gewand Christi: Zwischgold auf Farbschicht
Verzierung
Hintergrundmuster, Nimben, Ziborium: Punzierung (Punktpunze)
Kreuze, Kerzenleuchter: Punzierung (Ringpunze)
Randborte: Punzierung (Rädchen)
Nimbus Franzisus, Ziborium, Altardecke: Punzierung (Vierpass im Quadrat)
Ziborium, Altardecke: Punzierung (Sechspass)
Nimbus Franziskus, Kerzenleuchter: Punzierung (Spitzbogen)
Randborte oben: Punzierung (Stern)
Randborte Seiten: Punzierung (Rosette)
Nimben, Ziborium, Altardecke: Trassierung
Gewand Christi: Schablonierung
Rückseite
Kaschierung
vollflächig mit Gewebe
Grundierung
weiß
Pigmentierte Zwischenschicht
nachweisbar (weiß)
Unterzeichnung
nachweisbar (schwarz) durch Mikroskopie, Infrarotreflektografie
Ritzung
nachweisbar, Trennung Blattmetallauflagen und Farbflächen, Binnenflächen der Farbflächen
Metallauflage
Hintergrund: Zwischgold auf Poliment (rotbraun)
Bestandserfassung
Infrarot-Reflektografie
UV-Fluoreszenzfotografie
Röntgenfluoreszenz-Analyse
Holzartenbestimmung
Radiografie
Typus des Gesamtobjekts
Flügelretabel, unbekannter Typus
Herstellungsdaten des Gesamtobjekts
Nürnberger Maler (Die Nürnberger Klarenwerkstatt)
um 1360/70
Ortsangabe
Entstehungsort
Nürnberg
Geogr. Ort
Koordinaten
Landschaftsangabe
Landschaft
Franken
Geogr. Region
Mittelfranken
Retabelflügel, Außenseite, Fragment
Inventarnummer
Gm103d
Maße
40,3 x 36,2 x 0,5 cm (Bildträger)
40,3 x 36,2 cm (Bildfläche)
Urspr. Aufstellungsort
Nürnberg, Klarissenkloster (?)
Bildträger
aufgesetzte Klötzchen, beschnitten, gespalten, vertikale Ausrichtung der Bretter, stumpfer Stoß, stehende Jahrringe
Provenienz und Erwerbung

Spätestens 1853 in der Slg. Hans von Aufseß, Nürnberg, als Leihgabe im Germanischen Museum (später GNM). 1862/63 durch das Museum erworben. 1942–1945 Kriegsauslagerung im Felsenkeller der Nürnberger Burg (Obere Schmiedgasse 52) bzw. im Felsenkeller am Paniersplatz.

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Bildunterschrift
Gm103d, Gesamtaufnahme, Vorderseite
Bild URL
Bildunterschrift
Gm103d, Gesamtaufnahme, Rückseite
Bestandserfassung
Vorderseite
Kaschierung
vollflächig mit Gewebe
Grundierung
weiß
Pigmentierte Zwischenschicht
nicht nachweisbar
Unterzeichnung
nicht nachweisbar durch Mikroskopie, Infrarotreflektografie
Ritzung
nachweisbar, Trennung Blattmetallauflagen und Farbflächen, Binnenflächen der Blattmetallauflagen, Binnenflächen der Farbflächen
Metallauflage
vollflächig: Silber auf Grundierung (weiß)
Verzierung
Weinstock, Vögel: Punzierung (Punktpunze)
Randborte: Punzierung (Stern)
Randborte: Punzierung (Rosette)
Hintergrund: Sgraffito (auf Blattmetall)
Bestandserfassung
Infrarot-Reflektografie
UV-Fluoreszenzfotografie
Röntgenfluoreszenz-Analyse
Holzartenbestimmung
Radiografie
Typus des Gesamtobjekts
Baldachinretabel
Herstellungsdaten des Gesamtobjekts
Nürnberger Maler (Die Nürnberger Klarenwerkstatt)
um 1360/70
Ortsangabe
Entstehungsort
Nürnberg
Geogr. Ort
Koordinaten
Landschaftsangabe
Landschaft
Franken
Geogr. Region
Mittelfranken
Retabelflügel, Fragment
Inventarnummer
Gm103b
Maße
33,7 x 19,7 x 0,6 cm (Bildträger)
33,7 x 19,7 cm (Bildfläche)
Urspr. Aufstellungsort
Nürnberg, Klarissenkloster (?)
Bildträger
beschnitten, gespalten, vertikale Ausrichtung der Bretter, stehende Jahrringe
Provenienz und Erwerbung

Spätestens 1853 in der Slg. Hans von Aufseß, Nürnberg, als Leihgabe im Germanischen Museum (später GNM). 1862/63 durch das Museum erworben. 1942–1945 Kriegsauslagerung im Felsenkeller der Nürnberger Burg (Obere Schmiedgasse 52) bzw. im Felsenkeller am Paniersplatz.

Bild URL
Bildunterschrift
Gm103b, Gesamtaufnahme, Vorderseite
Bild URL
Bildunterschrift
Gm103b, Gesamtaufnahme, Rückseite
Bestandserfassung
Vorderseite
Kaschierung
vollflächig mit Gewebe
Grundierung
weiß
Pigmentierte Zwischenschicht
nicht nachweisbar
Unterzeichnung
nicht nachweisbar durch Mikroskopie, Infrarotreflektografie
Ritzung
nachweisbar, Trennung Blattmetallauflagen und Farbflächen, Binnenflächen der Blattmetallauflagen
Metallauflage
Hintergrund, Nimben: Gold auf Poliment (rotbraun)
Mantel Christi, Salbgefäß: Zwischgold auf Poliment (rotbraun)
Verzierung
Hintergrund, Mantel Christi: Punzierung (Punktpunze)
Nimben: Punzierung (Vierpass im Quadrat)
Nimbus Christi: Punzierung (Spitzbogen)
Randborte Oberkante: Punzierung (Stern)
Randborte Seiten: Punzierung (Rosette)
Nimben: Trassierung
Bestandserfassung
Infrarot-Reflektografie
Röntgenfluoreszenz-Analyse
Holzartenbestimmung
UV-Fluoreszenzfotografie
Radiografie
Typus des Gesamtobjekts
Baldachinretabel
Herstellungsdaten des Gesamtobjekts
Nürnberger Maler (Die Nürnberger Klarenwerkstatt)
um 1360/70
Ortsangabe
Entstehungsort
Nürnberg
Geogr. Ort
Koordinaten
Landschaftsangabe
Landschaft
Franken
Geogr. Region
Mittelfranken
Retabelflügel, unterer Teil
Inventarnummer
Gm1187
Maße
56,6 x 36,7 x 1,3 cm (Bildträger)
56,6 x 36,8 cm (Bildfläche)
Bildträger
beschnitten, vertikale Ausrichtung der Bretter, stumpfer Stoß, stehende Jahrringe
Außenseite
Marke/Beschriftung
Papieretikett (oben, links der Mitte)
458
Beschriftung (obere Tafelhälfte, diagonal)

Gia[…] del Pi[…] / 100 […]

Provenienz und Erwerbung

1928 aus der Slg. Marczell von Nemes (1866–1930), Budapest und München, versteigert und von der Kunsthandlung A.S. Drey, München, erstanden. 1929 von Drey durch das GNM erworben. 1942–45 Kriegsauslagerung im Felsenkeller der Nürnberger Burg (Obere Schmiedgasse 52).

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Bildunterschrift
Gm1161 und Gm1187, Gesamtaufnahme, Innenseite
Bild URL
Bildunterschrift
Gm1161 und Gm1187, Gesamtaufnahme, Außenseite
Bestandserfassung
Innenseite
Kaschierung
vollflächig mit Gewebe
Grundierung
weiß
Pigmentierte Zwischenschicht
nicht nachweisbar
Unterzeichnung
nachweisbar durch Infrarotreflektografie
Ritzung
nachweisbar, Trennung Blattmetallauflagen und Farbflächen, Binnenflächen der Blattmetallauflagen
Metallauflage
Hintergrund, Nimben, Kronen, Kreuze, Weihrauchfass: Gold auf Poliment (rotbraun)
Bettüberwurf: Silber auf Poliment (rotbraun)
Bettüberwuf, auf Versilberung: Zwischgold auf Anlegemittel
Verzierung
Hintergrundmuster, Nimben: Punzierung (Punktpunze)
Nimben: Punzierung (Halbpunktpunze)
Randborte, Kreuze, Kronen: Punzierung (Ringpunze)
Randborte: Punzierung (Rädchen)
Nimben: Punzierung (Vierpass im Quadrat)
Nimbus Christi: Punzierung (Spitzbogen)
Randborte: Punzierung (Stern)
Nimben: Trassierung
Außenseite
Kaschierung
vollflächig mit Gewebe
Grundierung
weiß
Pigmentierte Zwischenschicht
nicht nachweisbar
Unterzeichnung
nicht nachweisbar
Ritzung
nicht nachweisbar
Metallauflage
Sterne und Lilien in Reihen auf der gesamten Rückseit: Silber auf Farbschicht
Verzierung
Schablonierung
Bestandserfassung
Infrarot-Reflektografie
UV-Fluoreszenzfotografie
Röntgenfluoreszenz-Analyse
Radiografie
Typus des Gesamtobjekts
Baldachinretabel
Herstellungsdaten des Gesamtobjekts
Nürnberger Maler (Die Nürnberger Klarenwerkstatt)
um 1360/70
Ortsangabe
Entstehungsort
Nürnberg
Geogr. Ort
Koordinaten
Landschaftsangabe
Landschaft
Franken
Geogr. Region
Franken
Retabelflügel, unterer Teil
Inventarnummer
Gm1217
Maße
28,2 x 36,7 x 1,4 cm (Bildträger)
28,2 x 36,7 cm (Bildfläche)
Bildträger
beschnitten, vertikale Ausrichtung der Bretter, stumpfer Stoß, stehende Jahrringe
Provenienz und Erwerbung

1930 aus der Slg. Heinz Braune (1880–1957), Stuttgart, durch das GNM erworben. 1942–45 Kriegsauslagerung im Felsenkeller der Nürnberger Burg (Obere Schmiedgasse 52).

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Bildunterschrift
Gm1217, Gesamtaufnahme, Vorderseite
Bild URL
Bildunterschrift
Gm1217, Gesamtaufnahme, Rückseite
Bestandserfassung
Vorderseite
Kaschierung
vollflächig mit Gewebe
Grundierung
weiß
Pigmentierte Zwischenschicht
nicht nachweisbar
Unterzeichnung
nachweisbar durch Infrarotreflektografie
Ritzung
nachweisbar, Trennung Blattmetallauflagen und Farbflächen, Binnenflächen der Blattmetallauflagen
Metallauflage
Hintergrund, Nimben, Engelsflügel, Ziborium, Kerzenständer: Gold (auf Poliment) auf Poliment (rotbraun)
Sterne auf Wolken, Bildfeldunterteilung: Zwischgold auf Farbschicht
Verzierung
Hintergrundmuster, Nimbus Christi, Ziborium: Punzierung (Punktpunze)
Randborte: Punzierung (Rädchen)
Randborte: Punzierung (Ringpunze)
Nimben: Punzierung (Vierpass im Quadrat)
Nimbus Klara: Punzierung (Spitzbogen)
Randborte: Punzierung (Stern)
Nimben: Trassierung
Rückseite
Kaschierung
vollflächig mit Gewebe
Grundierung
weiß
Pigmentierte Zwischenschicht
nicht nachweisbar
Unterzeichnung
nicht nachweisbar durch Mikroskopie, Infrarotreflektografie
Ritzung
nicht nachweisbar
Metallauflage
Sterne und Lilien in Reihen auf der gesamten Rückseite: Silber auf Farbschicht (grün)
Verzierung
Sterne und Lilien in Reihen auf der gesamten Rückseite: Schablonierung
Bestandserfassung
Radiografie
Infrarot-Reflektografie
UV-Fluoreszenzfotografie
Röntgenfluoreszenz-Analyse
Typus des Gesamtobjekts
Baldachinretabel
Herstellungsdaten des Gesamtobjekts
Nürnberger Maler (Die Nürnberger Klarenwerkstatt)
um 1360/70
Ortsangabe
Entstehungsort
Nürnberg
Geogr. Ort
Koordinaten
Landschaftsangabe
Landschaft
Franken
Geogr. Region
Franken
Fragment eines Retabelflügels
Inventarnummer
Gm1087
Maße
94,0–94,4 x 138,9–139,5 x ca. 1,5 cm (Bildträger)
92,4 x 138,6 cm (Bildfläche)
Bildträger
beschnitten, Nutrahmen, vertikale Ausrichtung der Bretter, stumpfer Stoß, liegende Jahrringe
Leihgeber
Museen der Stadt Nürnberg, Kunstsammlungen
Innenseite
Inschrift
auf dem Schriftband des Johannesknaben

Sichin mu(e)ter ihesus tu(e)t mier

Sieh hin, Mutter, Jesus tut mir

Provenienz und Erwerbung

Aus der Frauenkirche, Nürnberg. Spätestens 1522/24 anlässlich der Stiftung und Errichtung des Welser-Retabels zerlegt und in Teilen möglicherweise für dessen Predella weiterverwendet. Nach Zerlegung des Welserretabels wohl 1810 im Kunsthandel. Grabtragung / Geißelung (Gm 113, 113a) spätestens 1853 in der Slg. des Hans von Aufseß, Nürnberg, und als Leihgabe im Germanischen Museum (später GNM); nach Ausweis einer schwarzen Übermalung auf den Außenseiten zuvor jedoch zusammen mit der Maria-Elisabeth-Szene / Gefangennahme (Gm 1087) und Ölberg aufbewahrt. Der Bethlehemitische Kindermord (Gm 114) 1876 als Schenkung des Hamburger Kaufmanns Johannes Paul an das GNM. Die Maria-Elisabeth-Tafel 1877 in der Slg. Lippmann; danach bis zu ihrer Versteigerung im Juni 1924 in der Slg. Goldschmidt-Przibram in Wien bzw. Brüssel. 1924 durch das GNM und die Stadt Nürnberg erworben, 1927 vollständiger Übergang in das Eigentum der städtischen Kunstsammlungen; als Leihgabe im GNM. 1942–1944 Kriegsauslagerung im Felsenkeller der Nürnberger Burg (Obere Schmiedgasse 52), 1/3.8.1944–1945 im Felsenkeller am Paniersplatz. Die Köpfe Marias und des Verkündigungsengels (Gm 2321_1, Gm2321_2) 1871 aus der Slg. von Johann Friedrich Fromm in Köln versteigert. Bis zur erneuten Versteigerung 1876 in der Slg. von Christian Raban Ruhl, danach in der Slg. von Konsul Eduard Friedrich Weber, Hamburg; versteigert 1912. Seit 2004 als Leihgabe aus Privatbesitz im GNM.

Bild URL
Bildunterschrift
Gm1087, Gesamtaufnahme, Innenseite
Bild URL
Bildunterschrift
Gm1087, Gesamtaufnahme, Außenseite
Bestandserfassung
Innenseite
Kaschierung
vollflächig mit Gewebe
Grundierung
weiß
Pigmentierte Zwischenschicht
nicht nachweisbar
Unterzeichnung
nachweisbar (bläulich schwarz) durch Mikroskopie, Infrarotreflektografie
Ritzung
nachweisbar, Trennung Blattmetallauflagen und Farbflächen
Metallauflage
Hintergrund, Nimben, Mariengürtel, Pfanne, Garnknäuel, Spindel: Gold auf Poliment (schwarz)
Breilöffel, zwei Garnknäuel: Silber auf Grundierung
Verzierung
Nimben, Gürtel
Außenseite
Kaschierung
teilflächig mit Gewebe (unterer Bildrand ohne Kaschierung)
Grundierung
weiß
Pigmentierte Zwischenschicht
nicht nachweisbar
Unterzeichnung
Metallauflage
Nimben: Gold auf Poliment (schwarz)
Rüstungen, Waffen: Silber auf Grundierung
Verzierung
Nimben, Gürtel, Rüstungen, Waffen: Punzierung (Punktpunze)
Christusnimbus: Punzierung (Rädchen)
Bestandserfassung
Infrarot-Reflektografie
UV-Fluoreszenzfotografie
Röntgenfluoreszenz-Analyse
Holzartenbestimmung
Radiografie
Rechter Flügel, Innenseite
Inventarnummer
Gm113
Maße
110,3 x 139,5 x 0,6–0,8 cm (Bildträger)
108,6 x 139,5 cm (Bildfläche)
Urspr. Aufstellungsort
Ursprünglicher Aufstellungsort 1438
Bildträger
beschnitten, gespalten, parkettiert, Nutrahmen, vertikale Ausrichtung der Bretter, stumpfer Stoß, stehende Jahrringe, liegende Jahrringe
Vorderseite
Inschrift
im aufgeschlagenen Buch des Apostels links

sa[l]ve Regina [mater] miseri/cordi[ae] vita dulcedo et [spes nostra, salve]

Sei gegrüßt, o Königin, Mutter der Barmherzigkeit, unser Leben, unsere Wonne und unsere Hoffnung [Text der marianischen Antiphon des Salve Regina]

Provenienz und Erwerbung

Aus der Frauenkirche, Nürnberg. Spätestens 1522/24 anlässlich der Stiftung und Errichtung des Welser-Retabels zerlegt und in Teilen möglicherweise für dessen Predella weiterverwendet. Nach Zerlegung des Welserretabels wohl 1810 im Kunsthandel. Grabtragung / Geißelung (Gm 113, 113a) spätestens 1853 in der Slg. des Hans von Aufseß, Nürnberg, und als Leihgabe im Germanischen Museum (später GNM); nach Ausweis einer schwarzen Übermalung auf den Außenseiten zuvor jedoch zusammen mit der Maria-Elisabeth-Szene / Gefangennahme (Gm 1087) und Ölberg aufbewahrt. Der Bethlehemitische Kindermord (Gm 114) 1876 als Schenkung des Hamburger Kaufmanns Johannes Paul an das GNM. Die Maria-Elisabeth-Tafel 1877 in der Slg. Lippmann; danach bis zu ihrer Versteigerung im Juni 1924 in der Slg. Goldschmidt-Przibram in Wien bzw. Brüssel. 1924 durch das GNM und die Stadt Nürnberg erworben, 1927 vollständiger Übergang in das Eigentum der städtischen Kunstsammlungen; als Leihgabe im GNM. 1942–1944 Kriegsauslagerung im Felsenkeller der Nürnberger Burg (Obere Schmiedgasse 52), 1/3.8.1944–1945 im Felsenkeller am Paniersplatz. Die Köpfe Marias und des Verkündigungsengels (Gm 2321_1, Gm2321_2) 1871 aus der Slg. von Johann Friedrich Fromm in Köln versteigert. Bis zur erneuten Versteigerung 1876 in der Slg. von Christian Raban Ruhl, danach in der Slg. von Konsul Eduard Friedrich Weber, Hamburg; versteigert 1912. Seit 2004 als Leihgabe aus Privatbesitz im GNM.

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Bildunterschrift
Gm113, Gesamtaufnahme
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Bildunterschrift
Gm113, Gesamtaufnahme, Rückseite
Bestandserfassung
Vorderseite
Kaschierung
vollflächig mit Gewebe
Grundierung
weiß
Pigmentierte Zwischenschicht
nicht nachweisbar
Unterzeichnung
nachweisbar (bläulich schwarz) durch Mikroskopie, Infrarotreflektografie
Ritzung
nachweisbar, Trennung Blattmetallauflagen und Farbflächen
Metallauflage
Hintergrund, Nimben: Gold auf Poliment (schwarz)
Rüstungen, Waffen: Silber auf Grundierung
Sargtuch: Zwischgold auf Poliment (schwarz)
Verzierung
Sargtuch: Sgraffito (auf Blattmetall)
Nimben, Sargtuch, Waffen, Rüstungen: Punzierung (Punktpunze)
Bestandserfassung
Infrarot-Reflektografie
UV-Fluoreszenzfotografie
Röntgenfluoreszenz-Analyse
Holzartenbestimmung
Radiografie
Elementanalyse
Rechter Flügel, Außenseite
Inventarnummer
Gm113a
Maße
109,4 –110,2 x 139,1 x 0,5–0,7 cm (Bildträger)
108,2 –109,0 x 139,1 cm (Bildfläche)
Urspr. Aufstellungsort
Ursprünglicher Aufstellungsort 1438
Bildträger
beschnitten, gespalten, parkettiert, Nutrahmen, vertikale Ausrichtung der Bretter, stumpfer Stoß, liegende Jahrringe
Provenienz und Erwerbung

Aus der Frauenkirche, Nürnberg. Spätestens 1522/24 anlässlich der Stiftung und Errichtung des Welser-Retabels zerlegt und in Teilen möglicherweise für dessen Predella weiterverwendet. Nach Zerlegung des Welserretabels wohl 1810 im Kunsthandel. Grabtragung / Geißelung (Gm 113, 113a) spätestens 1853 in der Slg. des Hans von Aufseß, Nürnberg, und als Leihgabe im Germanischen Museum (später GNM); nach Ausweis einer schwarzen Übermalung auf den Außenseiten zuvor jedoch zusammen mit der Maria-Elisabeth-Szene / Gefangennahme (Gm 1087) und Ölberg aufbewahrt. Der Bethlehemitische Kindermord (Gm 114) 1876 als Schenkung des Hamburger Kaufmanns Johannes Paul an das GNM. Die Maria-Elisabeth-Tafel 1877 in der Slg. Lippmann; danach bis zu ihrer Versteigerung im Juni 1924 in der Slg. Goldschmidt-Przibram in Wien bzw. Brüssel. 1924 durch das GNM und die Stadt Nürnberg erworben, 1927 vollständiger Übergang in das Eigentum der städtischen Kunstsammlungen; als Leihgabe im GNM. 1942–1944 Kriegsauslagerung im Felsenkeller der Nürnberger Burg (Obere Schmiedgasse 52), 1/3.8.1944–1945 im Felsenkeller am Paniersplatz. Die Köpfe Marias und des Verkündigungsengels (Gm 2321_1, Gm2321_2) 1871 aus der Slg. von Johann Friedrich Fromm in Köln versteigert. Bis zur erneuten Versteigerung 1876 in der Slg. von Christian Raban Ruhl, danach in der Slg. von Konsul Eduard Friedrich Weber, Hamburg; versteigert 1912. Seit 2004 als Leihgabe aus Privatbesitz im GNM.

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Gm113a, Gesamtaufnahme
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Gm113a, Gesamtaufnahme, Rückseite
Bestandserfassung
Vorderseite
Kaschierung
teilflächig mit Gewebe (unterer Bildrand ohne Kaschierung)
Grundierung
weiß
Pigmentierte Zwischenschicht
nicht nachweisbar
Unterzeichnung
nachweisbar (bläulich schwarz) durch Mikroskopie, Infrarotreflektografie
Ritzung
nachweisbar, Trennung Blattmetallauflagen und Farbflächen
Metallauflage
Nimbus: Gold auf Poliment (schwarz)
Verzierung
Nimbus: Punzierung (Punktpunze)
Nimbus Christi: Punzierung (Rädchen)
Bestandserfassung
Infrarot-Reflektografie
UV-Fluoreszenzfotografie
Röntgenfluoreszenz-Analyse
Holzartenbestimmung
Radiografie
Elementanalyse
Fragment eines Retabelflügels, Innenseite
Inventarnummer
Gm114
Maße
91,3 x 122,1 x 0,4–0,7 cm (Bildträger)
91,3 x 122,1 cm (Bildfläche)
Bildträger
beschnitten, gespalten, parkettiert, Nutrahmen, vertikale Ausrichtung der Bretter, stumpfer Stoß, liegende Jahrringe
Provenienz und Erwerbung

Aus der Frauenkirche, Nürnberg. Spätestens 1522/24 anlässlich der Stiftung und Errichtung des Welser-Retabels zerlegt und in Teilen möglicherweise für dessen Predella weiterverwendet. Nach Zerlegung des Welserretabels wohl 1810 im Kunsthandel. Grabtragung / Geißelung (Gm 113, 113a) spätestens 1853 in der Slg. des Hans von Aufseß, Nürnberg, und als Leihgabe im Germanischen Museum (später GNM); nach Ausweis einer schwarzen Übermalung auf den Außenseiten zuvor jedoch zusammen mit der Maria-Elisabeth-Szene / Gefangennahme (Gm 1087) und Ölberg aufbewahrt. Der Bethlehemitische Kindermord (Gm 114) 1876 als Schenkung des Hamburger Kaufmanns Johannes Paul an das GNM. Die Maria-Elisabeth-Tafel 1877 in der Slg. Lippmann; danach bis zu ihrer Versteigerung im Juni 1924 in der Slg. Goldschmidt-Przibram in Wien bzw. Brüssel. 1924 durch das GNM und die Stadt Nürnberg erworben, 1927 vollständiger Übergang in das Eigentum der städtischen Kunstsammlungen; als Leihgabe im GNM. 1942–1944 Kriegsauslagerung im Felsenkeller der Nürnberger Burg (Obere Schmiedgasse 52), 1/3.8.1944–1945 im Felsenkeller am Paniersplatz. Die Köpfe Marias und des Verkündigungsengels (Gm 2321_1, Gm2321_2) 1871 aus der Slg. von Johann Friedrich Fromm in Köln versteigert. Bis zur erneuten Versteigerung 1876 in der Slg. von Christian Raban Ruhl, danach in der Slg. von Konsul Eduard Friedrich Weber, Hamburg; versteigert 1912. Seit 2004 als Leihgabe aus Privatbesitz im GNM.

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Gm114, Gesamtaufnahme
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Gm114, Gesamtaufnahme, Rückseite
Bestandserfassung
Vorderseite
Kaschierung
vollflächig mit Gewebe
Grundierung
weiß
Pigmentierte Zwischenschicht
nicht nachweisbar
Unterzeichnung
nachweisbar (bläulich schwarz) durch Mikroskopie, Infrarotreflektografie
Ritzung
nachweisbar, Trennung Blattmetallauflagen und Farbflächen
Metallauflage
Krone: Gold auf Poliment (schwarz)
Rüstungen, Waffen: Silber auf Grundierung
Verzierung
Rüstungen, Waffen, Krone: Punzierung (Punktpunze)
Krone: Punzierung (Rädchen)
Bestandserfassung
Infrarot-Reflektografie
UV-Fluoreszenzfotografie
Röntgenfluoreszenz-Analyse
Radiografie
Elementanalyse
Retabelflügel, Fragment
Inventarnummer
Gm2321_1
Maße
20,3 x 15,5 x 0,6–0,9 cm (Bildträger)
20,3 x 15,5 cm (Bildfläche)
Bildträger
beschnitten, gespalten, nachträgliche Kaschierung, vertikale Ausrichtung der Bretter, stehende Jahrringe
Rückseite
Marke/Beschriftung
Papieretikett (obere Tafelhälfte, auf der Papierkaschierung)

Schule d. M. Wilhe[lm] / No. 360 / 20 ½ x 15 ½ / 32 ½ x […], G[…] [Reste eines Stempelabdrucks]

Provenienz und Erwerbung

Aus der Frauenkirche, Nürnberg. Spätestens 1522/24 anlässlich der Stiftung und Errichtung des Welser-Retabels zerlegt und in Teilen möglicherweise für dessen Predella weiterverwendet. Nach Zerlegung des Welserretabels wohl 1810 im Kunsthandel. Grabtragung / Geißelung (Gm 113, 113a) spätestens 1853 in der Slg. des Hans von Aufseß, Nürnberg, und als Leihgabe im Germanischen Museum (später GNM); nach Ausweis einer schwarzen Übermalung auf den Außenseiten zuvor jedoch zusammen mit der Maria-Elisabeth-Szene / Gefangennahme (Gm 1087) und Ölberg aufbewahrt. Der Bethlehemitische Kindermord (Gm 114) 1876 als Schenkung des Hamburger Kaufmanns Johannes Paul an das GNM. Die Maria-Elisabeth-Tafel 1877 in der Slg. Lippmann; danach bis zu ihrer Versteigerung im Juni 1924 in der Slg. Goldschmidt-Przibram in Wien bzw. Brüssel. 1924 durch das GNM und die Stadt Nürnberg erworben, 1927 vollständiger Übergang in das Eigentum der städtischen Kunstsammlungen; als Leihgabe im GNM. 1942–1944 Kriegsauslagerung im Felsenkeller der Nürnberger Burg (Obere Schmiedgasse 52), 1/3.8.1944–1945 im Felsenkeller am Paniersplatz. Die Köpfe Marias und des Verkündigungsengels (Gm 2321_1, Gm2321_2) 1871 aus der Slg. von Johann Friedrich Fromm in Köln versteigert. Bis zur erneuten Versteigerung 1876 in der Slg. von Christian Raban Ruhl, danach in der Slg. von Konsul Eduard Friedrich Weber, Hamburg; versteigert 1912. Seit 2004 als Leihgabe aus Privatbesitz im GNM.

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Gm2321_1, Gesamtaufnahme
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Bildunterschrift
Gm2321_1, Gesamtaufnahme, Rückseite
Bestandserfassung
Vorderseite
Kaschierung
vollflächig mit Gewebe
Grundierung
weiß
Pigmentierte Zwischenschicht
nicht nachweisbar
Unterzeichnung
nachweisbar durch Infrarotreflektografie
Ritzung
nachweisbar, Trennung Blattmetallauflagen und Farbflächen
Metallauflage
Nimbus: Gold auf Poliment (schwarz)
Verzierung
Nimbus: Punzierung (Punktpunze)
Bestandserfassung
Infrarot-Reflektografie
UV-Fluoreszenzfotografie
Röntgenfluoreszenz-Analyse
Radiografie
Holzartenbestimmung
Retabelflügel, Fragment
Inventarnummer
Gm2321_2
Maße
20,3 x 15,4 x 0,7–1,0 cm (Bildträger)
20,3 x 15,4 cm (Bildfläche)
Bildträger
beschnitten, gespalten, nachträgliche Kaschierung, vertikale Ausrichtung der Bretter, stumpfer Stoß, stehende Jahrringe, liegende Jahrringe
Rückseite
Marke/Beschriftung
Papieretikett (obere Tafelhälfte, auf der Papierkaschierung)

Schule d. M. Wilhelm XIV […] / No. 361 / 20 ½ x 15 ½ / 32 ½ x 28 ½, G[d?]. F. Weber / Hamburg. [Stempelabdruck]

Provenienz und Erwerbung

Aus der Frauenkirche, Nürnberg. Spätestens 1522/24 anlässlich der Stiftung und Errichtung des Welser-Retabels zerlegt und in Teilen möglicherweise für dessen Predella weiterverwendet. Nach Zerlegung des Welserretabels wohl 1810 im Kunsthandel. Grabtragung / Geißelung (Gm 113, 113a) spätestens 1853 in der Slg. des Hans von Aufseß, Nürnberg, und als Leihgabe im Germanischen Museum (später GNM); nach Ausweis einer schwarzen Übermalung auf den Außenseiten zuvor jedoch zusammen mit der Maria-Elisabeth-Szene / Gefangennahme (Gm 1087) und Ölberg aufbewahrt. Der Bethlehemitische Kindermord (Gm 114) 1876 als Schenkung des Hamburger Kaufmanns Johannes Paul an das GNM. Die Maria-Elisabeth-Tafel 1877 in der Slg. Lippmann; danach bis zu ihrer Versteigerung im Juni 1924 in der Slg. Goldschmidt-Przibram in Wien bzw. Brüssel. 1924 durch das GNM und die Stadt Nürnberg erworben, 1927 vollständiger Übergang in das Eigentum der städtischen Kunstsammlungen; als Leihgabe im GNM. 1942–1944 Kriegsauslagerung im Felsenkeller der Nürnberger Burg (Obere Schmiedgasse 52), 1/3.8.1944–1945 im Felsenkeller am Paniersplatz. Die Köpfe Marias und des Verkündigungsengels (Gm 2321_1, Gm2321_2) 1871 aus der Slg. von Johann Friedrich Fromm in Köln versteigert. Bis zur erneuten Versteigerung 1876 in der Slg. von Christian Raban Ruhl, danach in der Slg. von Konsul Eduard Friedrich Weber, Hamburg; versteigert 1912. Seit 2004 als Leihgabe aus Privatbesitz im GNM.

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Bildunterschrift
Gm2321_2, Gesamtaufnahme
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Bildunterschrift
Gm2321_2, Gesamtaufnahme, Rückseite
Bestandserfassung
Vorderseite
Kaschierung
vollflächig mit Gewebe
Grundierung
weiß
grau
Pigmentierte Zwischenschicht
nicht nachweisbar
Unterzeichnung
nachweisbar (bläulich schwarz) durch Mikroskopie, Infrarotreflektografie
Ritzung
nachweisbar, Trennung Blattmetallauflagen und Farbflächen
Metallauflage
Hintergrund: Gold auf Poliment (schwarz)
Bestandserfassung
Infrarot-Reflektografie
UV-Fluoreszenzfotografie
Röntgenfluoreszenz-Analyse
Radiografie
Holzartenbestimmung
Gemälde, unbekannter Zusammenhang
Inventarnummer
Gm1531
Maße
109,2 x 46,5 x 0,2–0,5 cm (Bildträger)
109,2 x 46,5 cm (Bildfläche)
Bildträger
maroufliert, vertikale Ausrichtung der Bretter, liegende Jahrringe
Provenienz und Erwerbung

Vor 1951 in bayerischem Privatbesitz. 1951 aus dem Münchner Kunsthandel vom GNM erworben.

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Gm1531, Gesamtaufnahme, Vorderseite
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Bildunterschrift
Gm1531, Gesamtaufnahme, Rückseite
Bestandserfassung
Vorderseite
Kaschierung
vollflächig mit Gewebe
Grundierung
weiß
Pigmentierte Zwischenschicht
nicht nachweisbar
Unterzeichnung
nachweisbar (rotbraun) durch Mikroskopie
Ritzung
nachweisbar, Rahmung, Trennung Blattmetallauflagen und Farbflächen
Metallauflage
Goldgrund: Gold (auf Poliment) auf Poliment (schwarz)
Verzierung
Nimben: Trassierung
Nimben, Schmuckborte Ehrentuch: Schwarzzeichnung
Bestandserfassung
Infrarot-Reflektografie
UV-Fluoreszenzfotografie
Röntgenfluoreszenz-Analyse
Holzartenbestimmung
Radiografie
Mitteltafel, Rückseite
Inventarnummer
Gm116
Maße
116,5 x 74,9 x 0,4–0,7 cm (Bildträger)
114,3–115,3 x 74,3–74,7 cm (Bildfläche)
Urspr. Aufstellungsort
Ursprünglicher Aufstellungsort 1482
Bildträger
vertikale Ausrichtung der Bretter, stumpfer Stoß, liegende Jahrringe
weitere Personen
Stifter, nachgewiesen durch Quellen: Imhoff, Konrad
Leihgeber
Museen der Stadt Nürnberg, Kunstsammlungen
Provenienz und Erwerbung

Aus St. Sebald, Nürnberg. 1542 in Folge der Reformation Abbruch des Retabels und Unterbringung in der Lorenzkirche; 1564 dort durch das Rechnungsbuch des Endres Imhoff erstmals bezeugt, zu diesem Zeitpunkt auf der Imhoff’schen Empore. In einer Notiz des 17. Jhs. Erwähnung der Predella auf der genannten Empore. Am 19. März 1817 wurde das Retabel ohne Predella auf die Nürnberger Kaiserburg verbracht. Zwischen 1819 und 1824 Spaltung von Mitteltafel und Flügeln. Am 26. März 1845 Rückerstattung der Retabelteile an die Familie Imhoff und Wiederaufstellung in St. Lorenz; Gm 116 verbleibt im Besitz der Stadt. 1866/67 wird Gm 116 ins Nürnberger Rathaus verbracht. 1875/1878 von dort ins GNM überführt. Seither Leihgabe der Museen der Stadt Nürnberg, Kunstsammlungen.

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Gm116, Gesamtaufnahme, Vorderseite
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Gm116, Gesamtaufnahme, Rückseite
Bestandserfassung
Vorderseite
Kaschierung
teilflächig mit Gewebe (mind. 13 Gewebestücke unterschiedlicher Größe über Fläche verteilt)
Grundierung
weiß
Pigmentierte Zwischenschicht
nicht nachweisbar
Unterzeichnung
nachweisbar durch Infrarotreflektografie
Ritzung
nachweisbar, Trennung Blattmetallauflagen und Farbflächen, Binnenflächen der Farbflächen
Metallauflage
Nimben: Zwischgold auf Poliment (schwarz)
Verzierung
Johannesnimbus mind. 6-fach, Mariennimbus mind. 10-fach, Christusnimbus mind. 7-fach trassiert: Trassierung
Bestandserfassung
Infrarot-Reflektografie
UV-Fluoreszenzfotografie
Röntgenfluoreszenz-Analyse
Holzartenbestimmung
Radiografie
Typus des Gesamtobjekts
Flügelretabel, einfach wandelbares Triptychon
Urspr. Aufstellungsort des Gesamtobjekts
Nürnberg, Pfarrkirche St. Sebald
Geogr. Ort
GND-ID
8349587
Koordinaten
Freigabe
Metadaten bearbeitet, SW
Redaktion abgeschlossen
freigabe2
Redaktion abgeschlossen
Herstellungsdaten des Gesamtobjekts
Meister des Imhoff-Altars
1418/22
Ortsangabe
Entstehungsort
Nürnberg
Geogr. Ort
Koordinaten
Landschaftsangabe
Landschaft
Franken
Geogr. Region
Mittelfranken
Predella
Inventarnummer
Gm122
Maße
56,8 x 229,5–230,3 x 5,7–6,2 cm (mit Originalrahmung)
56,8 x 229,5–230,3 x 2,7–3,2 cm (Bildträger)
38,6–39,2 x 209,7–210,5 cm (Bildfläche)
Bildträger
aufgesetzte Leisten, horizontale Ausrichtung der Bretter, stumpfer Stoß, liegende Jahrringe
Rückseite
Marke/Beschriftung
Papieretikett (oben mittig)

Nürnbergisch, um 1430. / Christus zwischen den Aposteln. / Gm. 122 (1856).

Papieretikett (unten mittig)

G.M.7.[...]

Provenienz und Erwerbung

Aus der evangelisch-lutherischen Pfarrkirche Unserer Lieben Frau in Katzwang. 1852 Ankauf durch Hans von Aufseß, Nürnberg; anschließend als Leihgabe im Germanischen Museum (später GNM). 1862/63 von Aufseß durch das Museum erworben.

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Gm122, Gesamtaufnahme, Vorderseite
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Bildunterschrift
Gm122, Gesamtaufnahme, Rückseite
Bestandserfassung
Vorderseite
Kaschierung
vollflächig mit Gewebe (Bildfläche, partiell den Rahmen überlappend)
Grundierung
weiß
Pigmentierte Zwischenschicht
nicht nachweisbar
Unterzeichnung
nachweisbar durch Infrarotreflektografie
Ritzung
nachweisbar, Trennung Blattmetallauflagen und Farbflächen, Binnenflächen der Farbflächen
Metallauflage
Goldgrund: Gold auf Poliment (rotbraun)
Kelch, Weltkugel: Gold auf Poliment (rotbraun)
Schindermesser, Pilgermuschel, Schlüssel, Lanzenspitze, Schwerter, Hellebarde: Silber auf Anlegemittel (transparent)
Rahmen, Fase: Silber auf Poliment (rotbraun)
Verzierung
auf Attributen mit Blattmetallauflage: Schwarzzeichnung
Streublumen auf Rahmenplatte; evtl. mit Zinnasche oder Musivgold: Schablonierung
Rückseite
Kaschierung
teilflächig mit Fasermaterial (Reste gelegentlich entlang der Ränder)
Grundierung
weiß (teilflächig)
Bestandserfassung
Infrarot-Reflektografie
UV-Fluoreszenzfotografie
Röntgenfluoreszenz-Analyse
Holzartenbestimmung
Radiografie
Faseranalyse
Typus des Gesamtobjekts
Flügelretabel, unbekannter Typus
Herstellungsdaten des Gesamtobjekts
Werkstatt des Meisters des Deocarusaltars
um 1430/40
Ortsangabe
Entstehungsort
Nürnberg
Geogr. Ort
Koordinaten
Landschaftsangabe
Landschaft
Franken
Geogr. Region
Mittelfranken
Zugehörige Teile
Inventarnummer
Gm119
Maße
30,1 x 21,9 x 0,9–1,1 cm (Bildträger)
30,1 x 21,9 cm (Bildfläche)
Bildträger
gespalten, horizontale Ausrichtung der Bretter, liegende Jahrringe
Rückseite
Marke/Beschriftung
Beschriftung (oben mittig)

SG4690 64582 [die drei letzten Ziffern unsicher]

Beschriftung (oben mittig)

r.W / rechts oben

Beschriftung (oben rechts)

r.W / rechts oben

Provenienz und Erwerbung

Möglicherweise bereits 1851 in der Slg. des Hans von Aufseß, Nürnberg; spätestens 1853 als Leihgabe im Germanischen Museum (später GNM). 1862/63 durch das Museum erworben. 1943–45 Kriegsauslagerung im Felsenkeller am Paniersplatz.

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Bildunterschrift
Gm119, Gesamtaufnahme, Vorderseite
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Bildunterschrift
Gm119, Gesamtaufnahme, Rückseite
Bestandserfassung
Vorderseite
Kaschierung
vollflächig mit Gewebe
Grundierung
weiß
Pigmentierte Zwischenschicht
nicht nachweisbar
Unterzeichnung
nachweisbar (braunschwarz) durch Mikroskopie, Infrarotreflektografie
Ritzung
nachweisbar, Trennung Blattmetallauflagen und Farbflächen, Binnenflächen der Blattmetallauflagen, Bildfeldteilung
Metallauflage
Goldgrund, Nimben: Gold auf Poliment (braun)
Gewandschließe, Gürtel, Kleid: Zwischgold
Verzierung
Kleid: gemalte Muster
Bestandserfassung
Radiografie
Infrarot-Reflektografie
Holzartenbestimmung
UV-Fluoreszenzfotografie
Röntgenfluoreszenz-Analyse
Elementanalyse
Radiografie
Typus des Gesamtobjekts
Flügelretabel, unbekannter Typus
Herstellungsdaten des Gesamtobjekts
Hersteller
Nürnberger (?) Maler
um 1435/45
Ortsangabe
Entstehungsort
wohl Nürnberg
Geogr. Ort
Koordinaten
Landschaftsangabe
Landschaft
Franken
Geogr. Region
Franken
Epitaph
Inventarnummer
Gm1640
Maße
162,7 x 102,0–132,2 x 29,2–46,5 cm (mit Originalrahmung)
132,5–135,1 x 108,5 cm (Bildfläche)
145,3 x 119,4 cm (Bildträger)
Urspr. Aufstellungsort
Nürnberg, Dominikanerkirche St. Marien
Bildträger
aufgesetzte Leisten, vertikale Ausrichtung der Bretter, stumpfer Stoß
weitere Personen
Bedachter, inschriftlich genannt, dargestellt und repräsentiert durch Wappen: Winkler, Konrad
Bedachte, dargestellt und repräsentiert durch Wappen: Winkler, Kunigunde
Bedachter, dargestellt und repräsentiert durch Wappen: Winkler, Adelheid
Vorderseite
Inschrift
auf der Verdachung, links

Do man zalt vo(n) crist gepurt · mo · cccco vn(d) ym xxxi iar am / freytag vor lichtmess v(er)schid cunrad winkl(er) · dem got / gnad vn(d) frawe(n) kvnigv(n)d vn(d) frawe(n) alheit [= Adelheid] bede sein elich frawe(n)

auf der Verdachung, rechts

Anno d(omi)ni moccolxxi do ward disz closter / p(re)dig(er) ord(e)ns enpfange(n) vn(d) gestift vn(d) auch geweihet i(n) d(er) ere d(er) ju(n)gfraw maria

am Saum des Gewandes der Maria

[lateinische und pseudo-lateinische Buchstaben ohne sinnvollen Zusammenhang]

Wappen
linke Seitenwange, Innenseite, In Weiß (= Silber) zwei schwarze ineinander gesetzte „V“, begleitet von drei (2:1) sechsstrahligen schwarzen Sternen
Wappeninhaber
Winkler
rechte Seitenwange, Innenseite, Anfangsbuchstaben der Vornamen der beiden Ehefrauen des von Konrad Winkler auf der rechten Seitenwange: In Weiß (= Silber) ein schwarzes „K“ (= Kunigunde) und ein rotes „A“ (= Adelheid) durch einen vertikalen roten Strich voneinander getrennt
Schild in Wappenform, jedoch kein Wappen im eigentlichen Sinn
Provenienz und Erwerbung

Bis 1807 in der Dominikanerklosterkirche St. Marien, Nürnberg. Von 1807 bis 1965 im Besitz der Familie Winkler von Mohrenfels, zuletzt in deren Schloss Hemhofen in Mittelfranken. Seit 1965 als Leihgabe der Erbengemeinschaft Winkler von Mohrenfels im GNM. 1988 Erwerb durch das GNM aus dem Besitz des Bernhard Winkler von Mohrenfels, Ottobrunn.

Bild URL
Bildunterschrift
Gm1640, Gesamtaufnahme, Vorderseite
Bild URL
Bildunterschrift
Gm1640, Gesamtaufnahme, Rückseite
Bild URL
Bildunterschrift
Gm1640, Gesamtaufnahme, rechte Seite
Bild URL
Bildunterschrift
Gm1640, Gesamtaufnahme, linke Seite
Bestandserfassung
Vorderseite, Bildtafel
Kaschierung
vollflächig mit Gewebe (Bildfläche, Leistenrahmung)
Grundierung
weiß
Pigmentierte Zwischenschicht
nachweisbar (weiß) durch Mikroskopie
Unterzeichnung
nachweisbar (schwarz) durch Infrarotreflektografie
Ritzung
nachweisbar, Trennung Blattmetallauflagen und Farbflächen, Binnenflächen der Blattmetallauflagen
Metallauflage
Hintergrund, Nimben: Gold auf Poliment (schwarz)
Wulst der oberen Rahmemleiste, links: Gold auf Anlegemittel (bräunlich transparent)
Krone der Maria, Thronbehang: Zwischgold auf Anlegemittel (ockerfarben)
Kreuznimbus Christi: Zwischgold auf Anlegemittel (ockerfarben)
Wulst der oberen Rahmenleiste, rechts, Wulst der seitlichen und unteren Rahmenleisten: Zwischgold auf Anlegemittel (bräunlich transparent)
Verzierung
Konturierung und konzentrische Gliederung der Nimben: Trassierung
Krone der Maria: Schwarzzeichnung
Krone der Maria, Thronbehang: gemalte Muster
Vorderseite, Schriftfeld
Kaschierung
vollflächig mit Fasermaterial
über Fugen mit Fasermaterial (Fuge zwischen Rahmenleiste des Bildfeldes und Schriftfeld)
Grundierung
weiß
Pigmentierte Zwischenschicht
nicht nachweisbar
Unterzeichnung
nicht nachweisbar durch Mikroskopie, Infrarotreflektografie
Ritzung
nicht nachweisbar
Rückseite, Bildtafel
Kaschierung
vollflächig mit Tiersehnen
Grundierung
weiß
Pigmentierte Zwischenschicht
nicht nachweisbar
Rückseite, Schriftfeld
Kaschierung
vollflächig mit Tiersehnen
über Konstruktionselementen mit Tiersehnen (Übergang von Schriftfeld zu Bildtafel)
über Fugen mit Fasermaterial (Fuge zwischen Schriftfeld und Deckplatte)
Grundierung
weiß
Bestandserfassung
Infrarot-Reflektografie
UV-Fluoreszenzfotografie
Röntgenfluoreszenz-Analyse
Holzartenbestimmung
Radiografie
Epitaph
Inventarnummer
Gm117
Maße
mit Seitenwangen und Bekrönung: 196,0 x 135,0 x 45,0 cm (mit Originalrahmung)
152,2 x 111,3 cm (Bildfläche)
mit aufgesetzten Rahmenleisten: 161,9 x 123,0 cm (mit Originalrahmung)
Urspr. Aufstellungsort
Nürnberg, Dominikanerkirche St. Marien
Bildträger
aufgesetzte Klötzchen, nachträgliche Kaschierung, aufgesetzte Leisten, vertikale Ausrichtung der Bretter, stumpfer Stoß
weitere Personen
Bedachte, dargestellt und repräsentiert durch Wappen: Prünster, Walburga, geb. Grundherr
Stifter, dargestellt und repräsentiert durch Wappen: Prünster, Stefan
Vorderseite
Inschrift
auf der Verdachung

Anno d(omi)ni · mo · cccco · vn(d) in de(m) xxxiiii iar am erchtag [= Dienstag] noch sant / mertins tag do vschid fraw walpurg dy steffan prunsterin

im oberen Bildfeld, auf dem von Engeln gehaltenen Schriftband

Gloria · in · excelsis · deo · et · i(n) t(er)ra pac(em?)

Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden

im unteren Bildfeld, im Muster des Antependiums

maria vir(go)

Jungfrau Maria

Wappen
unten links, rot-schwarz gespalten, darüber ein silberner Sparrenbalken, auf dem schwarz-weiß (= schwarz-silber) bewulsteten Helm mit rot-weißen (= rot-silbernen) Decken ein wachsender, silbern geharnischter Arm, in der Faust einen schwarzen, rot lodernden Ast haltend
Wappeninhaber
Prünster
unten rechts, in Rot ein oberhalber, gelb (= golden) gekrönter, silberner Löwe, auf dem Helm mit rot-weißen (= rot-silbernen) Decken der silberne, gelb (= golden) gekrönte Löwe wachsend
Wappeninhaber
Grundherr
Provenienz und Erwerbung

Aus der Dominikanerklosterkirche St. Marien, Nürnberg; noch 1807 dort nachweisbar. Danach in der Gemäldegalerie auf der Nürnberger Burg. 1816 der katholischen Gemeinde Nürnbergs übergeben und an einem Langhauspfeiler der Frauenkirche installiert. Ab 1882 als Leihgabe der katholischen Kirchenverwaltung Nürnberg im GNM ausgestellt; 1910 durch das GNM erworben. 1943–46 Kriegsauslagerung in Schloss Trieb bei Lichtenfels.

Bild URL
Bildunterschrift
Gm117, Gesamtaufnahme, Vorderseite
Bild URL
Bildunterschrift
Gm117, Gesamtaufnahme, rechte Seite
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Bildunterschrift
Gm117, Gesamtaufnahme, linke Seite
Bild URL
Bildunterschrift
Gm117, Gesamtaufnahme, Rückseite
Bestandserfassung
Vorderseite
Kaschierung
vollflächig mit Gewebe
Grundierung
weiß
Pigmentierte Zwischenschicht
nachweisbar (weiß) durch Mikroskopie
Unterzeichnung
nachweisbar (schwarz) durch Mikroskopie, Infrarotreflektografie
Ritzung
nachweisbar, Trennung Blattmetallauflagen und Farbflächen, Bildfeldteilung, Binnenflächen der Farbflächen
Metallauflage
Hintergrund, Nimben, Rahmenleisten: Gold auf Poliment (schwarz)
Gewänder, Antependium, Engelflügel: Zwischgold auf Anlegemittel (ockerfarben)
Wappen, Gürtel des Stifters, Querleiste: Silber auf Anlegemittel (ockerfarben)
Verzierung
Gewänder, Antependium: gemalte Muster
Insignien, Gürtel, Wappen: Schwarzzeichnung
Nimben: Trassierung
Bestandserfassung
Infrarot-Reflektografie
UV-Fluoreszenzfotografie
Holzartenbestimmung
Röntgenfluoreszenz-Analyse
Radiografie
Retabelflügel, Fragment
Inventarnummer
Gm1526
Maße
39,5 x 31,3 x 1,6–1,9 cm (Bildträger)
IS: 38,5 x 31,3 cm; AS: 38,5 x 31,3 cm (Bildfläche)
Bildträger
beschnitten, Nutrahmen (nicht erhalten), vertikale Ausrichtung der Bretter, stumpfer Stoß, stehende Jahrringe, liegende Jahrringe
Außenseite
Marke/Beschriftung
Papieretikett (oben mittig)

Wilhelm von / Köln / St. Ursula; [links und rechts neben Köln:] Aig- ner [abweichende Handschrift, unterstrichen]

Papieretikett (unten links)

Eigentum von / Odilie Sepp, / Regensburg, Taxisstr. 6/I

Provenienz und Erwerbung

Wohl im Besitz eines gewissen Aigner (Eigner?). 1891 im Besitz eines Major Göringer, Augsburg. Vor 1908 Slg. Johann Nepomuk Sepp (1816–1909), München; 1909 an dessen Sohn Bernhard Sepp (1853–1920), Regensburg; danach im Besitz der Odilie Sepp, Regensburg. 1951 von ihr durch das GNM erworben.

Bild URL
Bildunterschrift
Gm1526, Gesamtaufnahme, Innenseite
Bild URL
Bildunterschrift
Gm1526, Gesamtaufnahme, Außenseite
Bestandserfassung
Innenseite
Kaschierung
vollflächig mit Gewebe
Grundierung
weiß
Pigmentierte Zwischenschicht
nicht nachweisbar durch Infrarotreflektografie, Radiografie
Unterzeichnung
nachweisbar durch Infrarotreflektografie
Ritzung
nachweisbar, Trennung Blattmetallauflagen und Farbflächen
Metallauflage
Hintergrund: Gold auf Grundierung (weiß)
Mantelschließe: Zwischgold auf Anlegemittel (ockerfarben)
Verzierung
Nimbus: Trassierung
Außenseite
Kaschierung
vollflächig mit Gewebe
Grundierung
weiß
Pigmentierte Zwischenschicht
nicht nachweisbar
Unterzeichnung
nicht nachweisbar
Ritzung
nicht nachweisbar
Bestandserfassung
UV-Fluoreszenzfotografie
Röntgenfluoreszenz-Analyse
Infrarot-Reflektografie
Radiografie
Typus des Gesamtobjekts
Flügelretabel, wandelbares Triptychon
Herstellungsdaten des Gesamtobjekts
Werkstatt des Meisters des Deocarusaltars
um 1435/40
Ortsangabe
Entstehungsort
Nürnberg
Geogr. Ort
Koordinaten
Landschaftsangabe
Landschaft
Franken
Geogr. Region
Mittelfranken
Retabelflügel, Fragment
Inventarnummer
Gm2370
Maße
39,8 x 38,1 x 0,9–2,1 cm (Bildträger)
IS: 38,5–39,2 x 35,5–35,7 cm; AS: 39,0 x 35,2–35,5 cm (Bildfläche)
Bildträger
beschnitten, Nutrahmen (nicht erhalten), vertikale Ausrichtung der Bretter, stumpfer Stoß, stehende Jahrringe, liegende Jahrringe
Innenseite
Wappen
links, in Rot auf einem weißen (= silbernen) ausgestreckten Handschuh sitzend ein natürlicher (grau-weißer) Falke am Band, mit Schelle an den Fängen
Wappeninhaber
Eisenwanger
auf dem Helm mit roten Decken dasselbe Motiv
Außenseite
Marke/Beschriftung
Beschriftung (unten mittig)

WP[PW, IPW?]

Provenienz und Erwerbung

1852–62 Slg. Johann Peter Weyer, Köln; 1862 daraus versteigert und durch den Kunsthändler Antoine Brasseur, Köln, erworben. Danach bei Heinrich Maria Heimsoeth (1811–87), Köln und Erpel am Rhein; bis zur Versteigerung 1972 im Besitz der Familie Heimsoeth. Unbekannter Privatbesitz, Köln. 2006–2008 bei Dr. Bernhard Decker Kunsthandel, Frankfurt a.M. 2008 von diesem durch das GNM erworben.

Bild URL
Bildunterschrift
Gm2370, Gesamtaufnahme, Innenseite
Bild URL
Bildunterschrift
Gm2370, Gesamtaufnahme, Außenseite
Bestandserfassung
Innenseite
Kaschierung
vollflächig mit Gewebe
Grundierung
weiß
Pigmentierte Zwischenschicht
nicht nachweisbar durch Infrarotreflektografie, Radiografie
Unterzeichnung
nachweisbar durch Infrarotreflektografie
Ritzung
nachweisbar, Trennung Blattmetallauflagen und Farbflächen
Metallauflage
Hintergrund, Wappenfeld: Gold auf Grundierung (weiß)
Rahmen des Wappenfeldes, Helm: Silber auf Anlegemittel (ockerfarben)
Außenseite
Kaschierung
vollflächig mit Gewebe
Grundierung
weiß
Pigmentierte Zwischenschicht
nicht nachweisbar durch Infrarotreflektografie, Radiografie
Unterzeichnung
nachweisbar durch Infrarotreflektografie
Ritzung
nicht nachweisbar
Bestandserfassung
UV-Fluoreszenzfotografie
Röntgenfluoreszenz-Analyse
Infrarot-Reflektografie
Radiografie
Typus des Gesamtobjekts
Flügelretabel, wandelbares Triptychon
Herstellungsdaten des Gesamtobjekts
Werkstatt des Meisters des Deocarusaltars
um 1435/40
Ortsangabe
Entstehungsort
Nürnberg
Geogr. Ort
Koordinaten
Landschaftsangabe
Landschaft
Franken
Geogr. Region
Mittelfranken
Retabelflügel, Fragment
Inventarnummer
Gm2371
Maße
39,7 x 38,2 x 1,4–1,9 cm (Bildträger)
IS: 39,0 x 35,1–35,5 cm; AS: 38,6–39,2 x 35,4 cm (Bildfläche)
Bildträger
beschnitten, Nutrahmen (nicht erhalten), vertikale Ausrichtung der Bretter, stumpfer Stoß, stehende Jahrringe, liegende Jahrringe
Innenseite
Wappen
rechts, Schild mit Hausmarke: in Gold Kreuzkopfvierfuß, Vierfuß hintenendig spitz nach oben abgewinkelt
Wappeninhaber
unbekannt
Form der Hausmarke vermutlich noch während des Malprozesses leicht korrigiert
Provenienz und Erwerbung

1852–62 Slg. Johann Peter Weyer, Köln; 1862 daraus versteigert und durch den Kunsthändler Antoine Brasseur, Köln, erworben. Danach bei Heinrich Maria Heimsoeth (1811–87), Köln und Erpel am Rhein; bis zur Versteigerung 1972 im Besitz der Familie Heimsoeth. Unbekannter Privatbesitz, Köln. 2006–2008 bei Dr. Bernhard Decker Kunsthandel, Frankfurt a.M. 2008 von diesem durch das GNM erworben.

Bild URL
Bildunterschrift
Gm2371, Gesamtaufnahme, Innenseite
Bild URL
Bildunterschrift
Gm2371, Gesamtaufnahme, Außenseite
Bestandserfassung
Innenseite
Kaschierung
vollflächig mit Gewebe
Grundierung
weiß
Pigmentierte Zwischenschicht
nicht nachweisbar durch Infrarotreflektografie, Radiografie
Unterzeichnung
nachweisbar durch Infrarotreflektografie
Ritzung
nachweisbar, Trennung Blattmetallauflagen und Farbflächen
Metallauflage
Hintergrund: Gold auf Grundierung (weiß)
Außenseite
Kaschierung
vollflächig mit Gewebe
Grundierung
weiß
Pigmentierte Zwischenschicht
nicht nachweisbar durch Infrarotreflektografie, Radiografie
Unterzeichnung
nachweisbar durch Infrarotreflektografie
Ritzung
nicht nachweisbar
Bestandserfassung
UV-Fluoreszenzfotografie
Infrarot-Reflektografie
Radiografie
Typus des Gesamtobjekts
Flügelretabel, wandelbares Triptychon
Herstellungsdaten des Gesamtobjekts
Werkstatt des Meisters des Deocarusaltars
um 1435/40
Ortsangabe
Entstehungsort
Nürnberg
Geogr. Ort
Koordinaten
Landschaftsangabe
Landschaft
Franken
Geogr. Region
Mittelfranken
Retabelflügel, Fragment
Inventarnummer
Gm981
Maße
39,5 x 31,1 x 1,4–2,0 cm (Bildträger)
IS: 38,8 x 31,1 cm; AS: 39,5 x 31,1 cm (Bildfläche)
Bildträger
beschnitten, Nutrahmen (nicht erhalten), vertikale Ausrichtung der Bretter, stumpfer Stoß, stehende Jahrringe, liegende Jahrringe
Außenseite
Marke/Beschriftung
Papieretikett (oben mittig)

Alt Kölnisch XIV [] / Ed. F. Weber / Hamburg/ No 184 / 39 ½ x 31 63 ½ x 55

Beschriftung (unten, links der Mitte)

WP[PW, IPW?]

Papieretikett (unten mittig)

N. 429

Provenienz und Erwerbung

1852 Slg. Johann Peter Weyer, Köln. 1871 Slg. Johann Friedrich Fromm, Köln; 1871 auf der Versteigerung der Slg. Fromm durch Eduard Friedrich Weber, Hamburg, erworben. 1912 auf der Versteigerung der Slg. Weber durch das GNM erstanden. 1942–45 Kriegsauslagerung im Felsenkeller der Nürnberger Burg (Obere Schmiedgasse 52).

Bild URL
Bildunterschrift
Gm981, Gesamtaufnahme, Innenseite
Bild URL
Bildunterschrift
Gm981, Gesamtaufnahme, Außenseite
Bestandserfassung
Innenseite
Kaschierung
vollflächig mit Gewebe
Grundierung
weiß
Pigmentierte Zwischenschicht
nicht nachweisbar durch Infrarotreflektografie, Radiografie
Unterzeichnung
nachweisbar durch Infrarotreflektografie
Ritzung
nachweisbar, Trennung Blattmetallauflagen und Farbflächen
Metallauflage
Hintergrund: Gold auf Grundierung (weiß)
Kelch: Zwischgold auf Anlegemittel (ockerfarben)
Außenseite
Kaschierung
vollflächig mit Gewebe
Grundierung
weiß
Pigmentierte Zwischenschicht
nicht nachweisbar durch Infrarotreflektografie, Radiografie
Unterzeichnung
nachweisbar durch Infrarotreflektografie
Ritzung
nachweisbar, Trennung Blattmetallauflagen und Farbflächen
Metallauflage
Nimbus, Krone: Zwischgold auf Grundierung (weiß)
Verzierung
Krone, Nimbus: Schwarzzeichnung
Bestandserfassung
UV-Fluoreszenzfotografie
Röntgenfluoreszenz-Analyse
Infrarot-Reflektografie
Radiografie
Typus des Gesamtobjekts
Flügelretabel, wandelbares Triptychon
Herstellungsdaten des Gesamtobjekts
Werkstatt des Meisters des Deocarusaltars
um 1435/40
Ortsangabe
Entstehungsort
Nürnberg
Geogr. Ort
Koordinaten
Landschaftsangabe
Landschaft
Franken
Geogr. Region
Mittelfranken
Linker Predellenflügel, Innenseite
Inventarnummer
Gm120
Maße
38,3 x 59,0 x 1,3 cm (Bildträger)
38,3 x 59,0 cm (Bildfläche)
Bildträger
gespalten, nachträgliche Einschubleiste, horizontale Ausrichtung der Bretter, stumpfer Stoß, liegende Jahrringe
Rückseite
Marke/Beschriftung
Beschriftung (oben mittig)

r[echte]. W[and]. / unten rechts

Provenienz und Erwerbung

Aus der Augustinereremitenklosterkirche St. Veit, Nürnberg; ab 1615 in der Kartäuserklosterkirche. Nach Schließung der Kartäuserkirche 1809 mglw. auf die Nürnberger Burg verbracht. Zwischen 1809 und 1816 Trennung von Retabel und Predella. 1816 Übergabe der Hauptteile des Retabels an die katholische Gemeinde Nürnbergs; Aufstellung mit neuer Predella auf dem Hochaltar der Frauenkirche. Die Predellenflügel gespalten, danach die ehem. Innenseiten in neuem Zusammenhang weiterverwendet, die Außenseiten veräußert.

Für die Neueinrichtung der Frauenkirche 1816 mit den Fragmenten anderer Retabel zu einem neuen Ensemble verbunden: im Schrein eine geschnitzte Marienfigur, auf den Flügeln die hll. Antonius und Adelphus (Gm137, Gm138); Gm120 und Gm121 an den unteren Enden der Flügel angebracht. 1882/83, infolge der Regotisierung der Frauenkirche unter August von Essenwein (1879–1881), Leihgabe dieses Pasticcio-Retabels sowie der Tafeln eines zweiten zusammengesetzten Retabels (Gm139, Gm140, Gm154) und zweier Flügel mit Dominikanerheiligen (Gm129, Gm130) an das GNM. Laut Zugangsregister des Museums werden wenige Jahre später einige dieser Werke zurückgegeben, andere behalten. Offenbar gingen Gm120, Gm121, Gm137–140 und Gm154 zurück und gelangten auf den Dachboden der katholischen Elisabethkirche, denn dort soll sie Hans Stegmann, ab 1895 am GNM tätig, gefunden und zur Restaurierung nach München geschickt haben. 1906 Erwerb der Tafeln durch das GNM. Präsentation als Bestandteile eines einzigen Retabels: die Gregorsmesse Gm154 als Mitteltafel mit Gm137–140 als Flügel, darunter die Predellentafeln Gm120, Gm121. Braune führt 1909 die Gregorsmesse sowie die Heiligen- und Predellenflügel als einzelne Werke bzw. Werkgruppen auf; sie werden in den folgenden Jahren jedoch weiterhin in einer Hängung präsentiert, die ihre Zusammengehörigkeit postuliert. Dieser Irrtum erst 1936 eindeutig aufgelöst. 

1942–1945 Kriegsauslagerung im Felsenkeller der Nürnberger Burg (Obere Schmiedgasse 52).

Bild URL
Bildunterschrift
Gm120, Gesamtaufnahme, Vorderseite
Bild URL
Bildunterschrift
Gm120, Gesamtaufnahme, Rückseite
Bestandserfassung
Vorderseite
Kaschierung
vollflächig mit Gewebe
Grundierung
weiß
Pigmentierte Zwischenschicht
nachweisbar (hellblau) durch Mikroskopie, Radiografie
Unterzeichnung
nachweisbar (schwarz) durch Mikroskopie, Infrarotreflektografie
Ritzung
nachweisbar, Trennung Blattmetallauflagen und Farbflächen
Metallauflage
Hintergrund, Nimben: Gold auf Poliment (schwarz)
Mantelschließe der Margaretha, Kelch der Barbara: Zwischgold auf Anlegemittel (orange-rot)
Bestandserfassung
Infrarot-Reflektografie
UV-Fluoreszenzfotografie
Röntgenfluoreszenz-Analyse
Holzartenbestimmung
Radiografie
Typus des Gesamtobjekts
Flügelretabel, einfach wandelbares Triptychon
Urspr. Aufstellungsort des Gesamtobjekts
Nürnberg, Augustinereremeitenkirche St. Veit
Geogr. Ort
Koordinaten
via Gesamtobjekt
freigabe2
Redaktion abgeschlossen
Herstellungsdaten des Gesamtobjekts
Meister des Tucher-Altars
um 1440/50
Ortsangabe
Entstehungsort
Nürnberg
Geogr. Ort
Koordinaten
Landschaftsangabe
Landschaft
Franken
Geogr. Region
Mittelfranken
Rechter Predellenflügel, Innenseite
Inventarnummer
Gm121
Maße
38,4 x 58,4 x 1,3 cm (Bildträger)
38,4 x 58,4 cm (Bildfläche)
Bildträger
gespalten, nachträgliche Einschubleiste, horizontale Ausrichtung der Bretter, stumpfer Stoß, liegende Jahrringe
Rückseite
Marke/Beschriftung
Beschriftung (oben mittig)

rechte W[and]. / unten links

Provenienz und Erwerbung

Aus der Augustinereremitenklosterkirche St. Veit, Nürnberg; ab 1615 in der Kartäuserklosterkirche. Nach Schließung der Kartäuserkirche 1809 mglw. auf die Nürnberger Burg verbracht. Zwischen 1809 und 1816 Trennung von Retabel und Predella. 1816 Übergabe der Hauptteile des Retabels an die katholische Gemeinde Nürnbergs; Aufstellung mit neuer Predella auf dem Hochaltar der Frauenkirche. Die Predellenflügel gespalten, danach die ehem. Innenseiten in neuem Zusammenhang weiterverwendet, die Außenseiten veräußert.

Für die Neueinrichtung der Frauenkirche 1816 mit den Fragmenten anderer Retabel zu einem neuen Ensemble verbunden: im Schrein eine geschnitzte Marienfigur, auf den Flügeln die hll. Antonius und Adelphus (Gm137, Gm138); Gm120 und Gm121 an den unteren Enden der Flügel angebracht. 1882/83, infolge der Regotisierung der Frauenkirche unter August von Essenwein (1879–1881), Leihgabe dieses Pasticcio-Retabels sowie der Tafeln eines zweiten zusammengesetzten Retabels (Gm139, Gm140, Gm154) und zweier Flügel mit Dominikanerheiligen (Gm129, Gm130) an das GNM. Laut Zugangsregister des Museums werden wenige Jahre später einige dieser Werke zurückgegeben, andere behalten. Offenbar gingen Gm120, Gm121, Gm137–140 und Gm154 zurück und gelangten auf den Dachboden der katholischen Elisabethkirche, denn dort soll sie Hans Stegmann, ab 1895 am GNM tätig, gefunden und zur Restaurierung nach München geschickt haben. 1906 Erwerb der Tafeln durch das GNM. Präsentation als Bestandteile eines einzigen Retabels: die Gregorsmesse Gm154 als Mitteltafel mit Gm137–140 als Flügel, darunter die Predellentafeln Gm120, Gm121. Braune führt 1909 die Gregorsmesse sowie die Heiligen- und Predellenflügel als einzelne Werke bzw. Werkgruppen auf; sie werden in den folgenden Jahren jedoch weiterhin in einer Hängung präsentiert, die ihre Zusammengehörigkeit postuliert. Dieser Irrtum erst 1936 eindeutig aufgelöst. 

1942–1945 Kriegsauslagerung im Felsenkeller der Nürnberger Burg (Obere Schmiedgasse 52).

Bild URL
Bildunterschrift
Gm121, Gesamtaufnahme, Vorderseite
Bild URL
Bildunterschrift
Gm121, Gesamtaufnahme, Rückseite
Bestandserfassung
Vorderseite
Kaschierung
vollflächig mit Gewebe
Grundierung
weiß
Pigmentierte Zwischenschicht
nachweisbar (hellblau) durch Mikroskopie, Radiografie
Unterzeichnung
nachweisbar (schwarz) durch Mikroskopie, Infrarotreflektografie
Ritzung
nachweisbar, Trennung Blattmetallauflagen und Farbflächen
Metallauflage
Hintergrund, Nimben: Gold auf Poliment (schwarz)
Schwert der Katharina (Parierstange, Knauf): Zwischgold auf Anlegemittel (orange-rot)
Schwertklinge der Katharina, Pfeilspitzen: Silber auf Anlegemittel (orange-rot)
Bestandserfassung
Infrarot-Reflektografie
UV-Fluoreszenzfotografie
Röntgenfluoreszenz-Analyse
Radiografie
Typus des Gesamtobjekts
Flügelretabel, einfach wandelbares Triptychon
Urspr. Aufstellungsort des Gesamtobjekts
Nürnberg, Augustinereremeitenkirche St. Veit
Geogr. Ort
Koordinaten
via Gesamtobjekt
freigabe2
Redaktion abgeschlossen
Herstellungsdaten des Gesamtobjekts
Meister des Tucher-Altars
um 1440/50
Ortsangabe
Entstehungsort
Nürnberg
Geogr. Ort
Koordinaten
Landschaftsangabe
Landschaft
Franken
Geogr. Region
Mittelfranken
Linker Predellenflügel, Außenseite
Inventarnummer
Gm1830
Maße
49,0 x 81,4 x 0,8 cm (Bildträger)
49,0 x 81,4 cm (Bildfläche)
Bildträger
gespalten, nachträgliche Kaschierung, diagonale Ausrichtung der Bretter, stumpfer Stoß, liegende Jahrringe
Provenienz und Erwerbung

Aus der Augustinereremitenklosterkirche St. Veit, Nürnberg; ab 1615 in der Kartäuserklosterkirche. Nach Schließung der Kartäuserkirche 1809 mglw. auf die Nürnberger Burg verbracht. Zwischen 1809 und 1816 Trennung von Retabel und Predella. 1816 Übergabe der Hauptteile des Retabels an die katholische Gemeinde Nürnbergs; Aufstellung mit neuer Predella auf dem Hochaltar der Frauenkirche. Die Predellenflügel gespalten, danach die ehem. Innenseiten in neuem Zusammenhang weiterverwendet, die Außenseiten veräußert.

Nach Schließung der Kartäuserkirche 1809 zunächst nicht nachweisbar. 1909 in der Slg. des Buchhalters Braun in Gutenzell; dieser möglicherweise identisch mit Bruno Braun, Gutenzell, der die Tafeln 1910 dem GNM zum Kauf anbot. 1942 im Besitz des Pfarrers Josef Hafner (1886–1961), Marktlustenau. Danach im Besitz von Karl Eichmann, Gutenzell; 1976 von diesem mit einer Spende der Firma Dr. Rudolf Oetker anlässlich des 125jährigen Bestehens des GNM für das Museum erworben.

Bild URL
Bildunterschrift
Gm1830, Gesamtaufnahme, Vorderseite
Bild URL
Bildunterschrift
Gm1830, Gesamtaufnahme, Rückseite
Bestandserfassung
Vorderseite
Kaschierung
vollflächig mit Gewebe
Grundierung
weiß
Pigmentierte Zwischenschicht
nachweisbar (hellblau) durch Mikroskopie
Unterzeichnung
nachweisbar (schwarz) durch Mikroskopie, Infrarotreflektografie
Ritzung
nachweisbar, Trennung Blattmetallauflagen und Farbflächen
Metallauflage
Hintergrund: Zwischgold auf Poliment (schwarz)
Knüttel des Simon: Zwischgold auf Anlegemittel (orange-rot)
Beilklinge des Matthäus, Schlüssel des Petrus: Silber auf Anlegemittel (orange-rot)
Bestandserfassung
UV-Fluoreszenzfotografie
Holzartenbestimmung
Infrarot-Reflektografie
Röntgenfluoreszenz-Analyse
Radiografie
Typus des Gesamtobjekts
Flügelretabel, einfach wandelbares Triptychon
Urspr. Aufstellungsort des Gesamtobjekts
Nürnberg, Augustinereremeitenkirche St. Veit
Geogr. Ort
Koordinaten
via Gesamtobjekt
freigabe2
Redaktion abgeschlossen
Herstellungsdaten des Gesamtobjekts
Meister des Tucher-Altars
um 1440/50
Ortsangabe
Entstehungsort
Nürnberg
Geogr. Ort
Koordinaten
Landschaftsangabe
Landschaft
Franken
Geogr. Region
Mittelfranken
Linker Frontflügel
Inventarnummer
Gm1916
Maße
97,7 x 34,7 x 2,0 cm (Bildträger)
97,7 x 34,7 cm (Bildfläche)
Bildträger
ungerahmt, liegende Jahrringe
weitere Personen
Stifterin, dargestellt und repräsentiert durch Wappen: Ebner, Kunigunde, geb. Tentzel
Stifterin, dargestellt und repräsentiert durch Wappen: Ebner, Anna, geb. Österreicher
Stifter, repräsentiert durch Wappen: Ebner, Matthäus
Innenseite
Wappen
unten links, von Gelb (= Gold) und Blau geteilt, oben eine blaue Mondsichel, die Spitzen nach unten gekehrt, unten ein gelbes (= goldenes) Tatzenkreuz. Auf dem Helm mit blau-gelben (= blau-goldenen) Decken ein Flug, wie der Schild bezeichnet
Wappeninhaber
Tentzel
zwischen den Stifterinnen, gespalten, vorne von Rot und Silber schrägrechts, hinten von Silber und Rot schräglinks geteilt, auf dem Helm mit rot-weißen (= rot-silbernen) Decken ein rot gekleideter Mannesrumpf ohne Arme
Wappeninhaber
Österreicher
Außenseite
Wappen
unten rechts, von Gold und Blau mit viereinhalb Spitzen gespalten; auf dem Helm ein Paar Büffelhörner, rechts golden, links blau, außen jeweils mit fünf silbernen Federn besteckt
Wappeninhaber
Ebner
seitenverkehrt, unter dem Anstrich
Provenienz und Erwerbung

1957 im Besitz eines Herrn Maschmeyer, Suddendorf bei Schüttorf; danach vermutlich bei Gertrud Maschmeyer, Münster. 1966 auf einer Auktion bei Lempertz, Köln, versteigert. Danach im Besitz von Dr. Wolfgang Friedrich, Loshausen. 1989 von ihm mit einer Spende der Nürnberger Hypothekenbank durch das GNM erworben.

Bild URL
Bildunterschrift
Gm1916, Gesamtaufnahme, Innenseite
Bild URL
Bildunterschrift
Gm1916, Gesamtaufnahme, Außenseite
Bestandserfassung
Innenseite
Kaschierung
vollflächig mit Gewebe
Grundierung
weiß
Pigmentierte Zwischenschicht
nachweisbar (weiß) durch Mikroskopie, Röntgenfluoreszenz-Analyse
Unterzeichnung
nachweisbar (schwarz) durch Mikroskopie, Infrarotreflektografie
Ritzung
nachweisbar, Trennung Blattmetallauflagen und Farbflächen, Zirkelschlag
Metallauflage
Wappenhelme, silberne Felder des Österreicher-Wappens: Silber auf Anlegemittel (ockerfarben)
Hintergrund, Nimbus, Ehrentuch: Gold auf Poliment (schwarz)
Verzierung
Nimbus: Trassierung
Ehrentuch: gemalte Muster
Außenseite
Grundierung
weiß
Pigmentierte Zwischenschicht
nachweisbar (bräunlich grau) durch Mikroskopie
Unterzeichnung
nicht nachweisbar durch Mikroskopie, Infrarotreflektografie
Metallauflage
Wappenhelm: Silber
Verzierung
Mantel: gemalte Muster
Bestandserfassung
Infrarot-Reflektografie
UV-Fluoreszenzfotografie
Röntgenfluoreszenz-Analyse
Holzartenbestimmung
Radiografie
Elementanalyse
Typus des Gesamtobjekts
Baldachinretabel
Herstellungsdaten des Gesamtobjekts
Werkstatt des Meisters des Tucher-Altars
um 1440/50
Ortsangabe
Entstehungsort
Nürnberg
Geogr. Ort
Koordinaten
Landschaftsangabe
Landschaft
Franken
Geogr. Region
Mittelfranken
Rechter Predellenflügel, Außenseite
Inventarnummer
Gm1831
Maße
49,3 x 81,9 x 1,1 cm (Bildträger)
49,3 x 81,9 cm (Bildfläche)
Bildträger
gespalten, nachträgliche Kaschierung, horizontale Ausrichtung der Bretter, stumpfer Stoß, liegende Jahrringe
Provenienz und Erwerbung

Aus der Augustinereremitenklosterkirche St. Veit, Nürnberg; ab 1615 in der Kartäuserklosterkirche. Nach Schließung der Kartäuserkirche 1809 mglw. auf die Nürnberger Burg verbracht. Zwischen 1809 und 1816 Trennung von Retabel und Predella. 1816 Übergabe der Hauptteile des Retabels an die katholische Gemeinde Nürnbergs; Aufstellung mit neuer Predella auf dem Hochaltar der Frauenkirche. Die Predellenflügel gespalten, danach die ehem. Innenseiten in neuem Zusammenhang weiterverwendet, die Außenseiten veräußert.

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Bildunterschrift
Gm1831, Gesamtaufnahme, Vorderseite
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Bildunterschrift
Gm1831, Gesamtaufnahme, Rückseite
Bestandserfassung
Vorderseite
Kaschierung
vollflächig mit Gewebe
Grundierung
weiß
Pigmentierte Zwischenschicht
nachweisbar (hellblau) durch Mikroskopie
Unterzeichnung
nachweisbar (schwarz) durch Mikroskopie, Infrarotreflektografie
Ritzung
nachweisbar, Trennung Blattmetallauflagen und Farbflächen
Metallauflage
Hintergrund, Kelch des Johannes: Zwischgold auf Poliment (schwarz)
Lanzenspitze des Thomas: Silber auf Anlegemittel (orange-rot)
Bestandserfassung
Infrarot-Reflektografie
UV-Fluoreszenzfotografie
Röntgenfluoreszenz-Analyse
Radiografie
Typus des Gesamtobjekts
Flügelretabel, einfach wandelbares Triptychon
Urspr. Aufstellungsort des Gesamtobjekts
Nürnberg, Augustinereremeitenkirche St. Veit
Geogr. Ort
Koordinaten
via Gesamtobjekt
freigabe2
Redaktion abgeschlossen
Herstellungsdaten des Gesamtobjekts
Meister des Tucher-Altars
um 1440/50
Ortsangabe
Entstehungsort
Nürnberg
Geogr. Ort
Koordinaten
Landschaftsangabe
Landschaft
Franken
Geogr. Region
Mittelfranken
Epitaph
Inventarnummer
Gm2238
Maße
110,5 x 82,2 x 2,2 cm (Bildträger)
ca. 108,7 x 80,0 cm (Bildfläche)
Urspr. Aufstellungsort
Nürnberg, Pfarrkirche St. Sebald
Bildträger
aufgesetzte Leisten, gedünnt, Nutrahmen (?), vertikale Ausrichtung der Bretter, stumpfer Stoß, stehende Jahrringe, liegende Jahrringe
weitere Personen
Bedachte, Stifterin, dargestellt und repräsentiert durch Wappen: Imhoff, Klara
Stifter, dargestellt und repräsentiert durch Wappen: Imhoff, Konrad II.
Leihgeber
Kirchenverwaltung St. Sebald, Nürnberg
Rückseite
Marke/Beschriftung
Beschriftung (unten rechts)

Geburt Christi / Skt Sebald

Beschriftung (oben mittig)

Nro. 4 R

Vorderseite
Wappen
unten links, In Rot ein gelber [= goldener] Seelöwe mit einem über dem Kopf schwingenden Fischschwanz, auf dem rechten Vorderbein stehend, das linke vorwärts streckend. Auf dem Helm mit rot-gelben [= rot-goldenen] Decken derselbe Seelöwe
Wappeninhaber
Imhoff
unten rechts, Von Weiß [= Silber] und Blau geteilt, oben ein oberhalbes rotes Rad mit drei Speichen, unten eine weiße [= silberne] Lilie. Auf dem Helm mit weiß-blauen [= silber-blauen] Decken ein unterhalbes rotes Rad mit drei Speichen, oben mit einem schwarzen Hahnenfederbusch besteckt
Wappeninhaber
Volckamer
Provenienz und Erwerbung

Aus der Nürnberger Sebalduskirche. Seit 1950 als Leihgabe der Kirchenverwaltung St. Sebald im GNM.

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Bildunterschrift
Gm2238, Gesamtaufnahme, Vorderseite
Bild URL
Bildunterschrift
Gm2238, Gesamtaufnahme, Rückseite
Bestandserfassung
Vorderseite
Kaschierung
vollflächig mit Gewebe
Grundierung
weiß
Pigmentierte Zwischenschicht
nachweisbar (weiß) durch Mikroskopie
Unterzeichnung
nachweisbar (schwarz) durch Mikroskopie, Infrarotreflektografie
Ritzung
nachweisbar, Trennung Blattmetallauflagen und Farbflächen, Binnenflächen der Farbflächen
Metallauflage
Hintergründe, Fensteröffnungen, Nimbus der Maria: Gold auf Poliment (schwarz)
Wappenhelme: Silber auf Anlegemittel (ockerfarben)
Verzierung
Wappenhelme: Schwarzzeichnung
Bestandserfassung
Infrarot-Reflektografie
UV-Fluoreszenzfotografie
Röntgenfluoreszenz-Analyse
Holzartenbestimmung
Radiografie
Epitaph
Inventarnummer
Gm124
Maße
133,0–133,5 x 115 x 5,5 cm (mit Originalrahmung)
133,5 x 115 x 3 cm (Bildträger)
Urspr. Aufstellungsort
Nürnberg, Dominikanerkirche St. Marien
Bildträger
aufgesetzte Klötzchen, nachträgliche Kaschierung, aufgesetzte Leisten, vertikal, horizontale Ausrichtung der Bretter, Dübel, stumpfer Stoß, liegende Jahrringe
weitere Personen
Stifter, dargestellt und repräsentiert durch Wappen: Stromer, Hans III.
Stifterin, dargestellt und repräsentiert durch Wappen: Stromer, Barbara
Leihgeber
Museen der Stadt Nürnberg
Rückseite
Marke/Beschriftung
Papieretikett (unten rechts)

Inventar / Inv. No. 83. / GEMEINDEVERMÖGEN DER STADT NÜRNBERG [kreisförmig um das Nürnberger Stadtwappen im Dreieckschild]

Provenienz und Erwerbung

Aus der Dominikanerklosterkirche St. Marien, Nürnberg; noch 1807 dort nachweisbar. Danach wohl in der Gemäldegalerie auf der Nürnberger Burg. Seit 1875/78 als Leihgabe der Stadt Nürnberg im GNM. 1943 Kriegsauslagerung im Felsenkeller am Paniersplatz, 1944 Auslagerung in den Felsenkeller der Burg (Obere Schmiedgasse 52).

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Bildunterschrift
Gm124, Gesamtaufnahme, Vorderseite
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Bildunterschrift
Gm124, Gesamtaufnahme, Rückseite
Bestandserfassung
Vorderseite
Kaschierung
vollflächig mit Gewebe (Tafel und Rahmen)
Grundierung
weiß
Pigmentierte Zwischenschicht
nicht nachweisbar
Unterzeichnung
nachweisbar (schwarz) durch Mikroskopie, Infrarotreflektografie
Ritzung
nachweisbar, Trennung Blattmetallauflagen und Farbflächen, Bildfeldteilung
Metallauflage
Hintergrund: Gold auf Poliment (schwarz)
Gewänder: Zwischgold auf Poliment (schwarz)
Himmelspforte, Strahlen der Himmelspforte, Stola Petrus: Zwischgold auf Anlegemittel (grünlich-ockerfarben)
Wappen: Silber auf Anlegemittel (braun)
Verzierung
Gewänder: gemalte Muster
Krone, Engel: Schwarzzeichnung
Gewänder: Punzierung (Strichpunze)
Nimben: Trassierung
Rückseite
Kaschierung
über Fugen mit Tiersehnen
teilflächig mit Tiersehnen (querverlaufend, mittig sowie am oberen und unteren Rand)
Bestandserfassung
Holzartenbestimmung
Infrarot-Reflektografie
UV-Fluoreszenzfotografie
Radiografie
Röntgenfluoreszenz-Analyse
Elementanalyse
Faseranalyse
Mitteltafel, Vorderseite
Zugehörige Teile
Inventarnummer
Gm125
Maße
mind. 278,2 x 224,6 x 1,0 cm (Bildträger)
ca. 278,2 x 224,6 cm (Bildfläche)
Urspr. Aufstellungsort
Ursprünglicher Aufstellungsort 1725
Bildträger
gedünnt, parkettiert, vertikale Ausrichtung der Bretter,
Leihgeber
Bayerische Staatsgemäldesammlungen, München
Vorderseite
Inschrift
auf dem Kreuztitulus

INRI

im Nimbus der Maria Magdalena

in humanistischer Kapitalis: SANCTA . MADALENA . [ital. Variante des Namens]

auf dem Schild am rechten Bildrand, auf einigen Hutkrempen und Gewandsäumen

hebraisierende Inschriften ohne inhaltliche Bedeutung, die z.T. die Buchstaben Aleph א und Schin שׁerkennen lassen. Die übrigen Zeichen imitieren zwar die hebräische Schrift, sind aber nicht eindeutig zuzuordnen.

Wappen
auf dem Schild am rechten Bildrand, schwarzer Adler auf rotem Grund
Wappeninhaber
Imperium Romanum
Provenienz und Erwerbung

Aus der Pfarrkirche St. Laurentius in Ebern (Unterfranken). Um 1690 durch ein barockes Retabel ersetzt und in die Turmhalle der Laurentiuskirche verbracht; dort bis 1834 verwahrt. 1834–1883 Anbringung über der Tür der Sakristei der Eberner Friedhofskapelle St. Marien. 1883 Verkauf an die Alte Pinakothek in München. Gm 125 ab 1886 im GNM, die Flügel wohl ab 1887. Am 17. April 1945 verbrannten die Retabelflügel am Auslagerungsort auf der Cadolzburg.

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Bildunterschrift
Gm125, Gesamtaufnahme
Bestandserfassung
Vorderseite
Grundierung
weiß
Pigmentierte Zwischenschicht
nachweisbar (weiß) durch Mikroskopie
Unterzeichnung
nachweisbar durch Infrarotreflektografie
Ritzung
nachweisbar, Trennung Blattmetallauflagen und Farbflächen
Metallauflage
Hintergrund, Nimbus Christi: Gold auf Poliment (orange-rot)
Rüstungen, Waffen: Silber auf Anlegemittel (transparent)
Nimben, Gewandborten, Kreuz auf Sudarium: Gold (auf Anlegemittel)
Verzierung
Gewänder: Pressbrokat (Rapport)
Ärmel der Maria Magdalena: Pressbrokat (Einzelmotiv)
Bestandserfassung
Infrarot-Reflektografie
Röntgenfluoreszenz-Analyse
Typus des Gesamtobjekts
Flügelretabel, einfach wandelbares Triptychon
Urspr. Aufstellungsort des Gesamtobjekts
Ebern, Pfarrkirche St. Laurentius
Geogr. Ort
GND-ID
11153994
Koordinaten
Freigabe
Metadaten bearbeitet, SW
Redaktion abgeschlossen
freigabe2
Redaktion abgeschlossen
Herstellungsdaten des Gesamtobjekts
Bamberger Maler (Vorgängerwerkstatt Hans Pleydenwurffs?)
um 1450/55
Ortsangabe
Entstehungsort
Bamberg
Geogr. Ort
Koordinaten
Landschaftsangabe
Landschaft
Franken
Geogr. Region
Mittelfranken
Rechter Flügel
Inventarnummer
Gm1225b
Maße
145,0–145,7 x 62,0 x 3,5 cm (Tiefe des Rahmens) / 12,6 cm (Tiefe der Flügelkonstruktion) cm (mit Originalrahmung)
Außenseite: 140,0–145,8 x ca. 62 cm (Bildfläche)
Innenseite: 132,0 x 49,4–50,7 cm (Bildfläche)
Bildträger
Nutrahmen (Horizontalleisten), vertikale Ausrichtung der Bretter, stumpfer Stoß
Leihgeber
Museen der Stadt Nürnberg, Kunstsammlungen
Außenseite
Marke/Beschriftung
Beschriftung (Schlagleiste, unterhalb der Mitte)

F 92.

Provenienz und Erwerbung

Aus der Allerheiligenkirche in Kleinschwarzenlohe. Seit 1886 als Leihgabe der Kunstsammlungen der Stadt Nürnberg im GNM. 1943–1946 Kriegsauslagerung in Schloss Trieb bei Lichtenfels.

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Bildunterschrift
Gm1225b, Gesamtaufnahme, Innnenseite
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Bildunterschrift
Gm1225b, Gesamtaufnahme, Außenseite
Bestandserfassung
Außenseite
Kaschierung
über Fugen mit Gewebe (Fugen zwischen Rahmenleisten und Tafel; Fuge zwischen Brettern der Tafe)
über Konstruktionselementen mit Gewebe (Eckverbindungen)
über Holzfehlern mit Gewebe (Bildfeld Abendmahl)
Grundierung
weiß
Pigmentierte Zwischenschicht
nachweisbar durch Mikroskop
Unterzeichnung
nachweisbar durch Infrarot-Reflektografie, Mikroskop
Ritzung
nicht nachweisbar
Innenseite
Kaschierung
über Konstruktionselementen mit Gewebe (Nägel Schlagleiste)
über Holzfehlern mit Gewebe (breiter Flügelteil, Tafeloberkante)
Grundierung
weiß
Pigmentierte Zwischenschicht
nicht nachweisbar
Unterzeichnung
nachweisbar durch Infrarot-Reflektografie, Mikroskop
Ritzung
nachweisbar, Trennung Blattmetallauflagen und Farbflächen, Binnenflächen der Blattmetallauflagen
Metallauflage
Fensteröffnungen Hintergrund: Gold auf Poliment (rotbraun)
Pultbehang: Gold auf Anlegemittel (ockerfarben)
Gewand Sebastian: Gold auf Anlegemittel / Farbschicht (ocker-orangefarben)
Gewand Veit: Gold auf Farbschicht (rot, grünbraun)
Gewand Pantaleon: Silber auf Farbschicht (hellgrün (Lasur))
Verzierung
Gewänder: farbige Motive (Stoffmuster, Edelsteine, Perlen)
Bestandserfassung
Infrarot-Reflektografie
UV-Fluoreszenzfotografie
Holzartenbestimmung
Röntgenfluoreszenz-Analyse
Radiografie
Linker Flügel
Inventarnummer
Gm1225a
Maße
145,0–145,7 x 62,0 x 3,5 cm (Tiefe des Rahmens) / 12,6 cm (Tiefe der Flügelkonstruktion) cm (mit Originalrahmung)
Außenseite: 140,0–145,8 x ca. 62 cm (Bildfläche)
Innenseite: 132,0 x 49,4–50,7 cm (Bildfläche)
Bildträger
Nutrahmen (Horizontalleisten), vertikale Ausrichtung der Bretter, stumpfer Stoß
Leihgeber
Museen der Stadt Nürnberg, Kunstsammlungen
Provenienz und Erwerbung

Aus der Allerheiligenkirche in Kleinschwarzenlohe. Seit 1886 als Leihgabe der Kunstsammlungen der Stadt Nürnberg im GNM. 1943–1946 Kriegsauslagerung in Schloss Trieb bei Lichtenfels.

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Bildunterschrift
Gm1225a, Gesamtaufnahme, Außenseite
Bild URL
Bildunterschrift
Gm1225a, Gesamtaufnahme, Innenseite
Bestandserfassung
Außenseite
Kaschierung
über Fugen mit Gewebe (Fugen zwischen Rahmenleisten und Tafel; Fuge zwischen Brettern der Tafel)
über Konstruktionselementen mit Gewebe (Eckverbindungen)
Grundierung
weiß
Pigmentierte Zwischenschicht
nachweisbar durch Mikroskop
Unterzeichnung
nachweisbar durch Infrarot-Reflektografie, Mikroskop
Ritzung
nicht nachweisbar
Metallauflage
Schrein, Altardecke: Gold auf Anlegemittel (ockerfarben)
Verzierung
Schrein (Konstruktionslinien): Ritzung in Blattmetall
Schrein: Schwarzzeichnung
Altardecke: farbige Motive (Muster, Edelsteine, Perlen)
Innenseite
Grundierung
weiß
Unterzeichnung
nachweisbar durch Infrarot-Reflektografie, Mikroskop
Ritzung
nachweisbar, Trennung Blattmetallauflagen und Farbflächen, Binnenflächen der Blattmetallauflagen
Metallauflage
Fensteröffnungen Hintergrund: Gold auf Poliment (rotbraun)
Ehrentuch Marias: Gold auf Anlegemittel (ockerfarben)
Gewand Laurentius/Cyriacus: Silber auf Farbschicht (rot)
Verzierung
Ehrentuch Marias, Gewand Laurentius/Cyriacus: farbige Motive (Stoffmuster, Motive)
Bestandserfassung
Holzartenbestimmung
Infrarot-Reflektografie
UV-Fluoreszenzfotografie
Röntgenfluoreszenz-Analyse
Radiografie
Epitaph
Inventarnummer
Gm522
Maße
108,2 x 82,6–83,3 x 0,7–1,7 cm (Bildträger)
100,7 x 83,3 cm (Bildfläche)
Bildträger
beschnitten, vertikale Ausrichtung der Bretter, stumpfer Stoß, stehende Jahrringe
Rückseite
Marke/Beschriftung
Beschriftung (untere linke Ecke)

P.W.H. / De Fugger / B.A. / A.H. / 1620 [urspr. möglicherweise 1720]

Notizzettel (untere linke Ecke)

GM 75 [?]

Beschriftung (oben, rechts der Mitte)

48

Vorderseite
Inschrift
am Kreuzesstamm

15 AD 14 [eingeritzt und mittlerweile übermalt; im Infrarotreflektogramm sichtbar]

Wappen
unten mittig, in Blau über einem ockerfarbenen (= goldenen) Dreiberg zwei gekreuzte natürliche (braun-graue) Hellebarden, über diesen ein sechsstrahliger ockerfarbener (= goldener) Stern
Wappeninhaber
unbekannt
unter dem heute sichtbaren Wappen, in Weiß (= Silber) schwarzer Schaft mit hinterer Oberkopfabstrebe, hinterer Mittelabstrebe und zwei linken Mittelkreuzstreben
Wappeninhaber
unbekannt
Hausmarke
unter dem heute sichtbaren Wappen und einer weiteren Hausmarke, in Weiß (= Silber) schwarzer Sparren, hinten mit einer vorderen Mittelabstrebe und zwei linken Mittelkreuzstreben
Wappeninhaber
unbekannt
Hausmarke
unten, rechts der Mitte, in Weiß (= Silber) ein schwarzes kannenartiges Wappenbild
Wappeninhaber
unbekannt
Provenienz und Erwerbung

1620 (1720?) im Besitz eines P.W.H. de Fugger B.A.H.H. Möglicherweise bereits 1853, spätestens 1856 in der Slg. des Hans von Aufseß, Nürnberg, und als Leihgabe im Germanischen Museum (später GNM). 1862/63 von Aufseß durch das Museum erworben.

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Bildunterschrift
Gm522, Gesamtaufnahme, Vorderseite
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Bildunterschrift
Gm522, Gesamtaufnahme, Rückseite
Bestandserfassung
Vorderseite
Kaschierung
vollflächig mit Gewebe
Grundierung
weiß
Unterzeichnung
nachweisbar (grau, rotbraun) durch Mikroskopie, Infrarotreflektografie
Ritzung
nachweisbar, Trennung Blattmetallauflagen und Farbflächen
Metallauflage
Hintergrund, Nimben: Gold auf Poliment (schwarz)
Verzierung
Hintergrund, Nimben: Punzierung (Punktpunze)
Hintergrund, Nimben: Punzierung (Rädchen)
Nimben: Trassierung
Bestandserfassung
Infrarot-Reflektografie
Röntgenfluoreszenz-Analyse
UV-Fluoreszenzfotografie
Holzartenbestimmung
Radiografie
Inventarnummer
Gm511
Maße
30,5 x 98,3 x 2,1–2,3 cm (Bildträger)
30,5 x 98,3 cm (Bildfläche)
Urspr. Aufstellungsort
Nürnberg, Pfarrkirche St. Lorenz
Bildträger
ungerahmt, horizontale Ausrichtung der Bretter, liegende Jahrringe
weitere Personen
Bedachter, dargestellt und repräsentiert durch Wappen: Imhoff, Anton
Vorderseite
Inschrift
rechte Bildhälfte, Inschriftenfeld

Anno d(omi)ni··cccc°·xlviiii° iar do / he(re)n un(n) stet mitenand(er) krigten / nam antoni crista(n) im hoff sun / schade(n) bey fürt am neste(n) mitw / och noch martini d(er) hy beg(ra)be(n) leit

Wappen
links, in Rot ein gelber (= goldener) Seelöwe mit einem über den Kopf schwingenden Fischschwanz mit zwei Reiherfedern, offenem Rachen, auf der rechten Pranke stehend, die linke vorwärts streckend. Helmzier: ungekrönter Helm mit roten Decken und gelbem (= goldenem) Seelöwen
Wappeninhaber
Imhoff
Rückseite
Marke/Beschriftung
Papieretikett (unten rechts)

G 1670

Provenienz und Erwerbung

Aus St. Lorenz, Nürnberg. Ab ca. 1845 im Besitz der Familie Ro(h)rich. 1855 im Besitz des Nürnberger Antiquars Johann Georg Göß. Im selben Jahr durch das GNM erworben. 1943–1945 Kriegsauslagerung im Felsenkeller am Paniersplatz.

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Bildunterschrift
Gm511, Gesamtaufnahme, Vorderseite
Bild URL
Bildunterschrift
Gm511, Gesamtaufnahme, Rückseite
Bestandserfassung
Vorderseite
Grundierung
weiß
Pigmentierte Zwischenschicht
nicht nachweisbar
Unterzeichnung
nachweisbar (schwarz) durch Mikroskopie, Infrarotreflektografie
Ritzung
nachweisbar, Trennung Blattmetallauflagen und Farbflächen, Binnenflächen der Blattmetallauflagen
Metallauflage
Rüstung, Schwert, Helm der Wappenzier: Silber auf Anlegemittel (bräunlich transparent)
Verzierung
Rüstung, Schwert, Helm Wappenzier: Schwarzzeichnung
Bestandserfassung
Infrarot-Reflektografie
UV-Fluoreszenzfotografie
Holzartenbestimmung
Röntgenfluoreszenz-Analyse
Radiografie
Typus des Gesamtobjekts
Epitaph
Herstellungsdaten des Gesamtobjekts
Nürnberger Maler (Werkstatt oder Meister des Deocarus-Altars)
um 1449/1450
Ortsangabe
Entstehungsort
Nürnberg
Geogr. Ort
Koordinaten
Landschaftsangabe
Landschaft
Franken
Geogr. Region
Franken
Retabelflügel, Innenseite
Inventarnummer
Gm1065
Maße
184,8 x 95,3 x 0,5–1,0 cm (Bildträger)
182,0 x 92,5 cm (Bildfläche)
Bildträger
aufgesetzte Klötzchen, gespalten, parkettiert, Nutrahmen, vertikale Ausrichtung der Bretter, stumpfer Stoß, stehende Jahrringe, liegende Jahrringe
Leihgeber
Bayerische Staatsgemäldesammlungen
Rückseite
Marke/Beschriftung
Papieretikett (unten links)
Bayerische Staats- / Gemälde-Sammlungen / Inv. Nr. 10205 / [Wappen des Königreichs Bayern] / Schlesisch fränkischer Meister / Hl. Bernhardin v. Siena / lehnt 3 Bischofsstühle ab.
Provenienz und Erwerbung

Spätestens 1843 in der Kaiserkapelle der Nürnberger Burg. Seit 1919/1920 als Leihgabe der BStGS im GNM. 1941–45 Kriegsauslagerung von Gm1064 im Neutorturm, 1942–45 Kriegsauslagerung von Gm1065 im Felsenkeller der Nürnberger Burg (Obere Schmiedgasse 52).

Bild URL
Bildunterschrift
Gm1065, Gesamtaufnahme, Vorderseite
Bild URL
Bildunterschrift
Gm1065, Gesamtaufnahme, Rückseite
Bestandserfassung
Vorderseite
Kaschierung
vollflächig mit Gewebe
Grundierung
weiß
Pigmentierte Zwischenschicht
nachweisbar durch Radiografie, Röntgenfluoreszenzanalyse
Unterzeichnung
nachweisbar (schwarz) durch Mikroskopie, Infrarotreflektografie
Ritzung
nachweisbar, Binnenflächen der Farbflächen
Metallauflage
Hintergrund, Nimbus: Gold auf Poliment (orangerot)
Verzierung
Mitren, grünes Gewand: gemalte Muster
Bestandserfassung
Infrarot-Reflektografie
UV-Fluoreszenzfotografie
Röntgenfluoreszenz-Analyse
Radiografie
Typus des Gesamtobjekts
Flügelretabel, unbekannter Typus
Herstellungsdaten des Gesamtobjekts
Meister des Wolfgangaltars
um 1452/60
Ortsangabe
Entstehungsort
Nürnberg
Geogr. Ort
Koordinaten
Landschaftsangabe
Landschaft
Franken
Geogr. Region
Mittelfranken
Retabelflügel, Außenseite
Inventarnummer
Gm1064
Maße
184,4–184,9 x 95,0 x 0,3–1,0 cm (Bildträger)
ca. 182,0 x 92,5–93,0 cm (Bildfläche)
Bildträger
aufgesetzte Klötzchen, gespalten, parkettiert, Nutrahmen, vertikale Ausrichtung der Bretter, stumpfer Stoß, stehende Jahrringe, liegende Jahrringe
Leihgeber
Bayerische Staatsgemäldesammlungen
Rückseite
Marke/Beschriftung
Papieretikett (unten links)
Bayerische Staats- / Gemälde-Sammlungen / Inv. Nr. 10204 / [Wappen des Königreichs Bayern] / Schlesisch-fränkischer Meister / Blutwunder des hl. Bernhar- / din v. Siena
Provenienz und Erwerbung

Spätestens 1843 in der Kaiserkapelle der Nürnberger Burg. Seit 1919/1920 als Leihgabe der BStGS im GNM. 1941–45 Kriegsauslagerung von Gm1064 im Neutorturm, 1942–45 Kriegsauslagerung von Gm1065 im Felsenkeller der Nürnberger Burg (Obere Schmiedgasse 52).

Bild URL
Bildunterschrift
Gm1064, Gesamtaufnahme, Vorderseite
Bild URL
Bildunterschrift
Gm1064, Gesamtaufnahme, Rückseite
Bestandserfassung
Vorderseite
Kaschierung
vollflächig mit Gewebe
Grundierung
weiß
Pigmentierte Zwischenschicht
nachweisbar durch Radiografie, Röntgenfluoreszenzanalyse
Unterzeichnung
nachweisbar (schwarz) durch Mikroskopie, Infrarotreflektografie
Ritzung
nachweisbar, Binnenflächen der Farbflächen
Verzierung
Antependium: gemalte Muster
Bestandserfassung
Infrarot-Reflektografie
UV-Fluoreszenzfotografie
Holzartenbestimmung
Radiografie
Typus des Gesamtobjekts
Flügelretabel, unbekannter Typus
Herstellungsdaten des Gesamtobjekts
Meister des Wolfgangaltars
um 1452/60
Ortsangabe
Entstehungsort
Nürnberg
Geogr. Ort
Koordinaten
Landschaftsangabe
Landschaft
Franken
Geogr. Region
Mittelfranken
Porträt
Inventarnummer
Gm1172
Maße
28,5 x 19,3 x 0,4 cm (Bildträger)
27,3 x 17,1 cm (Bildfläche)
Bildträger
gedünnt, parkettiert, Nutrahmen (nicht erhalten), liegende Jahrringe
Provenienz und Erwerbung

1928 aus dem Münchner Kunsthandel bei Julius Böhler erworben. 1942–1945 Kriegsauslagerung im Felsenkeller der Nürnberger Burg (Obere Schmiedgasse 52).

Bild URL
Bildunterschrift
Gm1172, Gesamtaufnahme, Vorderseite
Bild URL
Bildunterschrift
Gm1172, Gesamtaufnahme, Rückseite
Bestandserfassung
Vorderseite
Grundierung
weiß
Pigmentierte Zwischenschicht
nachweisbar durch Radiografie, Streiflicht
Unterzeichnung
nicht nachweisbar durch Mikroskopie, Infrarotreflektografie
Ritzung
nicht nachweisbar
Bestandserfassung
Infrarot-Reflektografie
UV-Fluoreszenzfotografie
Radiografie
Röntgenfluoreszenz-Analyse
Holzartenbestimmung
Rechter Flügel, Innenseite
Inventarnummer
Gm132
Maße
148,5–150,0 x 71,3 x 0,4–0,9 cm (Bildträger)
148,5–150,0 x 70,0–70,5 cm (Bildfläche)
Bildträger
aufgesetzte Klötzchen, gespalten, parkettiert, Nutrahmen, vertikale Ausrichtung der Bretter, stumpfer Stoß, stehende Jahrringe, liegende Jahrringe
Rückseite
Marke/Beschriftung
Papieretikett (unten links auf der Parkettierung)

57[1]/ [...]

Vorderseite
Inschrift
auf der Kopfbedeckung des Königs rechts
MELCHAR.REX.DE.ORIENT.S(UM)
Ich bin König Melchior aus dem Orient
im Rundbogenfenster links vom Medaillon
REX
König
im Rundbogenfenster rechts vom Medaillon
DAVIT
David
auf den Straußeneipokal

AD [gefälschtes Monogramm Albrecht Dürers]

Provenienz und Erwerbung

Aus der Sammlung von Aufseß; 1862/63 durch das Germanische Museum, das spätere GNM, erworben. 1943–1945 Kriegsauslagerung im Felsenkeller am Paniersplatz.

Bild URL
Bildunterschrift
Gm132, Gesamtaufnahme, Vorderseite
Bild URL
Bildunterschrift
Gm132, Gesamtaufnahme, Rückseite
Bestandserfassung
Vorderseite
Kaschierung
vollflächig mit Gewebe
Grundierung
weiß
Pigmentierte Zwischenschicht
nachweisbar (weiß)
Unterzeichnung
nachweisbar durch Infrarotreflektografie
Ritzung
nachweisbar, Trennung Blattmetallauflagen und Farbflächen, Binnenflächen der Farbflächen, Zirkelschlag
Metallauflage
Hintergrund: Gold auf Poliment (orange-rot)
Strahlennimben, Stern, Pokale, Broschen: Gold auf Anlegemittel (milchig grau)
Krone des Melchior: Gold auf Farbschicht
Verzierung
Gewänder der Könige, mit Zinnfolie: Pressbrokat (Flächenbrokat)
Bestandserfassung
Röntgenfluoreszenz-Analyse
Holzartenbestimmung
Infrarot-Reflektografie
UV-Fluoreszenzfotografie
Radiografie
Dendrochronologie
Typus des Gesamtobjekts
Flügelretabel, unbekannter Typus
Herstellungsdaten des Gesamtobjekts
Hans Pleydenwurff und Werkstatt
um 1455/60
Ortsangabe
Entstehungsort
Bamberg oder Nürnberg
Geogr. Ort
Koordinaten
Landschaftsangabe
Landschaft
Franken
Geogr. Region
Mittelfranken
Rechter Flügel, Außenseite
Inventarnummer
Gm133
Maße
148,5–151,0 x 71,4 x 0,4–0,9 cm (Bildträger)
148,5–151,0 x 69,5–70,1 cm (Bildfläche)
Urspr. Aufstellungsort
Ursprünglicher Aufstellungsort 1825
Bildträger
aufgesetzte Klötzchen, beschnitten, gespalten, parkettiert, Nutrahmen, vertikale Ausrichtung der Bretter, stumpfer Stoß, liegende Jahrringe
Vorderseite
Inschrift
auf dem Fayence-Krug

MARIA·HI[LF]; darunter, nicht mehr vollständig lesbar, die Buchstabenfolge: […], HA […] NORWMLFPA […]

Provenienz und Erwerbung

Aus der Sammlung von Aufseß; 1862/63 durch das Germanische Museum, das spätere GNM, erworben. 1943–1945 Kriegsauslagerung im Felsenkeller am Paniersplatz.

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Bildunterschrift
Gm133, Gesamtaufnahme, Vorderseite
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Bildunterschrift
Gm133, Gesamtaufnahme, Rückseite
Bestandserfassung
Vorderseite
Kaschierung
vollflächig mit Gewebe
Grundierung
weiß
Pigmentierte Zwischenschicht
nachweisbar (weiß)
Unterzeichnung
nachweisbar (schwarz) durch Mikroskopie, Infrarotreflektografie
Ritzung
nachweisbar, Trennung Blattmetallauflagen und Farbflächen, Binnenflächen der Farbflächen
Metallauflage
Strahlennimbus: Gold auf Anlegemittel (milchig grau)
Verzierung
Ehrentuch: gemalte Muster
Bestandserfassung
Röntgenfluoreszenz-Analyse
Infrarot-Reflektografie
Holzartenbestimmung
UV-Fluoreszenzfotografie
Radiografie
Typus des Gesamtobjekts
Flügelretabel, unbekannter Typus
Herstellungsdaten des Gesamtobjekts
Hans Pleydenwurff und Werkstatt
um 1455/60
Ortsangabe
Entstehungsort
Bamberg oder Nürnberg
Geogr. Ort
Koordinaten
Landschaftsangabe
Landschaft
Franken
Geogr. Region
Mittelfranken
Porträt, Rechter Flügel
Inventarnummer
Gm128
Maße
33,3 x 24,5 x 0,8 cm (Bildträger)
31,4 x 22,5 cm (Bildfläche)
Bildträger
vertikale Ausrichtung der Bretter,
weitere Personen
Auftraggeber, dargestellt: Löwenstein, Georg Graf von
Rückseite
Marke/Beschriftung
Beschriftung (oben links)

101

Papieretikett (unten rechts)

379

Provenienz und Erwerbung

Zu unbekanntem Zeitpunkt in die Slg. Zu-Rhein in Würzburg gelangt. Vor 1856 aus dieser Sammlung durch Hans von Aufseß erworben. 1882 im Katalog der Gemälde des GNM aufgeführt. 1942–1945 Kriegsauslagerung im Felsenkeller der Burg (Obere Schmiedgasse 52).

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Gm128, Gesamtaufnahme, Vorderseite
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Bildunterschrift
Gm128, Gesamtaufnahme, Rückseite
Bestandserfassung
Vorderseite
Kaschierung
vollflächig mit Pergament
Pigmentierte Zwischenschicht
nachweisbar (weiß) durch Mikroskopie
Unterzeichnung
nicht nachweisbar durch Infrarotreflektografie, Radiografie
Verzierung
Wams: gemalte Muster
Bestandserfassung
Infrarot-Reflektografie
Radiografie
Typus des Gesamtobjekts
Porträt, Diptychon
Herstellungsdaten des Gesamtobjekts
Hans Pleydenwurff
um 1456
Ortsangabe
Entstehungsort
Bamberg
Geogr. Ort
Koordinaten
Landschaftsangabe
Landschaft
Franken
Geogr. Region
Oberfranken
Inventarnummer
Gm131
Maße
173,2 x 166,0 x ca. 1,8–2,5 cm (Bildträger)
ca. 170 x 168 cm (Bildfläche)
Bildträger
aufgesetzte Klötzchen, parkettiert, vertikale Ausrichtung der Bretter, stumpfer Stoß, liegende Jahrringe
weitere Personen
Stifter, Bedachter, dargestellt und repräsentiert durch Wappen: Löwenstein, Georg Graf von
Vorderseite
Inschrift
auf dem Hut des guten Hauptmanns

in Versalschrift: CENTWRIO MILES ATR […]

auf einem Helm schräg hinter dem guten Hauptmann

OKHEANOS [...]

auf der Borte der Beintaschen des guten Hauptmanns

שבח; es folgen drei weitere, nicht zu identifizierende Zeichen, welche die ersten drei Zeichen möglicherweise seitenverkehrt und auf dem Kopf stehend wiederholen sollten.

Schabbat

Wappen
unten mittig, in Silber ein roter Löwe mit goldener Krone, der aufrecht über einen vierfachen braunen Felsen läuft
Wappeninhaber
Löwenstein
Provenienz und Erwerbung

Zu unbekanntem Zeitpunkt in die freiherrliche Sammlung Zu-Rhein in Würzburg gelangt. 1872 aus dieser Slg. vom GNM erworben.

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Gm131, Gesamtaufnahme, Vorderseite
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Bildunterschrift
Gm131, Gesamtaufnahme, Rückseite
Bestandserfassung
Vorderseite
Kaschierung
vollflächig mit Gewebe
Grundierung
weiß
Unterzeichnung
nachweisbar durch Infrarotreflektografie
Ritzung
nachweisbar, Trennung Blattmetallauflagen und Farbflächen
Metallauflage
Hintergrund: Gold auf Poliment (rotbraun)
Rüstung guter Hauptmann, Gewandsaum böser Hauptmann, Nimbenkreuz Christi: Gold auf Anlegemittel (gelblich braun transparent)
Rüstung böser Hauptmann, Rüstungsteile, Waffen, Eimer: Silber auf Anlegemittel (gelblich braun transparent)
Pressbrokate: Zwischgold auf Unterlage 4408
Nimbus und Gewandsaum der Maria: Gold auf Anlegemittel (grau)
Verzierung
Gewänder: Pressbrokat (Flächenbrokat)
Gewand des Longinus: Pressbrokat (Einzelmotiv)
Rückseite
Kaschierung
vollflächig mit Werg
Bestandserfassung
Röntgenfluoreszenz-Analyse
Infrarot-Reflektografie
Holzartenbestimmung
Radiografie
Faseranalyse
Rechter Flügel, Außenseite
Inventarnummer
Gm130
Maße
166,8 x 52,8 x 0,4 cm (Bildträger)
164,6 x 51,2 cm (Bildfläche)
Urspr. Aufstellungsort
Ursprünglicher Aufstellungsort 1774
Bildträger
gespalten, gedünnt, parkettiert, Nutrahmen, vertikale Ausrichtung der Bretter, stumpfer Stoß, stehende Jahrringe
Vorderseite
Inschrift
im Nimbus

[SANCTU]S THOMAS DE AQUI[NO]

Wappen
ursprünglich eventuell auf der Rahmung, brauner Hundekopf nach rechts auf rotem Grund
Wappeninhaber
unbekannt
1737 von Schwarz erwähnt, heute nicht mehr vorhanden
Rückseite
Marke/Beschriftung
Notizzettel (oben, rechts der Mitte, an einer Parkettierungsleiste)

Germanisches Nationalmuseum / […] / Gem. 130: H. Pleydenwurff / Dreikönigsaltar in / St. Lorenz / Rechter Außenflügel Thomas / v. Aquin / Tannenholz, 1,76 x 0,525 m / G. M.

Provenienz und Erwerbung

Aus St. Marien, Nürnberg; dort 1586 und 1733 Erwähnung des Dreikönigsretabels, jedoch ohne Nennung der Flügelaußenseiten. 1737 erwähnt Schwarz Gm129 und Gm130 erstmals als Flügelaußenseiten des Dreikönigsretabels. 1778 und 1801 beschreibt Murr das Retabel in situ. Noch 1807 in St. Marien nachweisbar (die Kirche ab 1808 abgerissen). Zwischen 1807 und 1811 Transfer in die Nürnberger Burg, in diesem Zusammenhang erfolgte vermutlich die Teilung der Retabelflügel; zwischen 1811 und 1854 Erwähnungen des Mittelteils und der Flügelinnenseiten in der Gemäldeslg. der Kaiserburg. 1843, 1846, 1863 und 1874 sind Gm129 und Gm130 in der Nürnberger Frauenkirche dokumentiert. Seit spätestens 1882 als Leihgabe der Katholischen Kirchenverwaltung Unser Lieben Frauen, Nürnberg, im GNM. 1909 erworben. Unklar ist, wann der Transfer der Mitteltafel und der Flügelinnenseiten des Retabels in die Nürnberger St. Lorenzkirche erfolgte. 1942–1945 Kriegsauslagerung im Felsenkeller der Burg (Obere Schmiedgasse 52).

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Gm130, Gesamtaufnahme, Vorderseite
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Bildunterschrift
Gm130, Gesamtaufnahme, Rückseite
Bestandserfassung
Vorderseite
Kaschierung
vollflächig mit Gewebe
Grundierung
weiß
Pigmentierte Zwischenschicht
nachweisbar durch Radiografie, Röntgenfluoreszenzanalyse
Unterzeichnung
nachweisbar (schwarz) durch Infrarotreflektografie
Ritzung
nachweisbar, Trennung Blattmetallauflagen und Farbflächen, Binnenflächen der Farbflächen
Metallauflage
Hintergrund: Gold auf Poliment (orange-rot)
Verzierung
Nimbus: Musierung
Nimben: Trassierung
Ehrentuch, mit Zinnfolie: Pressbrokat
Bestandserfassung
Infrarot-Reflektografie
UV-Fluoreszenzfotografie
Holzartenbestimmung
Radiografie
Typus des Gesamtobjekts
Flügelretabel, wandelbares Triptychon
Herstellungsdaten des Gesamtobjekts
Hans Pleyenwurff und Werkstatt
um 1460/65
Ortsangabe
Entstehungsort
Nürnberg
Geogr. Ort
Koordinaten
Landschaftsangabe
Landschaft
Franken
Geogr. Region
Mittelfranken
Linker Flügel, Außenseite
Inventarnummer
Gm129
Maße
166,5–167,0 x 52,7 x 0,4 cm (Bildträger)
164,5 x 51,0 cm (Bildfläche)
Urspr. Aufstellungsort
Ursprünglicher Aufstellungsort 1774
Bildträger
gespalten, parkettiert, Nutrahmen, vertikale Ausrichtung der Bretter, stumpfer Stoß, stehende Jahrringe
Vorderseite
Inschrift
im Nimbus

[SA]NC[TUS] DOMIN[ICUS]

Provenienz und Erwerbung

Aus St. Marien, Nürnberg; dort 1586 und 1733 Erwähnung des Dreikönigsretabels, jedoch ohne Nennung der Flügelaußenseiten. 1737 erwähnt Schwarz Gm 129 und Gm 130 erstmals als Flügelaußenseiten des Dreikönigsretabels. 1778 und 1801 beschreibt Murr das Retabel in situ. Noch 1807 in St. Marien nachweisbar (die Kirche ab 1808 abgerissen). Zwischen 1807 und 1811 Transfer in die Nürnberger Burg, in diesem Zusammenhang erfolgte vermutlich die Teilung der Retabelflügel; zwischen 1811 und 1854 Erwähnungen des Mittelteils und der Flügelinnenseiten in der Gemäldeslg. der Kaiserburg. 1843, 1846, 1863 und 1874 sind Gm 129 und Gm 130 in der Nürnberger Frauenkirche dokumentiert. Seit spätestens 1882 als Leihgabe der Katholischen Kirchenverwaltung Unser Lieben Frauen, Nürnberg, im GNM. 1909 erworben. Unklar ist, wann der Transfer der Mitteltafel und der Flügelinnenseiten des Retabels in die Nürnberger St. Lorenzkirche erfolgte. 1942–1945 Kriegsauslagerung im Felsenkeller der Burg (Obere Schmiedgasse 52).

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Bildunterschrift
Gm129, Gesamtaufnahme, Vorderseite
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Bildunterschrift
Gm129, Gesamtaufnahme, Rückseite
Bestandserfassung
Vorderseite
Kaschierung
vollflächig mit Gewebe
Grundierung
weiß
Pigmentierte Zwischenschicht
nachweisbar durch Radiografie
Unterzeichnung
nachweisbar (schwarz) durch Infrarotreflektografie
Ritzung
nachweisbar, Trennung Blattmetallauflagen und Farbflächen, Binnenflächen der Farbflächen
Metallauflage
Hintergrund: Gold auf Poliment (orange-rot)
Verzierung
Nimbus: Musierung
Nimbus: Trassierung
Ehrentuch: Pressbrokat
Bestandserfassung
Infrarot-Reflektografie
UV-Fluoreszenzfotografie
Holzartenbestimmung
Radiografie
Typus des Gesamtobjekts
Flügelretabel, wandelbares Triptychon
Herstellungsdaten des Gesamtobjekts
Hans Pleyenwurff und Werkstatt
um 1460/65
Ortsangabe
Entstehungsort
Nürnberg
Geogr. Ort
Koordinaten
Landschaftsangabe
Landschaft
Franken
Geogr. Region
Mittelfranken
Epitaph
Inventarnummer
Gm134
Maße
127,5 x 91,5 x 1,2–1,7 cm (Bildträger)
ca. 125,5 x 89,5 cm (Bildfläche)
Urspr. Aufstellungsort
Kleinschwarzenlohe, Allerheiligenkapelle
Bildträger
nachträgliche Kaschierung, Nutrahmen, vertikale Ausrichtung der Bretter, stumpfer Stoß, stehende Jahrringe, liegende Jahrringe
Leihgeber
Museen der Stadt Nürnberg, Kunstsammlungen
Rückseite
Marke/Beschriftung
Stempel (im oberen Tafeldrittel links)

Museen der Stadt Nürnberg / Gemälde und Skulpturensammlung / Äußere Sulzbacher Straße 60 / 90491 Nürnberg

Beschriftung (im oberen Tafeldrittel links)

Gm 0170

Vorderseite
Inschrift
Auf dem Baldachin

Sicut Lilium Inter Spinas

Wie die Lilie zwischen Dornen [Cant. 2,2]

am rechten Ärmelsaum der Maria

ET ENIM NI

Und in der Tat wenn nicht ...

am Saum des Gewandes der Maria

[…] A·FAW [?] S […] – NOMN –EQVESIVI […] RIOL [?…] NOLN […]

im Nimbus der Katharina

SANCTA·KATHERINA·VIRGO·SPONSA·CRISTI·EGREGIA·ET

Die heilige Jungfrau Katharina, ausersehene Braut Christi und ...

Provenienz und Erwerbung

Aus der Allerheiligenkapelle in Kleinschwarzenlohe bei Kornburg. Seit 1885 als Leihgabe der Stadt Nürnberg, Rieterstiftung, im GNM.

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Bildunterschrift
Gm134, Gesamtaufnahme, Vorderseite
Bild URL
Bildunterschrift
Gm134, Gesamtaufnahme, Rückseite
Bestandserfassung
Vorderseite
Kaschierung
teilflächig mit Gewebe (obere zwei Tafeldrittel )
Grundierung
weiß
Pigmentierte Zwischenschicht
nachweisbar
Unterzeichnung
nachweisbar (schwarz) durch Infrarotreflektografie
Metallauflage
Hintergrund: Gold auf Poliment (rötlich)
Verzierung
Gewand der Maria, mit Zinnfolie: Pressbrokat
Krone der Maria: Schwarzzeichnung
Rückseite
Kaschierung
über Holzfehlern mit Tiersehnen
über Fugen mit Gewebe (zwischen dem vierten und fünften Brett, unteres Tafelviertel)
Bestandserfassung
Infrarot-Reflektografie
UV-Fluoreszenzfotografie
Holzartenbestimmung
Radiografie
Röntgenfluoreszenz-Analyse
Faseranalyse
Epitaph
Inventarnummer
Gm521
Maße
140,2 x 105,2 x 6,7 cm cm (mit Originalrahmung)
127,8 x 92,0 cm cm (Bildfläche)
127,8 x 92,0 cm cm (lichtes Maß Originalrahmung)
Bildträger
Nutrahmen, vertikale Ausrichtung der Bretter, stumpfer Stoß, stehende Jahrringe, liegende Jahrringe
Leihgeber
Evangelisch-Lutherische Gesamtkirchengemeinde Nürnberg
Rückseite
Marke/Beschriftung
Papieretikett (oben, links der Mitte)

Inventar / No. 201 / Nürnberger Stadtwappen (im Schild ein gekrönter Jungfrauenadler) umgeben von kreisförmiger Beschriftung: G[EM]EINDE VERMÖGEN DER STADT NÜRNBERG

Papieretikett (unten links)

P.K. 77

Notizzettel (Rahmen, untere Horizontalleiste, rechts der Mitte)
Eigentum der prostest./ Kirchenverwaltung / Nürnberg. (J. St.)
Beschriftung (oben, links der Mitte)

40.

Papieretikett (Rückseite Rahmen, obere Horizontalleiste, links der Mitte)
672.
Beschriftung (Rahmen, obere Horizontalleiste, rechts der Mitte)

49

Provenienz und Erwerbung

1733 in der Nürnberger Dominikanerkirche dokumentiert; wahrscheinlich 1810 von dort auf die Nürnberger Burg verbracht. Der weitere Verbleib unbekannt. Seit 1875 als Leihgabe der Protestantischen Kirchenverwaltung, Nürnberg, im GNM; heute als Leihgabe der Evangelisch-Lutherischen Gesamtkirchengemeinde Nürnberg. 1942–1945 Kriegsauslagerung im Felsenkeller der Nürnberger Burg (Obere Schmiedgasse 52).

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Bildunterschrift
Gm521, Gesamtaufnahme, Vorderseite
Bild URL
Bildunterschrift
Gm521, Gesamtaufnahme, Rückseite
Bestandserfassung
Vorderseite
Grundierung
weiß
Ritzung
nachweisbar, Trennung Blattmetallauflagen und Farbflächen, Bildfeldteilung
Metallauflage
Hintergrund, Nimbus Christi: Gold auf Poliment (rotbraun)
Mitra (Bänder), Tiara (Kronen), Mantelborte, Kelch, Patene: Gold auf Anlegemittel (ockerfarben)
Kreuz: Zwischgold auf Farbschicht (olivgrün)
Querriegel Mantelborte: Zwischgold auf Grundierung / Anlegemittel (farblos)
Wappen (Stifterin): Silber auf Anlegemittel (ockerfarben)
Kreuzstab: Silber auf Farbschicht (olivgrün)
Verzierung
Hintergrund, Nimbus Christi: Trassierung
Hintergrund, Nimbus Christi: Punzierung (Punktpunze)
Gefäße, Kreuz: Schwarzzeichnung
Mantelborte: farbige Motive (Edelsteine, Perlen)
Bestandserfassung
Infrarot-Reflektografie
UV-Fluoreszenzfotografie
Röntgenfluoreszenz-Analyse
Holzartenbestimmung
Radiografie
Rechter Flügel, Innenseite
Inventarnummer
Gm883
Maße
185,2 x 113,2 x 0,6 cm (Bildträger)
181,5 x 110,0 cm (Bildfläche)
Bildträger
gespalten, parkettiert, Nutrahmen (nicht erhalten), vertikale Ausrichtung der Bretter, stumpfer Stoß, schräger Stoß, stehende Jahrringe, liegende Jahrringe
weitere Personen
Stifterin, dargestellt und repräsentiert durch Wappen: Landauer, Elisabeth
Stifter: Landauer, Markus
Leihgeber
Bayerische Staatsgemäldesammlungen, München
Vorderseite
Inschrift
im Nimbus des Auferstandenen
ALPHA•ET•O[MEGA] •DEVS•ET•HOMO•SALVATOR•[es folgen weitere, nicht entzifferbare Buchstaben, die etwa so viel Platz wie „HOMO SALVATOR“ einnehmen]

Anfang und Ende, Gott und Mensch, Erlöser

auf dem Sarkophag
Wappen
unten rechts, in Rot eine weiße [silberne] Spitze, begleitet von drei (2,1) Lindenblättern in verwechselter Tinktur
Wappeninhaber
Landauer
Rückseite
Marke/Beschriftung
Papieretikett (links unten)

Gem. 883: Pleÿdenwurff-Kreis / Landauer Altar / Innenseite rechts: Auferstehung Christi / Tannenholz 1,84 x 1,13 m / S […] G. Inv. 1855

Papieretikett

Königlich-Bayerische / Staats-Gemälde-Sammlung / Inv. v. 1855 Nr. 5324 / [Wappen des Königreichs Bayern] / Neues Inventar 1905 / 3436

Provenienz und Erwerbung

Aus St. Katharina, Nürnberg. Um 1801 das Retabel noch am ursprünglichen Aufstellungsort. Zu Beginn des 19. Jhs. kamen beide Flügel in die Gemäldegalerie der Nürnberger Kaiserburg. 1810 trat die Stadt die Werke an die königl. Staatsslg. in Schleißheim ab. Vermutlich unmittelbar danach brachte man den Flügel mit Auferstehung und Kreuzigung (Gm882/883) in die Augsburger Filialgalerie. Bis 1834 verblieb der Flügel mit der Vermählung der hl. Katharina und der Geburt Christi (Gm880/881) in Schleißheim; 1834 wurde er in die Alte Pinakothek nach München transferiert. 1911 gelangten die Gemälde aus Augsburg und München als Leihgabe der BStGS ans GNM. Der skulptierte Mittelschrein befand sich wohl noch 1863 auf der Nürnberger Burg. 1875 stand er auf dem Dachboden des Nürnberger Rathauses. In diesem Jahr erwarb ihn das GNM als Depositum von der Stadt Nürnberg.

Bild URL
Bildunterschrift
Gm883, Gesamtaufnahme, Vorderseite
Bild URL
Bildunterschrift
Gm883, Gesamtaufnahme, Rückseite
Bestandserfassung
Vorderseite
Kaschierung
vollflächig mit Gewebe
Grundierung
weiß
Pigmentierte Zwischenschicht
nachweisbar (weiß)
Unterzeichnung
nachweisbar (schwarz) durch Infrarotreflektografie
Ritzung
nachweisbar, Trennung Blattmetallauflagen und Farbflächen
Metallauflage
Hintergrund, Nimbus Christi: Gold auf Poliment (rötlich ockerfarben)
Verzierung
Nimbus Christi: Trassierung
Nimbus Christi: Musierung
Bestandserfassung
Holzartenbestimmung
Infrarot-Reflektografie
UV-Fluoreszenzfotografie
Röntgenfluoreszenz-Analyse
Radiografie
Typus des Gesamtobjekts
Flügelretabel, zweifach wandelbares Triptychon
Urspr. Aufstellungsort des Gesamtobjekts
Nürnberg, Dominikanerinnenkirche St. Katharina
Geogr. Ort
Koordinaten
Freigabe
Metadaten bearbeitet, SW
Redaktion abgeschlossen
Metadaten aktualisiert, BF
Metadaten aktualisiert, JH
Metadaten bearbeitet, BF
Metadaten bearbeitet, JH
freigabe2
Redaktion abgeschlossen
Herstellungsdaten des Gesamtobjekts
Werkstatt oder Umkreis Hans Pleydenwurffs
um 1465
Ortsangabe
Entstehungsort
Nürnberg
Geogr. Ort
Koordinaten
Landschaftsangabe
Landschaft
Franken
Geogr. Region
Mittelfranken
Linker Flügel, Innenseite
Inventarnummer
Gm881
Maße
183,8 x 112,5–113,4 x 0,8 cm (Bildträger)
181,0 x 111,0 cm (Bildfläche)
Bildträger
aufgesetzte Klötzchen, gespalten, parkettiert, Nutrahmen (nicht erhalten), vertikale Ausrichtung der Bretter, stumpfer Stoß, stehende Jahrringe, liegende Jahrringe
weitere Personen
Stifter, dargestellt und repräsentiert durch Wappen: Landauer, Markus
Stifterin: Landauer, Elisabeth
Leihgeber
Bayerische Staatsgemäldesammlungen, München
Vorderseite
Inschrift
im Nimbus der Maria
Wappen
rechts neben dem Stifter, in Rot eine weiße [silberne] Spitze, begleitet von drei (2,1) Lindenblättern in verwechselter Tinktur
Wappeninhaber
Landauer
Rückseite
Marke/Beschriftung
Papieretikett

[beschädigt durch aufgesetztes Klötzchen, ausgekreuzt]: Königl. Bayer. / Staats-Gemälde-Sammlung / [wohl Reste des Wappens des Königreichs Bayern] / Neue[s Inventar Nr. ] / 6[60a]

Papieretikett
Provenienz und Erwerbung

Aus St. Katharina, Nürnberg. Um 1801 das Retabel noch am ursprünglichen Aufstellungsort. Zu Beginn des 19. Jhs. kamen beide Flügel in die Gemäldegalerie der Nürnberger Kaiserburg. 1810 trat die Stadt die Werke an die königl. Staatsslg. in Schleißheim ab. Vermutlich unmittelbar danach brachte man den Flügel mit Auferstehung und Kreuzigung (Gm882/883) in die Augsburger Filialgalerie. Bis 1834 verblieb der Flügel mit der Vermählung der hl. Katharina und der Geburt Christi (Gm880/881) in Schleißheim; 1834 wurde er in die Alte Pinakothek nach München transferiert. 1911 gelangten die Gemälde aus Augsburg und München als Leihgabe der BStGS ans GNM. Der skulptierte Mittelschrein befand sich wohl noch 1863 auf der Nürnberger Burg. 1875 stand er auf dem Dachboden des Nürnberger Rathauses. In diesem Jahr erwarb ihn das GNM als Depositum von der Stadt Nürnberg.

Bild URL
Bildunterschrift
Gm881, Gesamtaufnahme, Vorderseite
Bild URL
Bildunterschrift
Gm881, Gesamtaufnahme, Rückseite
Bestandserfassung
Vorderseite
Kaschierung
vollflächig mit Gewebe
Grundierung
weiß
Pigmentierte Zwischenschicht
nachweisbar (weiß)
Unterzeichnung
nachweisbar (schwarz) durch Infrarotreflektografie
Ritzung
nachweisbar, Trennung Blattmetallauflagen und Farbflächen
Metallauflage
Hintergrund, Nimbus der Maria: Gold auf Poliment (rötlich ockerfarben)
Verzierung
Nimbus: Trassierung
Nimbus: Musierung
Bestandserfassung
Röntgenfluoreszenz-Analyse
UV-Fluoreszenzfotografie
Holzartenbestimmung
Infrarot-Reflektografie
Radiografie
Typus des Gesamtobjekts
Flügelretabel, zweifach wandelbares Triptychon
Urspr. Aufstellungsort des Gesamtobjekts
Nürnberg, Dominikanerinnenkirche St. Katharina
Geogr. Ort
Koordinaten
Freigabe
Metadaten bearbeitet, SW
Redaktion abgeschlossen
Metadaten aktualisiert, BF
Metadaten aktualisiert, JH
Metadaten bearbeitet, BF
Metadaten bearbeitet, JH
freigabe2
Redaktion abgeschlossen
Herstellungsdaten des Gesamtobjekts
Werkstatt oder Umkreis Hans Pleydenwurffs
um 1465
Ortsangabe
Entstehungsort
Nürnberg
Geogr. Ort
Koordinaten
Landschaftsangabe
Landschaft
Franken
Geogr. Region
Mittelfranken
Rechter Flügel, Außenseite
Inventarnummer
Gm882
Maße
183,1 x 110,5–111,2 x 0,7 cm (Bildträger)
181,5 x 110,0 cm (Bildfläche)
Bildträger
beschnitten, gespalten, parkettiert, Nutrahmen (nicht erhalten), vertikale Ausrichtung der Bretter, stumpfer Stoß, schräger Stoß, stehende Jahrringe, liegende Jahrringe
weitere Personen
Stifterin, Stifter: Landauer, Elisabeth, Landauer, Markus
Leihgeber
Bayerische Staatsgemäldesammlungen, München
Vorderseite
Inschrift
Kreuz Christi
I•N•R•I
Rückseite
Marke/Beschriftung
Papieretikett

mit Aufdruck oder Stempel: Germanisches Nationalmuseum Nürnberg / Gem. 882: Pleÿdenwurff-Kreis / Landauer Altar / Außenseite rechts: Kalvarienberg / Tannenholz: 1,83 x 1,11 m / St. G. Inv. 1855

Papieretikett (links oben)

Königlich-Bayerische / Staats-Gemälde-Sammlung / Inv. v. 1855 Nr. 5363 / [Wappen des Königreichs Bayern] / Neues Inventar 1905 / 3435

Provenienz und Erwerbung

Aus St. Katharina, Nürnberg. Um 1801 das Retabel noch am ursprünglichen Aufstellungsort. Zu Beginn des 19. Jhs. kamen beide Flügel in die Gemäldegalerie der Nürnberger Kaiserburg. 1810 trat die Stadt die Werke an die königl. Staatsslg. in Schleißheim ab. Vermutlich unmittelbar danach brachte man den Flügel mit Auferstehung und Kreuzigung (Gm882/883) in die Augsburger Filialgalerie. Bis 1834 verblieb der Flügel mit der Vermählung der hl. Katharina und der Geburt Christi (Gm880/881) in Schleißheim; 1834 wurde er in die Alte Pinakothek nach München transferiert. 1911 gelangten die Gemälde aus Augsburg und München als Leihgabe der BStGS ans GNM. Der skulptierte Mittelschrein befand sich wohl noch 1863 auf der Nürnberger Burg. 1875 stand er auf dem Dachboden des Nürnberger Rathauses. In diesem Jahr erwarb ihn das GNM als Depositum von der Stadt Nürnberg.

Bild URL
Bildunterschrift
Gm882, Gesamtaufnahme, Vorderseite
Bild URL
Bildunterschrift
Gm882, Gesamtaufnahme, Rückseite
Bestandserfassung
Vorderseite
Kaschierung
vollflächig mit Gewebe
Grundierung
weiß
Pigmentierte Zwischenschicht
nachweisbar (weiß)
Unterzeichnung
nachweisbar (schwarz) durch Infrarotreflektografie
Metallauflage
Pressbrokat: Zwischgold
Verzierung
Gewand der Rückenfigur, mit Zinnfolie: Pressbrokat
Bestandserfassung
Röntgenfluoreszenz-Analyse
UV-Fluoreszenzfotografie
Infrarot-Reflektografie
Holzartenbestimmung
Dendrochronologie
Radiografie
Typus des Gesamtobjekts
Flügelretabel, zweifach wandelbares Triptychon
Urspr. Aufstellungsort des Gesamtobjekts
Nürnberg, Dominikanerinnenkirche St. Katharina
Geogr. Ort
Koordinaten
Freigabe
Metadaten bearbeitet, SW
Redaktion abgeschlossen
Metadaten aktualisiert, BF
Metadaten aktualisiert, JH
Metadaten bearbeitet, BF
Metadaten bearbeitet, JH
freigabe2
Redaktion abgeschlossen
Herstellungsdaten des Gesamtobjekts
Werkstatt oder Umkreis Hans Pleydenwurffs
um 1465
Ortsangabe
Entstehungsort
Nürnberg
Geogr. Ort
Koordinaten
Landschaftsangabe
Landschaft
Franken
Geogr. Region
Mittelfranken
Linker Flügel, Außenseite
Inventarnummer
Gm880
Maße
183,8 x 112,0–113,0 x 0,8 cm (Bildträger)
180,3–180,9 x 110,0 cm (Bildfläche)
Bildträger
aufgesetzte Klötzchen, gespalten, parkettiert, Nutrahmen (nicht erhalten), vertikale Ausrichtung der Bretter, stumpfer Stoß, stehende Jahrringe, liegende Jahrringe
weitere Personen
Stifterin, Stifter: Landauer, Elisabeth, Landauer, Markus
Leihgeber
Bayerische Staatsgemäldesammlungen, München
Rückseite
Marke/Beschriftung
Papieretikett

[ausgekreuzt]: Königl. Bayer. / Staats-Gemälde-Sammlung / [Wappen des Königreichs Bayern] / Neues Inventar Nr. / 660. / 1855.

Papieretikett

Hans Pleydenwurff, die / mystische Vermählung der hl. Katha- / rina / Königlich Bayerische / Staats-Gemälde-Sammlung / (Inventar v. 1855 Nr.  660 b) / [Wappen des Königreichs Bayern] / Neues Inventar 1905 / 3434

Provenienz und Erwerbung

Aus St. Katharina, Nürnberg. Um 1801 das Retabel noch am ursprünglichen Aufstellungsort. Zu Beginn des 19. Jhs. kamen beide Flügel in die Gemäldegalerie der Nürnberger Kaiserburg. 1810 trat die Stadt die Werke an die königl. Staatsslg. in Schleißheim ab. Vermutlich unmittelbar danach brachte man den Flügel mit Auferstehung und Kreuzigung (Gm882/883) in die Augsburger Filialgalerie. Bis 1834 verblieb der Flügel mit der Vermählung der hl. Katharina und der Geburt Christi (Gm880/881) in Schleißheim; 1834 wurde er in die Alte Pinakothek nach München transferiert. 1911 gelangten die Gemälde aus Augsburg und München als Leihgabe der BStGS ans GNM. Der skulptierte Mittelschrein befand sich wohl noch 1863 auf der Nürnberger Burg. 1875 stand er auf dem Dachboden des Nürnberger Rathauses. In diesem Jahr erwarb ihn das GNM als Depositum von der Stadt Nürnberg.

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Gm880, Gesamtaufnahme, Vorderseite
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Gm880, Gesamtaufnahme, Rückseite
Bestandserfassung
Vorderseite
Kaschierung
vollflächig mit Gewebe
Grundierung
weiß
Pigmentierte Zwischenschicht
nachweisbar (weiß)
Unterzeichnung
nachweisbar (schwarz) durch Infrarotreflektografie
Metallauflage
Nimben, Sitzbank der Maria: Gold auf Anlegemittel (grünlich-ockerfarben)
Gewand der Katharina, Pressbrokat auf dem Gewand der Maria: Zwischgold
Verzierung
Gewand der Katharina: Gravierung
Nimben: Trassierung
Krone der Maria: Schwarzzeichnung
Gewand der Maria, mit Zinnfolie: Pressbrokat
Bestandserfassung
Röntgenfluoreszenz-Analyse
Infrarot-Reflektografie
Holzartenbestimmung
UV-Fluoreszenzfotografie
Dendrochronologie
Radiografie
Typus des Gesamtobjekts
Flügelretabel, zweifach wandelbares Triptychon
Urspr. Aufstellungsort des Gesamtobjekts
Nürnberg, Dominikanerinnenkirche St. Katharina
Geogr. Ort
Koordinaten
Freigabe
Metadaten bearbeitet, SW
Redaktion abgeschlossen
Metadaten aktualisiert, BF
Metadaten aktualisiert, JH
Metadaten bearbeitet, BF
Metadaten bearbeitet, JH
freigabe2
Redaktion abgeschlossen
Herstellungsdaten des Gesamtobjekts
Werkstatt oder Umkreis Hans Pleydenwurffs
um 1465
Ortsangabe
Entstehungsort
Nürnberg
Geogr. Ort
Koordinaten
Landschaftsangabe
Landschaft
Franken
Geogr. Region
Mittelfranken
Rechter Flügel, Außenseite
Zugehörige Teile
Inventarnummer
Gm1127
Maße
ca. 283 x 138,2–139,0 cm (Bildfläche)
286,3 x 142,2 x 0,8–1,0 cm (Bildträger)
Bildträger
aufgesetzte Klötzchen, gespalten, gedünnt, parkettiert, Nutrahmen, vertikale Ausrichtung der Bretter, Dübel, stumpfer Stoß, stehende Jahrringe
Vorderseite
Inschrift
Im Nimbus der Maria

SANCTA·MARIA·VIRGO·INTEMERATA·IN·PARTV·

Heilige Maria, unbefleckte Jungfrau bei der Geburt

Provenienz und Erwerbung

Aus der Elisabethkirche in Breslau. Am 8.7.1497 Beschädigung des Retabels durch Blitzschlag. In der Folge Neuanordnung der erhaltenen Fragmente und Verbleib auf dem Hochaltar der Elisabethkirche bis mindestens 1649. Spätestens 1653 Abbau der Fragmente und vermutlich Einlagerung in der Unterkirche der Kreuzkirche in Breslau. Nach der Säkularisation 1810 wohl zunächst durch Prof. Karl Adalbert Herrmann, Breslau, erworben; dann bei Restaurator Johann H. Chr. König, Breslau. Spätestens 1859 im Besitz von Wilhelm Ranke, Berlin. Am 13.9.1871 bei Lepke, Berlin, zusammen mit den zugehörigen Fragmenten der Kreuzigung und der Anbetung versteigert (Nr. 119–121); Erwerb durch den Kunsthändler Grünfeld, Berlin. Später wohl in der Slg. Leopold Goldschmied. 1888 in der Kunsthandlung A. Rupprecht, München. 1891 in der Slg. Crombez, Paris, dort noch 1905 erwähnt. Im Dezember 1926 Versteigerung der Slg. im Hotel Drouot, Paris; 1927als Jubiläumsgeschenk der Geheimräte Dr. Reusch und Dr. von Petri an das GNM.

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Gm1127, Gesamtaufnahme
Bestandserfassung
Vorderseite
Grundierung
weiß
Pigmentierte Zwischenschicht
nachweisbar (weißlich) durch Radiografie, Röntgenfluoreszenzanalyse
Unterzeichnung
nachweisbar (schwarz) durch Mikroskopie, Infrarotreflektografie
Ritzung
nicht nachweisbar
Metallauflage
Hintergrund: Gold auf Poliment (rotbraun)
Nimben, Gewandsäume: Gold auf Anlegemittel (gelb)
Verzierung
Gewand der Frau rechts von Maria: Pressbrokat
Bestandserfassung
Röntgenfluoreszenz-Analyse
Infrarot-Reflektografie
UV-Fluoreszenzfotografie
Radiografie
Holzartenbestimmung
Typus des Gesamtobjekts
Flügelretabel, zweifach wandelbares Triptychon
Urspr. Aufstellungsort des Gesamtobjekts
Breslau, Pfarrkirche St. Elisabeth
Geogr. Ort
Herstellungsdaten des Gesamtobjekts
Hans Pleydenwurff
1462
Ortsangabe
Entstehungsort
Nürnberg
Breslau
Nürnberg oder Breslau
Rechter Flügel, Außenseite
Inventarnummer
Gm139
Maße
143,5 x 51,5 x 0,5 cm (Bildträger)
141,5 x 49,0 cm (Bildfläche)
Bildträger
gespalten, gedünnt, parkettiert, Nutrahmen (?), vertikale Ausrichtung der Bretter, stumpfer Stoß, liegende Jahrringe
Provenienz und Erwerbung

Wohl aus St. Katharina, Nürnberg. Retabel wahrscheinlich um 1810 abgebaut und auf die Kaiserburg verbracht. Spätestens ab 1816 befanden sich Gm137–140 in der Frauenkirche, die seit 1814 für den katholischen Gottesdienst wiederhergestellt wurde. Vermutlich zwischen 1810 und 1816 die Innenseiten von Gm139 und Gm140 abgespalten. In der Frauenkirche bildeten sie in Kombination mit anderen Fragmenten zwei Pasticcio-Retabel in den Seitenschiffen: am Ende des nördlichen Seitenschiffs der hl. Laurentius und der hl. Sebald (Gm139, Gm140) als Flügel der heute im GNM befindlichen Gregorsmesse (Gm154); am Ende des südlichen Seitenschiffs der hl. Antonius und der hl. Adelphus (Gm137, Gm138) mit den Innenseiten der Predellenflügel des Tucher-Altars (Gm120, Gm121) als Flügel eines Schreins mit geschnitzter Maria. 1837 gingen Gm137–140 aus dem Besitz des Vereinigten Protestantischen Kirchenvermögens in den der katholischen Kirche über. 1879–1881, im Zuge der Ausstattung der Frauenkirche im neogotischen Stil durch August von Essenwein, Entfernung von Gm137–140 aus der Frauenkirche und 1882/83 als Leihgabe dem GNM übergeben.Danach offenbar auf dem Speicher der Nürnberger Elisabethkirche deponiert, wo die Einzelteile der Pasticcio-Retabel mit Ausnahme der Marienskulptur wenig später aufgefunden und nach München zur Restaurierung gebracht wurden. 1906 Erwerb von der katholischen Kirchenverwaltung Nürnberg durch das GNM. Man ging davon aus, dass es sich um die Bestandteile eines einzigen Retabels handelte und präsentierte Gm137–140 im GNM in den folgenden Jahren zusammen mit der Gregorsmesse Gm154 und den ehemaligen Innenseiten der Predella des Tucher-Altars (Gm120, Gm121). Spätestens 1936/37 wurden diese Tafeln nicht mehr als ursprünglich zusammengehörig betrachtet. 1943 Kriegsauslagerung im Felsenkeller am Paniersplatz; 3.8.1944–1945 Auslagerung im Felsenkeller der Burg (Obere Schmiedgasse 52).

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Gm139, Gesamtaufnahme, Vorderseite
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Gm139, Gesamtaufnahme, Rückseite
Bestandserfassung
Vorderseite
Grundierung
weiß
Pigmentierte Zwischenschicht
nachweisbar (weiß)
Unterzeichnung
nachweisbar (dunkelgrau bis schwarz) durch Mikroskopie, Infrarotreflektografie
Ritzung
nachweisbar, Binnenflächen der Blattmetallauflagen
Metallauflage
Nimbus, Zierborte des Ehrentuchs, Vorhangstange: Zwischgold auf Anlegemittel (grünlich-braun, leicht transparent)
Rost: Silber auf Anlegemittel
Verzierung
Ehrentuch (Granatapfelmotiv), mit Zinnfolie: Pressbrokat (Einzelmotiv)
Bestandserfassung
Holzartenbestimmung
Infrarot-Reflektografie
Radiografie
Röntgenfluoreszenz-Analyse
UV-Fluoreszenzfotografie
Typus des Gesamtobjekts
Flügelretabel, unbekannter Typus
Urspr. Aufstellungsort des Gesamtobjekts
Vermutl. in Nürnberg, Dominikanerinnenkirche St. Katharina
Geogr. Ort
Koordinaten
Freigabe
Metadaten bearbeitet, SW
Redaktion abgeschlossen
Metadaten aktualisiert, BF
Metadaten aktualisiert, JH
Metadaten bearbeitet, BF
Metadaten bearbeitet, JH
freigabe2
Redaktion abgeschlossen
Herstellungsdaten des Gesamtobjekts
Werkstatt Hans Pleydenwurffs
um 1464
Ortsangabe
Entstehungsort
Nürnberg
Geogr. Ort
Koordinaten
Landschaftsangabe
Landschaft
Franken
Geogr. Region
Mittelfranken
Retabelflügel
Inventarnummer
Gm137
Maße
Innenseite: 147,5 x 56,6; Außenseite: 148,0 x 56,5 cm (Bildfläche)
150,5 x 58,5 x 1,4 cm (Bildträger)
Bildträger
vertikale Ausrichtung der Bretter, liegende Jahrringe
Provenienz und Erwerbung

Wohl aus St. Katharina, Nürnberg. Retabel wahrscheinlich um 1810 abgebaut und auf die Kaiserburg verbracht. Spätestens ab 1816 befanden sich Gm137–140 in der Frauenkirche, die seit 1814 für den katholischen Gottesdienst wiederhergestellt wurde. Vermutlich zwischen 1810 und 1816 die Innenseiten von Gm139 und Gm140 abgespalten. In der Frauenkirche bildeten sie in Kombination mit anderen Fragmenten zwei Pasticcio-Retabel in den Seitenschiffen: am Ende des nördlichen Seitenschiffs der hl. Laurentius und der hl. Sebald (Gm139, Gm140) als Flügel der heute im GNM befindlichen Gregorsmesse (Gm154); am Ende des südlichen Seitenschiffs der hl. Antonius und der hl. Adelphus (Gm137, Gm138) mit den Innenseiten der Predellenflügel des Tucher-Altars (Gm120, Gm121) als Flügel eines Schreins mit geschnitzter Maria. 1837 gingen Gm137–140 aus dem Besitz des Vereinigten Protestantischen Kirchenvermögens in den der katholischen Kirche über. 1879–1881, im Zuge der Ausstattung der Frauenkirche im neogotischen Stil durch August von Essenwein, Entfernung von Gm137–140 aus der Frauenkirche und 1882/83 als Leihgabe dem GNM übergeben.Danach offenbar auf dem Speicher der Nürnberger Elisabethkirche deponiert, wo die Einzelteile der Pasticcio-Retabel mit Ausnahme der Marienskulptur wenig später aufgefunden und nach München zur Restaurierung gebracht wurden. 1906 Erwerb von der katholischen Kirchenverwaltung Nürnberg durch das GNM. Man ging davon aus, dass es sich um die Bestandteile eines einzigen Retabels handelte und präsentierte Gm137–140 im GNM in den folgenden Jahren zusammen mit der Gregorsmesse Gm154 und den ehemaligen Innenseiten der Predella des Tucher-Altars (Gm120, Gm121). Spätestens 1936/37 wurden diese Tafeln nicht mehr als ursprünglich zusammengehörig betrachtet. 1943 Kriegsauslagerung im Felsenkeller am Paniersplatz; 3.8.1944–1945 Auslagerung im Felsenkeller der Burg (Obere Schmiedgasse 52).

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Gm137, Gesamtaufnahme, Innenseite
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Bildunterschrift
Gm137, Gesamtaufnahme, Außenseite
Bestandserfassung
Vorderseite
Grundierung
weiß
Pigmentierte Zwischenschicht
nicht nachweisbar
Unterzeichnung
nachweisbar (dunkelgrau bis schwarz) durch Mikroskopie, Infrarotreflektografie
Ritzung
nachweisbar, Binnenflächen der Blattmetallauflagen
Metallauflage
Nimbus, Zierborte des Ehrentuchs, Vorhangstange, Kreuz, Glocken, Pressbrokat auf dem Ehrentuch: Zwischgold auf Anlegemittel (grünlich-braun, leicht transparent)
Verzierung
Ehrentuch, halbierte Einzelornamente, Zinnfolie: Pressbrokat
Zierborte des Ehrentuchs, Vorhangstange, Kreuz, Glocken: Schwarzzeichnung
Ehrentuch: gemalte Muster
Rückseite
Grundierung
weiß
Pigmentierte Zwischenschicht
nicht nachweisbar
Unterzeichnung
nachweisbar (dunkelgrau bis schwarz) durch Mikroskopie, Infrarotreflektografie
Ritzung
nachweisbar, Binnenflächen der Blattmetallauflagen
Metallauflage
Nimbus: Zwischgold auf Anlegemittel (grünlich-braun, leicht transparent)
Bestandserfassung
Radiografie
Infrarot-Reflektografie
Holzartenbestimmung
UV-Fluoreszenzfotografie
Röntgenfluoreszenz-Analyse
Typus des Gesamtobjekts
Flügelretabel, unbekannter Typus
Urspr. Aufstellungsort des Gesamtobjekts
Vermutl. in Nürnberg, Dominikanerinnenkirche St. Katharina
Geogr. Ort
Koordinaten
Freigabe
Metadaten bearbeitet, SW
Redaktion abgeschlossen
Metadaten aktualisiert, BF
Metadaten aktualisiert, JH
Metadaten bearbeitet, BF
Metadaten bearbeitet, JH
freigabe2
Redaktion abgeschlossen
Herstellungsdaten des Gesamtobjekts
Werkstatt Hans Pleydenwurffs
um 1464
Ortsangabe
Entstehungsort
Nürnberg
Geogr. Ort
Koordinaten
Landschaftsangabe
Landschaft
Franken
Geogr. Region
Mittelfranken
Linker Flügel, Außenseite
Inventarnummer
Gm140
Maße
143,8 x 51,7 x 0,7 cm (Bildträger)
142,0 x 49,0 cm (Bildfläche)
Bildträger
aufgesetzte Klötzchen, gespalten, gedünnt, parkettiert, Nutrahmen (?), vertikale Ausrichtung der Bretter, stumpfer Stoß, liegende Jahrringe
Provenienz und Erwerbung

Wohl aus St. Katharina, Nürnberg. Retabel wahrscheinlich um 1810 abgebaut und auf die Kaiserburg verbracht. Spätestens ab 1816 befanden sich Gm137–140 in der Frauenkirche, die seit 1814 für den katholischen Gottesdienst wiederhergestellt wurde. Vermutlich zwischen 1810 und 1816 die Innenseiten von Gm139 und Gm140 abgespalten. In der Frauenkirche bildeten sie in Kombination mit anderen Fragmenten zwei Pasticcio-Retabel in den Seitenschiffen: am Ende des nördlichen Seitenschiffs der hl. Laurentius und der hl. Sebald (Gm139, Gm140) als Flügel der heute im GNM befindlichen Gregorsmesse (Gm154); am Ende des südlichen Seitenschiffs der hl. Antonius und der hl. Adelphus (Gm137, Gm138) mit den Innenseiten der Predellenflügel des Tucher-Altars (Gm120, Gm121) als Flügel eines Schreins mit geschnitzter Maria. 1837 gingen Gm137–140 aus dem Besitz des Vereinigten Protestantischen Kirchenvermögens in den der katholischen Kirche über. 1879–1881, im Zuge der Ausstattung der Frauenkirche im neogotischen Stil durch August von Essenwein, Entfernung von Gm137–140 aus der Frauenkirche und 1882/83 als Leihgabe dem GNM übergeben.Danach offenbar auf dem Speicher der Nürnberger Elisabethkirche deponiert, wo die Einzelteile der Pasticcio-Retabel mit Ausnahme der Marienskulptur wenig später aufgefunden und nach München zur Restaurierung gebracht wurden. 1906 Erwerb von der katholischen Kirchenverwaltung Nürnberg durch das GNM. Man ging davon aus, dass es sich um die Bestandteile eines einzigen Retabels handelte und präsentierte Gm137–140 im GNM in den folgenden Jahren zusammen mit der Gregorsmesse Gm154 und den ehemaligen Innenseiten der Predella des Tucher-Altars (Gm120, Gm121). Spätestens 1936/37 wurden diese Tafeln nicht mehr als ursprünglich zusammengehörig betrachtet. 1943 Kriegsauslagerung im Felsenkeller am Paniersplatz; 3.8.1944–1945 Auslagerung im Felsenkeller der Burg (Obere Schmiedgasse 52).

Bild URL
Bildunterschrift
Gm140, Gesamtaufnahme, Vorderseite
Bild URL
Bildunterschrift
Gm140, Gesamtaufnahme, Rückseite
Bestandserfassung
Vorderseite
Grundierung
weiß
Pigmentierte Zwischenschicht
nachweisbar (weiß)
Unterzeichnung
nachweisbar (dunkelgrau bis schwarz) durch Infrarotreflektografie
Ritzung
nicht nachweisbar
Metallauflage
Pressbrokat: Zwischgold auf Anlegemittel (grünlich-braun, leicht transparent)
Verzierung
Ehrentuch (Granatapfelmotiv), mit Zinnfolie: Pressbrokat (Einzelmotiv)
Bestandserfassung
Holzartenbestimmung
Infrarot-Reflektografie
Röntgenfluoreszenz-Analyse
Radiografie
UV-Fluoreszenzfotografie
Typus des Gesamtobjekts
Flügelretabel, unbekannter Typus
Urspr. Aufstellungsort des Gesamtobjekts
Vermutl. in Nürnberg, Dominikanerinnenkirche St. Katharina
Geogr. Ort
Koordinaten
Freigabe
Metadaten bearbeitet, SW
Redaktion abgeschlossen
Metadaten aktualisiert, BF
Metadaten aktualisiert, JH
Metadaten bearbeitet, BF
Metadaten bearbeitet, JH
freigabe2
Redaktion abgeschlossen
Herstellungsdaten des Gesamtobjekts
Werkstatt Hans Pleydenwurffs
um 1464
Ortsangabe
Entstehungsort
Nürnberg
Geogr. Ort
Koordinaten
Landschaftsangabe
Landschaft
Franken
Geogr. Region
Mittelfranken
Retabelflügel
Inventarnummer
Gm138
Maße
IS: 147,5 x 56; AS: 146,8 x 56,0 cm (Bildfläche)
149,7 x 58,5 x 1,3 cm (Bildträger)
Bildträger
vertikale Ausrichtung der Bretter, liegende Jahrringe
Provenienz und Erwerbung

Wohl aus St. Katharina, Nürnberg. Retabel wahrscheinlich um 1810 abgebaut und auf die Kaiserburg verbracht. Spätestens ab 1816 befanden sich Gm137–140 in der Frauenkirche, die seit 1814 für den katholischen Gottesdienst wiederhergestellt wurde. Vermutlich zwischen 1810 und 1816 die Innenseiten von Gm139 und Gm140 abgespalten. In der Frauenkirche bildeten sie in Kombination mit anderen Fragmenten zwei Pasticcio-Retabel in den Seitenschiffen: am Ende des nördlichen Seitenschiffs der hl. Laurentius und der hl. Sebald (Gm139, Gm140) als Flügel der heute im GNM befindlichen Gregorsmesse (Gm154); am Ende des südlichen Seitenschiffs der hl. Antonius und der hl. Adelphus (Gm137, Gm138) mit den Innenseiten der Predellenflügel des Tucher-Altars (Gm120, Gm121) als Flügel eines Schreins mit geschnitzter Maria. 1837 gingen Gm137–140 aus dem Besitz des Vereinigten Protestantischen Kirchenvermögens in den der katholischen Kirche über. 1879–1881, im Zuge der Ausstattung der Frauenkirche im neogotischen Stil durch August von Essenwein, Entfernung von Gm137–140 aus der Frauenkirche und 1882/83 als Leihgabe dem GNM übergeben.Danach offenbar auf dem Speicher der Nürnberger Elisabethkirche deponiert, wo die Einzelteile der Pasticcio-Retabel mit Ausnahme der Marienskulptur wenig später aufgefunden und nach München zur Restaurierung gebracht wurden. 1906 Erwerb von der katholischen Kirchenverwaltung Nürnberg durch das GNM. Man ging davon aus, dass es sich um die Bestandteile eines einzigen Retabels handelte und präsentierte Gm137–140 im GNM in den folgenden Jahren zusammen mit der Gregorsmesse Gm154 und den ehemaligen Innenseiten der Predella des Tucher-Altars (Gm120, Gm121). Spätestens 1936/37 wurden diese Tafeln nicht mehr als ursprünglich zusammengehörig betrachtet. 1943 Kriegsauslagerung im Felsenkeller am Paniersplatz; 3.8.1944–1945 Auslagerung im Felsenkeller der Burg (Obere Schmiedgasse 52).

Bild URL
Bildunterschrift
Gm138, Gesamtaufnahme, Innenseite
Bild URL
Bildunterschrift
Gm138, Gesamtaufnahme, Außenseite
Bestandserfassung
Vorderseite
Grundierung
weiß
Pigmentierte Zwischenschicht
nicht nachweisbar
Unterzeichnung
nachweisbar (dunkelgrau bis schwarz) durch Mikroskopie, Infrarotreflektografie
Ritzung
nachweisbar, Binnenflächen der Blattmetallauflagen
Metallauflage
Nimbus, Zierborte Ehrentuch und Mitra, Vorhangstange, Bischofsstab, Pressbrokatornamente Ehrentuch: Zwischgold auf Anlegemittel (grünlich-braun, leicht transparent)
Verzierung
Ehrentuch, halbierte Einzelornamente, mit Zinnfolie: Pressbrokat
Zierborte Mitra und Ehrentuch mit Schmucksteinen, Vorhangstange, Bischofsstab: Schwarzzeichnung
Rückseite
Grundierung
weiß
Pigmentierte Zwischenschicht
nicht nachweisbar
Unterzeichnung
nachweisbar (dunkelgrau bis schwarz) durch Mikroskopie, Infrarotreflektografie
Ritzung
nachweisbar, Binnenflächen der Blattmetallauflagen
Metallauflage
Nimbus: Zwischgold auf Anlegemittel (grünlich-braun, leicht transparent)
Bestandserfassung
Radiografie
Infrarot-Reflektografie
UV-Fluoreszenzfotografie
Röntgenfluoreszenz-Analyse
Typus des Gesamtobjekts
Flügelretabel, unbekannter Typus
Urspr. Aufstellungsort des Gesamtobjekts
Vermutl. in Nürnberg, Dominikanerinnenkirche St. Katharina
Geogr. Ort
Koordinaten
Freigabe
Metadaten bearbeitet, SW
Redaktion abgeschlossen
Metadaten aktualisiert, BF
Metadaten aktualisiert, JH
Metadaten bearbeitet, BF
Metadaten bearbeitet, JH
freigabe2
Redaktion abgeschlossen
Herstellungsdaten des Gesamtobjekts
Werkstatt Hans Pleydenwurffs
um 1464
Ortsangabe
Entstehungsort
Nürnberg
Geogr. Ort
Koordinaten
Landschaftsangabe
Landschaft
Franken
Geogr. Region
Mittelfranken