Meister des Augustiner-Altars (Hans Traut) und Werkstatt mit Rueland Frueauf d.Ä., Innenseite: Hll. Kosmas und Damian; Außenseite: Marter der Zehntausend, 1487
Gemälde, Predellenflügel
Inventarnummer
Gm149
Leihgeber
Museen der Stadt Nürnberg, Kunstsammlungen
Inv.-Nr. des Leihgebers
Gm 0099
Maße
41,9 x 56,7 x 0,8–1,1 cm (Bildträger)
52,6 x 67,5–68 x 3,7 cm (mit Originalrahmung)
je 41,3–41,8 x 55,6–56,3 cm (Bildfläche)
Konstruktion des Bildträgers
Nutrahmen, vertikale Ausrichtung der Bretter, stumpfer Stoß
Innenseite
Inschrift
im Nimbus des Cosmas

[SANCTVS] COSM[AS]

im Nimbus des Damian

SANCT[VS] [DA]MIANV[S]

Provenienz und Erwerbung

Aus der Augustinereremitenklosterkirche St. Veit, Nürnberg. Wohl 1810/11 in die königl. Gemäldegalerie auf der Nürnberger Burg verbracht, spätestens zu diesem Zeitpunkt in Einzelteile zerlegt. 1817 und 1819 im Katalog der Galerie aufgeführt. Ab 1822 sämtliche Tafeln als städtischer Besitz verzeichnet.

Gm142–145 (wandelbare Schreinflügel): ab 1829 Moritzkapelle, Nürnberg; 1836 im Besitz der protestantischen Kirchenverwaltung; 1855/56 als Bayerischer Staatsbesitz inventarisiert. Ab 1882 als Leihgabe der königlich-bayerischen Zentralgemäldegalerie (heute BStGS) im GNM.

Gm146–149, 1279, 1280 (Stand- und Predellenflügel): weiterhin in der Burggalerie, die Standflügel ab 1836 im Besitz der protestantischen Kirchenverwaltung, die Predellenflügel in städtischem Besitz. 1840 die oberen Teile der Standflügel (Gm146, Gm1280) und die Predellenflügel (Gm148, Gm149) in der Nürnberger Gemäldegalerie des Landauer’schen Zwölfbrüderhauses, die unteren Teile der Standflügel (Gm147, Gm1279) weiterhin auf der Burg. Nach Schließung der Landauer-Galerie 1864 alle vier Teile der Standflügel im Pfarrhaus der Lorenzkirche. 1867/68 gelangten Gm146 und Gm147 ans GNM, Gm1279 und Gm1280 in die Lorenzkirche, die Predellenflügel in das Nürnberger Rathaus, von dort 1875 mit weiteren Objekten der städtischen Kunstsammlungen an das GNM. Gm1279 und Gm1280 als Leihgabe der Evang.-Luth. Kirchengemeinde Nürnberg-St. Lorenz 1932 an die Stadt Nürnberg, von dieser zur Aufbewahrung als Leihgabe an das GNM.

1942–45 Kriegsauslagerung aller Tafeln des Retabels im Felsenkeller der Nürnberger Burg (Obere Schmiedgasse 52).

Bild URL
Bildunterschrift
Gm149, Gesamtaufnahme, Innenseite
Bild URL
Bildunterschrift
Gm149, Gesamtaufnahme, Außenseite
12891
12893
12895
14996
14281
Außenseite
Kaschierung
über Konstruktionselementen mit Tiersehnen (Rahmenverbindungen, Übergang zwischen Tafel und Rahmen)
Grundierung
weiß
Metallauflage
Gold auf orangerotem Poliment: Rahmen
Verzierung
Schwarzzeichnung: Krone des Hadrian
Innenseite
Grundierung
weiß
Unterzeichnung
schwarz, nachweisbar durch Infrarotreflektografie
Metallauflage
Gold auf orangerotem Poliment: Rahmen, Hintergrund
Zwischgold auf bräunlich ockerfarbenem Anlegemittel: Salbbüchse, Löffel, Gewand des Damian
Verzierung
Gravierung: Hintergrund, Nimben
Tremolierung: Hintergrund
Musierung: Nimben
Schwarzzeichnung: Salbbüchse, Gewand des Damian
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Kartierungen
Gm149, Kartierung des Fugenverlaufs
Gm149, Kartierung der Detailaufnahmen, Außenseite
Gm149, Kartierung der Detailaufnahmen, Innenseite
Bearbeitung
Fücker, Beate
Baum, Katja von
Hess, Daniel
Eckstein, Lisa
Hentschel, Judith
Waterman, Joshua
Zitation des Eintrags
Beate Fücker, Katja von Baum, Daniel Hess, Lisa Eckstein, Judith Hentschel, Joshua Waterman: Meister des Augustiner-Altars (Hans Traut) und Werkstatt mit Rueland Frueauf d.Ä., Innenseite: Hll. Kosmas und Damian; Außenseite: Marter der Zehntausend, 1487, Gm149. In: Datenbank zur Deutschen Tafelmalerei des Spätmittelalters im Germanischen Nationalmuseum, Url: https://tafelmalerei.gnm.de/objekt/Gm149 (abgerufen am 10.03.2020)