Werkstatt des Meisters des Deocarusaltars, Maria mit dem Kind und Engeln, um 1431
Epitaph
Inventarnummer
Gm1640
Maße
162,7 x 102,0–132,2 x 29,2–46,5 cm (mit Originalrahmung)
132,5–135,1 x 108,5 cm (Bildfläche)
145,3 x 119,4 cm (Bildträger)
Urspr. Aufstellungsort von Einzelobjekten
Nürnberg, Dominikanerkirche St. Marien
Konstruktion des Bildträgers
aufgesetzte Leisten, vertikale Ausrichtung der Bretter, stumpfer Stoß
weitere Personen
Bedachter, inschriftlich genannt, dargestellt und repräsentiert durch Wappen: Winkler, Konrad
Bedachte, dargestellt und repräsentiert durch Wappen: Winkler, Kunigunde
Bedachter, dargestellt und repräsentiert durch Wappen: Winkler, Adelheid
Vorderseite
Inschrift
auf der Verdachung, links

Do man zalt vo(n) crist gepurt · mo · cccco vn(d) ym xxxi iar am / freytag vor lichtmess v(er)schid cunrad winkl(er) · dem got / gnad vn(d) frawe(n) kvnigv(n)d vn(d) frawe(n) alheit [= Adelheid] bede sein elich frawe(n)

auf der Verdachung, rechts

Anno d(omi)ni moccolxxi do ward disz closter / p(re)dig(er) ord(e)ns enpfange(n) vn(d) gestift vn(d) auch geweihet i(n) d(er) ere d(er) ju(n)gfraw maria

am Saum des Gewandes der Maria

[lateinische und pseudo-lateinische Buchstaben ohne sinnvollen Zusammenhang]

Wappen
linke Seitenwange, Innenseite, In Weiß (= Silber) zwei schwarze ineinander gesetzte „V“, begleitet von drei (2:1) sechsstrahligen schwarzen Sternen
Wappeninhaber
Winkler
rechte Seitenwange, Innenseite, Anfangsbuchstaben der Vornamen der beiden Ehefrauen des von Konrad Winkler auf der rechten Seitenwange: In Weiß (= Silber) ein schwarzes „K“ (= Kunigunde) und ein rotes „A“ (= Adelheid) durch einen vertikalen roten Strich voneinander getrennt
Schild in Wappenform, jedoch kein Wappen im eigentlichen Sinn
Provenienz und Erwerbung

Bis 1807 in der Dominikanerklosterkirche St. Marien, Nürnberg. Von 1807 bis 1965 im Besitz der Familie Winkler von Mohrenfels, zuletzt in deren Schloss Hemhofen in Mittelfranken. Seit 1965 als Leihgabe der Erbengemeinschaft Winkler von Mohrenfels im GNM. 1988 Erwerb durch das GNM aus dem Besitz des Bernhard Winkler von Mohrenfels, Ottobrunn.

Bild URL
Bildunterschrift
Gm1640, Gesamtaufnahme, Vorderseite
Bild URL
Bildunterschrift
Gm1640, Gesamtaufnahme, Rückseite
Bild URL
Bildunterschrift
Gm1640, Gesamtaufnahme, rechte Seite
Bild URL
Bildunterschrift
Gm1640, Gesamtaufnahme, linke Seite
13634
12040
12042
Vorderseite, Bildtafel
Kaschierung
vollflächig mit Gewebe (Bildfläche, Leistenrahmung)
Grundierung
weiß
Pigmentierte Zwischenschicht
nachweisbar (weiß) durch Mikroskopie
Unterzeichnung
schwarz, nachweisbar durch Infrarotreflektografie
Ritzung
nachweisbar: Trennung Blattmetallauflagen und Farbflächen, Binnenflächen der Blattmetallauflagen
Metallauflage
Gold auf schwarzem Poliment: Hintergrund, Nimben
Gold auf bräunlich transparentem Anlegemittel: Wulst der oberen Rahmemleiste, links
Zwischgold auf ockerfarbenem Anlegemittel: Krone der Maria, Thronbehang
Zwischgold auf ockerfarbenem Anlegemittel: Kreuznimbus Christi
Zwischgold auf bräunlich transparentem Anlegemittel: Wulst der oberen Rahmenleiste, rechts, Wulst der seitlichen und unteren Rahmenleisten
Verzierung
Trassierung: Konturierung und konzentrische Gliederung der Nimben
Schwarzzeichnung: Krone der Maria
gemalte Muster: Krone der Maria, Thronbehang
Vorderseite, Schriftfeld
Kaschierung
vollflächig mit Fasermaterial
über Fugen mit Fasermaterial (Fuge zwischen Rahmenleiste des Bildfeldes und Schriftfeld)
Grundierung
weiß
Pigmentierte Zwischenschicht
nicht nachweisbar
Unterzeichnung
nicht nachweisbar durch Mikroskopie, Infrarotreflektografie
Ritzung
nicht nachweisbar
Rückseite, Bildtafel
Kaschierung
vollflächig mit Tiersehnen
Grundierung
weiß
Pigmentierte Zwischenschicht
nicht nachweisbar
Rückseite, Schriftfeld
Kaschierung
vollflächig mit Tiersehnen
über Konstruktionselementen mit Tiersehnen (Übergang von Schriftfeld zu Bildtafel)
über Fugen mit Fasermaterial (Fuge zwischen Schriftfeld und Deckplatte)
Grundierung
weiß
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Kartierungen
Gm1640, Kartierung des Fugenverlaufs
Gm1640, Kartierung der Detailaufnahmen
Bearbeitung
Baum, Katja von
Waterman, Joshua
Zitation des Eintrags
Katja von Baum, Joshua Waterman: Werkstatt des Meisters des Deocarusaltars, Maria mit dem Kind und Engeln, um 1431, Gm1640. In: Datenbank zur Deutschen Tafelmalerei des Spätmittelalters im Germanischen Nationalmuseum, Url: https://tafelmalerei.gnm.de/objekt/Gm1640 (abgerufen am 27.05.2020)