Nürnberger Maler (Werkstatt oder Meister des Deocarus-Altars), Anton Imhoff mit Wappen und Inschrift, um 1449/1450
Inventarnummer
Gm511
Maße
30,5 x 98,3 x 2,1–2,3 cm (Bildträger)
30,5 x 98,3 cm (Bildfläche)
Urspr. Aufstellungsort
Nürnberg, Pfarrkirche St. Lorenz
Holzart
Fichtenholz (Picea abies)
Bildträger
ungerahmt, horizontale Ausrichtung der Bretter, liegende Jahrringe
weitere Personen
Bedachter, dargestellt und repräsentiert durch Wappen: Imhoff, Anton
Vorderseite
Inschrift
rechte Bildhälfte, Inschriftenfeld

Anno d(omi)ni··cccc°·xlviiii° iar do / he(re)n un(n) stet mitenand(er) krigten / nam antoni crista(n) im hoff sun / schade(n) bey fürt am neste(n) mitw / och noch martini d(er) hy beg(ra)be(n) leit

Wappen
links, in Rot ein gelber (= goldener) Seelöwe mit einem über den Kopf schwingenden Fischschwanz mit zwei Reiherfedern, offenem Rachen, auf der rechten Pranke stehend, die linke vorwärts streckend. Helmzier: ungekrönter Helm mit roten Decken und gelbem (= goldenem) Seelöwen
Wappeninhaber
Imhoff
Rückseite
Marke/Beschriftung
Papieretikett (unten rechts)

G 1670

Provenienz und Erwerbung

Aus St. Lorenz, Nürnberg. Ab ca. 1845 im Besitz der Familie Ro(h)rich. 1855 im Besitz des Nürnberger Antiquars Johann Georg Göß. Im selben Jahr durch das GNM erworben. 1943–1945 Kriegsauslagerung im Felsenkeller am Paniersplatz.

Bild URL
Bildunterschrift
Gm511, Gesamtaufnahme, Vorderseite
Bild URL
Bildunterschrift
Gm511, Gesamtaufnahme, Rückseite
12026
12028
13382
Vorderseite
Grundierung
weiß
Pigmentierte Zwischenschicht
nicht nachweisbar
Unterzeichnung
nachweisbar (schwarz) durch Mikroskopie, Infrarotreflektografie
Ritzung
nachweisbar, Trennung Blattmetallauflagen und Farbflächen, Binnenflächen der Blattmetallauflagen
Metallauflage
Rüstung, Schwert, Helm der Wappenzier: Silber auf Anlegemittel (bräunlich transparent)
Verzierung
Rüstung, Schwert, Helm Wappenzier: Schwarzzeichnung
1 of 6
Gm511, Detail: Kopf des Anton Imhoff
206
Gm511, Detail: Hände
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Gm511, Detail: Teil der Wappenzier
206
Gm511, Detail: Helm der Wappenzier
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Gm511, Detail: Wappen
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Gm511, Detail: Teil der Wappenzier
206
Bearbeitung
Fücker, Beate
Hentschel, Judith
Zitation des Eintrags
Beate Fücker, Judith Hentschel: Nürnberger Maler (Werkstatt oder Meister des Deocarus-Altars), Anton Imhoff mit Wappen und Inschrift, um 1449/1450, Gm511. In: Datenbank zur Deutschen Tafelmalerei des Spätmittelalters im Germanischen Nationalmuseum, Url: https://tafelmalerei.gnm.de/objekt/Gm511 (abgerufen am 19.10.2019)