Hans Pleyenwurff und Werkstatt, Hl. Dominikus, um 1460/65
Linker Flügel, Außenseite
Inventarnummer
Gm129
Maße
166,5–167,0 x 52,7 x 0,4 cm (Bildträger)
164,5 x 51,0 cm (Bildfläche)
Urspr. Aufstellungsort
Nürnberg, Dominikanerkirche St. Marien
Holzart
Tannenholz (Abies alba)
Bildträger
gespalten, parkettiert, Nutrahmen, vertikale Ausrichtung der Bretter, stumpfer Stoß, stehende Jahrringe
Vorderseite
Inschrift
im Nimbus

[SA]NC[TUS] DOMIN[ICUS]

Provenienz und Erwerbung

Aus St. Marien, Nürnberg; dort 1586 und 1733 Erwähnung des Dreikönigsretabels, jedoch ohne Nennung der Flügelaußenseiten. 1737 erwähnt Schwarz Gm 129 und Gm 130 erstmals als Flügelaußenseiten des Dreikönigsretabels. 1778 und 1801 beschreibt Murr das Retabel in situ. Noch 1807 in St. Marien nachweisbar (die Kirche ab 1808 abgerissen). Zwischen 1807 und 1811 Transfer in die Nürnberger Burg, in diesem Zusammenhang erfolgte vermutlich die Teilung der Retabelflügel; zwischen 1811 und 1854 Erwähnungen des Mittelteils und der Flügelinnenseiten in der Gemäldeslg. der Kaiserburg. 1843, 1846, 1863 und 1874 sind Gm 129 und Gm 130 in der Nürnberger Frauenkirche dokumentiert. Seit spätestens 1882 als Leihgabe der Katholischen Kirchenverwaltung Unser Lieben Frauen, Nürnberg, im GNM. 1909 erworben. Unklar ist, wann der Transfer der Mitteltafel und der Flügelinnenseiten des Retabels in die Nürnberger St. Lorenzkirche erfolgte. 1942–1945 Kriegsauslagerung im Felsenkeller der Burg (Obere Schmiedgasse 52).

Bild URL
Bildunterschrift
Gm129, Gesamtaufnahme, Vorderseite
Bild URL
Bildunterschrift
Gm129, Gesamtaufnahme, Rückseite
9374
9377
13465
Vorderseite
Kaschierung
vollflächig mit Gewebe
Grundierung
weiß
Pigmentierte Zwischenschicht
nachweisbar durch Radiografie
Unterzeichnung
nachweisbar (schwarz) durch Infrarotreflektografie
Ritzung
nachweisbar, Trennung Blattmetallauflagen und Farbflächen, Binnenflächen der Farbflächen
Metallauflage
Hintergrund: Gold auf Poliment (orange-rot)
Verzierung
Nimbus: Musierung
Nimbus: Trassierung
Ehrentuch: Pressbrokat
1 of 5
Gm129, Detail: Kopf und Nimbus
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Gm129, Detail: Musierung des Nimbus
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Gm129, Detail: Buch
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Gm129, Detail: Gewand, Fuß und Akelei
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Gm129, Detail: Akeleiblüte
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Bearbeitung
Fücker, Beate
Hirschfelder, Dagmar
Zitation des Eintrags
Beate Fücker, Dagmar Hirschfelder: Hans Pleyenwurff und Werkstatt, Hl. Dominikus, um 1460/65, Gm129. In: Datenbank zur Deutschen Tafelmalerei des Spätmittelalters im Germanischen Nationalmuseum, Url: https://tafelmalerei.gnm.de/objekt/Gm129 (abgerufen am 19.10.2019)