Meister des Augustiner-Altars (Hans Traut) und Werkstatt mit Rueland Frueauf d.Ä., Innenseite: Hl. Magdalena und hl. Agatha; Außenseite: Martyrium der hl. Ursula, 1487, Inv.-Nr. Gm148
Gemälde, Predellenflügel
Zugehörige Teile (GNM)
Inventarnummer
Gm148
Leihgeber
Museen der Stadt Nürnberg, Kunstsammlungen
Inv.-Nr. des Leihgebers
Gm 0100
Maße
41,8 x 56,4 x 0,9–1,1 cm (Bildträger)
je 41,6 x 55,6–56,2 cm (Bildfläche)
52,6 x 67,5–68 x 3,7 cm (lichtes Maß Originalrahmung)
Holzart
Tannenholz (Abies alba)
Konstruktion des Bildträgers
Nutrahmen, vertikale Ausrichtung der Bretter, stumpfer Stoß
Innenseite
Inschrift
im Nimbus der Maria Magdalena

[SA]NCTA MARIA M[AGDALENA]

im Nimbus der Agatha

SA[N]CTA AG[ATHA]

Marke/Beschriftung

[Wappen der Stadt Nürnberg] / GEMEINDEVERMÖGEN DE[R STADT] NÜRNBERG

Außenseite
Marke/Beschriftung

124

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Provenienz und Erwerbung

Aus der Augustinereremitenklosterkirche St. Veit, Nürnberg. Wohl 1810/11 in die königl. Gemäldegalerie auf der Nürnberger Burg verbracht, spätestens zu diesem Zeitpunkt in Einzelteile zerlegt. 1817 und 1819 im Katalog der Galerie aufgeführt. Ab 1822 sämtliche Tafeln als städtischer Besitz verzeichnet.

Gm142–145 (wandelbare Schreinflügel): ab 1829 Moritzkapelle, Nürnberg; 1836 im Besitz der protestantischen Kirchenverwaltung; 1855/56 als Bayerischer Staatsbesitz inventarisiert. Ab 1882 als Leihgabe der königlich-bayerischen Zentralgemäldegalerie (heute BStGS) im GNM.

Gm146–149, 1279, 1280 (Stand- und Predellenflügel): weiterhin in der Burggalerie, die Standflügel ab 1836 im Besitz der protestantischen Kirchenverwaltung, die Predellenflügel in städtischem Besitz. 1840 die oberen Teile der Standflügel (Gm146, Gm1280) und die Predellenflügel (Gm148, Gm149) in der Nürnberger Gemäldegalerie des Landauer’schen Zwölfbrüderhauses, die unteren Teile der Standflügel (Gm147, Gm1279) weiterhin auf der Burg. Nach Schließung der Landauer-Galerie 1864 alle vier Teile der Standflügel im Pfarrhaus der Lorenzkirche. 1867/68 gelangten Gm146 und Gm147 ans GNM, Gm1279 und Gm1280 in die Lorenzkirche, die Predellenflügel in das Nürnberger Rathaus, von dort 1875 mit weiteren Objekten der städtischen Kunstsammlungen an das GNM. Gm1279 und Gm1280 als Leihgabe der Evang.-Luth. Kirchengemeinde Nürnberg-St. Lorenz 1932 an die Stadt Nürnberg, von dieser zur Aufbewahrung als Leihgabe an das GNM.

1942–45 Kriegsauslagerung aller Tafeln des Retabels im Felsenkeller der Nürnberger Burg (Obere Schmiedgasse 52).

Bild URL
Bildunterschrift
Gm148, Gesamtaufnahme, Innenseite
Bild URL
Bildunterschrift
Gm148, Gesamtaufnahme, Außenseite
14283
12847
12849
12851
12853
Außenseite
Kaschierung
über Konstruktionselementen mit Tiersehnen (Rahmenverbindungen, Übergang zwischen Tafel und Rahmen)
Grundierung
weiß
Unterzeichnung
schwarz, nachweisbar durch Infrarotreflektografie
Metallauflage
Gold: Rahmen
Zwischgold: Kleider der Frau am linken Bildrand und der Ursula, Wams des Schwertträgers, Schwertknauf, Kreis und Kreuzspitze der Fahne, Mantel des Hadrian, Kronen
Silber: Schwertklinge
Verzierung
gemalte Muster: Gewänder der Ursula, des Papstes, der Frau am linken Bildrand, Wams des Schwertträgers (übermalt)
Innenseite
Grundierung
weiß
Unterzeichnung
schwarz, nachweisbar durch Infrarotreflektografie
Metallauflage
Gold: Rahmen, Hintergrund
Zwischgold: Zierborte, Kleid der Agatha
Verzierung
Gravierung: Hintergrund, Nimben
Tremolierung: Hintergrund
Musierung: Nimben
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Kartierungen
Gm148, Kartierung der Detailaufnahmen, Außenseite
Gm148, Kartierung der Detailaufnahmen, Innenseite
Gm148, Kartierung des Fugenverlaufs
Bearbeitung
Fücker, Beate
Baum, Katja von
Hess, Daniel
Eckstein, Lisa
Hentschel, Judith
Waterman, Joshua