Werkstatt oder Umkreis Hans Pleydenwurffs, Kreuzigung Christi, um 1465
Rechter Flügel, Außenseite
Inventarnummer
Gm882
Inv.-Nr. des Leihgebers
5363
Maße
183,1 x 110,5–111,2 x 0,7 cm (Bildträger)
181,5 x 110,0 cm (Bildfläche)
Holzart
Fichtenholz (Picea abies)
Bildträger
beschnitten, gespalten, parkettiert, Nutrahmen (nicht erhalten), vertikale Ausrichtung der Bretter, stumpfer Stoß, schräger Stoß, stehende Jahrringe, liegende Jahrringe
weitere Personen
Stifterin, Stifter: Landauer, Elisabeth, Landauer, Markus
Leihgeber
Bayerische Staatsgemäldesammlungen, München
Vorderseite
Inschrift
Kreuz Christi
I•N•R•I
Rückseite
Marke/Beschriftung
Papieretikett

mit Aufdruck oder Stempel: Germanisches Nationalmuseum Nürnberg / Gem. 882: Pleÿdenwurff-Kreis / Landauer Altar / Außenseite rechts: Kalvarienberg / Tannenholz: 1,83 x 1,11 m / St. G. Inv. 1855

Papieretikett (links oben)

Königlich-Bayerische / Staats-Gemälde-Sammlung / Inv. v. 1855 Nr. 5363 / [Wappen des Königreichs Bayern] / Neues Inventar 1905 / 3435

Provenienz und Erwerbung

Aus St. Katharina, Nürnberg. Um 1801 das Retabel noch am ursprünglichen Aufstellungsort. Zu Beginn des 19. Jhs. kamen beide Flügel in die Gemäldegalerie der Nürnberger Kaiserburg. 1810 trat die Stadt die Werke an die königl. Staatsslg. in Schleißheim ab. Vermutlich unmittelbar danach brachte man den Flügel mit Auferstehung und Kreuzigung (Gm882/883) in die Augsburger Filialgalerie. Bis 1834 verblieb der Flügel mit der Vermählung der hl. Katharina und der Geburt Christi (Gm880/881) in Schleißheim; 1834 wurde er in die Alte Pinakothek nach München transferiert. 1911 gelangten die Gemälde aus Augsburg und München als Leihgabe der BStGS ans GNM. Der skulptierte Mittelschrein befand sich wohl noch 1863 auf der Nürnberger Burg. 1875 stand er auf dem Dachboden des Nürnberger Rathauses. In diesem Jahr erwarb ihn das GNM als Depositum von der Stadt Nürnberg.

Bild URL
Bildunterschrift
Gm882, Gesamtaufnahme, Vorderseite
Bild URL
Bildunterschrift
Gm882, Gesamtaufnahme, Rückseite
7407
7408
7409
Vorderseite
Kaschierung
vollflächig mit Gewebe
Grundierung
weiß
Pigmentierte Zwischenschicht
nachweisbar (weiß)
Unterzeichnung
nachweisbar (schwarz) durch Infrarotreflektografie
Metallauflage
Pressbrokat: Zwischgold
Verzierung
Gewand der Rückenfigur, mit Zinnfolie: Pressbrokat
1 of 12
Gm882, Kartierung rot, Detail: Christus
243
Gm882, Kartierung rot, Detail: Ärmel des Brokatgewands
243
Gm882, Kartierung rot, Detail: Gewand des Johannes
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Gm882, Kartierung rot, Detail: Mann mit hohem Hut
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Gm882, Kartierung rot, Detail: rechter Schächer
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Gm882, Kartierung gelb, Detail: Stadt
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Gm882, Kartierung rot, Detail: trauernde Frauen
243
Gm882, Kartierung rot, Detail: Maria und Johannes
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Gm882, Kartierung rot, Detail: Trauernde mit Turban
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Gm882, Kartierung gelb, Detail: Trauernde am linken Bildrand
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Gm882, Kartierung gelb, Detail: Zuschauer am rechten Bildrand
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Gm882, Kartierung rot, Detail: Maria und Johannes
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Bearbeitung
Fücker, Beate
Baum, Katja von
Hirschfelder, Dagmar
Zitation des Eintrags
Beate Fücker, Katja von Baum, Dagmar Hirschfelder: Werkstatt oder Umkreis Hans Pleydenwurffs, Kreuzigung Christi, um 1465, Gm882. In: Datenbank zur Deutschen Tafelmalerei des Spätmittelalters im Germanischen Nationalmuseum, Url: https://tafelmalerei.gnm.de/objekt/Gm882 (abgerufen am 19.10.2019)