Meister des Augustiner-Altars (Hans Traut) und Werkstatt mit Rueland Frueauf d.Ä., Teufelsaustreibung des hl. Veit, 1487
Gemälde, Altarflügel
Inventarnummer
Gm146
Inv.-Nr. des Leihgebers
Maße
138,4 x 94,0 x 0,6–1,9 cm (Bildträger)
136,7–137,5 x 92,4 cm (Bildfläche)
Holzart
Tannenholz (Abies alba)
Bildträger
Nutrahmen, vertikale Ausrichtung der Bretter, stumpfer Stoß, stehende Jahrringe, liegende Jahrringe
Leihgeber
Evang.-Luth. Kirchengemeinde Nürnberg-St. Lorenz
Rückseite
Marke/Beschriftung
Papieretikett (im oberen Viertel rechts)

Reste eines Aufklebers mit Wappen der Stadt Nürnberg: [Gemeinde Ve]rmo[egen der Stadt Nürnberg]

Provenienz und Erwerbung

Aus der Augustinereremitenklosterkirche St. Veit, Nürnberg. Wohl 1810/11 in die königl. Gemäldegalerie auf der Nürnberger Burg verbracht, spätestens zu diesem Zeitpunkt in Einzelteile zerlegt. 1817 und 1819 im Katalog der Galerie aufgeführt. Ab 1822 sämtliche Tafeln als städtischer Besitz verzeichnet.

Gm142–145 (wandelbare Schreinflügel): ab 1829 Moritzkapelle, Nürnberg; 1836 im Besitz der protestantischen Kirchenverwaltung; 1855/56 als Bayerischer Staatsbesitz inventarisiert. Ab 1882 als Leihgabe der königlich-bayerischen Zentralgemäldegalerie (heute BStGS) im GNM.

Gm146–149, 1279, 1280 (Stand- und Predellenflügel): weiterhin in der Burggalerie, die Standflügel ab 1836 im Besitz der protestantischen Kirchenverwaltung, die Predellenflügel in städtischem Besitz. 1840 die oberen Teile der Standflügel (Gm146, Gm1280) und die Predellenflügel (Gm148, Gm149) in der Nürnberger Gemäldegalerie des Landauer’schen Zwölfbrüderhauses, die unteren Teile der Standflügel (Gm147, Gm1279) weiterhin auf der Burg. Nach Schließung der Landauer-Galerie 1864 alle vier Teile der Standflügel im Pfarrhaus der Lorenzkirche. 1867/68 gelangten Gm146 und Gm147 ans GNM, Gm1279 und Gm1280 in die Lorenzkirche, die Predellenflügel in das Nürnberger Rathaus, von dort 1875 mit weiteren Objekten der städtischen Kunstsammlungen an das GNM. Gm1279 und Gm1280 als Leihgabe der Evang.-Luth. Kirchengemeinde Nürnberg-St. Lorenz 1932 an die Stadt Nürnberg, von dieser zur Aufbewahrung als Leihgabe an das GNM.

1942–45 Kriegsauslagerung aller Tafeln des Retabels im Felsenkeller der Nürnberger Burg (Obere Schmiedgasse 52).

Bild URL
Bildunterschrift
Gm146, Gesamtaufnahme, Vorderseite
Bild URL
Bildunterschrift
Gm146, Gesamtaufnahme, Rückseite
12389
12391
14998
Außenseite
Innenseite
Kaschierung
teilflächig mit Gewebe (entlang der oberen Bildkante, ca. 30 cm langer Streifen)
über Fugen mit Gewebe
Grundierung
weiß
Pigmentierte Zwischenschicht
nachweisbar (weiß) durch Radiografie, Röntgenfluoreszenzanalyse
Unterzeichnung
nachweisbar (schwarz) durch Infrarotreflektografie
Metallauflage
Krone des Diokletian, Gefäße, Hauben zweier Figuren: Zwischgold auf Anlegemittel (ockerfarben)
Verzierung
Untergewand des Diokletian, Ärmel eines Schergen: Pressbrokat (Flächenbrokat)
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Gm146, Detail: Kopf des Besessenen und Zuschauer
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Gm146, Detail: Kopf des Veit und Zuschauer
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Gm146, Detail: Kopf des Diokletian und Gefolge
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Gm146, Detail: Landschaft
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Gm146, Kartierung der Detailaufnahmen
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Bearbeitung
Fücker, Beate
Baum, Katja von
Hess, Daniel
Eckstein, Lisa
Hentschel, Judith
Waterman, Joshua
Zitation des Eintrags
Beate Fücker, Katja von Baum, Daniel Hess, Lisa Eckstein, Judith Hentschel, Joshua Waterman: Meister des Augustiner-Altars (Hans Traut) und Werkstatt mit Rueland Frueauf d.Ä., Teufelsaustreibung des hl. Veit, 1487, Gm146. In: Datenbank zur Deutschen Tafelmalerei des Spätmittelalters im Germanischen Nationalmuseum, Url: https://tafelmalerei.gnm.de/objekt/Gm146 (abgerufen am 19.10.2019)